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Essprobleme seit der Kindheit

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Gast

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Hi,

Ich bin 15 und habe seit meinem 2-3 Lebensjahr Probleme mit dem Essen. Ich ernährte mich eigentlich nur von Pizza,Pommes,Nudeln. Die Speisekartr hat sich schon etwas erweitert ist aber immer noch ungesund. Das fängt mit dem Weissbrot und Salami an und hört
Kaum Gemüse und Obst auf. Ich mache mir ständig Sorgen um meine Gesuneheit, aber mir geht es bis jetzt bestens und hab keine Mangelerscheinungen, dem Arzt fällt nichts auf ich bin gesund, habe wenig Krankheiten, keine Allergien und treibe auch Sport. Ich versteh einfach nicht warum bis jetzt zum Glück nichts passiert ist. Das Problem ist aber auch das Soziale Umfeld. Meine Mutter macht mir immer ne ExtraWurst und ich habe schon mehrere Essen mit z.b. Freunden abgesagt weil ich dann nichts zu Esseb fand. Als wir auf Klassenfahrt waren, musste ich jeweils
Gemüse essen war auch kein Problem da ich es peinlich finde das man mit 15 noch so pingelig mit dem Essen ist.

Ich habe einfach keine Lust mehr auf diese ständigen ExtraWürste und das ständige Diskutieren was es denn heut zu Essen geben soll. Ich will mich einfach wieder auf s Essen freuen und endlich auch mit Freunden mal Essen.
Ausserdem beneide ich die anderen wenn sie Abwechslung bekommen. Das mit den ExtraWürsten will ich auch meiner Mutter nicht zumuten. Das Essproblem ist sozusagen mein noch zu lösendes Problem nachdem ich auch viele andere kleinere Probleme die ich als Probleme an sa in den Griff bekommen hab.

Das Essproblem ist aber ein richtig grosses Problem.

Habt ihr ne Ahnung warum bis jetzt noch nichts an Mangelerscheinungen aufgetreten sind und was sind die Folgen einer 13 Jahre langen "ungesunden Ernährung". Wie kann ich jetzt endlich mein Problem in den Griff bekommen( am besten Tipps) Ps: Ich wiege 69 Kg bei 1.83 m Grösse... Normalgewicht was ich mir auch nicht erklären kann
 

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Ich möchte dir gerne ganz allgemein antworten. Nach meiner Erfahrung sind Eßgewohnheiten bzw. die Nahrungszufuhr immer eine Sache der inneren Einstellung, bzw. welche eigenen Vorstellungen man von Essen hat und wie wichtig einem das ist.

Bei mir z.B. war es vor vielen Jahren die Umstellung auf Vorwertkost, d.h. ohne Fleisch - also vegetarisch zu essen, womit ich mich wohl und rundum zufrieden bis heute fühle. Dem ging ein Umdenkprozess über eine gewisse Zeit voraus, nachdem ich mir einen Hund geholt und mich ab dann sehr viel mit Tierschutz beschäftigt habe. Der Wunsch Fleisch zu essen nahm immer mehr ab, bis ich eine für mich gute Lösung gefunden habe. Bis heute vermisse ich beim Essen nichts, - und das finde ich sehr wichtig.

Zu dir: Wenn du jetzt schon so kritisch mit dir bist und auch unzufrieden mit deiner Ernährung (Extrawürste kochen), - dann ändere es doch einfach.
Jede Umstellung ist natürlich erst mal gewöhnungsbedürftig, ganz egal, ob man gerne Fleisch, Gemüse, Nudeln ... isst. Wichtig ist, auf eine gewisse Ausgewogenheit bei der Ernährung zu achten und sich möglichst vielseitig zu ernähren, um so wichtige Nährstoffe dem Körper zuzuführen. Sich dabei aber selbst zu sehr zu kasteien und auf bestimmte Nahrung zu verzichten, die man aber mag und auf die man immer mal wieder Lust hat, ist sicher langfristig auch nicht die Lösung. Essen sollte auch Freude machen, und nicht alles muss immer gesund sein.

Ich denke, du solltest dich an eine Änderung deiner Essensgelüste heranwagen, was dir ja auch ohne Probleme schon gelungen ist. Aber dich auch nicht zu verrückt machen und dir weiterhin mal etwas gönnen, was vllt. nicht unbedingt das aller Gesündeste ist, dir aber einfach schmeckt.
 

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