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Elfjähriger Sohn äußert ständig Selbstmord Gedanken und Sehr aggressiv

Tenshi274

Mitglied
So, wo fange ich dann mal an. Wir haben drei Söhne 4 Wochen, 11 und 12.
Unser Sieben jähriger hat seid etwa zwei Jahren das Problem das er sehr schnell an die Decke geht.
Meist reicht es aus das er das Mittag essen nicht mag, zu viele Hausaufgaben auf hat oder ihm etwas anderes nicht passt.
Oft sind das eigentlich gefühlt Kleinigkeiten. Er fängt dann aber immer sofort an zu schreien, wirft mit dingen durch die Gegend und Schlägt auch wild um sich. Dabei fallen dann so aussagen wie keiner hat mich lieb, alle hassen mich, da kann ich mich ja gleich umbringen.
Wir versuchen ihn dann immer positiv zu bestätigen und ihm das gegenteil zu beweisen, was leider mittlerweile nur mäßig klappt.
Haben schon mehrfach in der Schule nach gefragt weil wir dachten vielleicht wird er dort gemobbt oder so und es äußert sich halt bei uns aber es scheint sich an sich nur zuhause zu zeigen.

Jetzt war die Situation das sein kleiner Bruder geschrien hat da er hunger hatte und sein Fläschchen wollte, was bei unserem mittleren eine totale aggressions Welle ausgelöst hat da er seine Ruhe wollte (eine Aussage) wo er die wiege wo der kleine drin lag mit samt dem kleinen umgeschmissen hat. Keinem ist was passiert, Gott sei Dank. Allerdings sind meine Frau und ich zunehmend überfordert. und wissen nicht wie wir uns am besten verhalten können um Ihm zu helfen das alles zu überwinden, denn eigentlich ist und war er auch vor den zwei Jahren ein ziemlich lebhafter und fröhlicher Junge. Wir können absolut keinen Auslöser finden und wissen langsam einfach nicht mehr weiter. Ich als Vater habe auch zunehmend das Gefühl das wir uns vielleicht falsch verhalten und strenger sein sollten oder so.

Vielleicht könnt Ihr uns helfen oder Tipps geben was wir versuchen können.
 

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Reibekuchenprinzessin

Aktives Mitglied
Euer Sohn benötigt dringend eine Therapie, am besten schon gestern.

An was es nun liegt, kann hier keiner sagen. Das kann damit angefangen, dass er auf den neuen Bruder eifersüchtige ist und damit aufhören, dass ihm selbst etwas schlimmes passiert ist, was er nicht verarbeiten kann.


Jeder von uns kann hier nur mutmaßen, ein Therapeut könnte WIRKLICH helfen.

PS; Es ist auch etwas verwirrend, dass es aufeinmal um einen Siebenjährigen geht, habt ihr doch vier Söhne oder wurde sich einfach verschrieben?
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Hallo,
Ich kann mich da meinem Vorschreibern anschließen.
Lasst da einen Experten raufgucken. Zusammen mit einem Kinderpsychologen werdet ihr am ehesten herausfinden, wie man eurem Sohn helfen kann. Wahrscheinlich ist der Knackpunkt herauszufinden, warum euer Sohn sich nicht geliebt/von allen gehasst fühlt. So ein Empfinden kann seinen Ursprung evtl. in der frühen Kindheit haben. Es kann etwas sein, auf dass man als Eltern nicht unbedingt kommt.
Ein außenstehender Mensch mit professioneller Ausbildung, der gelernt hat, worauf es ankommt, wonach man schauen muss, welche Fragen man dem Kind stellen muss, kann euch da helfen.

Strenger zu ihm zu sein, wird die Sache denke ich nicht verbessern, es könnte sogar noch mehr schaden.
 

