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Ein Leben ohne Liebe ist keins

aphrodite

Aktives Mitglied
Gut, ich wiederhole mich, aber nochmal...

Mir ist vor kurzer Zeit sowas wie mein Traummann über den Weg gelaufen (wobei ich "Traummann" für einen Begriff halte, der sich zwar in diversen Frauenzeitschriften ganz gut macht, in der Realität aber nicht existiert) - ehrlich, wunderbar. Aphrodite verknallt, er hoffentlich auch, also perfekt.

Nur: Ich hatte auch schon andere Ereignisse in meinem Leben, die mich mindestens genauso glücklich gemacht haben - und da war kein Mann, keine Familie, kein geliebtes Kuscheltier noch sonstwas "Liebestechnisches" dabei.

Und außerdem: Man sehe sich nur dieses Forum an - wie viele Menschen stecken in einer Beziehung und sind dabei verdammt "unvollkommen"?
 

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Muerte

Aktives Mitglied
Mh, wieviele Menschen sind nicht in diesem Forum und sind dabei vollkommen?

Hier sind nur die Menschen denen es schlecht geht oder die in einer schlechten Beziehung leben, aber die Menschen denen es gut geht und die in einer funktionierenden Beziehung leben werdn hier wohl kaum schreiben.

Es is ja toll das du deinen "Traummann" gefunden hast, wobei ich den Begriff genauso abstreite wie du aber vllt wegen andrer Ansichten als deiner, aber du hast dich nur in ihn verliebt. Von Liebe, richtiger Liebe, aufrichtiger Liebe hast du bei diesem Mann noch nichts mitbekommen. Wenns kommt siehst du die Dinge vllt mal anders.
 

aphrodite

Aktives Mitglied
Das ist ja alles schön und gut, was du da schreibst, aber trotzdem - ich bleib dabei - ist nicht die Liebe allein das A und O im Leben einen Menschen. Wer einer beziehungslosen Person die Möglichkeit aberkennt, "vollkommen glücklich" zu sein, tendiert meiner Meinung nach zur Arroganz.
 

Muerte

Aktives Mitglied
Noin, allein die Liebe macht das Leben nicht vollends fröhlich, aber man braucht sie dafür.
Auch wenn sie nur ein 1% Anteil ist um 100% glücklich zu sein, braucht man sie dennoch.

Vollkommen glücklich sein, sowas is doch auch nur ne Traumvorstellung. Es passiert immer irgndwas wodurch man nicht zu 100% glücklich ist mit sich und der Welt.
 

Mogli

Mitglied
Hallo zusammen!

Ich wollte bestimmt keinen angreifen oder irgendwelche Behauptungen aufstellen. Trotzdem - ich bleibe dabei. Ohne die Liebe fehlt was.
Jeder der für sich sagt, er braucht die Liebe nicht, hat sie entweder noch nicht richtig erlebt (ich meine nicht Verliebtsein) oder aber ist so entäuscht worden, daß er/sie Angst hat es noch mal zu wagen.

Und wie gesagt, ich will keinem Absprechen, ohne Liebe glücklich zu sein. Aber es fehlt halt was! Und ich (ich schreibe jetzt extra "ich",weil ich es nicht verallgemeinern will) brauche sie um zufrieden zu sein und meinen Sinn im Leben zu haben. Und das hat nichts mit Rosamunde Pilcher zu tun - sondern damit, daß ich merke, daß mir was Wesentliches fehlt.
 
G

Gast

Gast
Hallo liebe Leser,

ich muss Mogli recht geben. Ich denke auch, dass erst wenn man den Gegenpart gefunden hat, richtig glücklich sein kann. Denn ich erlebe es ja selber bei mir. Ich habe tolle Freunde und eine Familie, in Job/Karriere läuft soweit auch alles gut. Doch ich bin nie glücklich, warum?

Weil ich mein ganzes Glück von der Liebe abhängig mache. Es stimmt, dass ich denke (bzw. bis vor kurzem gedacht habe) das mein Leben erst dann wirklich wundervoll wird, wenn ich den Mann fürs Leben finde, der meine Interessen teilt, wir uns gegenseitig zum Lachen bringen und wahre Liebe und Leidenschaft miteinander erleben.

Doch habe ich bis jetzt noch nicht den Mann gefunden, was zur Folge hat, das ich unglücklich bin, ich kann noch so viele kleinere persönliche Erfolge feiern (z. B. Job), nie bin ich 100 %ig happy, weil ich denke es geht nur mit dem anderen.

Doch was mache ich nur, wenn ich ihn nie finde, oder noch sehr lange darauf warten muss?? Soll ich mein Leben wirklich davon abhängig machen glücklich zu sein?? NEIN!

Aber das Problem ist, dass es mir nicht gelingt, weil mir immer irgendwas fehlen wird, bis ich IHN denn nun hoffentlich (bald) finde.

