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Etwas philosophisches.

A

Außenseiterin

Gast
Wenn Du nicht lebst, bist Du tot.
Klappe zu, Affe tot!

Darum ist jede Empfindung Leben und jede noch so kleine pos. Empfindung wertvoll!

Denk dran, wie beim Schach kommen Bauer und König nach dem Spiel in die gleiche Schachtel.

Was also ist Leben? Leben ist jede kleine pos. Empfindung, welche wertvoll ist!
 

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Neverland

Gast
...leben...

ist wohl verschieden verstanden gesagt, so viel mehr als es auf den "ersten Blick" erscheint.

Sobald ich nachher mehr Zeit habe, muss ich das für mich noch mal zusammen fassen, was im Bisher dabei heraus gekommen ist... :)

Und weitere Ideen zum Eingangssatz formen....da geht noch was .... hehe

Grüßle
 
N

Neverland

Gast
DerEingangssatz:
"Wir leben das Leben ohne zu leben"


  • Wir leben.

    (Einfach gehalten ja...wir leben halt...wieso, weshalb, warum...Sinnfragen...wie wir leben...wie wir es bestreiten, unser Leben gestalten, mit all unseren Lebensgeschichten, Erfahrungen, Lebenseinstellungen, Sichtweisen, Verhaltensweisen...ist etwas weiteres...)


    - Inwiefern ist das jetzt Philosophie?


    (Gute Frage...ist es vielleicht „noch nicht“...kann es aber werden oder?)


  • "Wer den Moment genießt, genießt das ganze Leben."Du hast es in der Hand.

(fasseich unter: „Wie leben wir das Leben“)



  • Life is what happens to you while you are busy making other plans.

    (Leben ist, was geschieht...was dir geschieht...du bist damit beschäftigt Pläne zu machen...wie viele Lebenspläne ich auch schmiede...mögen sie klappen oder nicht...manchmal kommt es anders im Leben...hmmm)

  • Wir sind der letzte Dreck ...ect.

    (fasse ich unter: Wie verhalten wir uns in unserem Leben...)

  • Niemand lebt sein Leben, vielleicht gibt es ein paar Ausnahmen, aber der Rest der Menschen ist am Machen und Tun und immer am "Ja später" sagen. Aber was ist mit später gemeint, wofür arbeiten wir, wofür tun wir das alles?

    (Aufschub sein eigenes Leben für sich selbst „lebenswert“ zu gestalten? Ich muss erst dies und das...irgendwann werde ich...- Dann bin ich wohl evtl. in meinen Lebensumständen gefangen.)

  • Viele reden von "Vielen", obwohl sie sich hauptsächlich wohl selbst meinen

    (Viele „Lebende“...und jeder von uns selbst eine/r davon...was denke, fühle, sage, tue ich selbst innerhalb meines eigenen Lebens...schaue ich immer nur auf „das Leben der Anderen“...schaue ich auf mein Eigenes?)

  • dass wir zu sehr in unserem Alltag gefangen sind und den Blick für Wesentliches verlieren. Wir schauen zu wenig auf das Mit- und Füreinander, lassen uns von Oberflächlichem, einer medialen Scheinwelt und Banalem absorbieren.

    Wir schieben Sinnfragen fort, wir wollen Misstände nicht sehen und verleugnen zu gerne unsere Schuld. Wir flüchten gerne, auch vor uns selbst, wenn es unbequem wird. Wir widmen uns nicht gerne den interessanten und tiefen Fragen unseres Lebens, was schade ist.

    Leben ist mehr als die Arbeit und die Organisation des Alltags. Leben ist Wachsen, Entdecken, Erfahren, Reifen, zu jeder Zeit, auch wenn man lange erwachsen geworden ist. Leben heißt, neugierig bleiben und Fragen stellen. Diese kostbare Eigenschaft der Kindheit sollte uns nicht abhanden kommen.


    (finde ich immer noch sehr schön geschrieben...wie sind wir innerhalb unseres eigenen Lebens? Was tun wir? Warum? Und was heißt es für uns noch „zu leben“? Wie gehen wir mit unserem Leben und dem der Anderen um....)

  • Wenn wir also das Leben leben, ohne es zu leben...existieren wir dann nicht einfach bloß so vor uns hin?
    Und was wäre dann das Leben leben? Was macht es wahrhaft aus, das Leben zu leben?

    (Im Duden unter: „existieren“:
    vorhanden sein, da sein, bestehen leben, sein Auskommen haben
ImDuden unter: „leben“: am Leben, lebendigsein...und darunter viele Unterarten von der Definition „leben“...)



