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Es gibt keine Hoffnung mehr, ich hab verloren

****Triggerwarnung****

Ich wollte mich für die vielen Antworten bedanken, dieser Beitrag wird jetzt erstmal mein letzter sein.


Ich habe heute durch meinen gesetzlichen Betreuer erfahren, dass der Anwalt meines Vergewaltigers bei Gericht beantragt hat, dass der Gewaltschutz Antrag abgelehnt wird. Dass heißt dass er gegen das Annäherungsverbot vorgehen wird.


Ich fühle mich hilflos, ich hätte niemals gedacht dass es überhaupt die Möglichkeit gibt dass der Täter eine Ablehnung beantragen kann.


Es macht keinen Sinn mehr zu kämpfen, er hat gewonnen. Ich werde bis zur Gerichtsverhandlung warten, und hoffe dass mir die Staatsanwaltschaft glaubt.


Ich werde meine Wohnung kündigen und in diese Frauen Wohngruppe ziehen.

Ich hab es nach langer Zeit geschafft meinen Bezugsbetreuern zu vertrauen, und jetzt muss ich mich wieder woanders einleben.

Ich versuche erstmal ein bisschen Geld zusammenkratzen, damit ich wenigstens den Umzugswagen bezahlen kann.


Ich habe zu meiner Familie und zu meinen Freunden den Kontakt bis auf weiteres abgebrochen.


Ich habe Angst wieder in die Alkoholsucht abzurutschen, ich merke momentan auch dass mein Problem mit dem Essen wieder schlimmer wird.

Ich habe seit meinem Aufenthalt bereits 8 Kilo abgenommen. Ich muss jetzt jede Woche auf die Waage und ein Tagebuch über mein Essverhalten führen.

Mir wurde such schon angedroht, dass ich an den Tropf muss weil ich total dehydriert bin.



Ich werde weiter nach einem Therapeuten suchen, und hoffe dass es mir irgend wann besser geht.


Ich gebe mir Mühe dass ich wenigstens zum Mittagessen ein bisschen esse. Sonst muss ich jeden Tag gewogen werden und dass möchte ich nicht.
 

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Mondsonne

Aktives Mitglied
Das tut mir ehrlich leid! Versuche doch erstmal mit dem sozialpsychiatrischen Dienst zu sprechen.
Du brauchst unbedingt Unterstützung! Das ist viel zu viel für dich allein. Bist du noch im Krankenhaus?
Gibt es da eine Psychologin, mit der du sprechen kannst? Wie helfen die dir denn dort? Indem sie dir androhen, dass du an den Tropf musst?!?
Für einen Umzug bekommst du sicher finanzielle Unterstützung. Auch das könntest du sicher beim SPD in Erfahrung bringen.
Hier ist noch eine Website mit Beratung, auch telefonisch. Vielleicht ist es besser, wenn du über all das mal sprechen kannst?
Alles Liebe.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Hör auf Dich selber per Nahrungsverweigerung wegschrumpfen zu wollen! Das spielt dem Täter nämlich nur in die Hände, wenn Du nicht mehr widerstandsfähig genug bist, um den Kampf weiterzuführen. Du solltest Dir lieber klarmachen, daß Du im Augenblick wie ein Boxer jedes Gramm "Kampfgewicht" brauchen wirst. Trink wenigstens viel, gegen die Dehydrierung.
Wenn Du eh massives Untergewicht hast, darfst Du auch kalorienreiche Softdrinks und Säfte reinschütten. Lieber ungesund als gar nichts essen. Dein körperlicher Ruin schadet nur Dir selber, nicht dem Täter, oder glaubst Du etwa unbewußt, damit irgendeine "Mitleidsreaktion" zu bekommen? (Das glauben nämlich viele Personen mit Magersucht, ein Kleinkindverhalten "wenn ich mich weghungere wird es euch sooo toll leid tun!") Dagegen kann man nur im vollen Bewußtsein, daß dieser Glaube absolut falsch, verkehrt und selbstschädigend ist, angehen. Der Täter wäre kein Täter geworden, wenn er Mitleid oder Schuldgefühle kennen würde. Daher: falsche Strategie! Pflege Dich lieber und werde gesund, körperlich und wenn es geht, auch irgendwann seelisch. Das tust Du für Dich selber, und um Dich für den Kampf zu stärken. Zerstöre nicht Dich. Sondern den, der es verdient. Und das bist nicht Du.
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Ich habe heute durch meinen gesetzlichen Betreuer erfahren, dass der Anwalt meines Vergewaltigers bei Gericht beantragt hat, dass der Gewaltschutz Antrag abgelehnt wird. Dass heißt dass er gegen das Annäherungsverbot vorgehen wird.
So einfach ist das nicht. Das Gericht entscheidet ob der Gewaltschutz Antragt bewilligt wird oder nicht.
Erst wenn eine Einstweilige Verfügung erlassen wurde kann der Antragsgegner einen Widerspruch einlegen.


