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EU-Kommission will Verbrennungsmotor verbieten! Aber was ist mit Reiseflügen rund um den Globus?

tonytomate

Aktives Mitglied

Wer sich über die vielen Streifen am Himmel wundert, hier sieht man es schön im Video. Der ganze Dreck geht in die Umwelt und ins Trinkwasser, Ferienflieger sei Dank.

Fuel Dumping einfach mal bei YouTube eintippen, ganz interessant.
Die Politik interessiert sich für das Thema nicht die Bohne. Bevor man beim Verbrennungsmotor anfängt, sollte man die Ferienfliegerei abschaffen, allein schon Mensch und Umwelt zu liebe.
 
Zuletzt bearbeitet:

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TomTurbo

Aktives Mitglied

Wer sich über die vielen Streifen am Himmel wundert, hier sieht man es schön im Video. Der ganze Dreck geht in die Umwelt und ins Trinkwasser, Ferienflieger sei Dank.
Text aus Video: "Wegen Triebwerksproblemen musste die Maschine zum Flughafen London Heathrow zurück kehren."
Das maximale Startgewicht ist höher als das maximale Landegewicht. Außerdem will man im Falle einer Bruchlandung nicht x Tonnen hochentflammbares Kerosin in den Flügeln haben.

Dass das schlecht für die Umwelt ist, steht außer Frage. Aber in diesem Fall geht die Sicherheit der Passagiere vor.
Jedenfalls macht man das nicht im normalen Flugbetrieb.

Nachtrag:
Die FAA hat das untersucht und ist zum Ergebnis gekommen, dass amerikanische Fluglinien über die letzten 3 Jahre 47 mal Sprit abgelassen haben.
Im Vergleich zu den weltweit 200.000 Flügen pro Tag ist das also eher selten.
 
Zuletzt bearbeitet:
O

OhneSalz

Gast
Wer will das denn durchsetzen solange die Ölquellen noch sprudeln, ein frommer Wunsch:
Und Flächendeckend E-Autos wie laden, wie denn?
Mit Atomstrom aus den europäischen Nachbarländern....
Stell mir grad vor wie ich das tun sollte , mit Stromkabel aus dem Fenster zum Auto für Mietwohnungen?
Wird ein Nischenprodukt bleiben , das E-Auto mit Batterie, das wird auch Tesla bald merken.
Die Zukunft ist die Brennstoffzelle, oder effizientere Techniken.
Die wohl schon in Schubladen liegen, erst attraktiv werden wenn das Öl versiegt ist:
Umso früher man sich vom Öl entfernt, desto weniger wird man die verheerenden Folgen vom "Ende des Öls" zu spüren bekommen.
Dass begrenzte Ressourcen nicht unbegrenzt ausbaubar sind, dafür bedarf es keiner "Wissenschaft"!
Deutschland tut gut daran, sich bereits jetzt Alternativen zu suchen.
Man wünschte sich, man hätte einen Kanzler, der in Bismarckscher Manier, das langfristige Wohl des Deutschen Volkes im Blick hat - und nicht wie unsere aktuellen Politiker die Umfragewerte bis zur nächsten (Landtags-) Wahl.
PS;
Alternativen: Ackerbau in der Zukunft durch Bodybuilder, die den Karren ziehen, brauchen wir keinen Trecker mehr.
Fitnessstudios verbrauchen zu viel Strom.-
 

roman12

Aktives Mitglied
Stelzer-Motor... 70ger Jahre. oder eben suchen nach Stelzer-Motor. Meine Meinung ist.. man wollte nicht.... Mir als Techniker plausibel warum der so wenig Sprit braucht. Die volle Expansionsenergie wird hier ausgenutzt und nicht bloß ein Viertel, wie es bei heutigen Motoren ist.
Ein 'Motor ohne Mechanik'? Das wäre wie eine elektrische Leitung ohne Strom, oder ein Fahrrad ohne Kette - schlicht und einfach ein Oxymoron, ein reiner Widerspruch in sich.
Sorry, da kommt man sich schon ein bisschen veräppelt vor bei solchen Schlagworten.
 