  • Leben? Als was difinierst du leben? Für micht ist Leben: Stoffwechsel, Fortpflanzung, Bewegung, Reagiert auf Umwelteinflüsse. Alles darüber hinaus sind die Bedingungen wie wir leben. Wir entscheiden uns nur, wie wir es nutzen. Existiert eine Planze nur oder lebt sie auch? Sie lebt, genau so wie es mit uns ist.
    (Ich kann schriftlich leider nicht so gut ausdrücken was ich meine)


    (Doch, ich finde, das Du das sehr gut schriftlich ausgedrückt hast. ;-) Das „leben“ an sich. Was definiert sich darunter ursprünglich. Und dann, WIE leben wir...)



  • Wenn Du nicht lebst, bist Du tot.
    Klappe zu, Affe tot!

    Darum ist jede Empfindung Leben und jede noch so kleine pos. Empfindung wertvoll!

    Denk dran, wie beim Schach kommen Bauer und König nach dem Spiel in die gleiche Schachtel.

    Was also ist Leben? Leben ist jede kleine pos. Empfindung, welche wertvoll ist!

(DasGegenteil von leben...tot sein...- Leben: Empfindungen, welche zum Leben dazu gehören. Mich lebendig fühlen, durch lebendigesEmpfinden...wie empfinde ich mein Leben...das am „Leben sein“...)

-



Wasmacht es aus, zu leben, lebendig zu sein, sich lebendig zu fühlen....
EinigeDinge die dies für uns ausmacht haben wir sicher alle gemeinsam undandere wiederum sind unterschiedlich...kommt darauf an, was wir„meinen zu brauchen“...damit wir unser Leben, als „lebenswert“empfinden können...wie möchte ich mein Leben leben....?



  • .sinniger Weise läuft in diesem Moment im Radio: „Astronaut“...
    mit einer Auflistung darüber, wie „Mensch“ sich verhält und der wundervollen Aussage:
    sind wir nicht eigentlich am leben, um zu lieben um zu sein?“...

    ...auch sehr schön...
  • grrrrr... wenn ich im Textdokument "vorschreibe"...und dann hier rein kopiere, dann zieht der Text immer wieder Worte einfach als ein Wort zusammen....uff...da muss ich noch mal sehen, was da schief läuft...
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast

Gast
Leben hat viele Fazetten.

Gefühle können sich in ihrer Intensität verändern aber Lebensziele sind ein Anker.

Das Leben könnte man mit einer Farbpalette vergleichen. Es gibt nicht nur schwarz- weiß, sondern verschiedene Nuancen.
Es muss nicht immer ein sattes rot sein oder ein reines weiß.

Manchmal ist das Leben sogar rosa :)

Das Leben ist bunt und das ist gut so! Es gibt Farben, die man einfach gern hat. Manchmal kann man sich die Farben anschauen und damit ein Gefühl verbinden. Es gibt so viele Methoden pos. Erinnerungen oder Stimmungen zu bewirken :)

Sei Dein eigener Picasso....
 
A

#AE

Gast
Tsunami, du erwähntest holistisches und subjektives Weltbild. Schlussfolgert erstes: Leid in der Welt existiert nur, weil es in mir existiert? Eine Projektion aus dem Inneren quasi?

-----
Upps, falscher Thread, sorry :rolleyes: Kann man aber glaub trotzdem stehen lassen. Passt ja durchaus zu Philosophie und Leben. Verpeilt wie immer ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
V

Vogelfrei

Gast
Bei mir stimmt es auch. Es könnte oft eher heißen ich überlebe das Leben. Anstatt ich Lebe das Leben.
Doch das zu wissen ist auch der erste Schritt zur Besserung. Das Leben ist zu kurz.
 
G

Gast

Gast
Seit wann ist man Tod wen man nicht mehr lebt.
Ist ja nur eine begrenzte Definition des nicht mehr da sein.
Beschränkt auf unsere Erde und unsere Spanne der Existenz hier.
Unsere Geburt bekommen wir nicht mit, unsern Tod auch nicht, den Erleben wir nur bei andern.
Nur unser sterben erleben wir.
Die Gegenwart dauert 3 Sekunden, alles andre existiert nur in unsern Gedanken , als Vergangenheit und Zukunft.
Was ist also ( Leben ): Nur Erinnerung an Vergangenes!?
Unsere Sinne / die Wahrnehmung sind sehr begrenzt, wer gibt dir die Garantie das du Tod bist, nach dem sterben.?
Und das du Lebst !
Alles nur eine Illusion unseres Gehirnes....weil ja die meisten nur in Ihrer Vergangenheit leben, da gibt was....noch zu tun ?
Sind wir endlich frei wenn wir Tod sind?
So steht die Gegenwartsphilosophie vor der Aufgabe, diesen eindeutigen und durch relativierende Betrachtungsweisen nicht weg zu interpretierenden Herausforderungen zu begegnen.
Ob ihr die Bewältigung durch pragmatische Kompromisse oder doch nur durch den Rückgriff auf bestimmte Elemente der ›großen Erzählungen‹ – sei es humaner, ökologischer oder gar transzendenter Art – gelingt, ist eine offene Frage.
Bis der wirklich Tote wider zurückkehrt...oder gibt es den nicht....weil es uns nicht gibt?
 
