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Anonymousx

Neues Mitglied
hallo allerseits, ich muss das ganze jetzt selbst mal '' online stellen'' da ich nichts und niemanden in der hinsicht gefunden habe dem es genau SO ergeht ..und ich habe mehrere jahre online gelesen, ich habe viele schlimme dinge gelesen die mir noch weniger mut machten mich endlich zu trauen..

daher entschuldige ich mich für diesen roman und die verwirrung die in meinen worten liegt, oder der angst die mich schon jahre begleitet..

zu meiner person: ich bin 25 jahre alt leide unter sozialphobie, agoraphobie und diverser anderer angst und persöhnlichkeitsstörungen aufgrund einer schweren und schlimmen kindheit

ich war noch nie bei einer untersuchung und ich habe schreckliche PANIK vor dem besuch beim frauenarzt, es ist nicht die ''typische'' ( sorry für den ausdruck) angst sondern wirkliche panik die in heulkrämpfen schreien und rückzug endet. ich traue mich vor niemanden ''blank'' zu machen, mich weder auszuziehen noch irgendetwas in diese richtung.. ( ich hatte auch keinen wirklichen partner und bin jungfrau)

selbst bei einer röntgenuntersuchung der lunge(nach langer überwindung) bekam ich eine panikattacke und den arzthelferinnen war das egal, wie beim fleischer werde ich jedesmal behandelt wenn ich mal bei ärzten bin..

da ich unter diversen hautproblemen leide und durch diese auch starke narben und wunden im intimbereich davontrug/trage schäme ich mich abgrundtief
durch meine hautprobleme habe ich oft starken juckreiz, entzündungen dank eingewachsener haarfolikel, die bevor ich sie rasieren könnte schon unter der haut ''verwachsen'' und somit seit über 10 jahren zu abzessen führten
und mittlerweile ( meine vermutung) Zu einem großen karbunkel geführt hat, zumal auch trockenheit und wundsein dadurch schon alltag geworden sind, ich leide unter anderem auch an SEHR starken wehenartigen-unterleibschmerzen die bis in die kniekehlen ziehen (während der periode) was vielleicht durch endometriose in der familie liegt.

in der kindheit hatte ich ein traumata durch entzündungen die ich mir in einem see eingeschleppt hatte, seitdem habe ich mich nie wieder getraut darüber mit irgendwem zu reden oder es zu zeigen( nachdem ich im kh als kleinkind von mehr als 10 ärzten da unten ''behandelt'' wurde) , dann der gedanke das ganze einem arzt zu offenbaren endet in einer panikattacke, der gedanke daran schnürt mir die luft zu und ich könnte erbrechen vor angst ...was teilweise jedesmal fast zur ohnmacht führt. auch berührungen in der hinsicht von einer untersuchung tun mir psychisch weh so das es körperlich spürbar wird. zumal ich der meinung bin da unten nicht ganz ''normal'' auszusehen.. ekel vor mir selbst

ich bin ein extrem schmerzempfindlicher und sensibler mensch, und mir tun sebst die minitampons beim einführen nach all den jahren immernoch weh, es ist ''zu groß'' und daher habe ich abartige angst vor den instrumenten die sie benutzen werden oder generell dem entblößen der ganzen probleme.
da ich weiss das gewisse frauen einen auf '' hab dich nicht so'' machen.. oder mir dann noch vorwürfe machen wo ich dann erstrecht dicht mache. auch große angst das die ärzte sich ekeln und es zeigen

ich weiss nicht mehr was ich tun soll, ich bin in einer zwickmühle in meinem jetzigen leben und ich finde keinen richtigen ausweg da ich noch diverse andere große probleme habe und seit mehr als 10 jahren an starken depressionen leide die mich oft davon abhalten den antrieb und den mut zu finden meine ganzen probleme zu bewältigen.


ich hoffe das es unter euch meschen gibt denen es vielleicht ähnlich erging die mir vielleicht mut machen könnten, oder erfahrungen haben die ihnen diese schreckliche panik genommen hat...
was auch immer, ich bin dankbar wenn jemand irgendwie helfen könnte.. denn ich habe selbst schon lange aufgegeben das ich es jemals in den griff bekommen werde -> mich selbst und das tut weh das ich mit meinem alter nur älter werde und das ganze leben an mir vorbei zog und ich nichts erleben konnte da mein leben eine ruine seit kindheit ist.. ich renne nur hinterher und versuche jedesmal neue steine aus dem weg zu räumen, doch dieser felsen blieb immer fest in meine kopf verankert aus angst und scham..
 

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Angua

Gast
Wenn Du meine Schwester wärst, würde ich Dir folgendes raten:
Suche gezielt nach einer Frauenärztin. Eine, die gut und einfühlsam ist. Einen ersten Überblick können Bewertungsportale im Internet geben. Bei einer Frau fühlt sich "frau" oft besser aufgehoben als bei einem Mann.
Mache einen Termin aus, gehe hin und rede mit ihr, erzähle von Deinen Problemen...ganz genau so, wie Du sie hier geschildert hast. Und wenn Du dann das Gefühl hast, Du kannst ihr vertrauen, machst Du einen weiteren Termin aus für die Untersuchung.
ich hoffe das es unter euch meschen gibt denen es vielleicht ähnlich erging die mir vielleicht mut machen könnten, oder erfahrungen haben die ihnen diese schreckliche panik genommen hat...
Du bist mit Sicherheit kein Einzelfall, das versichere ich Dir. Du brauchst Dich nicht zu schämen, weil Du Angst hast.
 

Anonymousx

Neues Mitglied
danke , ich bin vielleicht auf eine klärung meines problemes gekommen ich habe kontakt mit jemanden aufgenommen der mir auf weiterem wege helfen wird (familiär), das war alles sehr spontan, musste über meinen schatten springen was ich mich vorher nicht traute

daher bin ich mir nicht sicher ob man das thema vielleicht für ''closed'' sehen kann, ich reagiere leider sehr oft aus dem affekt in problemen
deswegen entschuldige ich mich für diese spontanheit, dennoch vielen dank für die antwort !

ich weiss das das alles sehr dramatisch klingt im beitrag, aber ich denke mit der hilfe die ich jetzt privat habe wird es irgendwie gehen..

Dankeschön!
 

Farnmausi

Aktives Mitglied
Eine vertraute Person zum Händchen halten, eine Beruhigungstablette vorher und du schaffst das und wirst endlich viele Probleme los. Alles Gute, Farnmausi
 

Fireandwater

Mitglied
Meine erste Untersuchung war auch die absolute Hölle (weiß nicht ob du Details willst), aber ich habe einfach einen blöden Arzt erwischt und das ist definitiv nicht die Norm!

Hauptsächlich wird ja viel geredet und wenn du einen verständnisvollen Arzt findest, kannst du auch deine Ängste teilen und auch sagen, dass du erstmal nicht richtig untersucht werden möchtest. Besagter inkompetenter Arzt meinte übrigens, wenn man sexuell nicht aktiv ist, wären Untersuchungen überflüssig deswegen ist mir das auch kein zweites Mal passiert.

Aber ob das so richtig ist und wie genau sowas wir Endometriose abgeklärt wird, weiß ich leider nicht. Ich würde mir aber wirklich einen guten Arzt suchen, jemanden mitnehmen, erstmal nur reden und schauen ob deine Angst vor schlimmen Krankheiten vielleicht größer ist als deine Angst vor Untersuchungen...

Kann man das nicht im Rahmen einer Therapie ansprechen?
 

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