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Epilepsie - Ich komme mit meiner Krankheit nicht klar..

Hallo,
Ich habe Epilepsie und bin nie wirklich mit zurecht gekommen, vor 2 Monaten meinte mein Arzt zu mir ich könne die Tabletten am 05.04.09 anfangen abzusetzen, da zu dem Zeitpunkt 3 Jahre Anfallsfrei war.
In der Nacht vom 4. auf den 5. hatte ich dann einen epileptischen Anfall... ich dachte ich wär den Mist los und mein Arzt hatte mir versichert das es unwahrscheinlich ist das ich in der nächsten Zeit einen Anfall kriege. Ich verstehe das alles nicht.. der Arzt meinte ich solle Stress vermeiden, aber wie soll das möglich sein? Die Rückkehr der Krankheit stresst mich schon alleine genug.
Ich weiß einfach nicht wie ich mich verhalten soll und wie ich damit zurecht kommen soll...
 

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soulfire

Aktives Mitglied
Hallo Cheeseburger Gurke,

wie lange bist du den schon Epileptiker?

Es ist total schwierig, sich an die Vorstelllung zu gewöhnen, dass man chronisch krank ist. Ich kann da leider aus Erfahrung sprechen.
Das SElbstbild muss sich ändern, die eigene Einstellung zu leistungsfähigkeit, zu Krankheit, zum eigenen Wert.

das SElbstwertgefühl....hat bei mir total gelitten, als ich erfahrne habe, dass ich evtl chronisch erkrankt bin.

Ein Nebensatz war: in 70% aller Fälle tritt das nur ein mal auf, nur in 30 Prozent kommt es wieder und dann chronisch.
daran habe ich mich festgehalten. Und war am Boden, als ich zu den 30% gehörte.

Meine krankheit verläuft schubweise. Eientlich. Ich habe die chronisch-chronische variante abgegriffen,. keine Pause zwischen den Schüen.

Will dich nicht zujammern, nur so viel:

Krankheitsakzeptanz ist für jeden Menschen eine sehr große Herausforderung.
Auch für dich.
Es reicht nicht, irgendwie mit der Krankheit und den Tablettten klar zu kommen.
Du musst lernen, MIT der Krankheit zu leben, sie als Teil dessen, was du bist, Teil deines Körpers und Teil deines Lebens zu akzeptieren.
Mir hat das depressive Phasen eingebracht.

Cheeseburger Gurke, wenn man sowas nicht allein hinbekommt, dann kann man sich Hilfe holen.
krakheit bringt so sehr viele Ängste mit sich und oft auch Scham, das muss man nicht alleine können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo soulfire,
danke für deine Antwort.
Ich habe Epilepsie seit ich 4 Jahre alt bin, es ist an sich nichts Neues, aber ich bin noch nie damit klar gekommen und ich war so glücklich als mir gesagt wurde ich sei es los...
Ich werde deine Tipps versuchen mir zu Herzen zu nehmen. Danke
 

soulfire

Aktives Mitglied
C-Gurke, wenn du MIT den Medikamenten keine Krämpfe hast, dann lebst du doch relativ gut damit, oder?? Drei jahre krampffrei klingt nach wenig Einschränkungen.
Oder leidest du unter Nebenwirkungen?

Erzähl doch mal =)
 

soulfire

Aktives Mitglied
Ein mal. Du hattest einen Krampfanfall.

Und erstaunlicherweise passiert es gar nicht so selten, dass die Leute genau dann anfangen zu krampfen, wenn die Antiepileptika ausgeschlichen werden sollen.
Vielleicht der Stress, die Angst davor, schutzlos or der Krankheit zu sein?


Keine Ahnung.
Aber: glaub nicht dran, dass das jetzt öfter wird kommt. Glub dran, dass es ein Ausrutscher war.

Mit den meds kommste klar? oder nicht so toll?
 

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