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Elfjähriger Sohn äußert ständig Selbstmord Gedanken und Sehr aggressiv

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Vermutlich ist er eifersüchtig und überfordert.
.......................
Wir haben drei Söhne 4 Wochen, 11 und 12.
Unser Sieben jähriger hat seid etwa zwei Jahren das Problem das er sehr schnell an die Decke geht.

Zitat Ende

Die Altersangaben sind widersprüchlich.
Wie alt sind eure Söhne..?
 

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Es kann ein Schrei nach Aufmerksamkeit sein, was bei einem so weit entfernten Säugling und einem älteren Bruder oft der Fall ist. So war es damals auch bei mir, wobei ich mich mehr zurückgezogen haben.
Ich kann nur empfehlen, schenkt ihm immer die nötige Aufmerksamkeit, nie zu viel aber vor allem nicht zu wenig.

Geht mit ihm in eine Therapie, Mobbing muss nicht klassisch in der Schule stattfinden, Stichwort Cybermobbing.
 
L

Lili

Gast
Würde ihn auch nicht als Gefahr sehen. Das war ein Aussetzer. Er ist trotzdem ein Kind und elf.
Ich denke das Baby ist der Auslöser. Würden die Kinder da miteinbezogen? Wie ist das Verhältnis zum Großen? Kommen die zwei miteinander klar. Oder ist jeder für sich und hast du dich am meisten mit ihm beschäftigt? Was hat sich also zwischen euch(Eltern) und ihm verändert? Wenn du selber schreibst vor 2 Jahren war alles gut.
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Es kann ein Schrei nach Aufmerksamkeit sein ..
Zitat Ende

Ja..meistens ist es ein Schrei nach mehr Liebe, Lob, Verständnis und Aufmerksamkeit.
Aber er braucht auch klare konsequente Grenzen.
Vielleicht könntest du mit ihm mehr zu zweit etwas unternehmen..
 

Tenshi274

Mitglied
So entschuldigt das ich jetzt erst Antworte.

Zu Ihm selbst:
Wenn er nicht dieses "Ausraster" hat ist er der liebste Junge den es gibt. Er kommt zum Kuscheln zu mir oder um mir ein Küsschen zu geben (Bin ITler und arbeite seid Jahren von Zuhause aus, also immer da).
Computer oder Internet sind nicht seine Welt. Er spielt lieber mit mir oder seiner Mutter Karten/Brettspiele, lernt mit mir für die Schule, baut Lego oder kuschelt sich zu mir wenn ich noch arbeite um zuzuhören was ich so sage (seine Aussage).
Er grüßt jeden den er sieht und wünscht ihnen einen schönen Tag und ist egal wem gegenüber total einfühlsam.

Zur Beziehung großer Bruder:
Sie spielen zusammen, lesen zusammen und reden sehr viel miteinander, oft wollen sie alles zusammen machen und fragen auch (da getrennte Zimmer) ob sie das Wochenende mal wieder zusammen in einem Zimmer schlafen können, was wir immer gerne bewilligen. Als der große auf Klassenfahrt war war er auch ziemlich traurig weil er Ihn vermisst hat und nicht wusste ob es Ihm gut geht.

Zur Beziehung kleiner Bruder:
Er war ein wenig enttäuscht weil er sich ein Schwesterchen gewünscht hat, hat Ihn aber sofort in Herz geschlossen. Er will immer dabei sein wenn es ums Fläschchen geben geht, kuschelt oft mit Ihm.

Was die Aufmerksamkeit angeht:
Genau genommen stand er immer etwas mehr im Fokus, da er viel Aufmerksamkeit durch seine Art einfach einfordert und um offen zu sein ich liebe es mit Ihm Brettspiele zu spielen, das weiß er auch.
Auch durch den kleinen jetzt hat sich da eigentlich nicht geändert.

Zur Klassenlehrerin:
Ich habe bei letzten Sprechtag mit ihr zu letzt darüber gesprochen in der Schule scheint das Problem absolut nicht aufzutreten.

Alles in allem ist er ein absolut großartiges Kind und als Gefahr für seinen Bruder oder andere will und werde ich ihn nicht sehen. Es macht uns nur Sorgen wie das von einem auf den anderen Moment so schnell wechseln kann und das scheinbar bei komplett unterschiedlichen Situationen. Es gibt tage die absolut normal verlaufen und dann gibt es Tage wo eine Kleinigkeit reicht und er schaltet komplett um. Es dauert dann immer so ne Stunde bis er sich wieder beruhigt hat. Dann schämt er sich oft auch für sein Verhalten. Für mich ist es zum einen Anstrengend zum anderen mache ich mir halt Sorgen was das auslösen könnte und wie ich Ihm helfen kann, da ich mir nicht vorstellen kann das es für Ihn einfach ist und ich auch Angst habe er könnte grade der Drohung mit dem Selbstmord taten folgen lassen.

Ich habe mit meiner Frau gesprochen und wir werden mal schauen was wir machen können um ihm da passend zu helfen, wir werden morgen mal bei einer Kinder und Familien Therapeutin anrufen und mal schauen was die uns rät bzw einen Termin vereinbaren.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Irgendein Problem hat euer Kleiner, mit dem er selbst nicht fertig wird.
Irgendwas nagt in ihm, er steht ständig unter Spannung und irgendwann kommt dann die Explosion, die er willentlich nicht mehr steuern kann. Sicher will er niemandem absichtlich verletzen, aber während so einer Ausnahmesituation gerät dann alles außer Kontrolle.

Ihr seid großartige Eltern, weil ihr die Nöte eures Jungen klar erkennt.
Schokoschnute hat da sicher Recht mit der Familientherapeutin.

Manchmal sind das lapidare Dinge, auf die man selbst nie kommen würde und einem Außenstehenden sofort auffallen.

So wie du dich hier präsentierst, bin ich überzeugt, dass ihr dieses Problem gemeinsam löst und sich alles wieder zum Guten wendet.
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Ich habe mit meiner Frau gesprochen und wir werden mal schauen was wir machen können um ihm da passend zu helfen, ...
Hallo Tenshi274,
habt ihr denn auch schon mit "dem Experten"
gesprochen – also eurem kleinen Dramatiker?

Das wäre für mich der erste Ansprechpartner.
Also ihn zu fragen, wie er die Situation sieht,
wo er ein zu lösenden Problem erkennt und
wass er oder andere dazu beitragen können,
dieses Problem zu lösen.

Ich denke, er hat seine Emotionen noch nicht
unter Kontrolle (wie soll er auch) und muss
irgendwie lernen, sie so auszudrücken, dass
andere dadurch nicht geschädigt werden.
Ein wenig erinnert er mich an mich selbst in
dem Alter ... nur dass ich dann die Luft ange-
halten habe, wenn mich die Erwachsenen ge-
ärgert haben (also bis ich bewusstlos wurde).

Das hat sich aber ausgewachsen, aber mein
"Zorn" war tatsächlich gefürchtet in der
Familie und meine einzige wirksame "Waffe"
gegen die Übermacht der Großfamilie. Er fühlt
sich vermutlich hilflos in solchen Situationen
und schafft es noch nicht, sich mit Worten aus-
zudrücken. Vielleicht würde ihm ein Boxsack
helfen oder eine Kiste mit altem Geschirr, das
er zertrümmern darf, wenn es ihm danach ist?

Was würde er denn hier schreiben?

Alles Gute!
Werner
 

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