N

Neverland

Gast
...also ich denke...
ich kann so ziemlich alles bezweifeln...

was ich aber einfach nicht bezweifeln kann ist..."das ICH BIN"....
:D

Irgendetwas ist jedenfalls da...
wie wir es auch benennen mögen...
"Beobachtendes Bewusstsein" ?
Beobachtendes?
Bewusstsein?
SEIN?

Ein meiner Meinung nach sehr interessanter und auch weiser Mann erklärte ein Mal folgenden Satz:

Aus der Bibel: "Sei still und wisse ich bin G*tt." (nicht mich meine...er auch nicht sich meinte, nur den Satz wieder gab...und wie folgt interpretierte):

Sei = das SEIN an sich
Still= die Stille hinter allem
Wisse= das tiefere Wissen
G*tt= als eine Art Quelle des SEIN...

Auch eine interessante Art der Draufschau....
-
Und dennoch....ich kann alles bezweifeln...aber nicht das ich BIN....oder auch, das da "etwas ist"....
-
Muss der Mensch eigentlich immer alles beweisen wollen oder bewiesen haben wollen?
Oder können wir einfach auch irgendwann hin nehmen, was IST...und beginnen das was da IST zu leben? ;-) Hmmmmm......
 
Zuletzt bearbeitet:
A

#AE

Gast
Das mit dem "Sei still und wisse...." stammt glaube ich von Eckhart Tolle...?

Neverland, warum machst du bei G*tt immer so einen Stern? Was bedeutet das?
 
N

Neverland

Gast
#AE,

*lächel*

ja genau sehr gut erkannt!
:) E. Tolle! Ich schätze ihn sehr. Hat mir sehr geholfen und inspiriert...
Und tut er noch! Und immer mal wieder...-
Besonders das erlernen des Beobachtens der eigenen Gedanken und Gefühle u.a. hilft mir seither immer wieder.
Sowie auch das Erlernen von Stille...Gedankenstille...und vieles Andere...was mich auch auf eigene weitere Gedankengänge bringt...
Wer Tolle kennt, merkt schnell das ich einiges von ihm gern übernommen habe und auch wenn es passt gern hinzu ziehe...-

Der Stern bei G*tt....nun....das ist eine Angewohnheit von mir...jetzt kommt`s...
Wird den meisten sehr lächerlich vor kommen. Aber ich habe mich lange mit dem jiddischen Verständnis, Kultur, und Sichtweisen, und dem Hebräischen befasst. Und hatte dahingehend auch sehr interessanten Austausch.
Ich wollte mal zurück gehen, so zu sagen so weit es geht zum "Anfang der Geschichte" und die Bibel aus der Perspektive verstehen lernen, aus der sie ursprünglich stammte. Das ging bis ins Hebräische, bis ins Archäologische, und bis zu sen Schriftrollen von Qumran zurück und bis zu einer Frau, die damals noch als Studentin mit dabei war, als die Rollen gefunden wurden und an der Übersetzung mit beteiligt war. Bzw. jetzt sich damit beschäftigt, Übersetzungsfehler zu korrigieren usw....aus all diesen Nachforschungen, Erlebnissen, Eindrücken, Kontakten usw....stammt das * Sternchen in G*tt...ich schätze es hat mich einfach sehr berührt, wie die Juden die ich kennen lernte, mit G*tt umgingen. Wie demütig und Respektvoll usw. dies war. Und so sprechen sie ja auch nicht den "Namen" aus den sie ihm beimessen...sondern benutzen "Platzhalter" dafür. Wie Haschem, Elohim und Adonai bspw. Und wenn sie G*tt schreiben, dann schreiben sie hier eben G*tt meist so oder G-tt auch häufig. So wie auch YHWH geschrieben steht...und immer noch Streitpotential leider darin liegt ob dies nun Jahweh oder anders gesprochen wird....wie auch immer, G*tt so zu schreiben, habe ich mir angewöhnt, inspiriert durch all dies. Weil ich es schön finde. Es hat etwas von "Respekt vor etwas das größer ist als ich begreifen kann" und erinnert mich daran, das ich mich nicht größer machen sollte als ich bin, aber auch nicht kleiner als ich bin.
-
 

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