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Erfahrung mit Magenspieglung?

M

marina.lcx

Gast
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier in dem Forum und wollte mir mal ein paar Erfahrungen zum Thema Magenspieglung einholen bzw wer von euch schon mal solch eine Untersuchung bereits hinter sich hat?

Also bei mir ist es aktuell so, das ich nächste Woche Montag einen Termin beim Gastroenterologen habe, aber erst mal zum Vorgespräch. Ich bin mir einfach halt noch sehr unsicher, ob ich mir das Schlauch schlucken wirklich antuen soll (abgesehen von der Narkose) ?
Anderseits plage ich mich schon seit Monaten/Jahren mit Magen/Darmproblemen herum, es schränkt mich mittlerweile ziemlich im Alltag ein und ich bin doch noch so jung (erst 20) :rolleyes: ich brauche dennoch Gewissheit, mir gehen bei meinen Symptomen tausend Gedanken durch den Kopf: Magengeschwürr, Darmkrebs ect

Kurz zu meinen Beschwerden:

-Ständig Übelkeit (Besonders vor jedem Stuhlgang)

-Vöhlegefühl

-Magenkrämpfe (meistens morgens), aber auch ein Brennen, Sodbrennen (?)

-Kopfschmerzen

-Schleimiges Sekret aus dem After (zum Glück nur noch selten), kein Blut im Stuhl & kein Durchfall!

-täglich Blähungen/bis hin zu Bauchschmerzen

So und jetzt noch zu meiner Ernährung, ich gebe ja zu das ich mich früher eher ungesund ernährt habe, lasse aber zurzeit schon fetthaltige Speisen, sowie Softgetränke komplett weg. Schokolade esse ich auch weniger. Dafür rauche ich viel (noch nicht lange, erst seit einem dreiviertel Jahr) Und trinke kein Alkohol.

Stress habe ich auch ständig... Aber ich denke das ist nicht der Grund

Erzählt doch mal, wie bei euch die Spieglung verlief, musstest ihr stark würgen oder erbrechen??
Hab einfach so Angst.
Danke für jede Antwort!
 

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Himalia

Mitglied
Ich hatte auch schon eine Magenspiegelung, und meines Wissens nach ist es üblich das man standardtmäßig sediert wird vor der Untersuchung, heißt du bekommst nichts mit. Selten kann es vorkommen das man nicht komplett schläft und kurz wach wird, aber man nimmt kaum etwas wahr, sieht alles nur verschwommen u.s.w
Ich bin komplett weg gewesen, habe nix mit bekommen^^ du musst dich vor der Untersuchung auf eine Liege legen, auf die linke Seite, dann bekommst du so eine Art Beißring in den Mund(hört sich schlimm an, ist aber nur ein kleines harmloses Plastik Ding) damit du während deinem Schläfchen nicht den Schlauch kaputt beißt. Dann wird dir ein Zugang für das Mittel zur Sedierung gelegt, und wenige Sekunden danach solltest du einschlafen.
Wenn du aufwachst ist alles vorbei, du liegst in einem Aufwachrraum und hast noch etwas Zeit damit sich dein Kreislauf stabilisieren kann. Das Mittel das man bekommen ist auf jeden Fall nicht so ein Hammer wie eine richtige Narkose. Bei meiner Mandel Entfernung z.B brauchte ich sehr viel länger bis ich aufstehen konnte.
Das war jetzt meine eigene Erfahrung dazu, aber als ich mich damals informierte im Netz fand ich sehr ähnliche Erfahrungen wie meine.
 

Baffy

Aktives Mitglied
Also ich brauch dafür (bisher 3mal) keinerlei Medikamente. Das einzige was ich bekam ist ein wenig Flüssigkeit, die den Hals wegen des Brechreizes etwas taub macht.
Der "Schlauch" ist heutzutage so dünn geworden, das ich so gut wie garnichts gemerkt habe.
Gehe auch alle 3-5 Jahre zur Darmspiegelung alles ohne Medikamente. Kommt eben auch immer auf den Arzt an, wie gut der ist.
Übrigens gucke ich bei meinem Arzt auch immer selber zu mit einem Extramonitor. Ist eben jeder Mensch anders....
 

Eva

Aktives Mitglied
Ich war 14 J. alt, als ich meinen 1. Schlauch schlucken musste (wobei eine Magen-Schleimhautreizung raus kam). Das war allerdings in den 70-ern. :D Zu der Zeit war es bei vollem bewußtsein, und der Schlauch war noch ne Ecke dicker als heute. War jetzt auch nicht sooo schlimm.

Vor 10 Jahren hatte ich noch mal eine Magenspiegelung. Habe gar nichts mitbekommen. Aufgrund meiner Erfahrungen mit 14 J. sagte ich zum Arzt:"Die Narkose war gut." Der Arzt meinte:"Das war keine Narkose. Sie haben nur geschlafen."
 

Sollilja

Aktives Mitglied
Ich würde das niemals ohne Sedierung machen. Habe im Unterbewusstsein mitbekommen, dass ich dauernd gewürgt habe und die Helferinnen beruhigend auf mich eingeredet haben. Das muss bei vollem Bewusstsein wirklich nicht sein.

Mit Sedierung war es überhaupt nicht schlimm.
 

