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Er liebt seine Ex immer noch, und da ist ja auch noch das Kind

sabebiti

Mitglied
Hallo, ich schreibe von meinem Sohn, ich würde ihm gerne einen Rat geben, aber bevor ich den falschen weitergebe möchte ich erst Euch um Rat fragen.
Also, mein Sohn (20) war 3 Jahre mit seiner Freundin (19) zusammen, alle in unserer Familie hatten sie mit offenen Armen aufgenommen, sie gehörte einfach dazu. Letzten Herbst (2010) wurde ihre kleine Tochter geboren, in dem Alter natürlich kein Wunschkind, aber heute sind alle froh, das die Kleine da ist und wird auch von allen geliebt. Einige Wochen nach der Geburt meinte seine Ex, sie hätte was verpasst und war nur noch "auf der Piste". Mein Sohn fühlte sich allein gelassen, begann zu trinken. Wenn er getrunken hatte, wurde er immer aggressiv. Deshalb gab es zwischen den beiden immer öfter Streit. Sie ist dann aus der gemeinsamen Wohnung mit dem Baby vorerst zu ihrer Mutter gezogen. Das war im Dezember 2010. Im Februar 2010 hatte mein Sohn nach Alkohol und Tabletten versucht, sich das Leben zu nehmen, er lag zwei Tage auf der Intensivstation und obwohl die beiden da nicht mehr zusammen waren, wich sie in dieser Zeit nicht von unserer Seite, weinte mit uns. Als wir unseren Sohn dann nach Hause holen konnten fielen sich die beiden in die Arme. Ich dachte schon: jetzt wird alles wieder gut.
Sie sagte, sie brauche Abstand und er müsse mit dem Trinken aufhören. Inzwischen trinkt mein Sohn keinen Alkohol mehr und geht stattdessen ins Fitnessstudio und zu trinken gibt es nur noch Wasser oder Eistee. Im März hat seine Ex ihren neuen Freund kennengelernt, die hatten sich gerade zwei Wochen gekannt, da ist sie schon bei ihm eingezogen, weil sie Stress mit ihrer Mutter hatte und wusste nicht wohin. Seitdem wohnt sie dort und ist auch nach wie vor mit ihm zusammen. Übrigens, mein Enkelkind lebt bei seiner anderen Oma. Mein Sohn holt zweimal die Woche seine kleine Tochter ab, die er abgöttisch liebt und regelmäßig seinen Unterhalt zahlt. Aber zwischen ihm und seiner Ex besteht wenig Kontakt, aber der wird immer wieder mal sein wegen der Tochter.
Nun hat er mir gestanden, dass er sie einfach nicht vergessen kann und sie immer noch liebt und er sich die Schuld gibt, das alles auseinander gegangen ist. Nun hat er alles abgeschafft, was damals alles kaputt gemacht hat - aber jetzt ist es zu spät?!
Soll er versuchen, damit klar zu kommen? Oder soll er um sie kämpfen? Hätte er überhaupt noch eine Chance? Es gibt ja nun diesen anderen Mann in ihrem Leben. Ich würde meinem Sohn so gern helfen aber ich möchte ihm keine falschen Ratschläge geben und dann nur noch alles damit schlimmer machen.
Sorry, für diesen langen Text, aber mit drei/vier Sätzen bekommt man das Problem nicht beschrieben. Wäre dankbar für Eure Ratschläge. LG
 

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Portion Control

Urgestein
Hallo Sabebiti,

das ist wirklich eine tragische Geschichte.

Soll er versuchen, damit klar zu kommen? Oder soll er um sie kämpfen? Hätte er überhaupt noch eine Chance? Es gibt ja nun diesen anderen Mann in ihrem Leben.
Ich kann ehrlich gesagt, deine Frage nicht verstehen. Die beiden sind nicht mehr zusammen und sie hat bereits einen anderen? Gibt es da etwas anderes als die Tatsache, dass er sich damit abfinden muss?!
Sich in ihr neues Leben einmischen kann sich ganz schnell mal nachteilig für ihn in Bezug auf das Besuchs- und Umgangsrecht zu seinem Kind auswirken. Nicht das er am Ende beide verliert.
Dein Sohn ist noch ein junger Mensch, vielleicht hat er die Erfahrung noch nicht gemacht, dass Partner kommen und gehen während eines Lebens. Wenn dadurch jeder anfängt zu trinken, hätten wir aber einen ordentlichen Alkoholkonsum in Deutschland.
Falls er also diesbezüglich eher labil ist, solltest du ihm dabei helfen sein Selbstbewusstsein zu stärken und ihn evtl. auf die Möglichkeiten diverser Rückschläge im Leben vorbereiten.

Aber nicht helfen einen Plan zu schmieden,
"wie bekommt er am schnellsten seine Ex zurück". :eek:
 

Tourette

Aktives Mitglied
Ich weiß nicht, ob das eigentliche Problem überhaupt gelöst ist. Denn sie wollte auf die Piste, weil er ihr Leben nicht ganz ausfüllen kann.

Sie ist jetzt vergeben, hatte eine schwere Trennung durchgemacht. Das meiste was er jetzt tun kann, wäre ihr zu sagen, dass es ihm leid tut und seine Gefühle, eben nur, damit sie es weiß. Nicht drängen, nicht unter Druck setzen. Wenn sie noch eine Chance sieht, wird sie evtl. darauf zurückkommen, wenn nicht, so schadet auch das dezente Offenbaren der Gefühle nicht deren Beziehung.

Ich glaube aber, dass sie jetzt nicht "ja" sagen wird. Aber ich sehe die Hoffnung, dass in ein paar Jahren, wenn sich deren Lebensumständen geändert haben, wenn sie sich sicher sein kann, dass er sich wirklich geändert hat, dass dort etwas neues entstehen kann.
 

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