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Einschrämn

Schwere gesundheitliche Einschränkungen

Guten Morgen,

ich möchte hier über ein Gesundheitsthema schreiben, mit dem ich persönlich schon lange Probleme habe.

Mein Problem ist, dass ich mich eigentlich schon immer körperlich nicht fit fühle und bei körperlicher Belastung schnell Probleme bekomme. Dies geht soweit, dass es mich in Ausführung meines Berufes behindert.

Diese Probleme äußern sich durch Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Kreislaufprobleme bei körperlicher Belastung wie z. B. Schwarz werden vor den Augen, Drehendes Gefühl, Schweißausbrüche, Rückenschmerz, Kopfschmerz.

Nun der Haken an der Sache. Ich habe mich schon oft körperlich untersuchen lassen, natürlich im Ruhezustand. Hierbei konnte nicht festgestellt werden, außer dass mein Blutdruck häufig zu niedrig ist. Ferner muss ich sagen, dass ich körperlich sehr schwach gebaut bin. Training brachte leider keinen Erfolg.

Was mich am meisten stört ist allerdings, dass ich erst 21 bin und wegen dieser Einschränkungen immer denunziert werde. Gerade im Beruf, da ich eine Ausbildung als Elektroinstallateur durchlebt habe. Das letzte halbe Jahr war ich durchgängig krank.
Geistig ist der Beruf kein Problem für mich gewesen, habe die Prüfung mit 92Punkten bestanden. Doch leider schaffe ich die harte Arbeit auf der Baustelle nicht.

Nun soll ich zum Amtsarzt, wegen Berufsunfähigkeit, dieser möchte Atteste sehen, diese habe ich jedoch nicht.
Gibt es einen Test, ob man für einen Beruf fähig ist? Wo kann man sich unter Belastung untersuchen lassen?

Mein Gesundheitszustand muss sich endlich bessern. Ich vermute, mein Körper ist bereits durch meine Kindheit vorgeschädigt. Warum?
- Ich erhielt von 3 -13 Jahren von meinen Eltern hohe Dosen Methylphenidat
- In meiner Kindheit wurde nie Sport oder körperliche Ertüchtigung mit mir gemacht
- Ich wurde nicht ordentlich ernährt. Kein Obst, Kein Gemüse. Immer nur die gleichen Fertiggerichte, Pizzen, Tütensuppen und viel zu viel Süßkram
- Ich wurde oft von Mitschülern geschlagen und getretten, da ich körperlich schwach war, das führte bis zu Knochenbrüchen

Ein weiteres Problem bei mir ist, dass scheinbar mein Geschmacksinn durch die vielen Geschmacksverstärker versaut wurde. Gemüse, Obst und jegliches gesundes Schmeckt mir nicht. Manchmal führt es sogar zum Würgreiz. Ich zwinge mich jedoch trotzdem dazu, da ich meiner Gesundheit etwas gutes tun würde.

Ich bin verzweifelt und weiß nicht wo ich anfangen, weitermachen und aufhören soll.

Am wichtigsten wären Tipps, wie ich das ganze vor dem Amtsarzt belege, damit ich weiter Geld bekomme.

Ich bedanke mich für eure Tipps bereits herzlichst im voraus und wünsche euch einen guten Start in den neuen Tag!

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

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°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
Hallo Du,

Ohje, das klingt ja echt übel mit Deiner Kindheit. Da muss man sich nicht wundern das es Gesundheitschäden gibt.

Mit Einschrämn kann ich nicht wirklich etwas anfangen. Woher hast Du das?

Zu Deinen Erschöpfungszuständen. Die kenne ich leider nur zu gut. Meine Fatigue ist ein Begleitsymptom der MS.
Will dir da keine Angst machen, aber hat man mal ein Kopf-MRT bei Dir gemacht?

Die Krankheit Fatigue gibt es aber auch als eigenständige Erkrankung.

Ratgeber Fatigue-Syndrom | Informationen für Betroffene und Angehörige

Fatigue-Syndrom - Ursachen, Symptome, Behandlung - NetDoktor.de

Fatigue: Eine diagnostische Herausforderung

 
G

Gast

Gast
Nun der Haken an der Sache. Ich habe mich schon oft körperlich untersuchen lassen, natürlich im Ruhezustand. Hierbei konnte nicht festgestellt werden, außer dass mein Blutdruck häufig zu niedrig ist.
Gruß

Es gibt doch so Belastungs-EKG

Wurde sowas schonmal gemacht?

Da muss man auf so ner Art Hometrainer "Fahrradfahren" bis man nicht mehr kann und wird dann untersucht (oder während?)

Blutdruck, Blutabnahme, wie gut man atmen kann
 
Moin,

das mit dem Titel ging irgendwie schief, war eigentlich der Meinung, ich hätte dort "Gravierende Einschränkungen in der Gesundheit" da hin geschrieben... Mal gucken, ob ich das noch ändern kann.

