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Es gibt kein WIR

Jumi-chan

Mitglied
Hallo ihr lieben,

Ich muss mir einfach mal wieder den frust und Kummer von der Seele schreiben.

Seid einiger zeit bin ich nun in einem loch aus Mutlosigkeit und Kummer versunken und weis nicht recht wie ich da rauskommen soll.
Mein Sohn(7Monate) und ich, leben von der Hand in den Mund. Das geld Reicht einfach nicht und die Wohnung scheint immer kleiner zu werden, dafür steigen die Kosten.

Mit dem Papa des kleinen klappt es auch nicht mehr...wir haben nur noch gestritten und ich musste einen Schlussstrich ziehen. Egal wie oft wir über unsere Probleme reden, besprechen wie wir einander Helfen und endlasten können, es ändert sich nichts. Seid nun fast einem Jahr scheint er sich immer mehr zu entvernen und zu verschließen.

Da er noch bei uns lebt bekommt mein kleiner, bis auf die doch recht lauten streiterein, nicht viel von dem ganzen mit. Aber er scheint sehr wohl zu merken das ich innerlich sehr aufgewühlt bin.

Ich wollte und will nicht das er ohne Vater leben muss und würde ihm auch den Konntackt nie verbieten, aber oft denke ich einfach das es besser währe wenn sein Papa die Wohnung verlässt....

Nur hat weder er noch ich das Geld dann über die Runden zu kommen...Im moment bekomme ich knapp 1000euro für alles. 700euro alein für Wohnung und Telephon. Mit abzug von Fahrkarten, Essen und Windeln bleibt nichts über. Dazu kommen dann noch kosten für Haustiere(die derzeit von meinm Ex getragen werden) und anschaffungen wie Kleidung und anderen kleinigkeiten.

Ich überlege oft ob ich nicht doch arbeiten gehen sollte, aber ich möchte für mein Kind da sein.
Meine Familie kann mir leider nicht Helfen, und das Amt schuldet mir 2000euro die jetzt hoffentlich in einem Verfahren auch genemigt werden.

Ich hab mir schon 800euro von meinem Besten freund geliehen, aber auch meine Freunde haben nur begrenzte Mittel. Und ich Merke einfach wie mir die Decke auf den Kopf fällt weil ich nicht mal mehr geld habe um mit einer Freundin einen Kaffee trinken zu gehen.

Ich weis das ist alles etwas wirr, aber ich weis im augenblick aauch nicht so recht wohin mit meinen Gedanken.

Vieleicht hat ja jemand einen Rat...LG
 

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Vulkk

Neues Mitglied
Wichtig ist auf jeden Fall das der kleine nicht zu viel Stress abbekommt !

Beruhige dich und probiere irgendwie Hilfe aus deiner Familie zu kriegen.Es gibt vlt die Möglichkeit der Unterstützung eines Frauenhauses...wäre aber nur ein dahergeholter Gedanken.

wichtig ist das du dich selbst zusammenreißt und nicht den Mut verlierst.Es wäre am besten,so wie du es schreibst ,das du deinem Freund klar machst was alles auf dem Spiel steht und das sofort ,ansonsten ziehst du vlt zu deinen Eltern bzw. lässt deinen Sohn erst einmal da das er eine ruhige Umgebung hast und du alles weitere richten kannst !(ich wei´das klingt hart ,aber in der Situation fällt mir leider auch nichts weiteres ein :( )

Ich wünsch dir und deinen kleinen alles Gute !
 
G

Gast

Gast
Ich habe jetzt nicht so recht verstanden worin das Problem mit Deinem Freund liegt.
Jedenfalls nicht finanziell. Geht er nicht arbeiten? Was tut er mit seinem Geld? Setzt er es nicht für Euch ein?
Wenn es so ist, müsst Ihr das unbedingt klären, er ist ja auch für Euch verantwortlich.
Ansonsten bist Du wohl alleinerziehend besser dran!
 
G

Gast

Gast
Geh doch mal zu einer Frauenberatung. Die können Dir sagen, was Dir für finanzielle Hilfen als Alleinerziehende zustehen. Auch ob evtl. ein Umzug in eine billigere Wohnung günstiger wäre.
Wenn Du arbeiten gehst, wird Dir auch nicht mehr viel übrigbleiben. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bist Du noch sehr jung und hast noch keine Ausbildung. Dann wirst Du nicht viel verdienen. Und die Kosten für die Unterbringung Deines Kleinen hast Du auch noch, wobei Dich dabei eventuell das Jugendamt unterstützt.
Wie gesagt, lass Dich doch mal von Fachleuten beraten, die tun das jeden Tag und wissen was in Deiner Stadt so möglich ist.
 
K

Kassenzettel

Gast
Vielleicht solltest du deine Ausgaben minimieren. 1000€ sind zwar nicht die Welt, aber ein Kaffee sollte neben den üblichen Kosten wohl drin sein. Als Knackpunkt seh ich da natürlich die Wohnung. Vermutlich lebst du in einer teuren Stadt oder hast eine viel zu große Wohnung (für dein Einkommen). Auf Dauer wirst du so auf jeden Fall nicht klar kommen und solltest dir etwas günstigeres suchen.

Es gibt zum Beispiel WGs in denen Alleinerziehende zusammen mit ihren Kindern wohnen. Das ist relativ günstig, man wohnt oft zusammen in einem großen Einfamilienhaus und die Erwachsenen haben meist auch das Ziel sich gegenseitig mit den Kindern zu unterstützen.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Hallo Jumi-chan,
Ich kenne deine genauen Lebensumstände nicht, obwohl ich deine Themen immer gelesen habe.
Ich meine mich zu erinnern das dein Freund in der BG mit eingerechnet wird.
Normalerweise wenn du getrennt leben würdest, hättest du Kindergeld Unterhalt oder Unterhaltsvorschuß, das Alg2 die deine Einahmen natürlich wieder abziehen in ihrer Berechnung, und den Alleinerziehenden Mehrbedarf. Wenn du getrennt leben würdest.

Ich verstehe deine Aussage "die Wohnung scheint immer Kleiner zu werden" nicht so ganz.

Wenn du mit die Beziehung mit deinem Freund abgeschlossen hast, sollte er vielleicht besser ausziehen, oder ist die Wohnung dann zu groß und ein Umzug vom Amt zwingend erwünscht in eine Kleinere?
Oder habt ihr beide die Hoffnung und die Liebe das es nur eine Phase ist, in der es unrund läuft in der Beziehung. Dann wäre eine Trennung voreilig.
Eine partnerschaftliche Beziehung positiv zu führen finde ich schon recht schwer, aber mit Kind alles unter einen Hut zu bekommen, ist natürlich nochmal schwieriger.
Zumindest habe ich die Erfahrung so gemacht.

Wie ich mich erinnere wohnst du in der Nähe deiner Eltern, was dir sicher ein wenig Sicherheit gibt.Oder bist du mit ihnen zerstritten?

In einer Beziehung muß man auch zu und ab tun, Es sollte alles nicht so heiß gegessen werden wie es gekocht wird. Hätte ich mal daran gehalten;)
Allerdings gewisse Probleme lassen sich auch nicht wegdenken. Soviel Einblick habe ich ja nicht bei euch.

Geniese jetzt die Zeit mit deinem kleinen Sohn, wenn er 3 wird, kommt das Jobcenter sowieso auf dich zu. Bis dahin kannst du ihm soviel Liebe, Wärme und Vertrauen mitgeben, das ich daraus schöpfen könnt, wenn er dann 3 J. ist, und du arbeiten gehen wirst und er in den Kindergarten geht.


Liebe Grüße Pecky
 

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