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Einen Begriff richtigstellen!

Sori

Sehr aktives Mitglied
das ist das, was ich meinte...
ist es wirklich wichtig, ob Tyra den Begriff Suizid oder Selbstmord in ihrem Text verwendet? Oder ist es wichtiger, WAS sie sagt?

Ich denke, es geht doch eigentlich um letzteres...
 

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F

Flowerlady

Gast
Was mich genau stört ist , eben das du es sehr sachlich beziehst deine aussage, mag sein das du mit vielen Menschen zu tun hattest oder hast und dementsprechend auch eine ausbildung hast ,aber ich habe einges erlebt und fühle das auch emotional, im grunde genommen finde ich einige aspekte die man sachlich erklären kann auch sehr gelungen aber eben nur sachlich , ich bin ein Mensch der wirklich genug durchgemacht hat , und auch einge Therapien gemacht hat mir ständig hilfe geholt habe und sehr stolz darauf bin das ich jetzt so dahstehe wie ich es jetzt tue , nur hier aufzuschreiben , was für stationen ich durch habe , wäre zuviel für mich weil erstens könnte ich es wenn nur sachlich schreiben weil ich mich jetzt nicht hier emotional zerreissen will, und zweitens würdest du es nicht verstehen sowie jemand der das gleiche in etwa durchgemacht hat , deine aussage ist mir zu allgemein , für mich gibt es einen grafierenden unterschied zwischen selbstmord oder selbstötung die hintergründe , warum und weshalb jemand das macht , das ist eine andere sache , da kann man dann nochmal drüber diskutieren , oder auch wie es für die angehörigen ist .
Ich selber hatte einen suizidversuch unternommen und ihn knapp überlebt , aber bestimmt nicht um meine angehörigen zu ärgern oder weil ich zu bequem war mir hilfe zu holen , im gegenteil , nicht immer bekommt man auch in therapien oder einrichtungen die hilfe die man braucht oder sucht , ich war einfach lebensmüde im wahrsten sinne des wortes um es mal deutlicher zu machen was mich dazu geführt hat , war das ich über viele Jahre zu meinen Familären problemen mit suchtkranken Menschen um mich rum , immer gekämpft habe ständig alles aufrecht gehalten habe und für jeden da war , ich plötzlich schmerzen bekahm mitten in einer phase als ich mich durchgekämpft hatte beruflich und auch für mich vieles postiv zu ändern , meine schmerzen wurden von Ärzten auf meine psyche geschoben , und meine Familäre situation , damit wurde ich abgestempelt und ständig beim Arzt als hypochhonder dargestellt und nicht ernst genommen , das ging über 10 Jahre jeden Tag habe ich mich aufgerafft um meinen alltag zu überstehen , zu arbeiten und für meine Kinder da zu sein , hab einen Sohn der hyperaktiv ist und später Drogenabhängig war zu hause gehabt und das war nicht das einzige was ansich schlimm genug war , und schmerzen die nicht auszuhalten waren , letzendlich um das hier abzukürzen bin ich gelaufen und habe ohnmächtig ständig hilfe gesucht , bis ich zum schluss kaum mehr laufen konnte und sie mich dann erstmals richtig untersucht hatten im Kernspinn , und dann war die aufregung gross ich hatte einen Bandscheibenvorfall , der über all die Jahre mit und mit das Rückenmark abgedrückt hat und sie haben mich dann Notoperiert , dannach spürte ich mich ab der Brust nicht mehr und bin seitdem inkomplett querschnittsgelähmt und sitz im Rollstuhl , die anschließende Reha war Menschenunwürdig die ich machte da möchte ich nicht näher drauf eingehen jetzt , und ich war Menschen ausgeliefert aufjedenfall hatte ich sämtliches vertrauen verloren und habe trotzdem nicht aufgegeben bis ich psychchich nicht mehr konnte und mich dann in eine einrichtung begeben habe , aber bei diesem Trauma und die leere die ich ich in mir spürte konnte man mir da nicht helfen im gegenteil , dannach war ich dann erst recht fertig , ich hatte alles verloren konnte meinen Beruf nicht mehr machen , musste aus meiner Wohnung raus , da nicht rollitauglich , verlor alles was mich immer aufrecht gehalten hat , ich spürte nichts als leere und dazu waren mein Beine eiskalt und mein ganzer Körper noch dazu , ich war in einem zustand , denn ich schlecht beschreiben kann , und kannte mich selber nicht mehr , die , die immer alles irgendwie hinbekommen hat und auf ihren Füssen gestanden hat , fühlte nichts als Kälte und Ohnmacht , ich konnte nicht mehr klar denken , ich konnte es nicht mehr aushalten in einer verzweiflung und Ohnmacht , dachte ich indem moment gar nichts , es war alles weg ich hatte keinen zugang mehr dazu ließ auch keinen mehr an mich ran ich war leer und fühlte gar nichts mehr ,und dann ist es eben passiert , ich schäme mich dafür nicht , und lass mich von keinem Theorethiker als schwach und willenlos darstellen , ich wollte mir das leben nehmen aus verzeweiflung , selbstmord ist das für mich nicht . in dem wort steckt für mich zuviel aggressievität , und für mein empfinden passt es auch nicht zur meiner damaligen situation und deswegen kann man das auch nicht verallgemeinern und ich bin da sehr vorsichtig , es gibt da für mich schon unterschiede .
Und es ist für mich nicht egal @sori wie man es benennt , es ist wichtig was man sagt und die einzelnen Wörter gehören eben dazu wie man was ausdrückt , und es ist bei weitem nicht dasselbe.
Mittlerweile hab ich wieder einiges geschafft und ich bin auf einem gutem weg und bin sehr stolz drauf , ich möchte bestimmt kein mittleid bekommen aber auch ich habe achtung verdient , wie auch jeder andere der verzweifelt ist oder war keiner hat das recht über diesen Menschen zu urteilen , was wäre wenn kann man immer hinterher sagen oder du hättest und könntest aber denn es betrifft konnte es eben in diesem moment nicht .
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
nun Flowerlady..Sachlichkeit ist wichtig, die Dinge mal mit etwas mehr Abstand betrachten, sprich kritisch zu hinterfragen und über den Tellerrand hinausgucken ist total wichtig im Leben.
Ich habe mich hier nur allgemein ausgedrückt und nicht auf dich bezogen..dazu kannte ich vor deinem jetztigen Post deine Situation zu wenig.

