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Es hört einfach nicht auf

Ich hatte vor wenigen Tagen meine Zeugenaussage gemacht, und es war die Hölle für mich. Die Videovernehmung hab ich abgelehnt, weil ich dann endgültig zusammen gebrochen wäre. Ich hab heute bei dieser Wache angerufen, wegen der Spurensicherung. Ich warte seit fast 2 Monaten, und jetzt wurde mir gesagt die Kleidung wurde wohl noch nicht untersucht. Ich war vor diesen fast 2 Monaten spät abends extra noch zu einer Frauenärztin gefahren.
Und jetzt muss ich warten, bis ich einen Brief von der Staatsanwaltschaft bekomme.


Ich bin immernoch in der Klinik, auch wenn ich mich am liebsten entlassen will. Viele Therapien hab ich von meinem Plan runternehmen lassen, weil ich so extrem müde bin.

Ich kann nur noch hoffen dass der Gewaltschutz Antrag jetzt doch bewilligt wird.

Er wohnt weiterhin in der Einrichtung, und meine Betreuer fragen mich ernsthaft wann ich wieder zurückkomme.


Ich weiß nicht wie die sich dass vorstellen, wenn ich ihn sehe hab ich Todesangst. Ich hab dauernd Heulkrämpfe und bin am Ende. Teilweise kann ich nicht duschen weil ich anfange zu weinen
 

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Bumblebee*

Aktives Mitglied
Hallo Sternschnuppe,
das alles dauert manchmal leider etwas, da hab Geduld, so schwer das auch ist.

Du bist an einem guten, sicheren Ort. Von dort aus kannst du dich sortieren. Rede auch mit deinen Ärzten und Therapeuten, vielleicht können sie dich unterstützen. Gibt es eine Sozialarbeiterin bei dir in der Klinik? Dann kannst du auch dort über deine Sorgen sprechen.

Dass deine Betreuer fragen, wann du wieder kommst finde ich ein Unding. Wissen sie von dem Vorfall?

Warum kannst du nicht duschen? Als es mir so schlecht ging, habe ich eine Badeente mit in die Dusche genommen und mit ihr laut gespielt bis ich es hinter mir hatte. So war ich etwas abgelenkt. Vielleicht wäre das ja auch eine Idee für dich.

Alles Gute!
 
Hallo Sternschnuppe,
das alles dauert manchmal leider etwas, da hab Geduld, so schwer das auch ist.

Du bist an einem guten, sicheren Ort. Von dort aus kannst du dich sortieren. Rede auch mit deinen Ärzten und Therapeuten, vielleicht können sie dich unterstützen. Gibt es eine Sozialarbeiterin bei dir in der Klinik? Dann kannst du auch dort über deine Sorgen sprechen.

Dass deine Betreuer fragen, wann du wieder kommst finde ich ein Unding. Wissen sie von dem Vorfall?

Warum kannst du nicht duschen? Als es mir so schlecht ging, habe ich eine Badeente mit in die Dusche genommen und mit ihr laut gespielt bis ich es hinter mir hatte. So war ich etwas abgelenkt. Vielleicht wäre das ja auch eine Idee für dich.

Alles Gute!

Ja die wissen davon, und stehen auch hinter mir. Sie haben sich an alle möglichen Stellen gewendet, nur die wissen auch nicht weiter.

Duschen viel mir schon immer schwer, aber jetzt nach diesem Vorfall schaff ich es kaum mich zu überwinden.

Wir haben hier eine Sozialarbeiterin, und die meint jetzt kann ich erstmal nur abwarten.
 

Bumblebee*

Aktives Mitglied
Ja so ist das, aber da musst du jetzt durch. Wenn es eröffnet wird, geht das Warten auch erstmal weiter. Daher suche dir Strategien, damit du die Zeit gut überbrücken kannst. Du bist in der Klinik, das ist gut. Wenn du Menschen um dich herum hast, die dir zuhören, dann nutze dies. Das macht es vielleicht leichter. Ich hab gut reden, habe mich ja selbst in die Isolation manövriert. Aber vielleicht nimmst du meinen Rat daher umso ernster. Das alleine damit sein macht es nicht besser. Nutze die Zeit in der Klinik und schaue immer im Hier und Jetzt was möglich ist. So versuche ich das auch. Gelingt nicht immer, aber manchmal. :)
 
R

RolfOberheinz

Gast
Jeder hat bei dem was ihm passiert einen Eigenanteil.
Du bist nicht allein auf der Welt, wir Menschen sind auch immer eine Projektionsfläche für andere Menschen, d. h., andere Menschen sehen in uns Dinge, die gar nichts mit uns zu tun haben.
Und das können wir gar nicht steuern.
Fang an, genauer hinzuschauen.
Richte deinen Fokus einmal auf Situationen, in denen du dich anders verhältst, als du es eigentlich willst, weil du anderen gefallen oder nicht missfallen willst.
Beobachte dich dabei, aber ohne dich selbst dabei zu verurteilen oder zu bewerten.
Schau neugierig und verständnisvoll auf dich selbst und versuch zu verstehen, wie du tickst.
Setze Grenzen:
Respekt vor meinen Grenzen – Wie du Grenzen setzen lernst (zeitzuleben.de)
 

Bumblebee*

Aktives Mitglied
Oder probiere mal Yoga für dich aus. Ich habe das auch wieder in meinen Alltag integriert, nachdem ich es habe schleifen lassen. 20 Minuten am Tag, das kann auch schon etwas helfen entspannter zu sein. :)
 
Ja, das Warten macht einen verrückt. Ich verstehe das gut. Mir hilft Sport oder Malen. Nicht immer, aber manchmal.

Dass mit dem entspannen muss ich noch üben, weil ich schnell unruhig bin. Aber generell will ich auch meine Ernährung umstellen, damit sie auch etwas ausgewogener und gesünder ist.


Ich versuche die Zeit in der Klinik so gut wie möglich zu nutzen und mich abzulenken. Viele verstehen nicht dass ich es vermeide zu weinen, weil ich steiger mich dann so rein dass ich kaum Luft bekomme.
 

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