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Entlassung verweigern?

Matusia

Mitglied
Hallo, eine kurze Schilderung meiner Lage : ich bin seit Freitag mit starken Rückenschmerzen im Bereich der Nieren im Krankenhaus. Wasser lassen fällt mir schwer, obwohl ich 2-3 Liter täglich trinke, kommt so gut wie kein Urin. Ich bekam starke, sogar sehr starke Schmerzmittel, welche mich richtig weggenockt haben. Leider haben die überhaupt nicht geholfen, auch nach mehreren nehmen nicht. Ein Tag später habe ich Blut erbrochen. Heute kam noch ein Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen und Gesicht dazu. Ich bekam heute auch ein MRT und Magenspieglung, die waren beide unauffällig. Der Arzt sagte nur, bisschen Rückenschmerzen hat jeder. Die Taubheit der Hände hat er durch kneifen geprüft. Da hat er mir das hoffentlich geglaubt. Von den kneifen habe ich immer noch die Spur.

Doch er ist jedoch der Ansicht, dass es nur Rückenschmerzen sind, da er gesehen hat wie ich laufe. Dies tat ich aber nur um zu sehen ob bisschen Bewegung und schöne frische Luft meine Genesung vorantreibt. Seine Antwort war, Naja es gibt schmerzen und Schmerzen. Körperlich kann ich jedoch schmerzen sehr gut aushalten. War im Stande auch mit einer Rippenprellung einkaufen und zu kochen. Ich habe vor ihn angefangen zu weinen, da mir der Zustand sorgen macht und er schon eine Entlassung angedeutet hat. Jetzt zu meiner Frage, kann ich eine Entlassung verweigern oder gar den Arzt bzw das Krankenhaus wechseln? Denn so wirklich wurde mir nicht geholfen und es kommen weitere Symptome dazu und mein Zustand macht mir große Sorgen
 

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weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Ob die Nieren arbeiten, wird durch Blutuntersuchung, Ultraschall und Urinuntersuchung geprüft. Wenn alle Werte im Normbereich sind, die Nieren unauffällig aussehen, die Blase nach dem Wasserlassen leer ist und auch der Urinbefund nichts hergibt, dann arbeitet Dein Harnsystem regelrecht. Wurde das geprüft?

Mehrfache Einnahme von sehr starken Schmerzmitteln (was war das?) müsste Dich so ausgeknockt haben, dass Du wegen Benommenheit und Schläfrigkeit gar nicht mehr laufen kannst. Eigentlich werden sehr starke Schmerzmittel nicht nacheinander an Patienten ausgegeben.

Das Erbrochene mit Blut haben die Pflegekräfte/ die Ärzte zu Gesicht bekommen?

Das Taubheitsgefühl würde man zuallererst der Wirbelsäule (siehe auch Rückenschmerzen) zuschreiben und dann ggf. als neurologisches Symptom werten.

Nun wurde ja eine Magenspiegelung und ein MRT gemacht. Wenn da nichts zu sehen ist, dann ist da nichts zu sehen. Natürlich können exotische Sachen dahinter stecken, wie vielleicht Schwermetallvergiftungen, die machen die verrücktesten Symptome. Wenn Du Dir solche Sorgen machst, dann zieh auf jeden Fall eine Zweitmeinung hinzu.
 

Matusia

Mitglied
Eine Urinuntersichung wurde gemacht mehr auch nicht. Ich kann wegen den Schmerzen kaum laufen. Die Untersuchung von MRT und Magenspieglung waren laut Arzt unauffällig ja, doch er möchte mich trotz anhaltender Beschwerden entlassen, so hab ich es angedeutet. Ich habe natürlich Angst um meine Gesundheit und möchte das mir geholfen wird. Die Medikamente bekam ich ab Freitag bis jetzt. Die wirken aber nicht. Würde sich eine Besserung zeigen, wäre ich mit der Entlassung einverstanden, doch so habe ich einfach Angst. Denn der Zustand ist nicht gerade wirklich erträglich oder angenehm für mich
 

Blaumeise

Aktives Mitglied
Was für Schmerzmittel hast du bekommen?
Welcher Bereich deines Körpers wurde beim MRT untersucht?
Wurde ein Ultraschall gemacht?
Gibts Blutbilder?
Welcher Fachrichtung gehört dein behandelnder Arzt an?
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Die sollten mit dir mal eine Blasenspiegelung und Ultraschalluntersuchung der Nieren und Harnleiter machen. Ebenso sollte man den PSA Wert bestimmen, um Prostatakrebs auszuschließen. Wenn die dich wirklich entlassen wollen, würde ich mir einen Termin beim ärztlichen Direktor machen. kannst ja mal wandern im Laufe des Tages und gucken, wo das Büro ist lass dich auf keinen Fall abwimmeln, sollten die Nieren versagen, bist du tot. Meine Mutter kam z.b. mit Bauchkrämpfen ins Krankenhaus, eine Woche später versagten die Nieren und es war aus. Es gibt Ärzte, die null Plan haben und einen mit einem Bandscheibenvorfall nach Hause schicken. Wie gesagt, setz dich durch.
 

Matusia

Mitglied
MRT gab es nur von Rücken. Meine Nieren wurden nicht wirklich untersucht, außer mit einer Urinprobe.
Was es für Medikamente sind weiß ich nicht. Ich frage den Arzt viel, bekomme aber nicht für alles eine Antwort
 

Blaumeise

Aktives Mitglied
MRT gab es nur von Rücken.
Von der Lendenwirbelsäule? Brustwirbelsäule oder Halswirbelsäule?
Wegen den Taubheitsgefühlen der Hände müsste eher der obere Rücken und wegen den Schmerzen im unteren Rücken eben dieser untersucht werden.

Meine Nieren wurden nicht wirklich untersucht, außer mit einer Urinprobe.
Ich denke, wenn was mit Nieren oder Blase wäre, wäre der Urin schon auffällig. Aber das ist nur meine Einschätzung als Laie.

Was es für Medikamente sind weiß ich nicht. Ich frage den Arzt viel, bekomme aber nicht für alles eine Antwort
Du kannst auch die Schwestern fragen, was du für Medikamente bekommst. Die sollten das auch wissen.

Wenn alle Untersuchungen soweit unauffällig sind, könnte es durchaus sein, dass es „nur“ muskuläre Verspannungen sind. Vielleicht ein Hexenschuss o.ä. Das erklärt allerdings nicht die Taubheitsgefühle in den Händen und dem Gesicht. Das kann verschiedene Ursachen haben, z.B. Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule, Karpaltunnelsyndrom oder ein Vitamin B Mangel.

Falls du doch entlassen wirst, kannst du dich ja auch ambulant bei Ärzten behandeln lassen. Dein Hausarzt wäre hier der erste Ansprechpartner und würde alles nötige in die Wege leiten.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Wasser lassen fällt mir schwer, obwohl ich 2-3 Liter täglich trinke, kommt so gut wie kein Urin. Ich bekam starke, sogar sehr starke Schmerzmittel, welche mich richtig weggenockt haben. Leider haben die überhaupt nicht geholfen, auch nach mehreren nehmen nicht. Ein Tag später habe ich Blut erbrochen.
Blut erbrochen? Was sagt der behandelnde Arzt dazu?
 

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