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Er hat sich danach entschuldigt

Joergii

Aktives Mitglied
Genau, und aus dem Grund ist es wichtig, dass man ihr immer wieder klar macht, dass ER der Täter ist, der dafür verantwortlich ist.
Genau, aber auch nicht ERMUTIGEN nichts zu machen, weil die folgen fatal sein können. Denn gerade durch Verdrängung sucht man diesen Weg. Es ist glaube ich jedem klar, wer Täter und wer Opfer ist. Es hört sich natürlich hart und unschön an, wenn man von Schuld und weiteren Taten spricht. Aber das ist genau das was sie selbst irgendwann in eigenen Gedanken betreffen wird... daher sollte man das auch jetzt ansprechen dürfen. Ich verstehe deine Meinung, aber ich empfinde das Umsetzen als nicht nützlich.. eher als schädlich.
 

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G

Gelöscht

Gast
Nancy, es ist deine Entscheidung. Der Typ gehört bestraft. Für dich ist wichtig, dass du das für dich aufarbeitest. Es so hinzunehmen, dass der Typ so davon kommt, mag für dich im ersten Moment einfacher sein.
 
N

Nancycat

Gast
Er hat mich nicht gewürgt
Er hat mir den Mund zugehalten und lag auf meinen rücken, dadurch bekam ich keine Luft
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Liebe TE,

Es tut mir sehr leid was dir passiert ist. Du solltest dir unbedingt Hilfe und Unterstützung für dich holen. Hierzu könntest du dich an das Hilfetelefon wenden. Man kann das nicht nur telefonisch, sondern auch per Email oder im Chat.

Außerdem solltest du dich ärztlich untersuchen lassen. Gegenüber dem Arzt solltest du offen reden. Keine Sorge, Ärzte haben Schweigepflicht. Es kann aber in Zukunft wichtig werden für dich, dass irgendwo festgehalten wird was passiert ist.

Nach einer Vergewaltigung gibt es öfter psychische Langzeitfolgen. Deshalb ist es ganz wichtig, dass du dir jetzt professionelle Hilfe suchst.


Auch ich rate dir zu einer Anzeige. Wer so tickt wie dein Bekannter macht das bei der nächsten Frau vielleicht wieder.

Solltest du dich zu einer Anzeige entschließen, dann geh nicht allein zur Polizei. Nimm jemanden von einer Beratungsstelle oder vom Weißen Ring mit.

Alles Gute Dir.
 

Bumblebee*

Mitglied
Hallo Nancycat,
lasse dich nicht verunsichern. Bitte wende dich an eine professionelle Beratungsstelle (Frauennotruf, Frauenhilfe, Opferhilfe, Weisser Ring... , dort wird man dich ernst nehmen und dir helfen, all die Dinge zu sortieren - ganz ohne Druck dich für irgendetwas derzeit entscheiden zu müssen.
Alles Gute,
Emma
 
Zuletzt bearbeitet:
A

Ano666

Gast
Geh zum Arzt und lass dich untersuchen/Fotos machen falls blaue Flecken/Male etc vorhanden sind.
Und dann geh auf jeden Fall zur Polizei und zeig den Kerl an. Wer weiß, was bei der nächsten Frau passiert. Könntest Du damit leben, wenn er einer anderen das Gleiche antut und Du es hättest aufhalten können?
Und hol dir dringend Hilfe, um das Geschehene zu verarbeiten. Auch wenn es derzeit noch geht, es kommt der Tag, an dem es über dich hereinbricht und runterzieht... wenn du es am wenigsten erwartest.
 

Bodenschatz

Namhaftes Mitglied
Er hat mich nicht gewürgt
Er hat mir den Mund zugehalten und lag auf meinen rücken, dadurch bekam ich keine Luft
Die wenigen Zeilen geben nicht her, was tatsächlich passiert ist und warum es dazu gekommen ist.
Deswegen kann man sich kein Bild machen und keine neutrale Position einnehmen.
Es kann sich um einen Überfall auf der Raststätte handeln oder um Grenzüberschreitung im Bett, die man mit einem Code-Zeichen verhindert um auf der sicheren Seite zu bleiben.
Da die Erfahrung jedenfalls nicht gewünscht war, steht nun an, dass Du sie (eventuell mit ihm zusammen) bewältigst.
Die andere Seite ist der Strafanspruch des Staates, der nicht dazu gedacht ist, Dir einen Ausgleich zu verschaffen sondern ein Verhalten zu sanktionieren.
Also musst Du in Dich gehen und prüfen, was vorgefallen ist und welche Konsequenzen es hat.
 

Uri

Namhaftes Mitglied
Hätte (so wie Du das geschildert hast) eine Dritte Person das beobachtet, wäre sie verpflichtet gewesen die Polizei zu holen und Anzeige zu erstatten.
Die Dritte Person hätte auch eingreifen müssen, wenn es ihr möglich gewesen wäre und Eigengefährdung ausgeschlossen werden kann.

Du bist als Opfer geschützt und musst das nicht anzeigen, im Gegensatz zu einer Dritten Person.

Das Mindeste wäre, zu einer Frauenberatungsstelle zu gehen und den Vorfall anonym zu dokumentieren. Dort kannst Du Deine Gedanken sortieren und später immer noch überlegen wie Du weiter vorgehst.
Um Dir alle Optionen offen zu halten (und die Zukunft nichts zu bereuen), solltest Du unbedingt und umgehend die Beweissicherung vornehmen.
 

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