Es erfüllt mich einfach nichts. Und ich weiß, wie sehr ich mich auch anstrenge oder nicht daran denken will, schlagartig kommt wieder der Gedanke, du bist allein! Also was soll man da machen? Ich finde es toll, dass manche von euch Erfüllung finden ohne die Liebe. Aber es ergeht nicht allen so. Und der eine verschwendet daran nur einen kurzen Gedanken, der andere jedoch denkt auch ungewollt ständig an die Liebe.

Die Lösung für uns?? Wirklich die Liebe finden, denn ohne fühlen wir uns nicht komplett. Es ist schrecklich, denn so rinnen die Jahre dahin und wir denken wir haben so viel verpasst.

Aber so ergeht es uns eben und keie Aufmunterungsspruch kann uns da erheitern oder Hoffnung geben.

Nur die Liebe kann uns helfen und wenn wir sie nicht finden , werden wir auch unglücklich sein, so denken wir zumindest. Denn die, die wir so denken werden uns nie mit weniger zufrieden geben können. Es soll nur die richtige Beziehung sein, natürlich wird nicht immer alles leicht sein, hey that’s life, aber mit der Liebe ist sovieles einfacher und man übersteht Hürden am besten….

Hierzu ein Zitat, das es recht effizient darstellt:

Es ist schwer allein sein zu müssen, aber es ist schön, allein sein zu können.

Also an alle, die, die ohne Liebe glücklich sind, Ihr könnt euch wahrlich glücklich schätzen!
 

blackstar

Mitglied
Ich sehe das genauso, dass "die Liebe" einfach im Leben dazu gehört und die Liebe von Freunden und Familie einfach nicht vergleichbar ist.

Ich merke es an mir selbst. Ich bin 21, hatte bis jetzt erst eine Beziehung und das erst vor Kurzem. In dieser Zeit des Liebens und des Geliebtwerdens war ich glücklich wie vorher noch nie, doch dann wurde es mir nach sehr sehr kurzer Zeit wieder entrissen und eine Welt ist zusammen gebrochen.
Davor habe ich immer nur einseitig geliebt, nie kam etwas zurück. Es gab eine Zeit, in der ich mich nicht mochte, doch ich hatte mich verändert. Es kam dennoch nichts zurück. Von niemanden. Ich würde nicht sagen, dass ich hässlich bin. Ich bin ansehbar. Ich würde nicht sagen, dass ich ein schlechter Mensch bin. Mit mir kommt man sehr gut klar, ich kann mich gut mit anderen verstehen. Es gab Zeiten, da hab ich an mir gezweifelt, aber ich hab nie aufgegeben. Dann kam meine erste Beziehung und ich war glücklich, dass man mich so nahm, wie ich bin, dass ich geben und nehmen konnte. Und dann wurde ich bitter enttäuscht ohne jegliche Gründe. Wirklich ohne jegliche vernünftigen Gründe. Und das alles hat mich nach hinten geworfen. Man hat mir sozusagen das einzige entrissen, was mich jemals richtig glücklich gemacht hat. Und das ist nicht übertrieben. Klar gibt es andere schöne Dinge auf der Welt. Es ist schön, wenn die Familie einen liebt. Es ist ok, wenn man Freunde hat zum Ausgehen (mehr nicht). Aber es reicht nicht.

So viel zu meinem Beispiel, dass es nicht geht. Man kann es nicht verallgemeinern. Aber jeder, der etwas älter ist, auch in meinem Alter, und noch keine bis nur sehr wenige Beziehungen hatte, kann es wohl bestätigen.
 

Fae

Mitglied
Hallo zusammen!

Ich wollte bestimmt keinen angreifen oder irgendwelche Behauptungen aufstellen.
Trotzdem - ich bleibe dabei. Ohne die Liebe fehlt was.
Jeder der für sich sagt, er braucht die Liebe nicht, hat sie entweder noch nicht richtig erlebt (ich meine nicht Verliebtsein) oder aber ist so entäuscht worden, daß er/sie Angst hat es noch mal zu wagen.

Und wie gesagt, ich will keinem Absprechen, ohne Liebe glücklich zu sein. Aber es fehlt halt was!
Was ist denn das sonst, als eine Anreihung von Behauptungen, Verallgemeinerungen und Unterstellungen? Du schreibst nicht "viele" oder "manche", sondern "jeder"(!), und das trifft einfach nicht zu.
Versuche doch zu akzeptieren, dass das eben nicht jedem so geht. Menschen sind unterschiedlich!

Im übrigen glaube ich, dass oft vor allem diejenigen die Liebe für essentiell wichtig halten, die sie (gerade) nicht erleben, ein gutes Beispiel ist der Gast zwei Beiträge weiter oben.
Sie halten ihr Leben für leer, sinnlos, sind unglücklich... und glauben, sobald sie "die Liebe" hätten, änderte sich das.
Das ist aber nicht die Aufgabe der Liebe, also konkret des (idealerweise) gleichfalls liebenden und geliebten Partners, sondern die eines jeden Menschen für sich selbst!
Ich würde nicht Lebenspartner eines Menschen sein wollen, der an mich solche Ansprüche stellt... und funktionieren wird das wohl auch nur in Ausnahmefällen.

