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Familiemitglieder wollen disktutieren, Rechthaben

Farnmausi

Aktives Mitglied
... vermute es ist nicht unbedingt der geborene deutsche Kulturkreis obwohl es dieses Verhalten der "Hähne" überall gibt .... aber ehrlich ... die Mama hat Recht ... was sollen sinnlosen Streitereien ... bringt das was? Lasse es ... in deinem Leben sollte es wichtigeres geben oder ist dir langweilig? Farnmausi
 

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querido

Mitglied
... vermute es ist nicht unbedingt der geborene deutsche Kulturkreis obwohl es dieses Verhalten der "Hähne" überall gibt .... aber ehrlich ... die Mama hat Recht ... was sollen sinnlosen Streitereien ... bringt das was? Lasse es ... in deinem Leben sollte es wichtigeres geben oder ist dir langweilig? Farnmausi
Verstehe ich nicht? geborene deutsche Kulturkreis?
Ob meine Familie typisch "deutsche" Menschen sind?

Nein sind sie nicht.. ich habe Wurzeln aus Osteuropa.
 
M

Meru

Gast
Wenn Männer sich im Gespräch verteidigen und ihre Meinung vertreten: selbstbewusst, durchsetzungsfähig.
Wenn Frauen sich im Gespräch verteidigen und ihre Meinung vertreten: Zicke.

Merkst du was? Gleiche Eigenschaften werden bei Frauen oft negativ bezeichnet. Gibt noch viele weitere davon.. Den Schei* würde ich mir nicht geben. Für mich ist so etwas schon subtil frauenverachtend. Kein Wunder, dass deine Onkel anscheinend keine Frau an ihrer Seite haben.
Wie bereits geschrieben wurde, ich würde sie sich selbst überlassen mit ihrem Hahnenkampf. Einige Männer müssen aus jedem ...einen Wettkampft machen.
Du bist doch erwachsen, weshalb gibst du dir diese Familientreffen noch?
Unbewusst nimmst du Männer auch ernster als Frauen. Wartest du doch darauf,endlich einen Freund zu haben, der dich "rettet". Warum setzt du nicht selbst deine Grenzen un dforderst dir einen wertschätzenden Umgang ein? Mit dieser Einstellung von Frauen wundert es mich nicht, dass wir nicht ernst genommen werden oder weniger in Führungspositionen sind.
 

querido

Mitglied
Wenn Männer sich im Gespräch verteidigen und ihre Meinung vertreten: selbstbewusst, durchsetzungsfähig.
Wenn Frauen sich im Gespräch verteidigen und ihre Meinung vertreten: Zicke.
Genau das habe ich gemeint. Und in dieser Familie - in meiner Familie - fällt es stärker auf, weil ich ja die einzige Frau bin. Sprich, ich bin die einzige "Zicke".
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Da gibt es ein offensichtliches Thema und ein dahinter verborgenes. Das ist das eigentliche, wichtigere Thema.

Lies mal etwas über die unterschiedliche Sozialisation von Mädchen (Frauen)/Jungs (Männern). Dein Denken ist fast ebenso stark in diesen Denkmustern verhaftet wie das der Männer.

Sie kann sich eher abgrenzen, weil sie nicht in diese Familie hineingeboren wurde.
Was hat Abgrenzung damit zu tun, nicht hineingeboren zu sein, sondern hineingeheiratet u. dazu beigetragen zu haben, dass das System so weiterlaufen kann?

Ihren Stand bekam sie nicht geschenkt, den hat sie auf irgendeine Weise eingenommen.
Wenn allerdings Ja-Sagen und Nicken ihre Strategie ist, sehe ich kein Abgrenzen, sondern ein sich-ins-Schicksal-ergeben. Aus dem Gefühl heraus, dem machtlos ausgeliefert zu sein? Du bist Deiner Mutter vielleicht ähnlicher als Du denkst.

nur ein Haufen Männer untereinaner, ich und meine Mutter.
Ihr wärt 2 Frauen, könntet Euch solidarisieren, Du wärst nicht alleine. Läuft aber nicht.

Dieser Glaubenssatz kommt immer wieder.
Hier die eng verschweißte Kernfamilie, dort die Angeheiratete.
Merkst Du, wie Du in Deinem eigenen Denken Deine Mutter ausgrenzt?
Du sorgst mit Deiner Haltung dafür, dass Du alleine bist.