Ich war selber mal wegen einer Phobie in Therapie und meine Therapeutin sagte dass gerade darin meine große Stärke läge und ich sie zur Überwindung der Phobie einsetzen sollte..es hat geklappt.

Emotionen sind wenn sie unartikuliert bleiben manchmal schädlich...insbesondere Ängste z.B...man muss sie herauslassen, sie von allen Seiten betrachten ohne Berührungsängste...sich ihnen stellen und sich in ihr Zentrum vorwagen.

In dem Wort Selbstmord steckt wirklich ne Menge Aggressivität..Selbstmörder verhalten sich autoaggressiv und zwar im allerhöchsten Maße, also aggressiv sich selber ggü. Auch wenn dir das zu aggressiv klingt...leider sind das die Tatsachen, die ich nicht nur um mich mitleidig anzupassen auslasse...oder weichzeichne..das fände ich unfair und nicht in Ordnung.


Ich finde es prima, dass du bereits auf dem richtigen Weg bist und so viel geleistet hast für dich. Du kannst zurecht auf dich stolz sein. Aber an deiner Reaktion auf meine Beiträge erkenne ich dass da noch einiges an Arbeit vor dir liegt um mit der Realität, bzw solchen radikal realistischen und praktisch veranlagten Mädels wie mir klarzukommen. ;)

Denke daran, dass die WElt sich nicht an deine Befindlichkeiten und Empfindsamkeit anpassen wird, sondern zuweilen sehr unnachgiebig und hart ist, die Realitäten teilweilse grausam sein können und es dein Job als Mensch ist dich dementsprechend anzupassen. Mit der unrealistischen Erwartunghaltung die Welt und deine Mitmenschen würden sich an dich anpassen baust du immer nur weiteren Frust und Depression auf...also darauf achten!!

