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extreme Schlafstörung...ekliger Mundgeschmack

P

Pierre-Adrian

Gast
[...]
das nicht vorstellen wie unangenehm nachts der Geschmack sein kann. [...]
Koenntest es mal versuchen mit
zwei bis dreimal taeglich (vor allem eben nach dem Zaehneputz vor dem Zubettgang und nach jenem nach Fruehstueck) mit stark konzentriert mit Meersalz angereichertem Wasser
intensiv zu gurgeln und mundzuspuelen.
Ansonsten gibts evtl. auch brauchbaren Rat aus einer Apotheke mit kompetentem Personal.
 

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Wuderu

Mitglied
Hmm mit Gurgeln bin ich vorsichtig. Nachher verschlimmert sich das noch mehr.

Den Geschmack habe ich ja 24 Stunden. Also nicht nur nachts.

Heute wurde erstmal Blut abgenommen und ein Rachenabstrich gemacht.
 

Wuderu

Mitglied
So. Bei der Blutuntersuchung kam nichts raus.
Und bei bei dem Rachenabstrich auch nicht.
Seit letzter Woche Donnerstag ist es jeden Tag ein bisschen besser geworden.
Aber seit gestern Abend nach dem Essen wieder etwas schlimmer. (Brot und Brötchen gab es)
 

ABVJoGo

Aktives Mitglied
Lass Dir nix erzählen von "ach 4-5 Stunden reichen aus" oder "deine akribische Auflistung der Schlafzeiten wirkt komisch".

Menschen, die unter dieser Störung - und JA es ist eine Schlafstörung - nicht leiden, können es i.d.R. nicht nachvollziehen. Wenn man sowas hat, dann leidet man wirklich sehr darunter und entwickelt eine panische Angst davor nicht schlafen zu können - somit beobachtet man sein eigenes Schlafverhalten sehr genau. Menschen sind von ihren Schlafbedürfnissen her sehr verschieden, Manche kommen mit 5-6 Stunden aus andere hingegen brauchen 8-9 Stunden. Dann kommts auch noch auf die Schlafqualität an, wenn man lange schläft, die erholsamen Schlafphasen dabei aber nur ungenügend erreicht, dann ist man früh trotzdem platt - auch das ist eine Schlafstörung. Langfristig senkt das die Lebensqualität auf ein Minimum - das kann bis zur Arbeitsunfähigkeit gehen und sogar lebensgefährlich werden, wenn es akkut wird. Es kann soweit gehen, dass man gar nicht mehr schlafen kann und das wird ab 48 Stunden ca schon gefährlich ... selbst mal googeln "Schlafmangel Symptome" liebe Unwissenden - das ist weder lustig noch eine Lapalie!

Ich selbst leide schon seit 20 Jahren daran. Geholfen hat mir eine komplette Umstellung meines Lebens auf einen optimalen Schlaf. Sowohl in der Schlafvorbereitung als auch die penible Einhaltung von Schlafzeiten in Verbindung mit Meditationstechniken (vorm Schlafen ^^) haben mich damit ganz gut leben lassen.

Hin und wieder kriegt man aber trotzdem einen "Schub" - stressinduziert. Wenn man in der Spirale - "Stress bedingt Schlaflosigkeit bedingt mehr Stress bedingt noch mehr Schlafprobleme bedingen akkute Gesundheitsprobleme" erstmal drinsteckt, sollte man schleunigst zum Arzt gehen, da man allein da nicht mehr rauskommt. Langfristig werden Herz und Kreislauf geschädigt, der Stoffwechsel spielt verrückt, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Panikattacken, psychotisches Verhalten, Schwindel, Gleichgewichts- und Sehstörungen bis zur Bewusstlosigkeit, Herzrhythmusstörungen und sogar Herzinfarkt. Das Ganze ist alles andere als ein "unbequemer" Zustand! Psychologen helfen dabei ganz gut, denen kann man das alles erzählen, anstatt (wie hier) nicht ernst genommen zu werden. Vor allem helfen sie bei der Ursachenfindung und -bewältigung von Stressfaktoren. Neue Lebensimpulse, wie Umzug, neuer Job/ andere Aufgaben im Job, neue Hobbies usw helfen mir immer sehr gut, wenns wieder soweit ist.

