Leider wäre es nicht das erste mal, dass eine Klinik eine Mutter mit Kind so lange wie möglich behält: Das bringt der Klinik tatsächlich ne Menge Kohle. Natürlich sind die da scharf drauf. Warum sollten sie das Kind sonst dabehalten? Eine Mutter mit Kind macht der Klinik- im Gegensatz zum medizinischen Notfall- kaum Arbeit und sie kann trotzdem über die Krankenkasse ordentlich abkassieren. Das wäre nicht das erste mal, dass sowas vorkommt. Ist doch fast schon ein alter Hut!
Mir hat mal ein Arzt gesagt: Schwangere und junge Mütter sind in unserem Gesunheitssystem nach wie vor eine wahre Goldgrube.
Außerdem: Leider kommt es immer mal wieder vor, dass das JA mit diversen Organisationen zusammenarbeitet, um irgendwelche Maßnahmen an den Mann zu bringen: Das JA kassiert mit jeder Maßnahme Geld vom Staat! und leider kommt es auch oft vor, dass unseriöse JA-Beamte Deals machen: Gib mir "Kundschaft, ich gebe Dir eine Gegenleistung: Ist auch nichts neues, oder? Oft sind die Träger irgendwelcher Maßnahmen privatwirtschaftliche Unternehmen (die Familienhebamme ist sicher keine Beamtin, sondern vermutlich irgendwo angestellt), die auch ein großes Interesse an Kundschaft haben.
Ich will damit keinesfalls sagen, dass da alle schwarze Schafe sind- sicher sind die meisten ganz normale rechtschaffene Leute, aber es gibt nunmal -wenn auch nur vereinzelt- diese schwarzen Schafe, denen es mehr ums Geld geht, als um das Kind.
Kene Ahnung, ob der TE nun an solche schwarzen Schafe geraten ist, aber es ist möglich und deswegen ist ein Anwalt unbedingt nötig. Dieser Fall klingt einfach verdächtig.
Der wird das aufklären und sollte wirklich Bedarf an einer Familehebamme bestehen, dann kann man das sicher sehr viel beruhigter in Anspruch nehmen, wenn ein Anwalt Entwarnung gegeben hat.