Du bist ein wertvoller (woran du selber glauben musst und selber in der Lage sein musst deinen Wert zu bestimmen..auf keinen Fall abhängig vom Urteil anderer machen!) und sensibler Mensch, der einen guten Selbstschutz braucht und den aufbauen muss...ich rate weiter zu Therapie (kognitive Verhaltenstherapie ist klasse). Gegen deine offensichtlich vorliegende Depressionserkrankung Kombitherapie..also auch Psychiater dazu und sehr ausgewogene medikamentöse Therapie über ggf. längere Zeit bis du ausreichend stabilisiert bist.

Ich habe in meinem Leben auch so einiges erlebt und erlitten...aber ich habe es auch gut überwinden können indem ich immer wieder hart an mir gearbeitet habe.
Dich hat ein hartes Los getroffen....und Hochachtung wenn du es schaffst bei deinem Schicksal nicht zu verbittern und bei klarem Verstand zu bleiben! Allerdings klingst du schon ein wenig bitter und depressiv finde ich. Letztlich hast du jedoch keine Wahl: Man kann entweder an der Welt verzweifeln oder sich ihr stellen und versuchen einen Weg zu finden mit ihr klarzukommen.
Bei dem was du erleiden musstest kann ich deine Verzweiflung und auch Selbstmordabsichten gut nachvollziehen,wenn auch nicht billigen versteht sich....kann ich nicht aus ethischen Gründen.
Zu schämen brauchst du dich für absolut nix...Schamgefühle halte ich eh für überflüssig..wichtiger ist es sich eigenverantwortlich zu verhalten und zuzusehen dass man seine aus einer Erkrankung (Depression) entstandenden Selbstmordgedanken nachhaltig per Therapie in den Griff bekommt, damit man nicht wieder abrutscht und allzu übereilt aufgibt und sich wegwirft. Dein Leben ist ein wertvolles Geschenk und als solches will es von dir behandelt werden..wie du dich selber behandelst ist nachhaltig Vorgabe dafür wie auch andere dich behandeln...wenn du dich liebevoll um dich selber kümmerst und dich um dich bemühst werden auch andere sich bemühen...wenn du selber dich als wertvoll ansiehst und so benimmst, also trotz härtester Schicksalsschläge Haltung zeigst und den Willen zum Leben, und zwar zu einem qualitativ besseren Leben wird man dich wahrnehmen und demensprechend mit Achtung behandeln.
Das du Job und einige Sozialkontakte verloren hast tut mir leid für dich...allerdings würde ich es so sehen: diese Menschen, die dich im Stich gelassen haben, als du sie gebraucht hättest sind deiner offenbar nicht wert und du solltest ihnen nicht nachtrauern, sondern zugucken bessere Freunde für dich zu gewinnen!

Selbstverständlich halte ich dich nicht für schwach und willenlos...du scheinst da was missverstanden zu haben. Und ich bin übrigens eher Praktikerin mit einigem theoretischem Grundwissen..ich arbeite in praktisch anwendbaren Wissenschaftsbereichen und bekannt dafür Theorien gnadenlos auf ihre Praxistauglichkeit zu prüfen und zerknautschen. ;) Es gibt keinen Grund mich als Bedrohung oder so zu sehen, sondern wenn dann eher als einen Menschen, der viel vom Leben weiss und das auch in Worte fassen kann...zwar manchmal recht hart und sachlich ausgedrückt, aber nur damit ich die Dinge auf den Punkt bringe und damit sie ggf. für andere Menschen nützlich sein können.