roman12

Aktives Mitglied
Und dann die ganzen Kreuzfahrtschiffe. Ich habe es selbst schon erlebt, daß Öl und Abfälle vor der Küste verklappt worden sind. Es gibt sogar extra Routen hierfür, um den Dreck loszuwerden. Als ich aus dem Wasser kam, war ich von Kopf bis Fuß pechschwarz. Saubere Kreuzfahrtindustrie, ich lach mich weg.
Die Pötte verballern an Land auch Unmengen Brennstoff, weil sie daraus Strom erzeugen. Der Verbrauch an Brennstoff zur Stromerzeugung hat die Dimension des Verbrauchs einer einer Stadt. Und es gibt in Europa nur zwei Terminals, die Kreuzfahrtschiffe direkt mit Strom versorgen können, Hamburg und Stavanger.
Eine Kollegin flog noch vor Corona auf die Kanaren. Weiter ging's mit dem Pott nach Madeira.
An einen so malerischen Ort (Kanaren) zu fliegen, um dann gleich weiterzuschippern - hä?!^^
Der Gipfel war noch, wo sie trotz ihrer Schwärmerei meinte, man könnte ja nicht einfach mal die Füße ins Wasser halten, wie schade das sei, blabla.
Tja, Mädchen, an der Küste geht das. Und Mitteleuropa hat viel Küste: die Friesischen Inseln mit Reizklima, die Boddenküste mit der abwechslungsreichen Landschaft, Hinterpommern, Dänemark etc. - man weiß gar nicht, wohin zuerst.
Und dann jetten so viele Leute noch extra weit weg.....
Und dass es nicht nur an der Küste schön sein kann, kommt noch hinzu. Hab' mich letztens in die Rhön verliebt.
 

_Tsunami_

Urgestein
Habe gerade gehört, dass eine der großen Fluggesellschaften plant, ihre Flugzeuge ab 2035 mit Wasserstoff und somit mehr oder weniger "schadstofffrei" zu betreiben. Es müssten aber ein paar kostenintensive Umstellungen bei den Betankungssystemen an den Flughäfen erfolgen.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Im Prinzip nimmt uns die wohlhabende Schicht den Verbrenner weg, auf Kosten der Steuerzahler werden Tesla und Co. mit bis zu 10000€ Bonus sogar noch gefördert, 7 Cent pro Liter sollen aufs Benzin drauf usw.
Leider besteht kein Interesse da anzusetzen, wo die meisten Probleme verursacht werden:


"Die reichsten zehn Prozent (630 Millionen) seien in der Zeit für über die Hälfte (52 Prozent) des CO2-Ausstoßes verantwortlich gewesen, berichtete Oxfam.

Das reichste ein Prozent (63 Millionen) allein habe 15 Prozent verbraucht, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung nur für sieben Prozent verantwortlich gewesen sei."
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Die Gewinnung von Biomasse gehört schon zum Thema.

Dafür wird "Landschaft" entnommen. In Zukunft will man noch viel mehr "Landschaft" entnehmen und man hört nichts als Lob dazu.

Kaum wurden die hässlichen Föhrenmonokulturen halbwegs angegangen ist es schon beschlossen, dass ab jetzt sogar mit selbstfahrenden Nilfisks gekärchert wird. Die Entnahme von Biomasse in der geplanten Dimension, wird alles verändern. Weil das kalkulierte "unnütze" Schad- und Unterholz insgesamt natürlich einen großen Anteil an der Landschaft hat, wie wir sie kennen und für die Lebensqualität wichtig finden. Umgefallene Stämme usw. das gehört einfach zu einem Wald dazu.
Der Borkenkäfer lässt eh keine Chance darauf, aber im Fall von Biomasse geschieht die Entnahme vorsätzlich.

Sonst wäre es auch wenig sinnvoll, ginge es dabei nicht um rauhe Mengen, die dafür künftig bewirtschaftet werden sollen.

Die kalifornischen Wälder sind halt schon etwas Besonderes, so wie sie (noch) sind. Die zweifellos kommenden Brandschutzschneisen werden dem Charme nicht zuträglich sein.

Eigentlich darf ich mich nicht beschweren, weil ich zähle auch zu denjenigen die sich Problemlösungen ohne Einschränkungen wünschen. Die Leute die sich tatsächlich schon mit Einschränkungen abfinden wollen und nicht nur als Lippenbekenntnis, kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen.

Na vielleicht geht ja noch mehr, in der Umwelttechnik. Ich bin längst nicht zufrieden und hätte gerne alles. Wohlstand und Landschaft.
Ich merke, dass ich wieder (so eine Phase hatte ich schonmal) gleichgültiger werde angesichts politischer Entscheidungen über Jahrzehnte.

Mein Denken wird egoistischer und enger; wozu soll ich mich bemühen, wenn dem derartiges wie die Ergebnisse der Oxfam-Studie entgegensteht?

Ich mache jetzt einfach mein Ding wie es für mich bequem (!) passt, was mir einiges erleichtert. Den Kopf zerbreche ich mir nicht mehr und blende politische Themen, Umweltthemen, nun weitgehend aus.

Solange sich "oben" (Reiche, Wirtschaft, Politik) nichts deutlich positiv bewegt, mache ich das für mich (nicht für die Umwelt) Beste aus dem, was mir zur Verfügung steht.
Was also bedeutet, den Rest meines Lebens.
Und schlage mich dabei damit herum, was sich die Politik Nettes ausdenkt, um dem ärmeren Teil des Volkes das Leben wieder etwas unbequemer zu gestalten.
Wählen schenke ich mir auch, egal wie da argumentiert wird. Es gibt nur vom Regen in die Traufe. Für mich ist das gegessen, ich konzentriere mich auf mein kleines Leben.
 

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