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Erlebte ich die Verg*** meiner eigenen Mutter mit?!? Was soll ich tun? Ev. Trigger!.

S

St.

Gast
Hallo,
ich habe folgendes Problem. Früher hatte ich häufig eine Szene (ich hoffe keine Erinnerung im Kopf) bei der meine Mutter von einem mir Unbekannten vergewaltigt wird. Sein Gesicht sah ich entweder gar nicht oder konnte mich später nur später nur schwer daran errinnern. Wenn sowas mal passiert sein sollte muß es auf jeden Fall schon ziemlich lange her sein, da ich mich sonst an nichts dergleichen entsinnen kann. Außerdem habe ich mal gehört, daß verschiede psychische Folgen die nach einer Vergewaltigung auftreten können auch bei Angehörigen, besonders bei kleinen Kindern und auch noch im Erwachsenenalter(!) anzutreffen sind, wenn sie dergleichen bei nahestehenden Menschen miterleben. Einige davon treffen davon (meine ich) auf mich zu, obwohl ich mir teilweise auch andere Ursachen vorstellen könnte und das mir selbst mal was in die Richtung passiert ist, kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen, null Verdacht oder Erinnerung o.ä.. Was soll ich machen. Hab´ich tatsächlich als Kind mitbekommen wie meine Mutter vergewaltigt wurde?!?! Ich habe auch schon mit anderen darüber gesprochen, man hat mir häufig geraten mit meiner Mutter darüber zu sprechen. Allerdings habe ich Angst, vor ihrer Reaktion, den möglichen Folgen, vor der möglichen Wahrheit. Was würde sie von mir denken wenn´s nur ein Hirngespinst von mir ist (die Szene kommt mir in letzter Zeit, leider wieder öfter in den Sinn), was ist wenn´s wirklich so ist. Tue ich ihr weh, reiße ich Wunden wieder auf? Ich will es aber auch irgendwie klarkriegen, damit ich Ruhe finde, ich muß wissen was los ist, um aufzuatmen oder zu überlegen, wie ich damit klarkomme (hoffentlich erstes!). Was meint ihr hat jemand vielleicht einen Rat für mich, soll ich mit ihr reden, wenn ja, wie? Ich hoffe das dieses Problem hier nicht fehl am Platze ist und irgenwen verletzt oder verärgert, es kommt mir ja auch selbst alles sehr abstrus vor, aber ich wollte nur noch einige Meinungen hören, damit ich nichts falsch mache, vielleicht ist ja auch alles doch nur ein Hirngespinst, ich weiß es nicht. Wäre schön wenn da jemand ist der mich versteht und mir ev. weiterhelfen könnte.

Ich wünsche Euch alles Gute,

St.
 

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Tyra

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

frage deine Mutter offen. Erklär ihr die Sache genauso wie du es hier getan hast, dass du da Klarheit brauchst.
Damit sie psychisch stabil bleibt muss sie sich eh auseinandersetzen...hat es ggf. bereits getan wie ich hoffe.

Tyra
 
S

St.

Gast
Liebe Tyra,
danke für Deine schnelle Antwort. Ja, ja, Du hast schon recht, aber was wenn dadurch mein Verhältnis zu ihr kaputt geht. So komme ich sehr gut mit meiner Mutter aus. Na, ja davor habe ich ein bißchen Angst. Aber Recht hast Du auf jeden Fall. Ich frage mich nur, wie ich sie "vorsichtig ansprechen" kann. Dann würde ich es auch auf jeden Fall versuchen. Nur nicht das sie wer weiß was von mir denkt wie ich darauf komme wenn nichts ist (hoffentlich!).
Liebe Grüße,
St.
 

Groby

Mitglied
Hi

ich würde vieleicht erstmal mit einem Psychologen darüber reden. Der könnte dir evtl. auch dabei helfen, mit deiner Mutter zu reden. Ansonsten glaub ich kaum,das dadurch gleich euer verhältnis zueinander kaputt geht. Vieleicht ist sie dir am Ende noch dankbar das du sie darauf angesprochen hast!? Immer vorraus gesetzt da ist wirklich was passiert.
Aber für mich würde erstmal ein gespräch mit einem Fachmann ganz oben stehen.
 