Wie sieht es derzeit gesundheitlich aus? Hast du von mehreren Ärzten/Fachärzten (Neurologen etc.) attestiert bekommen, dass keinerlei Heilungschancen in Hinsicht auf die Lähmungen bestehen? Gibt es ne klare Diagnose, handelt es sich um eine körperliche oder psychosomatische Erkrankung und welche Therapien genau hast du bisher gemacht? Eine vernünftige mehrjährige Kombitherapie gegen deine Depressionen (Kennzeichen, Symptom = Lebensmüdigkeit, tiefe Niedergeschlagenheit, Selbsmordgedanken etc.) Hast du neben der allgemeinmedizin auch mal ganzheitliche Ärzte (z.B. in der Klinik Herdecke) konsultiert?

Es würde mich freuen wenn du für dich einen Weg raus aus deinem Tief finden würdest! Denn ich denke bei dir läßt sich noch einiges rausholen um wieder gesünder und fitter zu werden...einen Versuch solltest du dir auf jeden Fall wert sein, oder? Gieb dich nicht auf, kämpfe!

Tyra

P.S was nochmal den Begriff des Selbstmordes angeht..nicht der muss richtiggestellt werden sondern die Haltung von depressiven Menschen zu diesem Begriff! Für einen Selbsmordversuch muss man sich net schämen, insbesondere nicht für einen misslungenen Versuch, höchstens dafür sich nicht spätestens nach einem solchen Versuch ernshaften Therapiebemühungen zu widmen um weg von der Depression mit suizidalen Anteilen zu kommen. Aber an sich muss man auch hierfür nicht schämen..also wenn man nix tut und weiter leiden will...aber man sollte dann halt mit den Konsequenzen leben..das andere das ggf. missbilligen und einem kein Mitleid entgegenbringen wenn man sich selber so grausam und unmitleidig ggü verhält indem man sich selber die zur Verfügung stehenden Hilfen verweigert und damit sozusagen absichtlich dem Leiden anhaftet. etc.
 
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Lokanda

Aktives Mitglied
Hallo Leutz...

Ich muß mich auch mal ebend einschalten.Ich verstehe ehrlich gesagt die Stimmung hier nicht. Jeder der bei diesen Thema eine andere Meinung hat fühlt sich von dem anderen auf den Schlips getreten.Leute das sind eure Meinungen die Ihr vertretet. Da gibt es doch kein Grund sich gegeneinander nieder zu machen.Oder wie auch immer ihr das nennen möget. Diese Diskussion die ihr hier betreibt ist völlig Sinnlos.Manchmal habe ich das Gefühl,das einige Leute nur hier sind um zu kritisieren und Hilfsbedürftigen noch weiter runter zu machen.Dabei sind die Fronten schon lange geklärt.Wenn man über solche Themen schreibt sollte man sich vorher auch die nötigsten Infos darüber holen.Und nicht den anderen Menschen verurteilen.So und nun mal für die,die es genau wissen wollen.

Selbstmord der Begriff wird eigentlich nur noch von die jenigen
in Gebrauch genommen die Provokativ handeln wollen,das heißt mit voller Absicht in das Leid des anderen noch herumbohren.Ansonsten kommt es meist auf den Menschen selber drauf an.

juristisch, medizinisch, philosophisch und vielleicht noch mehr). Bei der Bezeichnung dieses Geschehens kommt unvermeidbar immer auch seine Bewertung zum Ausdruck (sachlich, religiös,welches Wort „richtig“ ist, hängt immer auch davon ab, wie der Sprechende das Geschehen bewertet oder welche Bewertung er beim Hörer erreichen will.


Der letzte Absatz kommt nicht von mir sondern ist erwiesen.