Aber der Gast (oder vielmehr die Gästin) hat erkannt, dass es verschiedene Haltungen zur Bedeutung der Liebe gibt und keine davon etwas mit Unehrlichkeit, Unerfahrenheit oder "sich selbst was vormachen" zu tun hat. Danke!
 

Nohope

Aktives Mitglied
Sie halten ihr Leben für leer, sinnlos, sind unglücklich... und glauben, sobald sie "die Liebe" hätten, änderte sich das.
Das ist aber nicht die Aufgabe der Liebe, also konkret des (idealerweise) gleichfalls liebenden und geliebten Partners, sondern die eines jeden Menschen für sich selbst!
Ich würde nicht Lebenspartner eines Menschen sein wollen, der an mich solche Ansprüche stellt... und funktionieren wird das wohl auch nur in Ausnahmefällen.
Das hast Du sehr schön gesagt.
Ich bin durchaus auch davon überzeugt, dass es das Ziel sein muss, dass wir uns alleine vollkommen und zufrieden fühlen. Wir können unmöglich an einen anderen Menschen den Anspruch haben, dass dieser uns jetzt glücklich machen muss. Entweder wir können das auch alleine schaffen, oder wir schaffen es auch mit dem Partner nicht. Und wir überfordern ihn dann, und die Beziehung wird nicht lange Bestand haben.

Nichtsdestotrotz sind die Menschen halt sehr verschieden. Auch sind viele Erkenntnisse ein langwieriger Denkprozess. Und wiederum KANN es auch möglich sein, dass sich der ein oder andere selbst belügt und es nicht einmal merkt.

Ich hatte selbst einmal einen ähnlich gelagerten Thread wie den des TE gestartet (http://www.hilferuf.de/forum/leben/...lich-gluecklich-sein-oder-nur-ueberleben.html).

Ich weiß gar nicht, was ich mir heute antworten würde.
Es ist mir mittlerweile durchweg gelungen, viel, viel zufriedener zu sein als zum Zeitpunkt meiner eigenen Threaderstellung.
Und doch gibt es nun mal Dinge, die ich immer noch vermisse und für die man nun einmal einen Partner braucht... zusammengefasst sind das Zärtlichkeiten/Berührungen. Das war es IMMER schon. Schon als Kind wollte ich gestreichelt werden. Wer kann einem körperliche Zuwendung geben, wenn nicht ein Partner? Auch ein Gefühl von "Geborgenheit" ist für mich wichtig, und auch das kann einem eigentlich nur eine Partnerschaft vermitteln und keine normale Freundschaft.

Insofern bin ich mir unsicher mit einer heutigen Antwort. Natürlich ist ein Leben ohne eine Partnerschaft trotzdem ein Leben, und es sollte sogar zwingend ein zumindest HALBWEGS glückliches Leben sein, weil wir ansonsten für einen potentiellen Partner auch gar nicht attraktiv wären. Ein Partner soll keine halbe Person zu einem Ganzen vervollkommnen, sondern er soll eine Bereicherung sein, indem er einfach das sowieso schon vorhandene Glück verdoppelt. Also nicht 1/2 + 1/2 = 1 sondern eher 1 + 1 = 2. Oder so. :rolleyes:
Aber es muss auch ohne gehen, ansonsten haben wir eigentlich mit uns selbst Probleme, die auch ein Partner nicht beheben kann.

Trotzdem beneide ich Menschen, wenn sie ganz ehrlich keinen Partner WOLLEN. Wobei ich mich doch bei so einigen frage, ob sie ehrlich zu sich selbst sind. Ob es nicht vielleicht einfach nur Angst vor neuen Verletzungen ist, die sie so verhärtet hat, dass sie aus Selbstschutz glauben, dass sie ohne Partner glücklicher sind?!

Ich weiß es nicht.
Für mich selbst gilt: Ein Leben sollte auch ohne Partner lebenswert sein.
Aber MIT Partner wäre einfach alles doppelt so schön... *seufz*;)
 
G

Gast

Gast
Im übrigen glaube ich, dass oft vor allem diejenigen die Liebe für essentiell wichtig halten, die sie (gerade) nicht erleben, ein gutes Beispiel ist der Gast zwei Beiträge weiter oben.
Sie halten ihr Leben für leer, sinnlos, sind unglücklich... und glauben, sobald sie "die Liebe" hätten, änderte sich das.
Das ist aber nicht die Aufgabe der Liebe, also konkret des (idealerweise) gleichfalls liebenden und geliebten Partners, sondern die eines jeden Menschen für sich selbst!
Ich würde nicht Lebenspartner eines Menschen sein wollen, der an mich solche Ansprüche stellt... und funktionieren wird das wohl auch nur in Ausnahmefällen.

Aber der Gast (oder vielmehr die Gästin) hat erkannt, dass es verschiedene Haltungen zur Bedeutung der Liebe gibt und keine davon etwas mit Unehrlichkeit, Unerfahrenheit oder "sich selbst was vormachen" zu tun hat. Danke![/QUOTE]
 

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