Tenshi274

Mitglied
Ja danke auf für die schnellen Antworten. Meine Frau hatte es schon mal beim Kinderarzt angesprochen, sowie bei einer Psychologin, die sahen keinen Handlungsbedarf und meinten das wäre vollkommen normal für Kinder die in die Pubertät kommen. Ich meine ist zwar schon nen Jahr her nur, so langsam ist das ganze für uns auch erschöpfend weil, umarmen und Ihm zeigen wie wichtig er uns ist scheint das Problem ja nicht wirklich zu beheben. Werde nachher mal meine Fau fragen ob wir es nochmal versuchen Richtung Therapie oder so zu schauen.
 

Reibekuchenprinzessin

Aktives Mitglied
Ja danke auf für die schnellen Antworten. Meine Frau hatte es schon mal beim Kinderarzt angesprochen, sowie bei einer Psychologin, die sahen keinen Handlungsbedarf und meinten das wäre vollkommen normal für Kinder die in die Pubertät kommen. Ich meine ist zwar schon nen Jahr her nur, so langsam ist das ganze für uns auch erschöpfend weil, umarmen und Ihm zeigen wie wichtig er uns ist scheint das Problem ja nicht wirklich zu beheben. Werde nachher mal meine Fau fragen ob wir es nochmal versuchen Richtung Therapie oder so zu schauen.
Euer Sohn ist zur Zeit eine Gefahr für euren Jüngsten, das wird auch jeder gute Psychologe so sehen und handeln.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Wie ist das Verhältnis zum älteren Bruder?
Ich würde auch nochmals bei der Schule ansetzen, der Klassenlehrerin sprechen und sie bitten die Schulpsychologin hinzuziehen.
Oft erfahren die eher den Hintergrund als die Eltern.
Was hat so ein Verhalten mir der Pubertät zu tun? Normal finde ich es nicht.
Klar hat der Junge Probleme, sonst würde er nicht solche Äußerungen von sich geben.

Die können für Außenstehende klein sein und für die Kinder riesengroß.
Mobbing bei Freunden, Eifersucht auf die Geschwister, die Liste ist lang.
Kommt die Schulpsychologin nicht weiter dann würde ich es nicht auf sich beruhen lassen und eine Familientherapie anstreben.
Hier geht es um euer Kind, um die Gefahr, die momentan für euer jüngstes Kind besteht und um ein harmonisches Familienleben.
Unnötige Kraft die ihr vergeudet.
Holt euch Hilfe, um euer Kinder und um euer Willen, damit wieder ein unbeschwertes Familienleben statt finden kann.
 

Schokoschnute

Aktives Mitglied
Vielleicht wäre eine Familienhilfe erstmal Gut,die sich desöfteren im Alltag bei euch ein Bild von Ihm machen kann,und vllt sogar Vertrauen zu Ihm findet.
Man könnte sagen Sie ist da um der Mami zu Helfen damit er es nicht so auf sich Münzt.
Wenn er sich dann allerdings im Griff haben sollte,zeigt es das eure Erziehung seiner nicht so Optimal ist,was kein Vorwurf sein soll,jedes Kind ist da anders.
Dennoch sind in der Familienhilfe Sozialpädaogen die bestimmt mehr Fachwissen haben und hoffentlich ein Rat oder ein paar gute Tipps haben..
 
Zuletzt bearbeitet:

grisou

Aktives Mitglied
Was ihr bitte auch in eurere Entscheidung einbeziehen solltet, das ist aici für euren Sohn nicht einfach. Der merkt, es stimmt was nicht mit seinem Verhalten und versteht es nicht. Gerade bei impulskontrollproblemen kann man gut dran arbeiten und ihm das leben erleichtern. Egal ob er krank ist oder nicht. Und für euch wäre es gut zu verstehen, was vor sich geht.

Ihr könnt mal versuchen, es klingt so ein bisschen nach überforderung, ob er besser klar kommt, wenn ihr für mehr Ruhezeiten sorgt. Schaut mal,ob die Spannung bei ihm langsam steigt und er viel runter schluckt oder ob er - nach seinem Gefühl - plötzlich explodiert. Es kann sein, dass er selbst der Situation hilflos ausgeliefert ist.
 

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