Wikipedia meinte:
Selbstmord
Das Stammwort Mord erfasst ursprünglich nur die Bedeutung <Tod, tot>. In germanischen Sprachen wurde die Bedeutung bald eingeengt auf <den Tod herbeiführen, töten>. Damit war die sittliche Wertung einbezogen, nämlich die einer verwerflichen Handlung.
Das Wort "Mord" ist an dieser Stelle auch im strafrechtlichen Kontext nicht korrekt verwendet. Ein Mord (§ 211 StGB) ist die Tötung eines anderen Menschen, sich selbst kann man also nicht "ermorden".
Die moralische Wertung ist durch die Lehren der katholischen Kirche verstärkt worden: Judas habe „Selbstmord“ begangen, weil er das untilgbare Verbrechen begangen habe, den Herrn zu verraten, weswegen er auf ewig im Höllenfeuer schmoren müsse und nie erlöst werde. Außerdem komme das Leben von Gott, der allein auch über das Ende des Lebens zu bestimmen habe. Die Verwerflichkeit des Mordes gelte auch oder erst recht bei einem Mord an sich selbst (Martin Luther: „sein selbs mörder“, 1527).
Daraus ergibt sich die tabuisierende und kriminalisierende Mitbedeutung, die sich auf Grund der früheren kirchlichen Dominanz für alle Lebensbereiche in der Alltagssprache durchgesetzt hat.

Also ich denke das dürfte reichen oder das Wort Mord oder Mörder ist bei Selbsttötung heute auch Freitod genannt nicht mehr akzeptabel und somit auch nicht mehr relevant.Alles andere ist totaler Humbug.So ich hoffe das sich jetzt die

Gemüter wieder beruhigen. ;) Selbstmord - Freitod


Früher


Heute


Also ich hoffe ich konnte ein wenig helfen ;) Alles gute für die Betroffenen und für Euren weiteren Weg.Viele liebe Grüße sendet Euch Euer ...


Loka :)
 
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Tyra

Sehr aktives Mitglied
@ Lokanda

es ist ein Unterschied ob ein wirklich freier Geist oder ein an Depression erkrankter also biochemisch gestörter Geist den Tod wählt...ich denke kaum dass man da von Freitod also frei (von Krankheit) gewähltem Tod reden kann. ?? Mal so rein logisch gedacht ;)

Wie auch immer...ich denke es kommt da halt auf den jeweiligen Fall an...

Aus allgemeinen (nicht christlich-) ethischen Gründen sehe ich grundsätzlich eine menschliche Pflicht und Verantwortung sich darum zu bemühen sein Leben zu erhalten...bis gar nix mehr geht....und bis wirklich gar nix mehr geht gibt es zunächst noch viele Möglichkeiten was zu tun um sein Leben zu meistern und zwar würdig. Vorschnelles weglaufen halte ich für unwürdig. Man zeigt damit Missachtung ggü dem wertvollen Geschenk des Lebens und vor sich selber...kein Wunder dass einen dann die Missachtung der Menschheit trifft...wer sich selber missachtet kann nicht erwarten, dass andere dann Achtung vor einem haben.

Ich denke echter aus einem klaren gesunden Verstand gewollter und durchgeführter Freitod ist total selten bis gar nicht existent.....in den meisten Fällen liegt eine psychische Erkrankung vor...und von einem biochemisch gestörten Hirn von freiem Willen oder Freitod zu sprechen halt ich für Unsinn.

Genauso wie es Unsinn ist dass ein normaler und auch heute aktuell sprachlich üblicher Begriff wie Selbstmord Provokation sein soll......es ist nur ein normaler Begriff den man hier nicht überdramatisieren sollte. Begriffe haben zunächst weitegehend wertfreie allgemeine Funktionen (nen Sachverhalt zu bezeichnen/darzulegen) und die jeweilige Bewertung liegt im gesunden oder kranken Auge des jeweiligen Betrachters.
Natürlich spielt bei der Begriffsbildung auch Tradition (christliche Werte etc. ne Rolle)....das darauf einige überreagieren kann ich nicht so recht nachvollziehen..es sei denn die Intention ist Billigung für den Selbstmord oder Freitod zu erhalten...wie bereits geschrieben kann ich den Selbstmord nur in extrem seltenen Ausnahmen als würdig erachten und billigen....ansonsten missbillige ich diese Art des Todes. Ist halt meine Meinung..mag sein dass andere da toleranter sind und sagen: egal...macht alle mit eurem Leben was ihr wollt und wenn ihr denkt dass man es wegschmeissen muss wie ne alte Milchtüte dann tut es halt...nicht mein Ding!

