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Familienhebamme aufgezwungen , was tun ?

  • Starter*in Starter*in Rudi1965
  • Datum Start Datum Start
Wenn sie das Kind ohne richterlichen Beschluss und gegen den Willen der Sorgeberechtigten einbehalten, ist das Kindesentziehung.

Das mit der Geldscheffelei kommt in solchen Fällen immer, wobei ich das auch nicht verstehe. Alle Maßnahmen kosten Geld, verdient wirtd da nirgendwo was.
 
Hm. Okay, ich sehe deinen Punkt. Ich habe da nur keine Entziehung gesehen, weil ich das irgendwie mit "man darf sein Kind nicht sehen/betreuen" gleichgesetzt hatte, einfach aufgrund des Worts. Ich aber irgendwie davon ausging, dass Mutter und Kind nach wie vor zusammen im Krankenhaus sind.
 
Die Klinik bekommt doch Geld für das belegte Bett des Babys. Und bietet dann noch freundlich (einfach unverschämt) an das die Mutter ja bei dem Kind bleiben kann mit Selbstversorgung.
Das ist eine Frechheit.
Ich hoffe Rudi, das du schon bei einem Anwalt warst und ihr mit diesem das Baby eurer Tochter aus der Klinik geholt habt. Und ich hoffe, das die Klinik noch eine Strafanzeige wegen Kindesentziehung von euch bekommt.

Pecky
 
Stimmt, die Kliniken in Deutschland sind ja auch so fürchterlich unterbelegt, das Bett würde bestimmt Staub ansetzen.

Die sind doch für jeden Patienten dankbar, den sie loswerden, weil sie an 3 Patienten in 6 Tagen in einem Bett mehr verdienen als wenn ein Patient das gleiche Bett 6 Tage lang belegt. Die durchschnittliche Verweildauer eines Patienten ist in den letzten 20 Jahren um fast 50% gesunken. Warum? Aus wirtschaftlichen Gründen, es ist für das Krankenhaus viel zu unrentabel, Leute lange dazubehalten.
Aber immer erst mal schön mit solchen völlig weltfremden Vorstellungen um sich schmeißen.
 
Stimmt, die Kliniken in Deutschland sind ja auch so fürchterlich unterbelegt, das Bett würde bestimmt Staub ansetzen.

Ich würde das Ganze nicht so einfach als falsch abtun. Es gibt AUCH viele Leute, die gegenteilige Erfahrungen gemacht haben. Zu behauptet, dass es zu viele Patienten gibt ist genauso falsch/richtig wie die Behauptung, dass Kliniken die Patienten immer wegen des Geldes nicht gehen lassen.
In vielen Kliniken geht so einiges schief. Nicht jeder Bereich ist gleich stark belegt und auch regional gibt es da Unterschiede 😉
 
Könnt ihr auch mal bei der Realität bleiben, ohne immer gleich ausfahrend zu werden?

Wie gesagt: Die Mutter hat ein Recht auf ihr Kind.

Dieser Fall scheint nicht normal zu sein.

Der TE wird sich ja das alles nicht ausgedacht haben und sucht hier ernsthaft Hilfe.

Frage:
Was ist das für ein Krankenhaus? Ist es einer kirchlichen Organisation (z.B. Diakonie) verbunden?

Habt ihr Euch das schriftlich geben lassen, dass die Mutter ihr Kind nicht mit nach Hause nehmen darf?

Wart ihr mittlerweile beim Anwalt und oder Polizei?

Wenn nicht, bitte sofort zur nächsten Polizei, auch jetzt in der Nacht solltet ihr hingehen.

Strafanzeige wegen Kindesentzug stellen!


Laßt Euch das ja nicht gefallen und zieht Euer Ding dann knallhart durch!


Ich wünsche Euch viel Erfolg.
 
Leider wäre es nicht das erste mal, dass eine Klinik eine Mutter mit Kind so lange wie möglich behält: Das bringt der Klinik tatsächlich ne Menge Kohle. Natürlich sind die da scharf drauf. Warum sollten sie das Kind sonst dabehalten? Eine Mutter mit Kind macht der Klinik- im Gegensatz zum medizinischen Notfall- kaum Arbeit und sie kann trotzdem über die Krankenkasse ordentlich abkassieren. Das wäre nicht das erste mal, dass sowas vorkommt. Ist doch fast schon ein alter Hut!
Mir hat mal ein Arzt gesagt: Schwangere und junge Mütter sind in unserem Gesunheitssystem nach wie vor eine wahre Goldgrube.
Außerdem: Leider kommt es immer mal wieder vor, dass das JA mit diversen Organisationen zusammenarbeitet, um irgendwelche Maßnahmen an den Mann zu bringen: Das JA kassiert mit jeder Maßnahme Geld vom Staat! und leider kommt es auch oft vor, dass unseriöse JA-Beamte Deals machen: Gib mir "Kundschaft, ich gebe Dir eine Gegenleistung: Ist auch nichts neues, oder? Oft sind die Träger irgendwelcher Maßnahmen privatwirtschaftliche Unternehmen (die Familienhebamme ist sicher keine Beamtin, sondern vermutlich irgendwo angestellt), die auch ein großes Interesse an Kundschaft haben.