Belastungs-EKG habe ich noch nie gemacht. Mein Arzt meinte nur, meine körperliche Belastungsgrenze liegt sehr niedrig, das müssten wir ja gleich abbrechen.

Blutdruck und Blutabnahme waren eigentlich immer ok, nur ein paar Werte zu hoch. Arzt meinte, dass käme von fettigen Essen. So nen Atemtest hab ich auch mal gemacht. Der war ok. Hab mich nur beim Ausatmen recht ungesund angehört (röcheln).

Ein Kopf-MRT habe ich noch nicht gemacht, was genau ist das?

Fatigue hört sich sehr böse, aber passend an.

Wie spreche ich den meinen Arzt am besten auf die ganze Thematik an?
Problem ist, mein alter Hausarzt, der mich einigermaßen kennt, ist nun 200km weg von hier. Hier war ich noch niemals beim Arzt, nicht mal bei Bauchschmerzen.
Habe Angst, dass man mich schnell in die Ecke "Simultant" oder auch "Psychisch Krank, Depression, Burn Out" usw. einstuft... Bei Nichtbelastung ist nämlich weitgehendst alles ok.
Was mein alter Arzt gerne sagte, ich solle einfach Training machen, dann wird alles besser... Das war nicht der Fall, ich hab es ein halbes Jahr ausprobiert.. Wollte er nichts von wissen.

Was ich absolut vermeiden will, dass sind irgendwelche Psychologen, die einen nach kurzem Begucken in irgendwelche Diagnose reinstecken und Psychopharmaka verschreiben.
So ein "Arzt" war auch dafür verantwortlich, dass ich 10 Jahre lang jeden Tag 30mg - 60mg Ritalin nehmen musste. Da ich angeblich "ADHS" habe. Später stellte sich heraus, es handelte sich lediglich um eine geistige Unterforderung.. War durchwegs gut in der Schule und habe als Hobby Elektronikschaltungen gebaut (was meine Eltern nicht wollten, die sahen das alles als Teufelszeug an).

Mal gucken, was ihr noch so für Tipps für mich habt.. Freue mich über weitere Antworten.
Langsam muss es aufwärts gehen, zumal mir langsam das Geld ausgeht und ich vom Amt nichts bekomme...

Grüße
 

°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
[...]
Nun soll ich zum Amtsarzt, wegen Berufsunfähigkeit, dieser möchte Atteste sehen, diese habe ich jedoch nicht.
Gibt es einen Test, ob man für einen Beruf fähig ist? Wo kann man sich unter Belastung untersuchen lassen?[...]
Hi,

sieh zu das Du dort Deine Problematik so schilderst wie sie ist. Dokumentieren kannst Du das ja nicht.
Iich empfehle Dir zum Neurologen zu gehen. So das schon mal das körperliche angeschaut und ggf. ausgeschlossen werden kann.

Diese Fatigue ist (siehe Link) eine diagnostische Herausforderung. Kommt aber Deiner Problematik sehr nah, wie ich finde. Ist halt blöd wenn man mit einer Selbstdiagnose zum Arzt kommt. Das mögen die gar nicht gern. Würde ich auch lassen. Es reicht aus, wenn Du von Deinen Erschöpfungszuständen berichtest. Gerade weil Du noch jung bist, ist das nicht normal.

Ein Amtsarzt handelt auch nur weil er/sie dass muss, nicht um Dich zu ärgern. ;) Wernn Du dort gesundgeschrieben wirst, fängt der Ärger erst richtig an.
Der Weg zum Lokalen und normalen Dok wird Dir also nicht erspart bleiben. DAS solltest Du dir wert sein.;)
 
Moin,

werde mich mal überwinden nächste Woche bei meinen Arzt anzurufen.. Hoffentlich hat SIE die Woche etwas Zeit und nicht zu viele Termine, damit ich mich ordentlich unterhalten kann.

Ich hoffe Sie schlägt den richtigen Weg ein und untersucht mich erst mal richtig körperlich... Soll ich ein BelastungsEKG und großes Blutbild einfach mal ansprechen, mit dem Hintergrund, dass es mir schon länger schlecht geht und ich nicht weiß, woher es kommt?

Gruß
 

°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
Moin,

werde mich mal überwinden nächste Woche bei meinen Arzt anzurufen.. Hoffentlich hat SIE die Woche etwas Zeit und nicht zu viele Termine, damit ich mich ordentlich unterhalten kann.

Ich hoffe Sie schlägt den richtigen Weg ein und untersucht mich erst mal richtig körperlich... Soll ich ein BelastungsEKG und großes Blutbild einfach mal ansprechen, mit dem Hintergrund, dass es mir schon länger schlecht geht und ich nicht weiß, woher es kommt?

Gruß
Moin moin,

ja ich fürchte das mußt Du Dich überwinden. Ist ja Deine Gesundheit.:p:D
Übrigens ist es auch ganz gut, wenn man mal zu einem anderen Arzt geht. Die kochen zwar auch nur mit Wasser, aber ganz so ist es nun auch wieder nicht. Weißt schon....

