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Eltern mit 17 rausgeschmissen, Diabetes, kein Einkommen und Strasse

Olivia0809

Neues Mitglied
Hallo, ich brauche etwas Rat, ich bin am 08.09.18 offiziell rausgeschmissen worden, also an meinem 18. Geburtstag, mein Stiefvater hat mir Hausverbot erteilt, es ist nichts passiert zuhause, nur dass ich psychische Probleme wie zb. Borderline durch Missbrauch und eine starke soziale Phobie habe und dazu noch einige körperliche Krankheiten wie Diabetes Typ 1 (seit sept. 2011) und epileptische Anfälle dadurch usw. hat es ihm nicht gepasst das es mich zuhause gibt. Mein Bruder zb. Darf zuhause wohnen, er ist 25 Jahre alt, ich war in der Zeit obdachlos, bis vor kurzem, also kurz gesagt den ganzen Winter, ich bekomme auch keinerlei finanzielle Unterstützung und dadurch kann ich mir ab und an mal Insulin kaufen das ich 5-7 x am tag brauche, messstreifen und sonstige Medikamente sind halt zu teuer ohne Befreiung, das Jugendamt stellt sich quer da ich jetzt 18 bin und selbst schuld für alles bin, so haben sie es gesagt. Ich kann für einige Zeit bei einer freundin wohnen, aber das nicht lange, ich habe angst wieder auf die straße zu müssen, ich habe dass gefühl als ob ich Luft wäre, und einfach nur wertlos da ich schwerbehindert dadurch bin (80% gdb, Merkzeichen H) es sind so viele Baustellen, wie dass ich den Schulabschluss nicht machen konnte durch die Diabetes Krankenhaus Aufenthalte, die bei mir länger dauern als normal, ich habe die meiste Zeit einen Zucker zwischen 360-480, aber merke diesen nicht mehr, da ich mich schon daran gewöhnt habe, dennoch habe ich Angst zu sterben durch den Zucker, hab seitdem auch 30 kg abgenommen, weil mir des öfteren das Insulin gefehlt hat, meine Mutter versucht mir ab und zu zu helfen, aber nur wenn mein Stiefvater länger nicht zuhause ist, ich habe das Gefühl er will sie für sich behalten, es kam auch schon zur häuslicher Gewalt, aber halt nur gegen mich. Ich weiss nicht warum das ihn so stört dass meine Mutter halt mehr Zeit mit mir verbringen musste und wollte weil ich halt das nesthäkchen bin und auch die einzige ernst körperlich erkrankte in der Familie, ich weiss nicht mehr weiter, ich habe einfach nur Angst und brauche dringend Rat.
Ich fühle mich einfach noch nicht so weit alles alleine machen zu müssen, ich habe von den meisten Sachen die für andere selbstverständlich sind, keinen Plan, da ich sehr oft im Krankenhaus war und bin. Mein Zimmer wurde auch schon längst geräumt, sodass nix übrig von meiner damaligen Existenz zuhause ist, es ist so, als hätte es mich nie gegeben. Ich verstehe es einfach nicht. Ich weiss nicht weiter.
 

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C

Catley

Gast
Ich würd so gern antworten, aber ich schaffs nicht, den thread, nur an einem Stück durchgeschrieben, zu lesen, obwohl er mich sehr bewegt schon nach der Überschrift.

Aber das, was ich irgendwie aufnehmen konnte, war: Du bist rausgeschmissen worden gegen deinen Willen.

Das ist sicherlich Mist, andererseits: Was willst du noch in eine, solchen "Zuhause"???

Wende dich ans JA, das auch jetzt noch für ich zuständig ist und lass dir ein betreutes Wohnen zuweisen!
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Caritas und Diakonie wären meine Anlaufstellen.
Wenn du dich erholt hast, wäre eine Ausbildung in der Pflege praktisch, da du in einem Schwesternheim günstig wohnen und etwas Sinnvolles lernen könntest.
Aktuell hättest du auch gute Chancen.
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
Deine Eltern können Dich nicht einfasch rausschmeissen, sie machen sich damit strafbar.
Wenn es dann so ist, sind sie verpflichtet Dir einen Lebensunterhalt zu zahlen.

Bitte wende Dich an das Sozialgericht, an einen Rechtspfleger - dazu brauchst Du keinen Termin und es kostet auch nichts.

Den Weg zum Jugendamt solltest Du ebenfalls gehen.
 