G

Gast

Gast
Hallo Groby,
ist vielleicht gar keine schlechte Idee, mit dem Psychologen. Nur dann muß ich gucken, daß keiner was mitbekommt, nur für alle Fälle, bis alles geklärt ist. Dann kann ich ja ev. wirklich darüber sprechen. Ganz wichtig ist nur, daß mein Vater keinen Wind davon kriegt, denn dann kriege ich nie mehr Ruhe. Er ist zwar Ok. aber an sowas würde er sich jahrelang (ohne Übertreibung) hochziehen. Es immer wieder aufwärmen, wenn ich Pech habe, es auch an ungeeigeter Stelle anbringen. Na ja, wenn was ist, könntest Du recht haben, vielleicht ist sie mir wirklich dankbar. Aber wenn nichts ist.... Dann würde sie bestimmt fragen, wie ich auf solche Gedanken käme, wäre darüber schockiert. Vor allem glaube ich ja erst seit Kurzem selbst, daß eventuell an dem Ganzen was dran ist, als mir eine psychologische Beratungsstelle, bei der ich anrief (Wildwasser), sagte das ganze seie ev. gar nicht so absurd, wie ich voher dachte. Na, ja, vielleicht kann ich meine Mutter ja überzeugen, daß ich´s gut meine (auch nach einem ev. Gespräch mit einem Psychologen), aber das ist bestimmt schwer.

Auf jeden Fall vielen lieben Dank Groby,
St.
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

wenn es zuvor ein echtes Verhältnis gab wird es garantiert nicht kaputt gehen, sondern sich eher im Gegenteil noch vertiefen.

An sich musst du deiner Mutter nur das erzählen, haargenau so erzählen wie du es in deinem Eingangspost beschrieben hast. Das es dich enorm belastet und dir keine Ruhe lässt und du einfach Gewissheit haben musst. Sag ihr dass du sehr viel Angst hast sie daraufhin anzusprechen, sie sehr liebst und es dir daran liegt dass auch sie -falls es tatsächlich passiert ist- Hilfe erhält, verdrängen nicht gut für sie ist etc.

Grobys Idee zunächst mit einem Psychologen drüber zu reden ist auch gut. So würde ich es machen, wenn du zu unsicher bist. Fachkundige Hilfestellung kann ja nie schaden und dort erhältst du sicherlich wertvolle Tipps wie du richtig an die Sache rangehen kannst.

Tyra
 
S

St.

Gast
Liebe Tyra,
Du hast recht, wegen dem Psychologen muß ich noch mal gucken (mein Vater soll das nicht mitbekommen). Sprechen möchte ich auf jeden Fall mit ihr und das werde ich auch bestimmt irgendwie. Wie gesagt, es ist nur noch wichtig das mein Vater nicht mitkriegt, sonst habe ich nie mehr Ruhe davor. Er ist zwar ok aber ich zeige ihm aus gewissen Gründen keine Schwachstellen möglichst nie. Außerdem nimmt er das Thema auch (teilweise) nicht ganz so ernst wie es ist. Da war mal was darüber im Fernsehen, da meinte er das sei eigentlich nicht mehr als "sich eine Niederlage eingestehen müssen". Harrr! Nein!!! Ich mein so gern ich ihn hab. Aber das war fehl am Platze. Aber ich glaub´manchmal überlegt er sich halt nicht was er sagt. Wenn mit meiner Mutter wirklich was wäre, würde er es schon anders sehen, aber wenn nicht würde er mich ewig damit runtermachen, daß ich gefragt habe glaube ich. Aber irgendwie muß ich sie wirklich ansprechen, um Klarheit zu kriegen. Hast vollkommen recht. Ich glaube Dir auch das es für sie besser ist (Glaubst Du echt das Verhältnis zu meiner Mutter wird auch dann noch tiefer wenn nichts ist? Dann wäre ich auf jeden Fall beruhigt.) Ich überleg´s mir auf jeden Fall ganz bestimmt.

Liebe Grüße und ganz lieben Dank,
St.
 

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