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Familie gegen Katze

LaLinea

Mitglied
Hallo :) Der Betreff ist irreführend, hier geht es eigentlich weniger um meine Familie sondern um ein streunendes Kätzchen ... hilferuf.de hat nur leider keine Kategorie "Tierproblemchen". Ich hoffe, dass du, der diesen Beitrag angeklickt hast, dennoch bleibst.

Das Zimmer meines Fensters blickt in einen großen Hof. Dort zeigt sich seit knapp einem Jahr jeden Tag gegen Dämmerung eine Katze. Diese Katze scheint besitzerlos zu sein, weil sie zum einen kein Halsband trägt und zum anderen bei den unmöglichsten Wetterverhältnissen draußen ist. Auch die Nachbarn gehen im allgemeinen davon aus, dass die Katze keinen Besitzer hat.

Seit einigen Monaten habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, diese Katze so weit es geht zu unterstützen. Zuerst habe ich ihr Kleinigkeiten zu Essen gebracht, daraus wurde eine allabendliche geregelte Mahlzeit... Die Menge ist so ausgerichtet, dass ich ihre eigene Beute, die sie tagsüber so findet, einkalkuliere aber eben auch so, dass es trotzdem genug bei mir gibt, sollte sie den ganzen Tag noch nichts zu fressen gefunden haben. Wasser, Trockenfutter, Nassfutter, lactosefreie Milch ...
Als es in den letzten Tagen kälter wurde, wurde auch mein Herz schwer, sobald ich dran denken musste, dass das arme Ding mutterseelenallein dort draußen sitzt. Reinbringen kann ich sie (noch) nicht, denn meine Eltern protestieren. Generell sind wir eine Großfamilie. Es würde sie ziemlich erschrecken. Dennoch möchte ich sie so langsam an uns gewöhnnen....
Jedenfalls hat mein Vater ihr unter meinem Fenster ein kleines Häusschen gebaut. Ich habe ein Katzenbett und eine superweiche Decke hineingestellt...
Mit der Zeit wurden die Katze und ich gute Freunde. Ich komme jeden Abend etwa gegen die gleiche Zeit und füttere sie. Anschließend verbringe ich einfach Zeit mit ihr und aus der einst so scheuen Katze ist ein sehr verspieltes zutrauliches Ding geworden. Wenn ich bei ihr im Hof bin, weicht sie nicht von meiner Seite, sie folgt mir auf Schritt und Tritt und sitzt unglaublich gerne auf meinem Schoß...

Aber all das reicht mir noch nicht so ganz. Ich möchte sie in meinem Zimmer haben, zumindest ihr die Möglichkeit anbieten, zwei Schlafplätze zu haben. Wir wohnen im Erdgeschoss und mein Fenster ist etwa auf 2 Meter Höhe vom Boden entfernt.
Genau unter meinem Fenster steht das Häusschen und gerade jetzt um 22:13 Uhr hockt sie dort unten. Wenn ich das Fenster aufmache fängt sie direkt an zu miauen und hat sich auch öfter auf die Hinterbeine gestellt... Aber für einen Sprung ist es dann doch zu weit.
Ich brauche etwas wie eine Katzenleiter. Aber alles was ich finde sind permanente Leiter, die man befästigt und dann auch dran lässt. Ich suche etwas, das ich abends einfach runterlassen kann, eine Leiter die nicht den ganzen Tag hängen bleibt, weil die Katze immer nur abends hier ist und dann die Nacht hier vebringt. Habt ihr irgendeine Idee ?
 

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marota

Aktives Mitglied
Hallo LaLinea,

erst einmal finde ich es super, wie du dich um die Katze kümmerst. Die Katze scheint sich ja schon ein wenig an dich gewöhnt zu haben.

Dein Vater scheint ja handwerklich etwas begabt zu sein. Kann er denn da nicht auch so eine Katzenleiter bauen, die den Ansprüchen entspricht? Oder vielleicht findest du auch noch etwas passendes im Internet?
Ich denke, du findest dafür noch eine passende Lösung und du wirst wahrscheinlich noch viele schöne Momente mit der Katze verbringen können.

Viele Grüße
marota
 
G

Gast

Gast
Ich finde du solltest den Wunsch deiner Großfamilie respektieren.
Dein Vater ist auf dich zugekommen und hat der Katze ein Häuschen gebaut, das muss genügen.
Es ist eher so, dass du akzeptieren solltest, dass diese Katze ein Fell hat und problemlos in der Kälte ausharren kann.

Deiner Familie zuliebe würde ich dir aber keinen Fall dazu raten, die Katze ins Haus zu lassen, wenn dies nicht gewünscht ist.
Denn dir sollte auch klar sein, dass Katzen Flöhe ins Haus bringen können und wenn du die mal im Haus hast, dann ist das eine richtige Plage, ich spreche da aus Erfahrung, auch wegen einer Katze, die aber ich nicht haben wollte.

Eine Alternative zum gesagten wäre das Tierheim für die Katze, aber da liegt es oft am Egoismus des Menschen, weil der glaubt, das die Katze ja nur zu ihm will und kein anderer, der das Tierheim besucht, in der Lage wäre die Katze gut zu versorgen.
 
G

Gast

Gast
Ich hatte auch mal so eine Katze. Ich dachte auch, dass es eine gute Idee wäre, wenn die Katze auch ins Haus darf.
Aber es stellte sich schnell heraus, dass die Katze eben ein Leben in Freiheit gewöhnt ist und nur dort wirklich glücklich ist. Sie wollte halt immer wieder ins Freie.
Die Katze ist mit ihrem Häuschen draußen bestimmt schon sehr zufrieden.

Was Parasiten angeht, ist es leider so, dass viele Freigänger Flöhe, Zecken und Würmer haben, die sie dann mit in die Wohnung bringen und manche Erkrankungen werden auch auf den Menschen übertragen. Die Katze wird ja scheinbar nicht tierärztlich versorgt. Insofern kann ich die Bedenken Deiner Familie verstehen.
 

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