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Erstes Therapiegespräch - wie soll ich reden???

Canya

Mitglied
Hallo allerseits :)

Ich bin 15 und habe in ca. 3 wochen mein 1. Gespräch, aber absolut keine Ahnung, was ich sagen soll.

Ich hab Probleme mit allem Möglichen, mal so schlimm, dass ich mich frage ob leben überhaupt noch Sinn macht, oder ich mich lieber gleich umbringen sollte (was ich nat. nicht mache, aber diese Denkrichtung nervt trotzdem). Und dann halt ich mich wieder selbst für albern, denke, dass ich glücklich sein sollte, weil ich's voll gut hab und dass das wirklich nicht therapiewert ist...

Ich bin Vegetarierin und ekel mich extrem vor jeglichem Fleisch und generell toten Tieren, hab z.B. richtig panik vor kleinen Fliegen etc., die ich irgendwie ausversehen umbringen könnte (durch dagegenkommen oder so). klingt bescheuert, macht mich aber schon seit jahren fertig. Dasselbe bei meinem kater (tote, zerfetzte Mäuse) und Hund (vor meinem Augen kaninchen totgeschüttelt)...
Gleichzeitig liebe ich meine Tiere aber natürlich auch und heul fast, wenn ich ihren Enttäuschten Ausdruck sehe, wenn ich sie nicht in mein Zimmer lasse, weil ich ihren Anblick nicht ertragen kann...

Naja, generell überreagier ich bei Situationen in denen mich was anekelt oder fertig macht (Heulkrämpfe, zittern, völlige kraftlosigkeit, lebenswille weg etc.).

Das problem ist, das ich selbst wenn ich versuche mich ernst zu nehmen menschen einfach nicht vertrauen kann, dass sie es gut mit mir meinen, keine Ahnung warum.
Daher krieg ich jedesmal panik, nachdem ich jemand etwas über mich erzählt hab, weil ich denke, er denkt dann schlecht über mich usw. Darausfolgen dann die dnächsten heulattacken.

Und deshalb habe ich Angst vor dem Gespräch, weil ich einfach nicht weiß, was ich sagen soll. Schon die paar Dinge zu schreiben fiel mir schwer, aussprechen kann ich sie echt nicht, meinem Mund würde davon übel, falls jemand versteht, was ich meine =(

Im Mittelpunkt stehen und über mich reden is so ziemlich eine der schlimmsten Sachen die ich kenne (und meine Ma wird auch noch dabei sein). Natürlich will ich wieder vernünftiger und bitte mit Sinn Leben, aber gleichzeitig hab ich echt Panik, dass ich kein Wort herausbringe oder mich nachher nie wieder dahin bzw. meiner Mutter unter die Augen traue. ich weiß, dass es dumm klingt, aber ist halt so!

Ach ja, früher hatte ich auch mal Probleme mit Mobbing (vor ca. 4 jahren) und total probleme Dinge loszulassen, daher trauer ich immer noch einen Typen hinterher mit dem ich fast das ganze Jahr 2009 durch geschrieben und online-games gespielt habe (seit über einem jahr kein Kontakt mehr...hab auch alle seine Seiten bei mir gelöscht).

Fall jemand Erfahrung damit hat, in eine Therapie zu gehen ohne über seine Probleme einfach reden zu können, wäre es voll lieb, wenn ihr mir ein paar Tips hier reinschreiben könntet!

Liebe Grüße,
Mira
 

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S

Sonnenlicht

Gast
eigentlich stellt er fargen und du kannst halt antworten....alles nicht so schlimm wie man sich das so vorstellt :)

kannst ja auch den beitrag hier ausdrucken und mitnehmen?...
 
E

erema

Gast
Hallo Mira,

ich hatte mir auch viele Gedanken vor meinem ersten Therapiegespräch (das war im Mai 2010) gemacht :confused:. Letztendlich war die ganze Aufregung umsonst. Meine Therapeutin stellte erst mal eine Menge an Fragen, um mich kennenzulernen.
Mein erstes Gespräch ging über 90 Minuten und nach kurzer Zeit schon fühlte ich mich wohl und locker :).

Wichtig ist, dass Ihr Euch sympathisch seid. Bei meiner klappte das auf Anhieb.

Ein guter Psychotherapeut bzw. Psychotherapeutin sollte in der Lage sein, Dich zu führen, also, dass Du Dich öffnest und bereit bist, zu erzählen von Dir und Deinen Problemen.

Lasse das erste Gespräch doch einfach auf Dich zukommen (wenn Du Bedenken oder gar Angst hast, ist das völlig normal). Und dann schaue Dir Deinen Therapeuten (Deine Therapeutin) doch erst mal an und gib ihm (ihr) eine Chance, auch Dich kennenzulernen.