 

Styx.85

Aktives Mitglied
Ich muss hier meinem Vorredner @unschubladisierbar Recht geben:

Beantragen können Anwälte viel... dies bedeutet jedoch keineswegs, dass dem auch stattgegeben wird.

Die Strategie dahinter ist übrigens offensichtlich... es geht darum, den Täter als möglichst unschuldig aussehen zu lassen, der ja keiner Fliege was zuleide tut und so ein "hartes" Vorgehen nicht akzeptieren muss... typischer Winkelzug im juristischen Umfeld.

Lass dich davon bitte nicht so stark verunsichern und bleib bitte erstmal ruhig bis überhaupt was entschieden ist.

Nur aufgrund eines Antrages jetzt umziehen zu wollen und Ressourcen aufzubringen, wäre für dich absolut kontraproduktiv.

Hast du selber schon einen Anwalt oder zumindest eine Rechtsberatung? Wenn ja, lass dir bitte dieses Vorgehen genau erläutern.

Verloren ist hier für dich noch gar nix.
 
Im Moment bin ich bei 60 Kilo, bin aber auch nur 1,64 groß. Ich hatte aber mal eine extreme Phase dass ich in 6 Wochen bon 70 auf 54 Kilo runter gehungert habe.

Eine Freundin hat mir Komplimente gemacht, dass ich so viel abnehmen kann. Dass hatte aber nichts mehr mit Diät zu tun. Ich habe 6 Wochen lsng nur dass allernötigsten an Wasser zu mir genommen. Und wenn ich Zahnschmerzen hatt, ein trockenes Brötchen.

Mein gesetzlicher Betreuer hat jetzt eine Anwältin für mich beauftragt, weil er und seine Anwältin mich mit allen Mitteln in den Dreck ziehen wollen.

Er hat angegeben dass ich mich prostituiert habe, was ich auch nicht abstreiten.

Ich weiß dass er mich damit schlecht dastehen lassen will, aber ich stehe da zu. Ich bin auch komplett aus der Prostitution raus.

Ich habe ebenfalls bei Gericht angegeben, dass ich seit Anfang Februar in der Klinik bin, weil ich durch den Vorfall traumatisiert bin.

Er hat es so dargestellt als ob ich dass nur als Vorwand benutzen würde, weil ich ja davor schon öfters in der Klinik war. Obwohl er dass garnicht wissen kann, weil ich nie mit ihm darüber gesprochen habe.


In meinen Augen ist dieser Mann nichts anderes, als ein Monster.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Im Moment bin ich bei 60 Kilo, bin aber auch nur 1,64 groß. Ich hatte aber mal eine extreme Phase dass ich in 6 Wochen bon 70 auf 54 Kilo runter gehungert habe.

Eine Freundin hat mir Komplimente gemacht, dass ich so viel abnehmen kann. Dass hatte aber nichts mehr mit Diät zu tun. Ich habe 6 Wochen lsng nur dass allernötigsten an Wasser zu mir genommen. Und wenn ich Zahnschmerzen hatt, ein trockenes Brötchen.

Mein gesetzlicher Betreuer hat jetzt eine Anwältin für mich beauftragt, weil er und seine Anwältin mich mit allen Mitteln in den Dreck ziehen wollen.

Er hat angegeben dass ich mich prostituiert habe, was ich auch nicht abstreiten.

Ich weiß dass er mich damit schlecht dastehen lassen will, aber ich stehe da zu. Ich bin auch komplett aus der Prostitution raus.