Ich finde eine Diskussion darüber keineswegs sinnlos, sondern wichtig um Realitätssinn per Diskussion und Auseinandersetzung herzustellen.

Deine Beurteilung diese Diskussion sei sinnlos halte ich für etwas übereilt und auch überheblich...ziemlich provokant...so sinnlos kann das Ganze ja auch net sein, da du dir selber Gedanken dazu gemacht hast?
 
Zuletzt bearbeitet:
F

Flowerlady

Gast
Ich finde es prima, dass du bereits auf dem richtigen Weg bist und so viel geleistet hast für dich. Du kannst zurecht auf dich stolz sein. Aber an deiner Reaktion auf meine Beiträge erkenne ich dass da noch einiges an Arbeit vor dir liegt um mit der Realität, bzw solchen radikal realistischen und praktisch veranlagten Mädels wie mir klarzukommen.

Wieso meinst du das ich mit dir nicht klar komme ??? ich habe die sichtweise zur realität nicht verloren , sonst wäre ich jetzt nicht da wo ich bin , nur ich behalte mir auch meine gefühle und meine sichtweise, die wie ich finde in dieser kalten welt von Menschen die nur realist sind verdrängt werden .

Denke daran, dass die WElt sich nicht an deine Befindlichkeiten und Empfindsamkeit anpassen wird, sondern zuweilen sehr unnachgiebig und hart ist, die Realitäten teilweilse grausam sein können und es dein Job ist dich dementsprechend anzupassen. Du bist ein wertvoller und sensibler Mensch, der einen guten Selbstschutz braucht und den aufbauen muss...ich rate weiter zu Therapie (kognitive Verhaltenstherapie ist klasse). Gegen deine offensichtlich vorliegende Depressionserkrankung Kombitherapie..also auch Psychiater dazu und sehr ausgewogene medikamentöse Therapie über ggf. längere Zeit bis du ausreichend stabilisiert bist.

Ist ja toll wie du mich jetzt diagnostizierst , du kennst nicht mal ein bruchstück von mir , ich rate mir was ich für mich brauche was mir gut tut , und therapie mach ich auch weiterhin und medikamente lehne ich ab , ich muss mich hier auch nicht auf denn stuhl legen um mir von dir ratschläge zu holen , sowie ich es für mich jetzt mache geht es mir gut , ich muss mich nicht dadraussen beweisen wie toll und hart ich bin , das bin ich eben nicht und wenn es drauf ankommt kann ich das durchweg auch sein , ich muss mich nicht einer Welt anpassen , die kalt und stumpf und egoistisch ist , denn das bin nicht ich und ich lebe das was mich ausmacht und schmeiss das nicht mit medikammente zu , ich kann mich durchaus schützen wo es angebracht ist .

Ich habe in meinem Leben auch so einiges erlebt und erlitten...aber ich habe es auch gut überwinden können indem ich immer wieder hart an mir gearbeitet habe.
Dich hat ein hartes Los getroffen....und Hochachtung wenn du es schaffst bei deinem Schicksal nicht zu verbittern und bei klarem Verstand zu bleiben! Allerdings klingst du schon ein wenig bitter derzeit finde ich.
Bei dem was du erleiden musstest kann ich deine Verzweiflung und auch Selbstmordabsichten gut nachvollziehen,wenn auch nicht billigen versteht sich....kann ich nicht aus ethischen Gründen.
Zu schämen brauchst du dich für absolut nix...Schamgefühle halte ich eh für überflüssig..wichtiger ist es sich eigenverantwortlich zu verhalten und zuzusehen dass man seine aus einer Erkrankung (Depression) entstandenden Selbstmordgedanken nachhaltig per Therapie in den Griff bekommt, damit man nicht wieder abrutscht