Bei leichten Störungen helfen Baldrian/ Hopfen und Schlaftee. Reicht das nicht mehr aus, dann hilft Cannabis - Sorte Indica - ist aber leider in Deutschland nicht erlaubt. Stattdessen kriegen wir legal Traquilizer, die ein hochgradiges Suchtpotential besitzen ... noch höher als bei Heroin! Und die helfen noch nichtmal in jedem Fall. Zwar schläft man lange, wie in Bewußtlosigkeit, jedoch erreicht man dabei oft nicht die erholsamen Phasen des Schlafes sondern dümpelt die gesamte Zeit über in der Halbschlafphase rum. Angeblich sollen Aminosäurekomplexe Wunder wirken (Arginin, Glutamin, Caruitin) das werde ich mal testen, kann auch sein, dass diese Infos nur wieder ein Fake von Firmen sind, die mit diesem Leiden Geld machen wollen.

Lass Dich mal auf Lebensmittelunverträglichkeiten testen - das könnte auch den widerlichen Geschmack im Mund erklären. Hab gelesen, dass Glutenunverträglichkeit auch mit Schlafstörungen einhergehen kann - einfach abchecken lassen, das zahlt alles die Kasse. Lass Dich auch mal in einem Schlaflabor untersuchen, dabei können ganz interessante Dinge zu Tage gefördert werden.

Und ohne Witz - Cannabis hilft mir am Besten. Kann ich bei stressbedingten Schlafproblemen nur empfehlen. Unser System treibt uns leider in die Illegalität - dabei haben die Entscheider überhaupt keine fundierten Informationen über Cannabis und dessen Wirkung, sondern treffen ihre Entscheidungen auf Basis von etablierten Meinungen und schon lange widerlegten Voruteilen. Das ist einfach nur traurig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wuderu

Mitglied
Der Mundgeschmack wird langsam weniger.
Nehme seit einer Woche Vitamin B12. Irgendwas musste ich ja mal ausprobieren.
Schlafe immer noch ziemlich schlecht. Nehme seit über 2 Wochen Schlaftabletten. Will davon aber weg kommen und teste Valdoxan.
Auch wenn der Mundgeschmack weniger geworden ist bzw. die Stelle, wo früher die Mandeln waren die den nervigen Geschmack verursachen, geht er dennoch nicht ganz weg.
Habe bald nochmal eine Blutuntersuchung auf einen Vitamin B12 Mangel. Nichts unversucht lassen.
Ich schlafe auch immer mit Ohropax, weil ich ziemlich geräuschempfindlich bin.
Kann es sein, dass ich durch die auch immer wieder schnell aufwache, weil das Ohr im Schlaf Geräusche in der Nacht braucht, die einen normaler Weise kurz wach machen aber man davon nichts mitbekommt. Durch die Ohropax wird dies verhindert und es ist einfach zu still, sodass man aufwacht?!
 

Wuderu

Mitglied
Und schlafen tue ich immer noch viel zu wenig. Habe einen großen Schlafmangel.
Kann nicht klar denken, bin ganzen Tag müde und benommen. Gefühle sind neutral.
Die Wirkung von den Schlaftabletten merke ich fast gar nicht. Ich kann 7,5 mg um 4 uhr morgens nehmen und habe davon keine Nebenwirkungen den Tag über.
 
S

seele28

Gast
Du wiedersprichst dich die ganze Zeit...du schreibst du bist den ganzen Tag müde und benommen...schreibst aber wiederum das du keine Wirkung merkst von den Schlaftabletten, das du auch den ganzen Tag keine Nebenwirkungen verspürst. Was für eine Wirkung stellst du dir denn vor? Die Wirkung ist natürlich Müdigkeit...damit du einschläfst. Wenn du natürlich erst die Tablette um 4 Uhr nachts nimmst, ist es ziemlich logisch das du den Tag über müde bist...denn die kann ganz gut auch mal bis zu 10 Stunden anhalten. Nebenwirkungen sind sehr häufig Benommenheit, auch über den Tag.