Viel Glück dabei und alles Gute!

erema
 

Canya

Mitglied
Vielen Dank, erema :)

Was ihr schreibt klingt wesentlich beruhigender als ich dachte. Über normale Sachen reden mach ich ja auch gerne, bloß Dinge, die ich lieber verschweige packe ich eben nicht gern sofort aus.
Ich hoffe also, dass meine Therapeutin sympathisch ist und es sich nach und nach entwickelt :)

Vielen Dank für eure Ermutigung! Ohne diesen Thread würde es mir viel schwerer fallen, da hin zu gehen.

Liebe grüße,
Mira
 

Traumbiker

Mitglied
Hallo allerseits :)

Ich bin 15 und habe in ca. 3 wochen mein 1. Gespräch, aber absolut keine Ahnung, was ich sagen soll.

Ich hab Probleme mit allem Möglichen, mal so schlimm, dass ich mich frage ob leben überhaupt noch Sinn macht, oder ich mich lieber gleich umbringen sollte (was ich nat. nicht mache, aber diese Denkrichtung nervt trotzdem). Und dann halt ich mich wieder selbst für albern, denke, dass ich glücklich sein sollte, weil ich's voll gut hab und dass das wirklich nicht therapiewert ist...

Ich bin Vegetarierin und ekel mich extrem vor jeglichem Fleisch und generell toten Tieren, hab z.B. richtig panik vor kleinen Fliegen etc., die ich irgendwie ausversehen umbringen könnte (durch dagegenkommen oder so). klingt bescheuert, macht mich aber schon seit jahren fertig. Dasselbe bei meinem kater (tote, zerfetzte Mäuse) und Hund (vor meinem Augen kaninchen totgeschüttelt)...
Gleichzeitig liebe ich meine Tiere aber natürlich auch und heul fast, wenn ich ihren Enttäuschten Ausdruck sehe, wenn ich sie nicht in mein Zimmer lasse, weil ich ihren Anblick nicht ertragen kann...

Naja, generell überreagier ich bei Situationen in denen mich was anekelt oder fertig macht (Heulkrämpfe, zittern, völlige kraftlosigkeit, lebenswille weg etc.).

Das problem ist, das ich selbst wenn ich versuche mich ernst zu nehmen menschen einfach nicht vertrauen kann, dass sie es gut mit mir meinen, keine Ahnung warum.
Daher krieg ich jedesmal panik, nachdem ich jemand etwas über mich erzählt hab, weil ich denke, er denkt dann schlecht über mich usw. Darausfolgen dann die dnächsten heulattacken.

Und deshalb habe ich Angst vor dem Gespräch, weil ich einfach nicht weiß, was ich sagen soll. Schon die paar Dinge zu schreiben fiel mir schwer, aussprechen kann ich sie echt nicht, meinem Mund würde davon übel, falls jemand versteht, was ich meine =(

Im Mittelpunkt stehen und über mich reden is so ziemlich eine der schlimmsten Sachen die ich kenne (und meine Ma wird auch noch dabei sein). Natürlich will ich wieder vernünftiger und bitte mit Sinn Leben, aber gleichzeitig hab ich echt Panik, dass ich kein Wort herausbringe oder mich nachher nie wieder dahin bzw. meiner Mutter unter die Augen traue. ich weiß, dass es dumm klingt, aber ist halt so!

Ach ja, früher hatte ich auch mal Probleme mit Mobbing (vor ca. 4 jahren) und total probleme Dinge loszulassen, daher trauer ich immer noch einen Typen hinterher mit dem ich fast das ganze Jahr 2009 durch geschrieben und online-games gespielt habe (seit über einem jahr kein Kontakt mehr...hab auch alle seine Seiten bei mir gelöscht).

Fall jemand Erfahrung damit hat, in eine Therapie zu gehen ohne über seine Probleme einfach reden zu können, wäre es voll lieb, wenn ihr mir ein paar Tips hier reinschreiben könntet!

Liebe Grüße,
Mira

Hallo Mira
!:)

Auch ich habe von 2006-2009 eine Therapie durchgeführt.
Bei mir ging es hauptsächlich um allgemeine Probleme.
Es wird immer erst eine Kennenlern-bzw. Einführungsgespräch
durchgeführt.
Es beinhaltet warum, wieso und welche Ziele oder Erfolg die
Therapie haben soll. Darüber musst Du dich in dem ersten Gespräch
äußern. Dazu kommen Familie, Freunde, Probleme (alle), Schule oder
Beruf. Der Therapeut will sich erst ein Bild von dir machen, um eine
Diagnose stellen zu können. Danach wird der Therapieverlauf erstellt.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
Gruß Traumbiker
 

Canya

Mitglied
Hallo nochmal :)

Das Gespräch war letzte Woche und nicht so schlimm, wie ich dachte, hoffe, das geht auch so weiter.
Vielen Dank an alle die mir geholfen haben!

Ganz liebe Grüße,
Mira
 

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