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Familienchaos

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Ann boelyn

Neues Mitglied
Hallo,
Jetzt traue ich mich auch Mal. Lange suchte ich nach einer perfekten Familie. 2017 war es endlich soweit. Ich, alleinerziehende mit 3 Kindern lerne jemanden kennen der anscheinend genauso tickte wie ich. Er hatte 2 Söhne, die aber nur am Wochenende da waren. Ich zog nach 4wochen in sein Haus, nach 6 Monaten wurde geheiratet.
Danach begannen die Probleme. Er fing an mehr und mehr zu arbeiten, mittlerweile mind. 12 h am Tag. Er holte seine Söhne komplett zu sich. Die Mutter will keinen Kontakt mehr. Es wurde nun alles mir überlassen. Arbeiten gehen soll ich nicht, dafür alles andere machen. Haus, Garten, Kinder. Ich komme aber immer weniger mit dem Sohn von ihm zurecht. Ich kann sagen er macht mir das Leben zur Hölle. Er ist 13 Jahre alt. Klaut,trinkt, verprügelt seinen großen Bruder, ist faul uns stellt ständig neue Dinge an. Letztes erst seinen Bruder nackt beim Duschen gefilmt und es in dessen Klassengruppe geschickt. Ich hab total Angst um meine Tochter die nun 10 Jahre ist. Mein Mann sagt dazu:" so ein Schlitzohr" das ist alles. Da kommt nix und ich soll mich auch nicht so anstellen. Was würdet ihr machen? Soll ich echt ausziehen? Ich halt das nicht mehr aus, er ist auch mir gegenüber absolut respektlos und frech. Alles aufgeben? Wieder für Kinder entwurzeln? Ich weiß nicht mehr weiter.
 

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Schroti

Namhaftes Mitglied
Du musst mit deinem Partner Klartext reden.

Er muss ebenfalls handeln, es ist sein Sohn.

Stelle ihm ein Ultimatum.

Er kann den Jungen ja zurück zur Mutter schicken.

Oder in Pflege geben.
 

beihempelsuntermsofa

Namhaftes Mitglied
Patchwork ist wohl nie einfach.
Sind halt bei aller Liebe trotzdem anderer Leute Kinder und nicht die eigenen.
Und wenn der junior jetzt mit 13 schon so ein Früchtchen ist und der Papa das nicht ernst nimmt wird das je älter er wird bestimmt nicht einfacher..
Ich würde das nicht mitmachen.
Das wären noch nervenaufreibende Jahre, die da vor dir lägen.
Und der Papa hält sich vornehm zurück...
 

Ann boelyn

Neues Mitglied
Den jungen zur Pflege geben. Sowas würde er nie machen. Die Mutter nimmt ihn auch nicht mehr, er ist ihr Gegenüber schon handgreiflich geworden. Ich weiß einfach nicht ob es das richtige ist, alles aufzugeben. Wieder in die Platte ziehen, die Kinder entwurzeln. Aber aushalten ist auch so unglaublich schwierig.
 

cucaracha

Namhaftes Mitglied
Dieser Junge braucht dringend eine konsequente Grenzsetzung ..sonst wird er schlimmer werden.

Ich würde mich vom Jugendamt beraten lassen.

Wenn der Junge sich selber oder andere Leute gefährdet und Alkohol trinkt, könntet ihr ihn in die Kinderpsychiatrie einweisen lassen.
Dort bekäme er eine Intensivtherapie.

Hilfreich wäre für ihn auch eine Therapie beim Jugendtherapeuten (falls er eine Therapie annimmt) oder eine Familientherapie.

Wenn sich Kinder (wie der Junge) von den Eltern weggestossen, unverstanden und ungeliebt fühlen und nicht richtig erzogen wurden, können sie schnell kriminell, suchtkrank und haltlos werden.

Es könnte für ihn auch gut sein ihn in ein intensiv therapeutisches Kinderheim zu geben für schwererziehbare Kinder.
Dort wird er eine strenge Grenzsetzung erleben und er bekommt keinen Alkohol mehr.

Wenn sich sein Verhalten wieder gebessert hat (vielleicht nach einem halben Jahr)
könntet ihr ihn wieder aufnehmen oder er könnte in eine Wohngruppe für Jugendliche ziehen..
 
Zuletzt bearbeitet:

Sil the evil Bitch

Namhaftes Mitglied
Den jungen zur Pflege geben. Sowas würde er nie machen. Die Mutter nimmt ihn auch nicht mehr, er ist ihr Gegenüber schon handgreiflich geworden. Ich weiß einfach nicht ob es das richtige ist, alles aufzugeben. Wieder in die Platte ziehen, die Kinder entwurzeln. Aber aushalten ist auch so unglaublich schwierig.
Du willst also den Kindern lehren:

Lieber widerlich als wieder nicht.
Und besser eine beschissene Beziehung als gar keine?

Ja gut, ist ja deine Freiheit wenn du dich und deine Kinder ins Unglück stürzen willst.

Falls du aber doch entgegen meiner Einschätzung vernünftig wirst: Nächstes Mal nicht den erst besten Typen, weil Hauptsache schnell einen Ersatzvater.
 

Rosy80

Mitglied
Wenn sich Kinder (wie der Junge) von den Eltern weggestossen, unverstanden und ungeliebt fühlen und nicht richtig erzogen wurden, können sie schnell kriminell, suchtkrank und haltlos werden.
Etwas Ähnliches dachte ich auch. Der Junge ist ein Scheidungskind und sein Vater scheint keine grosse Lust zu haben, sich mit ihm zu beschäftigen. Geld nach Hause bringen reicht eben nicht. Man muss sich auch mit seinen Kindern auseinandersetzen, sich für sie interessieren. Dann könnte man auch rechtzeitig Gegensteuer geben. Ist halt aber nicht der bequeme Weg.

Ich fürchte, du kannst nicht viel tun. Wenn er schon die leibliche Mutter null respektiert, wird er sich von dir erst recht nichts sagen lassen. Es wäre die Aufgabe des Vaters, ihm Grenzen aufzuzeigen, und zwar konsequent. Dazu müsste er aber erst mal hinsehen und aufhören, aus Bequemlichkeit alles zu verharmlosen.

Tu dir selbst und deinen Kindern einen Gefallen und zieh aus. Ich musste mich jahrelang von meinem Bruder tyrannisieren lassen, weil meine Eltern keinen Bock auf Erziehung gehabt hatten und schliesslich völlig die Kontrolle über ihn verloren. Ich nehme es ihnen heute noch übel, dass sie nicht an mich dachten und mir das alles zumuteten.
 

cucaracha

Namhaftes Mitglied
Der Junge bräuchte dringend eine Freizeitbeschäftigung und klare Grenzen.

Ich würde dem Vater sagen entweder tut er etwas für seinen Sohn (Vorschläge gab ich dir ) oder ich würde ausziehen.

Solche aggressiven Jugendliche, welche glauben sie seien der Chef, können andere Leute auf eine extreme Weise quälen.
 

Ann boelyn

Neues Mitglied
Ich bin bisschen geschockt von manchen antworten. Ich habe nicht den erst besten Typen genommen weil Ersatzvater. Niemand kennt die Hintergründe. Meinbe Frage bezog sich auf den jungen. Danke für eure Antworten , ich muss nochmal ganz genau überlegen. Mit einfach weggeben oder ausziehen tue ich mich eben schwer. Der große Bruder wäre dann allein. Und er konnte weiter wüten. Und ich habe kein Sorgerecht. Er gibt ihn sicher nirgends hin.
 

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