G

Gelöscht

Gast
Der TE hat ja ausgeführt, dass das Jugendamt nicht sehr hilfreich war. Ich würde ihm empfehlen mit dem Sozialamt bzw. dem Jobcenter Kontakt aufzunehmen, damit er auch wieder in die Krankenversicherung kommt und Lebensunterhalt erhält. Dann ist auch die Sorge um einen angemessenen Wohnraum zu betrachten, wobei die genannten Ämter behilflich sein müssen.
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Das Jugendamt MUSS dir helfen...
Sie sollten dich zumindest beraten.
Gehe zum Jugendamtsleiter, Caritas, Sozialamt und zum Sozialpsychiatrischen Dienst.

Die Tel vom Sozialpsych. Dienst von eurem Ort und andere Adressen findest du, wenn du googelst..

Der Soz.dienst ist zuständig für Leute über 18 J.
 

gigi2

Aktives Mitglied
Bis zum 25 Lebensjahr sind die Eltern finanziell für dich zuständig und unterhaltspflichtig.
Jugendamt - hier bist du vermutlich wegen der Volljährigkeit raus. Sozialamt ist meiner Meinung nach zuständig - die holen sich das Geld schon wieder bei deinen Eltern.
Trotzdem bist du natürlich auch für dein Leben selbst verantwortlich.
Nach dem Gesetz bist du erwachsen.
Wenn du wirklich krank bist, steht dir eine Grundsicherung zu, Kindergeld steht dir auch zu wenn du krank bist ohne einen Job zu haben. Ich weiß nicht ob hier die Grenze eventuell über 25 Jahre hinaus gilt.
Unser Sozialsystem fängt eigentlich alle Bürger einigermaßen auf - allerdings sollte man sich nicht nur auf dieses verlassen, sondern auch selber im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv werden.

Zudem gäbe es auch die Möglichkeit einer Behindertenwohngruppe und einer Beschäftigung in einem dieser Häuser.
Such dir Hilfe bei den zuständigen Stellen.
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Wenn das Jugendamt sich querstellt, warum auch immer, solltest du dich an den Sozialpsychiatrischen Dienst in deiner Stadt wenden. Ich hoffe die können dir helfen.
 

gigi2

Aktives Mitglied
Ich habe mir nochmals deinen Post genau durchgelesen, dabei habe ich doch viele Ungereimtheiten entdeckt.

Du betonst immer wieder, wegen deinen langen Krankenhausaufenthalten konntest du deinen Schulabschluss nicht machen. Ich bin irrtümlich von einer schweren körperlichen Behinderung ausgegangen, deshalb habe ich dir eine Beschäftigung in einer Behindertenanstalt vorgeschlagen.
Zuckerkrankheit ist nicht toll - aber keine Behinderung, die kein normales Arbeitsleben ermöglicht.

Deine Krankenhausaufenthalte verhinderten deinen Schulabschluss. Ganz ehrlich, das klingt für mich nach einer billigen Ausrede.
Heutzutage, bekommen die Kinder selbst im Krankenhaus schulische Hilfe, sprich einen Lehrer bzw pädagogischen Assistenten an die Seite gestellt. Gerade bei längeren Krankenhausaufenthalten ist das selbstverständlich und sogar Pflicht. Die Schülerinnen meiner Tochter, schreiben im Krankenhaus sogar ihre Schulaufgaben.

Sicher hast du gesundheitliche Einschränkungen, aber es bringt dich nicht weiter, wenn du immer billige Ausreden und Entschuldigungen für dein Verhalten suchst.

Die Konsequenz haben dir deine Eltern irgendwann aufgezeigt.
Vermutlich war die Kraft der Eltern aufgebraucht, sie mussten so reagieren, in der Hoffnung das Kind wacht endlich auf.
Die Aussage des Jugendamtes, dass du an deiner Lage selbst schuld bist.
Also muss auch hier schon einiges vorliegen, damit ein Amt so eine Aussage trifft.

Ich möchte dich animieren, dich mit deinem Problem auseinander zusetzen und es in Angriff nehmen, ehe du dein Leben in die Sackgasse führst.
Es ist dein Leben, du bist dafür verantwortlich, ohne dein eigenes Zutun wird es nichts.
Vielleicht brauchst du psychologische Unterstützung um zu erkennen, dass du dein Verhalten ändern musst um eine vernünftige Zukunft zu haben.
Es liegt an dir.
Die Hilfeangebote, die hier aufgezeigt wurden solltest du aber nützen und nicht weiter in den Tag hineinleben.
Alles Gute
 

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