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Einsam wegen meinem Kind

D

Die Katze

Gast
Sein Kind die Schuld an das eigene verkorkste Leben zu geben, finde ich unter aller Sau.

Du warst diejenige, die sich zunächst den falschen Mann ausgesucht, sich zu früh schwängern ließ und auch verpennt hat sich ein Sozialleben aufzubauen. NICHT deine Tochter. Und sie als Grund für dein Singledasein vorzuschieben ist einfach lächerlich.

Srry für die harten Worte, aber ich hatte 20 Jahre eine Mutter gehabt, die mir oft sagte wie sehr ich ihr Leben zerstört hätte und bekomme eine Riesenwut, wenn ich sowas lese.

Im Gegensatz zu deinem einjährigen Kind, das sich nicht in die Welt hinein ergeben hat, kannst du durchaus Verantwortung für dein Leben übernehmen. Die Ausrede Tochter wird nicht ewig ziehen.

Entweder das oder du tust euch beiden einen Gefallen, in dem du sie zu Adoption freigibt. Dann kannst du dich ausleben und sie hat die Chance bei einer liebevollen Mutter aufzuwachsen...
 

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A

Anna_1989

Gast
> allerdings werde ich dort natürlich oft angestarrt

Wer starrt dich weswegen an und warum kümmert dich das?

> Dass ich einen Partner finde der mich liebt kann ich mir nicht vorstellen, wenn ich keine Tochter hätte wäre dies kein Problem.

Solche Gedanken halte ich für sehr gefährlich. Es gibt weder eine Garantie, dass du ohne Kind sofort einen liebenden Partner finden würdest, noch dass du mit Kind unmöglich einen finden kannst. Und dein Kind ist jetzt einfach da, es existiert und braucht dich. Überlegungen wie "wenn mein Kind nicht wäre, würde ... passieren / könnte ich endlich wieder ... / würde ich jemanden finden, der ..." kannst du dir komplett aus dem Kopf schlagen. Solche Gedanken beeinflussen zwangsläufig deinen Umgang mit dem Kind. Dein Kind merkt es, wenn du ihm mit so einer Haltung gegenübertrittst und ihm die Verantwortung für etwas in die Schuhe schiebst, wofür es absolut überhaupt nichts kann. Und damit richtest du bei dem Kind fast schon unausweichlich einen immensen Schaden an.

Deine Situation ist nicht einfach, aber ich entnehme deinen Zeilen auch eine Menge Selbstmitleid. Der eine macht das falsch, der andere das. Aber bitte mach deiner Tochter keinen Vorwurf dafür, dass sie existiert (das war nicht ihre "Entscheidung", sondern deine) und als Säugling natürlich den Großteil deiner Zeit und Aufmerksamkeit benötigt.
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Bei uns gibts so Müttertreffs, die sich organisieren und zusammen was unternehmen, bzw. chillen. Erkundige Dich mal in Deiner Stadt, obs sowas auch bei Euch gibt.

Die Kirchen bieten auch diverse Dinge an und haben bei uns ein komplettes Programm für Mütter. Auch wenn man mit Kirche nichts am Hut hat, kann das trotzdem ganz interessant sein.
 

dreampudelchen

Aktives Mitglied
Ich hab gar keine großen Wünsche, möchte einfach nur meine Ruhe und für mich sein. Was soll ich da machen?
Vielleicht würde dir eine Mutter-Kind-Kur gut tun?
Und der Austausch mit anderen alleinerziehenden Müttern?

Generell gibt mir meine Tochter das Gefühl ungeliebt zu sein,
Gibt sie dir nicht das Gefühl, dass sie dich liebt und braucht?
der Vater ja weder an mir noch an seiner Tochter interessiert ist.
Dafür könnt ihr doch beide nichts. Du bist selbst noch so jung. Wirklich ganz allein für ein kleines Kind verantwortlich zu sein, ohne Unterstützung oder mal jemanden fragen zu können, muss sehr schwer sein.
Darf ich mal fragen, wo deine Freunde von früher sind? Vielleicht gibt es welche, zu denen du wieder Kontakt aufbauen könntest?
Wie sieht es denn mit Mitstudenten aus? Gibt es da welche, mit denen du mal was unternehmen könntest und wenn es nur Kaffee trinken oder ein Spaziergang ist? Da wird es sicher welche geben, die auch von deinem Kind begeistert sind und sich freuen, wenn so ein kleiner Mensch dabei ist.
Ich hatte während dem Studium eine Freundin mit Kind, das fanden wir alle toll und haben uns sehr gefreut, wenn die zwei Zeit fanden mitzukommen.