Ich will damit keinesfalls sagen, dass da alle schwarze Schafe sind- sicher sind die meisten ganz normale rechtschaffene Leute, aber es gibt nunmal -wenn auch nur vereinzelt- diese schwarzen Schafe, denen es mehr ums Geld geht, als um das Kind.
Kene Ahnung, ob der TE nun an solche schwarzen Schafe geraten ist, aber es ist möglich und deswegen ist ein Anwalt unbedingt nötig. Dieser Fall klingt einfach verdächtig.
Der wird das aufklären und sollte wirklich Bedarf an einer Familehebamme bestehen, dann kann man das sicher sehr viel beruhigter in Anspruch nehmen, wenn ein Anwalt Entwarnung gegeben hat.
 
Ich finde die ganze Sache sehr seltsam , mir passt es auch nicht das hier jeden Tag eine Hebamme vom Amt kommen soll, die Leute werden sicherlich noch dazu reden.

Was kann oder was soll ich tun ?



Gar nichts. Deiner Tochter steht eh bis zu 10 Tagen nach der Geburt eine Hebamme als Hilfe zu (und ich wünschte, ich hätte das bei meinen Kindern gewusst, doch niemand hat mich je darüber informiert:mad🙂, und es ist eher doch ein Geschenk als denn etwas Beänstigendes).

Warum man es von Amts wegen einleitet, erschließt mich hier nicht so recht, aber auch das ist kein Grund zur Panik. Eine Entziehung des Kindes ist in keinem Falle gerechtfertigt, dazu klingst du reflektiert.

Das JA ist nicht immer der Feind - es will zunächst einmal helfen. Also lasst euch bitte unvoreingenommen drauf ein, denn dann habt ihr die besten Chancen, dass alles gut läuft.
Je mehr ihr kooperiert, desto besser für das Baby.
 
[...]
Zum einen stimmt diese Aussage mit "Kasse machen" beim Krankenhaus schon deshalb nicht, da die Abrechnung als "Fallpauschale" geschieht. Wem dieser Begriff nichts sagt, dem empfehle ich Google 😉 . Dem Krankenhaus ist es ziemlich gleich ob du nach der Geburts 2 oder 4 oder 110 Tage dort bleibst, an dem was sie für Geburt und Nachbetreuung bekommen ändert sich nichts!

Zum anderen ist es so, das das Krankenhaus eine Meldung machen MUSS, wenn es das Kindeswohl bei der Mutter gefährdet sieht, dazu sind sie verpflichtet! Und wenn der TE schreibt das seine Tochter langsam und übervorsichtig an alles neue heran geht kann ich mir durchaus gut vorstellen das sie eine solche Gefährdung sehen. Da spielt es auch erstmal keine Rolle ob die Oma mit im Haus ist und sich kümmern kann, dabei geht es ausschliesslich um Mutter und Kind.

Lieber TE, ich denke du solltest das ganze weniger unvoreingenommen und negativ sehen. Als meine Tochter klein war hätte ich mir manchmal eine solche Unterstützung gewünscht, einfach mal um etwas schlafen oder duschen oder was auch immer machen zu können. Die erste Zeit mit Kind zuhause ist für jede Frau eine grosse Umstellung und Belastung.

Du schriebst ja das deine Tochter "mittlere Reife" gemacht hat, also gehe ich nicht von einer geistigen Behinderung aus sondern sie scheint einfach langsamer als der Durchschnitt bei neuen Dingen. Und gerade dort ist diese Familienhebamme doch eine grosse Hilfe, sie kann deiner Tochter zuhause ganz in Ruhe zeigen wie sie mit ihrem Baby umgehen muss, hat viel mehr Zeit dafür und deine Tochter kann sich mit ihrer Hilfe gut an das Leben mit Baby gewöhnen. Wenn dann noch deine Frau dabei ist umso besser, dann hat sie ja noch zusätzliche Unterstützung.

Versuche doch einfach das ganze positiv zu sehen, denn letztendlich habt ihr alle das gleiche Ziel - deinem Enkelkind soll es gut gehen!

Ich wünsche euch alles Gute und hoffe das euch das gemeinsam gelingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gar nichts. Deiner Tochter steht eh bis zu 10 Tagen nach der Geburt eine Hebamme als Hilfe zu (und ich wünschte, ich hätte das bei meinen Kindern gewusst, doch niemand hat mich je darüber informiert:mad🙂, und es ist eher doch ein Geschenk als denn etwas Beänstigendes).
Naja, eine normale Hebamme ist was anderes als eine vom Amt bestimmte Familienhebamme. Die Tochter des TE HAT ja bereits eine eigene Hebamme zur Nachsorge. Also dafür scheint ja gesorgt worden zu sein. Genau die Tatsache, dass das der Klinik offenbar nicht reicht, ist sehr komisch. Deswegen: Holzauge sei wachsam!
 

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