Zauberfee78

Aktives Mitglied
Ich hatte noch nie Beschwerden, bin aber familiär vorbelastet und wollte das mal einfach als Routinecheck machen. Beim ersten Arzt hat es trotz Betäubung nicht geklappt. Ich hab´ so stark gewürgt, dass er mit dem Schlauch nicht durchgekommen ist und die Sache abgebrochen hat. Bei einem anderen Arzt hat es funktioniert, aber auch nur mit Ach und Krach.

Im September ist es wieder soweit. Ich hoffe, dass es diesmal einfacher geht.
 
G

Gelöscht 115111

Gast
Sedierung ist normalerweise immer üblich. Spritze-weg bist Du- und ich persönlich mache es gerne, weil ich danach tief entspannt aufwache und erst mal ca. 1 Tag lang mich richtig entspannt und gelöst fühle. Kein Witz. Magen/Darmspiegelung mache ich deswegen wirklich "gerne". Das ist auch keine richtige harte Narkose und Du wachst auf in einem Aufwachzimmer, angeschlossen an Überwachungsgeräte. Normalerweise ist man nach Sedierung weg; also Spritze-kurz darauf weg-Du wachst auf und fragst Dich wann es losgeht, dabei ist es schon vorbei. Das von Zauberfee ist komisch. Da hat der Arzt mE gepfuscht. Oder es gibt da verschiedene Methoden. Ich hatte bisher 3 Magen- und 1 Darmspiegelung und keine solche Erfahrung. Von der Spiegelung bekommst Du idR nichts mit.

In den meisten Fällen lautet die Diagnose Reizmagen/Reizdarm aufgrund Stress oder/und falscher Ernährung, manchmal ist es ein Bakterium. Darmkrebs mit 20 ist äusserst unwahrscheinlich.

Kurz zu meinen Beschwerden:
-Ständig Übelkeit (Besonders vor jedem Stuhlgang)
-Vöhlegefühl
-Magenkrämpfe (meistens morgens), aber auch ein Brennen, Sodbrennen (?)
-Kopfschmerzen
-Schleimiges Sekret aus dem After (zum Glück nur noch selten), kein Blut im Stuhl & kein Durchfall!
-täglich Blähungen/bis hin zu Bauchschmerzen

So und jetzt noch zu meiner Ernährung, ich gebe ja zu das ich mich früher eher ungesund ernährt habe, lasse aber zurzeit schon fetthaltige Speisen, sowie Softgetränke komplett weg. Schokolade esse ich auch weniger. Dafür rauche ich viel (noch nicht lange, erst seit einem dreiviertel Jahr) Und trinke kein Alkohol.

Stress habe ich auch ständig... Aber ich denke das ist nicht der Grund
Stress ist mit Hauptgrund. Umstellung der Ernährung kann auch mit Grund sein. Wenn Dein Magen keinen Salat gewöhnt ist kann er erst mal schlecht reagieren. Rauchen ist furchtbar schlecht. Rauchen, Alkohol, Kaffee, Schwarzer Tee. Dein Magen kann auch übersäuert sein. Magenärzte geben dann meist einen Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol oder Omeprazol.
Klingt für mich erst mal nach übersäuertem Magen+Stress+Rauchen. Man sollte dann auch genau die Ernährung prüfen. Hilfreich ist auch oft Heilerde, bzw Iberogast.
Aber warte erst mal die Spiegelung ab.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

michelle.hhl20

Aktives Mitglied
Ich hatte auch schon eine Magenspiegelung, und meines Wissens nach ist es üblich das man standardtmäßig sediert wird vor der Untersuchung, heißt du bekommst nichts mit. Selten kann es vorkommen das man nicht komplett schläft und kurz wach wird, aber man nimmt kaum etwas wahr, sieht alles nur verschwommen u.s.w
Ich bin komplett weg gewesen, habe nix mit bekommen^^ du musst dich vor der Untersuchung auf eine Liege legen, auf die linke Seite, dann bekommst du so eine Art Beißring in den Mund(hört sich schlimm an, ist aber nur ein kleines harmloses Plastik Ding) damit du während deinem Schläfchen nicht den Schlauch kaputt beißt. Dann wird dir ein Zugang für das Mittel zur Sedierung gelegt, und wenige Sekunden danach solltest du einschlafen.
Wenn du aufwachst ist alles vorbei, du liegst in einem Aufwachrraum und hast noch etwas Zeit damit sich dein Kreislauf stabilisieren kann. Das Mittel das man bekommen ist auf jeden Fall nicht so ein Hammer wie eine richtige Narkose. Bei meiner Mandel Entfernung z.B brauchte ich sehr viel länger bis ich aufstehen konnte.
Das war jetzt meine eigene Erfahrung dazu, aber als ich mich damals informierte im Netz fand ich sehr ähnliche Erfahrungen wie meine.
Man darf ja sicherlich danach kein Auto fahren oder?
 

michelle.hhl20

Aktives Mitglied
Ich war 14 J. alt, als ich meinen 1. Schlauch schlucken musste (wobei eine Magen-Schleimhautreizung raus kam). Das war allerdings in den 70-ern. :D Zu der Zeit war es bei vollem bewußtsein, und der Schlauch war noch ne Ecke dicker als heute. War jetzt auch nicht sooo schlimm.

Vor 10 Jahren hatte ich noch mal eine Magenspiegelung. Habe gar nichts mitbekommen. Aufgrund meiner Erfahrungen mit 14 J. sagte ich zum Arzt:"Die Narkose war gut." Der Arzt meinte:"Das war keine Narkose. Sie haben nur geschlafen."
Ich bin doch keine 14?🤷‍♀️
 

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