Ich habe ebenfalls bei Gericht angegeben, dass ich seit Anfang Februar in der Klinik bin, weil ich durch den Vorfall traumatisiert bin.

Er hat es so dargestellt als ob ich dass nur als Vorwand benutzen würde, weil ich ja davor schon öfters in der Klinik war. Obwohl er dass garnicht wissen kann, weil ich nie mit ihm darüber gesprochen habe.


In meinen Augen ist dieser Mann nichts anderes, als ein Monster.
Ich glaube dir, dass das alles sehr grässlich für dich ist.

Schütze dich, indem du deinen Betreuer sowie deine Anwälte anweist, dir nur noch Fakten mitzuteilen. Was dieser Mensch für ein Müll erzählt braucht und sollte dich nicht interessieren.

Richter sind in der Regel recht gebildete und erfahrene Leute. Die kennen diese Spielchen.

Diese Show wird vor allem dafür abgezogen, dir als Opfer psychisch zu schaden. Die spekulieren drauf, dass du einknickst. Für Außenstehende zeigt das übrigens deutlich, wie die Schuld in diesem Prozess verteilt ist.

Das mach jetzt wie ein blöder Allerweltsspruch anmuten, doch bleibe hier einfach cool. Lege die Hände in deinen Schoß und ignoriere sämtliche Aktionen deines Opponenten und dessen Anwältin.
Lasse dich nur über Fakten und Termine informieren und bereite dich zusammen mit deinem Anwalt gezielt auf diese vor.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Das Gewicht ist doch vollkommen in Ordnung. Wenn du vorher 8 Kilo mehr hattest, warst du im leichten Übergewicht.
Ich würde versuchen, bei allen Schwierigkeiten auch andere Gedanken zuzulassen und in die Zukunft zu planen.
Was willst du -ganz unabhängig von dem Ex-Mitbewohner und der Frage des Prozesses- tun? Versuche, nicht ALLES von diesem Element abhängig zu machen, sondern male dir eine schöne, realisierbare Zukunft aus.
Gibt es in der Klinik irgendein Kursangebot? Kannst du kreativ werden? Gibt es Gesprächskreise?
Möchtest du aus der Betreuung raus? Einen Beruf erlernen? Selbständig leben?
Ich mache es immer so, dass ich mich in Krisenzeiten bewusst verstärkt Themen widme, die NICHTS mit dem Krisenthema zu tun haben. Weil die Seele auch mal Luft braucht.
 
F

Froschprinzessin

Gast
Hallo Sternschnuppe,
weißt du das denn sicher, was er angegeben hat? Und wo angegeben? Seinem Anwalt? Oder dir das deine Anwältin/dein Anwalt gesagt? Oder hat er, der Täter, dir das gesagt? Vielleicht will er dich damit unter Druck setzen, lass das nicht zu, auch wenn das schwer fällt. Lass deinen Anwalt für dich arbeiten.
 
Ich wusste ganz genau, dass er es gegen mich verwendet dass ich mich prostituiert habe. Ich habe kein Problem damit dazu zu stehen. Von mir aus soll er dass rumerzählen, wie gesagt ich steh dazu.

Ich weiß dass mein Gewicht normal ist, aber Anorexie und Bulimie sind nicht dass gleiche. Die meisten Menschen mit Bulimie sind meistens normalgewichtig.

Ich bin im moment nicht arbeitsfähig, was aber verschiedene Gründe hat. Ich habe mich bei velen Stellen beworben, was ich auf Dauer aber nicht geschafft habe.


Ichkann mir auch nicht ohne weiteres eine andere Wohnung suchen, da mein gesetzlicher Betreuer zustimmen muss.

Ich wollte eigentlich nicht diesenSchritt gehen, in eine andere Einrichtung zu gehen. Aber so wie es aussieht muss es vorübergehend so sein.

Er wurde bereits gekündigt, sowohl Mietvertrag und Betreungsvertrag.

Wenn eine Person sich aber weigert auszuziehen, muss man bei Gericht eine Räumungsklage durchsetzen. Und wenn er sich dabn immer noch weigert, wird er mit Hilfe der Polizei aus der Wohnung entfernt.

Leider muss man zu solchen Mitteln greifen, weil er eine Wohnung blockiert für die nicht mal mehr Miete bezahlt wird.
 

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