Ich weiß nicht wie du drauf kommst das ich bitter klinge , nur weil ich meine gefühle geschildert habe die ich hatte , bedeutung auf hatte , und ich werde bestimmt nicht wieder dahinn abrutschen , ich habe auch keine lust mich hier zu rechtfertigen , ich toleriere deine art und weise mit dem leben umzugehen und wenn du dabei gut fühlst ist ja toll , dann toleriere auch meine und für mich meine erklärung warum ich das wort selbstmord für mich anders sehe.

Es gibt keinen Grund mich als Bedrohung oder so zu sehen, sondern wenn dann eher als einen Menschen, der viel vom Leben weiss und das auch in Worte fassen kann...zwar manchmal recht hart und sachlich ausgedrückt, aber nur damit ich die Dinge auf den Punkt bringe und damit sie ggf. für andere Menschen nützlich sein können

ich seh dich bestimmt nicht als bedrohung , ich respektiere deine meinung und deine umgangsweise mit dem thema , und vieleicht sind sie für andere auch nützlich , aber ob das jemand für sich auch so sieht oder er für sich einen anderen weg sucht bleibt ihm überlassen , ich finde sachlich auch vieles richtig , aber es passt jetzt nicht zu mir persönlich in dem wort persönlich steckt mein ich und das will ich mir behalten .

Wie sieht es derzeit gesundheitlich aus? Hast du von mehreren Ärzten attestiert bekommen, dass keinerlei Heilungschancen in Hinsicht auf die Lähmungen bestehen? Gibt es ne klare Diagnose, handelt es sich um eine körperliche oder psychosomatische Erkrankung und welche Therapien genau hast du gemacht? Eine vernünftige mehrjährige Kombitherapie gegen deine Depressionen (Kennzeichen, Symptom = Lebensmüdigkeit, tiefe Niedergeschlagenheit, Selbsmordgedanken etc.) Hast du neben der allgemeinmedizin auch mal ganzheitliche Ärzte (z.B. in der Klinik Herdecke) konsultiert?

Es würde mich freuen wenn du für dich einen Weg raus aus deinem Tief finden würdest! Denn ich denke bei dir läßt sich noch einiges rausholen um wieder gesünder und fitter zu werden...einen Versuch solltest du dir auf jeden Fall wert sein, oder?


Kann das sein , das du nicht richtig gelesen hast ?? ich bin nicht mehr lebensmüde und hab auch keine Depression , ich bin aus diesem tief draussen und mache für mich wieder viel postives und habe auch spass am leben , sicherlich hab ich nochmal einen durchhänger aber suizid kähme für mich nicht mehr in frage , dafür habe ich meinen weg klar vor Augen , ich finde das schon echt anmassend wie du mich analysierst und du jetzt genau weißt was ich brauche , sorry ich hab dich nicht dannach gefragt .
Für mich ist es hiermit auch abgeschlossen ich habe alles gesagt wie ich darüber denke und warum , es geht jetzt in eine richtung wo ich nicht mehr mit will egal wie du das für dich siehst .

Flowerlady
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
nun eine medikamentöse Therapie bei einer akuten Depression abzulehnen ist natürlich ein gewagtes Ding....ich halte das für selbstgefährdendes Verhalten...aber solange du ersatzweise andere gute Mittel findest dein Hirn biochemisch zu stabilisieren...ok.....auch gut. Letztlich ist es dein Leben und deine Entscheidung wie du mit deiner Gesundheit, deinem Körper umgehst.