Hast Du sie mal gefragt, wie es für sie war, als sie jung in diese Familie kam? Ob und welche Kämpfe sie auszutragen hatte? Warum sie sagt, Du sollst nicken? Wie es dazu kam, dass sie so denkt?

Männer in meiner Familie sind vom Charakter "grob"
Frauen sind dann empathischer
Da gibt es klare Kategorien in Deinem Denken, Frauen sind empathischer, Männer demzufolge nach unempathischer.

"Die Männer/Frauen" funktionieren nicht alle gleich.
Wir machen alle solche Schubladen auf, sollten uns aber immer etwas im Auge behalten und unser eigenes Denken überprüfen.

Sie wird einfach sowieso nicht Ernst genommen. Das ist wohl meine Rolle momentan.
Wie kommt es denn, dass Du nicht ernst genommen wirst?
Trittst Du ernstzunehmend auf? Selbstbewusst? Oder fühlst Du Dich nicht eher unsicher? Das strahlst Du dann auch aus.

wenn ich sage, ich habe keine Lust zu diskutieren oder sonst irgendwas, werde ich als Zicke hingestellt.
Wie sagst Du das denn?
Welche Worte, welche Tonlage?
Fester Blick in die Augen Deines Gegenübers?
Aufrechte Körperhaltung?

als ich noch in einer langjährigen Beziehung war und ihn mitgenommen habe, da war er bei mir.
Du brauchst also einen Beschützer, möchtest, dass er sich vor Dich stellt und Du Dich dahinter verstecken kannst.
Klingt das nach einer ernstzunehmenden, respektablen, starken Frau?

natürlich sitze ich bei Kaffee trinken dabei und muss mir das anhören.
Weshalb sitzt Du dabei?
Warum "natürlich"?
Wieso "musst" Du Dir das anhören?
Du bist nicht minderjährig, kannst Deine Zeit so verbringen, wie Du es möchtest.

Wenn Du da sitzt und Dir das anhörst, dann, weil Du Dich dafür entschieden hast.

muss ich mich unterordnen.
ich werde gefühlt viel untergebuttert.
Warum lässt Du das zu?

Ich bin ja schon Mitte/Ende 20. Meine Mutter sagt, ich soll mir eine eigene Familie aufbauen.
Wohnst Du noch bei Deinen Eltern?

Ich hoffe es wird mal besser, wenn ich wieder einen Freund habe.
Warum erst dann und warum darauf hoffen? Ihm schon im Vorfeld die Verantwortung für Dich zu übertragen lässt keine Beziehung auf Augenhöhe zu. Du siehst Dich selbst nicht als gleichwertig.
Nimm Dein Leben selbst in die Hand, übernimm die Verantwortung für Dich.

Das Gespräch mit meinen Onkel geht so.

"Person XY hat sich informiert, wir wollen deinen Vater als Vormund eintragen lassen."

Ich:" Ja also ein gesetzlicher Betreuer?"

Onkel:" Nein, ein Vormund!"
Ihr gebt Euch nichts, eine derartige Gesprächsführung kann nur zu Problemen führen.
Ich finde es kindisch, einen anderen Begriff ins Spiel zu bringen und bei einem offensichtlichen Missverständnis aufgrund eines Verständnisproblems dann nicht einfach zu sagen, dass Du dasselbe meinst, es ist nur ein anderer Begriff dafür.
Stattdessen wird das hochgeschaukelt.

Warum soll er weiterdenken und darauf kommen, dass es ein anderer Begriff sein könnte?
Ich sehe hier kein "mit aller Kraft" bei Deinem Onkel.
Aber ich sehe, dass Du Dich ihm unbedingt überlegen fühlen möchtest.
Unreife Machtspielchen.

Jemanden erzählt, das ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben habe.

Onkel schnappt das auf: "Nein, das kann nicht sein. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Probezeit von einem halben Jahr."

Ich winke ab und sage ich bin keine Anwältin und er aber kein Anwalt.
Hier sagst Du selbst, er hat nur irgendetwas aufgeschnappt, wusste aber nicht genau worum es geht.
Du antwortest direkt schnippisch.

Weshalb antwortest Du ihm überhaupt, statt Dein laufendes Gespräch weiterzuführen? Man kann einfach mal etwas überhören.

Oder Blickkontakt, aufrechte Haltung und: "Onkel, ich bin in einem Gespräch. Ich diskutiere das nicht mit Dir."

Er hält Dich für eine Zicke?
Was passiert dann? Geht die Welt unter?
Du hältst ihn doch auch für einen Arxxx.
Ihr gebt Euch nix.