Ich denke nicht dass es bei dir Schlafmangel ist, sondern mehr die Wirkung oder Nebenwirkungen der Schlaftabletten. Ein Mensch kann auch gut mit 5 Stunden Schlaf auskommen und ist dann nicht so extrem körperlich eingeschränkt. So wie ich gelesen hatte, schläfst du ja schon, auch mal bis zu 7 Stunden. Da kann das gar nicht so extrem sein. Wie gesagt das liegt an den Schlaftabletten eher.

Du solltest um 4 Uhr nachts keine Schlaftabletten mehr nehmen. Gehe früher ins Bett und nehme die Tablette auch vor 12 Uhr, dann bist du auch am Tag ausgeruhter. Ob die Benommenheit weg geht, ist fraglich. Da Schlaftabletten solche Nebenwirkungen eben haben. Wenn du auch dann nicht schlafen kannst, trotz Schlaftablette, dann lass es ganz sein. Der Körper hat sich dann schon an die Dosis gewöhnt und dann ist auch es schon kurz vor 12! Wenn du nicht süchtig werden willst, dann hör auf das Zeug unnötig zu schlucken.


Geh zu deinem Psychiater, lass dir ein AD verschreiben, das müde macht. Das macht nicht abhängig. Wenn du trotzdem nicht schlafen kannst, dann lass dich in die Klinik einweisen und die sollen dich dann medikamentös einstellen und dort kannst du auch eine bessere Schlafhygiene lernen. Schlafmittel sind keine Dauerlösung, siehst ja selbst.

Dein ganzer Schlafrhythmus ist im Eimer. Dein Körper weiß gar nicht mehr wann es schlafen soll...wann die Zeit zum Schlafen ist. Und wenn der Körper um 4 Uhr nachts noch Schlaftabletten rein gedonnert bekommt, ist doch klar dass er am Tag schlapp macht.
 
S

seele28

Gast
Und nein ein Mensch wacht nicht auf, wenn es zu Still ist. Eher anders herum. Aber es gibt Menschen die nur mit Geräusche einschlafen können, andere wiederum brauchen absolute Stille. Jeder tickt da anders. Vielleicht ist es in deinem Schlafzimmer auch zu warm oder zu kalt? Lüftest du vor dem schlafen gehen? Das wäre nämlich sehr hilfreich, für einen erholsamen Schlaf. Vielleicht versuchst du es auch mal mit einem Schlafkissen.

Naturkissen Kräuterkissen

Rituale bevor man ins Bett geht, sind auch hilfreich. Das Bett nur zum schlafen benutzen, nicht für andere Dinge wie fernsehen oder lesen. So weiß der Körper, wenn er ins Bett geht, das schlafenszeit ist. Es gibt viele Tipps und Tricks. Probiere die doch einfach mal aus...
 

Wuderu

Mitglied
Ich wusste, dass die Behauptung kommt, dass meine Benommenheit und Müdigkeit auf die Schlafmittel zurück zu führen ist. Dem ist aber nicht so.

Ich hatte es schon ganz oft, eigentlich immer, dass wenn ich einen Tag ohne Medis z.B. nur 4,5 oder 5 Stunden schlafe, ich oft leicht benommen bin mit einem leichten Druckgefühl im Kopf. Oder paar Tage nur 6 Stunden schlafe, ich ebenfalls unter einem Druckgefühl, Konzentrationsschwierigkeiten und Benommenheit leide.

Es ist irgendwie merkwürdig. Nach den letzten Wochen unter Schlafstörungen oder nach einer Woche unter gleichem Leid, brauche ich eben 3-4 Nächte mit mind. 8,5 Stunden Schlaf um wieder richtig fit zu werden.

Keine Ahnung warum ich immer so schnell benommen bin und ein Druckgefühl im Kopf habe. Aber nur 7 Stunden Schlaf ist definitv zu wenig und keine Erholung.

Oder liegt es daran, dass ich so oft aufwache?
 

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