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Eine neue "Ausgebrannte"

Nicole1234

Mitglied
Hallo ihr Lieben,
ich habe mich gestern hier im Forum angemeldet..
Ich bin 33 Jahre alt und an einem sehr schwierigen Punkt in meinem Leben. Ich habe meinen Mann verlassen nach 12 Jahren Beziehung, zwei meiner drei Kinder wohnen bei ihm und ich mit dem ältesten und meinem neuen Lebensgefährten (49) zusammen. Mein neuer Freund hat schwere Depressionen und Burnout und war deswegen schon in Behandlung, ich selbst bin durch die Vergangenheit und die Auswirkungen der Depression meines Freundes inzwischen auch völlig fertig und depressiv... ich liebe ihn sehr und möchte das alles durchstehen...die Lieblosigkeit und Gefühlskälte mir gegenüber machen es nur unfassbar schwer, weil ich mich jeden Tag unwichtiger und ungeliebter fühle...er ist gar nicht imstande Liebe zu geben, da er für sich selbst und das Leben im Allgemeinen keine empfindet...
Ich versuche meinen Job nachzugehen und mein eigenes Leben so zu führen, dass ich nicht ständig von seinen Launen abhängig bin...gelingen tut es mir selten...ich "stehe und falle" mit ihm, wie er selbst schon so passend formulierte...
Ich sehne mich so sehr nach Geborgenheit, Sicherheit, Liebe und Anerkennung, dass meine "Bedürftigkeit" seine Distanz dauernd vergrößert...
Ich wünsche mir hier Erfahrungen oder Ratschläge, die ich annehmen und versuchen kann, um mein eigenes Leben so zu gestalten, dass mir sein zeitweises "rausnehmen" aus unserer Beziehung nicht mehr so zusetzt und ich ihm die Zeit und den nötigen Abstand geben kann die er braucht, um seine Depression anzupacken und mich als die "Sonne" sieht, als die ich ihm scheinen möchte...
ich bin eigentlich eine sehr starke Frau und mich wirft nicht schnell was aus der Bahn... bei diesem Mann stoße ich allerdings an meine Grenzen...
Ich freue mich auf jedes Wort, da es keiner schreiben muss und ich es schätzen werde, dass es Menschen gibt, die sich nicht nur um ihr eigenes Wohl kümmern...
Danke schon jetzt!
Liebe Grüße,
Nicole
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Liebe Nicole,

erstmal ein herzliches Willkommen.

Deine Schilderung erinnert mich an einen Menschen, der es leid war, für Fairness und Gerechtigkeit und gegen Unterdrückung zu kämpfen. Er zog in ein anderes Land in dem Glauben, dort fänden diese Kämpfe nicht statt. Als er eine Zeitlang dort wohnte, stellte er seinen Irrtum fest. Auch hier gab es einen Konflikt, in dem es um Fairness, Gerechtigkeit und Unterdrückung ging. Er zog seine Konsequenzen und wechselte den Kontinent. Langsam merkte er, dass er dem Konflikt überall begegnete. Der Konflikt in dem einen Land unterschied sich von dem Konflikt in dem anderen Land lediglich durch die beteiligten Personen.

Es gibt Konflikte in unserem Leben, die etwas mit uns zu tun haben und weniger mit den Personen, denen wir auf unserer Reise durch das Leben begegnen.

Mögest Du hier Antworten auf Fragen finden, die Du Dir selbst schon gestellt hast oder noch nicht gestellt hast.

LG; Nordrheiner
 
G

Gast

Gast
wenn du dein eigenes leben führen und dein neuer freund abstand will, dann nimm dir mit deinem sohn eine eigene wohnung.
dieser zustand wird auch für deinen sohn nicht zumutbar sein.
 

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