Die große Nichten-Onkel-Liebe wird's nicht mehr werden. Also verschaff' Dir Respekt!

Und ich bin tatsächlich in der Konstellation ein Aussenseiter.

Und ich falle daraus. In meiner Kernfamilie Mama+Papa, ich und meine Geschwister falle nicht so raus. Aber in dieser erweiterten Familie + Onkel + Cousins.
Wie jetzt? Ich dachte, Zusammentreffen sind so furchtbar? Und dann wünscht Du Dir mehr gemeinsame Zeit?
Bist Du masochistisch?

Aber langsam kommen wir dem dahinterstehenden Problem näher.
Du fühlst Dich ausgegrenzt. Ausgeschlossen. Nicht dazugehörig.

Es belastet mich nur nach Familienfeiern immer. Ich habe schon keine Lust mehr.
Warum gehst Du dann auf diese Feiern?

Irgendwann wird es auch anders. Da habe ich einen Freund und sitze nicht mehr alleine da.
Nicht mehr alleine...einsam.
Das ist das Loch in Dir, der schmerzende Krater. Du fühlst Dich alleine. Einsamkeit.

Oder meine Brüder haben eine Freundin, die sie mal mitbringen.
Na wunderbar. Nicht nur ein Freund, auch noch andere Frauen sollen es für Dich richten. Selbst ist die Frau!
Erwachsen. Eigenverantwortung.

Ich sage dann meistens noch "Wir wollen uns nicht streiten." Oder "Komm, wir wissen nicht wie es wirklich geht."

Aber sie fühlen sich dann provoziert.
Natürlich, diese Sätze sind schwach und wie ein rotes Tuch. Du maßt Dir an für Dein Gegenüber zu sprechen ("Wir...")
Du lieferst Steilvorlagen.
Sprich für Dich!

Und ich bin außen vor.
Ich stehe da wirklich außen vor.
Das tut weh. Aber wann tat es schonmal so weh? Wo noch?
Wo warst Du der Außenseiter? Wo wolltest Du dazugehören und standst neidisch daneben, wärend andere sich zusammenfanden?

Und ich habe keine Schwester, Tante oder Cousine, mit denen ich mich verbunden fühlen könnte. Es ist halt mein Schicksal.
Ja, das wäre jetzt so bequem wie ein Freund und/oder Freundinnen der Brüder. Sich als armes Opfer sehen. Sich selbst bemitleiden.

Weh tun darf das, darum geht es nicht.
Aber sich da reinfallen lassen von wegen "Schicksal", das zeigt wieder Deine innere Haltung.
Was soll Deine Verwandtschaft da respektieren?

Was ist mit Freunden, Sportkollegen, Hobby? Hast Du sowas?

Werde aktiv und packe Dein Leben an.

Es ist wie in der Schule damals. Wenn alle Gemeinsamkeiten haben, und einer gehört nicht dazu, ist er eben der Außenseiter.
Und genau das ist der Punkt.
Da wirken alte Verletzungen, vermischen sich mit dem Jetzt.
Und dann reagiert da das Kind von damals, nicht die erwachsene Frau von heute.

Wenn Du das nicht auflöst, wirst du das bestimmt nicht zum letzten Mal erleben.

Ich war hart mit Dir.
Weil ich möchte, dass Du SEHEN kannst.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
Ähnliche Diskussionen hatte ich mit meiner Mutter, so viel also zu "Frauen sind da empathischer".

Im Moment verstehe ich nicht wieso du dich auf solche Dinge einlässt. Wohnst du noch bei denen und bist dementsprechend abhängig? Falls ja, solltest du auszuziehen und ein stärkendes Umfeld aufbauen. Diese Menschen kannst du halt nicht ändern und es ist ein verlorener Kampf sie ewig von Gegenteil zu überzeugen zu wollen. Das Gleiche gilt, wenn du schon ausgezogen bist, aber aus einem ungesunden Masochismus wegen noch immer den Kontakt zu ihnen suchst.
 

Farnmausi

Aktives Mitglied
... nicht unbedingt .... das heißt nur liebe TE das du nicht nur eine deutsche Mama und Papa hast und das ist alles anderes als diskriminierend gemeint... es macht das Problem nur verständlicher denn du bist kein Teeny mehr also sorry ... Beratungsstellen sind trotzdem mein Rat weil du da richtigen Menschen begegnest und du solltest das endlich tun ... Farnmausi
 

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