Ein BelastunsEKG wird es schon werden. Wie auch immer, mach Dich nicht verrückt. Eine psychische Ursache kann ich mir weniger vorstellen. Ich nehem an das Du davor (psychologische Behandlung) mehr Angst hast. Wenn, dann kann das psychosmatische bedingt sein. Doch dazu braucht es schon einiges. Dabei schiele ich auf Deine Kindheit. Nur überlasse das mal dem Dok.
Taktisch würde ich davon erstmal nichts sagen. Man landet sonst gerne in irgendeiner diagnostischen Schublade. ;)

Hab ich auch so gemacht. Hatte mir einen Neurologen gesucht, dem nur meine aktuellen Probleme geschildert und Ende Gelände. Mein Motto dabei - Um so wenger der weiß, um so mehr muß er suchen. Und Bingo.
So viel zu ordentlich unterhalten. Hier war weniger mehr. ;)

Alles Gute...
abendtau
 
Moin,

danke für deine Antwort...

Also du meinst einfach hingehen "da stimmt was mit mir nicht, fühle mich nicht gut, bitte einmal komplett untersuchen".
Und dann wenn nichts gefunden wird, immer auf andere Untersuchungen drängen?

Wenn das beste ist, dann werde ich es so mache :)

Ursprünglich dachte ich ja sogar daran, erstmal alles in einem Schreiben zu formulieren, ihr das zu schicken, damit Sie sich erstmal ein Bild machen kann und dass man dann einmal redet. Aber so im Nachhinein wohl die schlechteste Idee?

Gruß
 

°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
Moin,

danke für deine Antwort...

Also du meinst einfach hingehen "da stimmt was mit mir nicht, fühle mich nicht gut, bitte einmal komplett untersuchen".
Und dann wenn nichts gefunden wird, immer auf andere Untersuchungen drängen?

Wenn das beste ist, dann werde ich es so mache :)

Ursprünglich dachte ich ja sogar daran, erstmal alles in einem Schreiben zu formulieren, ihr das zu schicken, damit Sie sich erstmal ein Bild machen kann und dass man dann einmal redet. Aber so im Nachhinein wohl die schlechteste Idee?

Gruß
Moin,

Bitte. :)

Keine Ahnung. Jenachdem wie sich das Gespräch entwickelt. Der oder die Ärztin braucht doch eh erstmal den aktuellen Status. Wenn sich für mehr Info Zeit genommen wird, wirste dass schon merken.

Wenn es Dir wichtig ist das mit dem Ritalin zu erwähnen, dann mach es. Doch das wäre wieder die psychische Ebene. Du hast aber aktuell körperliche Probleme, wenn Du körperlich belastet bist/wirst. Die Kosnequenzen daraus, machen Deine Psyche zu schafen. Doch das ist vorerst sekundär. Es geht ja erstmal nur darum, dass ein Anfang bei den körperlichen Problemen gefunden wird. Der Rest sollte sich von selbst ergeben können.
Ob das Ritalin damit zu tun haben könnte, weiß ich nicht. Bin auch nur eine Laie.

Dazu kommt, dass Ärzte kaum noch Zeit haben. Wenn man erst mit seiner gesamten Lebensgeschichte kommt, kann man gleich zum Psychiater gehen. ;)
Wenn ich mich nicht irre, weiß Deine Hausärztin eh schon viel davon. Vielleicht ist sie einfach die falsche Adresse. Kann doch sein.

Da wo Du jetzt wohnst, dort würde ich mir einen Allgemeinarzt suchen und wie beschrieben vorgehen. Das würde die Sache auch beschleunigen. Denn Du hast ja den Amtsarzt noch vor Dir.
 
Moin,

also dort wo ich jetzt wohne gibt es eine gute Allgemeinärztin, die sich auch Zeit lässt... Meint zumindest mein Vater, der ist seit kurzem auch bei ihr.

Na, dann werde ich das alles erst mal NICHT ansprechen. Bin mal gespannt, was Sie so alles untersucht und ob ich dann auch eine Krankmeldung bekomme?

Mit der Arbeit hab ich zur Zeit auch ein mieses Problem... Chef zahlt nicht, weil ich Nein zur Arbeit auf Dächern gesagt habe. Nach 2 Monaten keinem Lohn habe ich meine Arbeit eingestellt... Nun will er mich nicht in der Firma sehen aber kündigt auch nicht. Ich solle kündigen ODER einen Aufhebungsvertrag unterschreiben.
Das ist klasse, Ergo bräuchte ich eine Krankmeldung, dass ich nicht unentschuldigt fehle. Den bei einem Aufhebungsvertrag oder einfach daheim bleiben, gibt es kein Geld vom Amt.

Da steckt aber mittlerweile auch schon wieder ein riesiges hin und her dahinter.

Gruß
 

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