Du hast hier erneut einiges gründlich missverstanden an meinem Beitrag..also lass es gut sein und wenn es dich zu sehr aufregt setze mich auf die Ignorierliste oder so. Damit kann ich gut leben ;)

Du erwartest hier an sich dass man dich ad hoc versteht, quasi hellseherisch erahnt wie es dir geht..und wie deine Situation ist, das führt automatisch zu Missverständnissen, zudem ist auffällig, dass du dich aus irgendwelchen für mich nicht nachvollziehbaren Gründen durch allgemeine sachliche Analysen persönlich angegriffen und auf den Schlipps getreten fühlst wenn man dich nach deiner Situation fragt oder aber allgemeine Ratschläge gibt....Was man auch macht scheint es dir net zu passen..wohl ein Fall akuter Tyra-Allergie? :D
Zudem hast du hier in einem Hilfeforum gepostet und dabei ist dann in Post # 22 eine ziemlich lange Leidensgeschichte rausgeplatzt, die es nahelegt dass du einiges an Problemen hast oder hattest...dass du aktuell wieder obenauf bist war diesem besagten Post an sich nicht abzulesen.

Ich kann prima mit deiner Meinung leben, jeder nach seiner Fasson! Jeder muss ja letztlich mit den Konsequenzen seiner Haltung und Meinungen alleine klarkommen und insofern tangiert mich das nur peripher...genauso umgekehrt denke ich.

Wenn ohnehin nun wieder alles bei dir in Ordnung ist wie du schreibst freut mich das für dich.

Dann alles Gute!
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:

Lokanda

Aktives Mitglied
Seht her und wieder überflüssige Zeilen,obwohl ich es jetzt doch in meinen letzten Beitrag klar gestellt habe.

@Tyra Es geht doch hier nicht um Deine Meinung oder was Du drüber denkst.Jeder Mensch kann und darf denken was er möchte,dies ist freies Land.Aber hier geht es nicht um Deine oder meine oder von irgendeinen anderen die Meinung.Hier geht es ausschließlich wie die Überschrift schon besagt: Einen Begriff richtigstellen.

Und das was ich im letzten Beitrag gepostet hab,ist nicht meine Meinung sondern das sind Fakten die bewiesen und auch belegbar sind.Also nochmal im Klartext.Der Begriff Selbstmord,ist heutzutage falsch,das heißt entweder Freitod oder Suizid.Wobei das Wort Suizid doch mehr im medizinischen im Gebrauch ist. Alles andere oder Spekulationen die davon abweichen ist absoluter Quatsch.Wie auch schon gesagt Undiskutabel.Darüber hinaus wäre es vielleicht noch erwähnungswert,wenn man sagen würde,das wenn ein Mensch den Wunsch hat zu sterben,es nicht selbst die Krankheit ist die sowas veranlaßt sondern die Symtome der Krankheit.Aber wie schon gesagt das gehört hier nicht her.Also ich hoffe das jeder jetzt endlich begriffen hat,das es nicht meine Meinung ist sondern Fakten.Somit ist das Thema für mich auch gegessen.

Im diesem Sinne wünsche ich alle Beteiligten nochmal einen schönen Abend und eine gute Nacht.

Euer Loka
 

mikenull

Urgestein
Zitat Wiki:

Die Umgangssprache unterscheidet nicht immer exakt zwischen Mord und Totschlag oder sonstigen Tötungsdelikten. „Mord und Totschlag“ ist zwar eine geläufige Redensart, sie wird aber inzwischen mehr als ironische Umschreibung für ungeordnete Verhältnisse benutzt. Auch „Selbstmord“ ist nur durch das Verdikt der katholischen Kirche sprachlich zu „Mord“ geworden: Das Leben komme von Gott, daher dürfe der Mensch sich nicht anmaßen, es zu einem Zeitpunkt zu beenden, den der Schöpfer nicht vorgesehen hat. Insbesondere beging Judas nach dem Verrat an Jesus Selbsttötung, was zur postulierten Verwerflichkeit der Tat beitrug.
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