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Erfahrungen mit Corona-Impfung? Und Vorgehen

G

Gelöscht 114641

Gast
Hallo,
ich würde gerne wissen, ob hier schon jemand Erfahrung mit der Corona-Impfung hat?

Ich bekam heute morgen auf Arbeit die Info, dass wir Mitarbeiter nächste Woche geimpft werden sollen. Vom Arbeitgeber bekam ich eine Einverständniserklärungen zum Ausfüllen. Die sollten wir bis spätestens heute abgeben. Ich hatte also bis zum Feierabend nur 1 Stunde Zeit um mir meine Gedanken darüber zu machen.

Die unterschriebene Einverständniserklärung sollten wir in ein offenes Fach ins Büro legen.
Dort auf der Einverständniserklärung sollten wir Fragen beantworten zu Gewicht, Vorerkrankungen, Schwangerschaft, etc. Ich habe mich geweigert das auszufüllen, da das Fragen sind die Vorgesetzte und Kollegen absolut nichts angehen.
Der zweite Vordruck war ein Aufklärungsbogen. Darin hieß es "Hiermit bestätige ich, dass ich über den Ablauf der Impfung und etwaige Nebenwirkungen durch einen Arzt aufgeklärt wurde und verzichte am Tag der Impfung auf ein Arztgespräch. Ich stimmte der Impfung zu."

Das habe ich nicht unterschrieben, da ich nicht durch einen Arzt aufgeklärt wurde und auch am Tag der Impfung nicht auf ein Arztgespräch verzichten möchte. Die Chefin war nicht da, ihr Stellvertreter auch nicht und so bekam ich nur vom Stellvertreter des Stellvertreters die Auskunft, dass es aus zeitlichen Gründen kein Arztgespräch geben kann, ich das aber trotzdem so unterschreiben soll.

Ich habe daraufhin die Passage ""Hiermit bestätige ich, dass ich über den Ablauf der Impfung und etwaige Nebenwirkungen durch einen Arzt aufgeklärt wurde und verzichte am Tag der Impfung auf ein Arztgespräch." durchgestrichen und unterschrieben. Also steht da quasi:

"Hiermit bestätige ich, dass ich über den Ablauf der Impfung und etwaige Nebenwirkungen durch einen Arzt aufgeklärt wurde und verzichte am Tag der Impfung auf ein Arztgespräch. Ich stimmte der Impfung zu."

Ich habe nun gar keine Ahnung ob das rechtlich so überhaupt zulässig ist? Insgesamt fühle ich mich vom Arbeitgeber sehr unter Druck gesetzt und schlecht aufgeklärt. Ich würde mich ja durchaus impfen lassen, aber ich bin nicht bereit persönliche Daten offen im Büro zu deponieren oder etwas zu unterschreiben was nicht der Wahrheit entspricht.

Arbeitet noch jemand in systemrelevanten Einrichtungen und ist vom Thema Impfung betroffen? Wie läuft das bei euch ab?

MfG
 

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Skyma

Aktives Mitglied
Also die Art und Weise wie dein Arbeitgeber das durchdrückt, finde ich nicht okay. Ich kann dir aber von meinen beiden Omas erzählen, die die 1. Impfung problemlos weggesteckt haben. Sie hatten (bisher) keinerlei Nach- oder Nebenwirkungen.
 
S

SchwesterS

Gast
Hey. Ich kann kurz berichten, wies bei mir war.
Der Arbeitgeber wollte vor Silvester schon wissen, wer gern geimpft werden würde. Als ein Termin für die Impfstofflieferung bekannt war wurden wir informiert und erhielten zwei Formulare. Ein Anamnesebogen, eine Aufklärung. Am Impftag war dann vor der Impfung das Arztgespräch. Ich konnte Fragen stellen, man nahm sich Zeit. Alles sehr entspannt. Erst nach diesem Gespräch haben der Arzt und ich den Aufkärungsbogen unterschrieben. Dann wurde ich geimpft.

Ich hatte jedenfalls Zeit zu Überlegen und wurde prima aufgeklärt.

Schade, dass das bei Dir so läuft.
 
M

Manuella54

Gast
So wie das ablief ist es nicht rechtens. Du hast das Recht auf ein Arztgespräch und die damit verbundene Aufklärung. Diese aus Zeitgründen einsparen zu wollen, entspricht nicht der Fürsorgepflicht die der Arbeitgeber gesetzlich hat.
Auch mit sensiblen Daten so unsensibel umzugehen und keine Bedenkzeit zu lassen.

Ich bekam auch diese Einverständniserklärung sowie den Aufklärungsbogen über mögliche Risiken. Ich möchte mich aktuell noch nicht impfen lassen. Denn mir sind bislang noch zu wenige Daten erfasst. Besonders in Sachen Langzeitschäden.

Da habe ich mir auch schon anhören dürfen ich als wäre da verantwortungslos oder nicht solidarisch Pflegebedürftigen gegenüber. Aber ich bin da noch zu skeptisch. Vor allem aber auch weil es in der Praxis immer wieder vorkommt dass Medikamente die schon Jahre zugelassen waren, wieder vom Markt genommen wurden oder plötzlich doch Nebenwirkungen auftraten, die vorher als ausgeschlossen und ganz anders gelten.

Ohne Impfpflicht kann doch dein Arbeitgeber such nicht rechtskräftig kündigen.
Und eine Impfpflicht kann aktuell auch nicht getroffen werden.
Zum Einen weil nicht ausgeschlossen ist, dass man nicht trotz Impfung das Virus weiter verbreiten kann. Und zum anderen weil man Folgeschäden eben nicht ausschließen und somit nicht sicher sagen kann, dass das alles so unbedenklich ist, dss man es als Pflicht gesetzlich ansetzen kann.

Sagte ein Mitglied des Deutschen Ethikrates.

Ich würde das unter diesen Umständen mir echt stark überlegen ob ich mich impfen lassen würde.
Ich möchte noch warten. Und werde mich da such von niemandem zwingen lassen.
 

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