Oder geht es dir jetzt darum, dass du allein ohne Partner bist?
Nun ist es so, dass andere in meinem Alter (20) Freunde und Familie haben oder eine Beziehung.
Ich glaube das kommt dir nur so vor oder ist speziell in deinem Umfeld einfach so. Es gibt ganz viele Leute, die nicht in einer Beziehung sind. Aber wenn man selbst einen Partner vermisst, dann nimmt man allzudeutlich alle Paare um sich herum wahr und ist traurig, weil man selbst allein ist.
Aber du bist 20 und hast noch viel Zeit einen neuen Partner zu finden und in einer Beziehung glücklich zu werden. Auch mit Kind.

Nur, gib deiner Kleinen nicht die Schuld daran, dass ihr beide allein seid, sie kann einfach nichts dafür.
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Geh nicht so hart mit dir und deinem Kind ins Gericht.
Du wirst lachen, aber auch vielen Müttern und Vätern geht es genau so, obwohl sie in einer halbwegs funktionierenden Partnerschaft sind. Auch mit Partner kommt man zu nichts. Mitunter wird noch gestritten oder der andere neidet dem Kind die Aufmerksamkeit. Während Corona sind alle noch mehr isoliert zu Hause gehockt und hatten extra düstere Gedanken.
Aber natürlich ist es als junge Alleinerzieherin sehr hart. Deine Gefühle sind vollkommen normal. Nun kannst du die Zeit nicht zurückdrehen und dein Kind hatte in dieser Situation von allen Beteiligten am wenigsten eine Wahl. Die Zeit arbeitet aber auch für dich: Es wird leichter und es wird anders. Irgendwann kann dein Kind sprechen, fordert dich auf andere Weise und man kann basteln, Blödsinn machen, knüpft Kontakte über Kindergarten und Co. Manchmal braucht es einfach eine Weile, bis man die Rolle hineinwächst.
Mittlerweile gibt es wieder Stilltreffs (kann man auch gehen, wenn man nicht stillt), Elterncafés und die Spielplätze sind gefüllt. Auch wenn du eigentlich deine Ruhe haben willst, es hilft wirklich, wenn man einfach rausgeht und sich mit anderen unterhält, die manchmal ähnlich fühlen. Kinder beschäftigen sich miteinander oft auch unkomplizierter als alleine und man kann währenddessen einfach mal ins Narrenkastl schauen.

Ich kenne eigentlich nur eine Alleinerzieherin, die dauerhaft Single geblieben ist. Alle anderen haben wieder jemanden gefunden. Natürlich ist es nicht leichter, aber es ist möglich. Es gibt sogar ein paar Männer, die sich freuen, wenn schon Kinder da sind oder die selbst vielleicht schon eines haben. Einfach weitersuchen.
 

Tamagochi6

Aktives Mitglied
Ich glaube dass dein Alter dir das schwer macht. Du hast früh ein Kind bekommen und noch gar keine richtige Basis aufgebaut. Dass das mit den Freunden abnimmt kann ich verstehen, wenn man ein so komplett anderes Leben mit Kind hat als andere Studenten. Vom Vater ist das natürlich unter aller sau.

Wenn du die Mutterrolle nicht so genießen kannst und leider auch keine Unterstützung hast, ist das sicher hart. Aber du darfst das nicht deinem Kind in die Schuhe schieben. Für deine aktuelle Lebenssituation bist du ja verantwortlich, niemals ein Kleinkind. Es kann nichts dafür, dass du es so früh bekommen hast.

Du brauchst Entlastung, gibt es denn wirklich niemanden? Können nicht trotzdem Freunde kommen? Ist schon scheiße, wenn niemand für einen richtig da ist. Aber dein Kind braucht Liebe und Wärme, es liebt dich. Sie lieben immer ihre Eltern, wenn sie klein sind.

Und wenn du meinst es wäre für dein unglückliches Leben verantwortlich, dann Fass dir mal die Nase, abwelzen auf andere ist leicht. Wie man es auf nen 1-Jährigen abwelzen kann ist mir unbegreiflich.
 

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