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Eigentumswohnung

JaneDoe

Aktives Mitglied
Hallo Foris,

kann mir jemand sagen, auf was man beim Erwerb einer Eigentumswohnung/Häuschen beachten müsste?

Bei einem Häuschen muß man jährlich Grundsteuer bezahlen - auch bei einer Eigentumswohnung??

Und was kommen noch für Kosten auf einen zu??

Lohnt sich eine Eigentumswohnung als 'Altersvorsorge? Wenn die abbezahlt ist, zahlt man doch nur noch die Nebenkosten, oder?

LG
JaneD.
 

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G

Giesy

Gast
Hallo Jane, auch wir haben eine Eigentumswohnung als Altersvorsorge. Das lohnt sich auf jeden Fall.

Grundsteuer muß man auch bei einer Wohnung bezahlen. Wir bezahlen diese immer vierteljährlich.

Wir bezahlen jetzt nur noch die Nebenkosten, weil unsere bezahlt ist.
 

Micky

Sehr aktives Mitglied
Aus meiner Sicht hat ein Haus mehrere Vorteile: es ist vom Preis/Leistungsgefüge fast immer kostengünstiger ---jedenfalls hier bekäme man für Eigentumswohnungen von Wohnfläche z.B. 120qm locker ein Haus zuzüglich(!) Grundstück. Okay.. muß man gucken wegen Baujahr etc.

Beim Haus kannst Du allein schalten und walten--bei Wohnung mußt Du Dich an Miteigentümersatzungen halten .
Bei Umbauten/Reparaturen finde ich auch EFH wesentlich besser..Du hast einfach mehr Freiheit.
Läßt sich auch eher für die ganze Familie nutzen zukunftsmäßig.

Gut ist Wohnung vor allem für Leute,die möglichst selbst wenig machen wollen bzw.keine Heimwerker oder Individualisten sind.Oder es gut finden,Hausmeisterdienste zu haben etc.
Ist alles Frage des vorhandenen Geldes+ des Bedarfs.

Und,gibts nicht bei Wohnungen AUCH (Zwangs)Umlagen?
Da kann doch die Eigentümerversammlung neuerdings auch mehrheitlich was bestimmen?! Z.B. diverse Sanierungen und solch Zeugs?

Und...von Eigentumswohnungen als "Steuersparmodell" (also nicht selbstgenutzt) kann ich nur dringendst abraten.
Wer da diesen Immo-skandal der Hypobank verfolgte,weiß ,was ich meine.

Sag doch mal,was Du konkret willst und was Dein Bedarf/ Einsatz ist etwa--und vor allem : entscheidend ist die Lage!

Tja..klar,wozu ich raten würde :)

Gruß!
Micky
 
G

Giesy

Gast
Aus meiner Sicht hat ein Haus mehrere Vorteile: es ist vom Preis/Leistungsgefüge fast immer kostengünstiger ---jedenfalls hier bekäme man für Eigentumswohnungen von Wohnfläche z.B. 120qm locker ein Haus zuzüglich(!) Grundstück. Okay.. muß man gucken wegen Baujahr etc.

Beim Haus kannst Du allein schalten und walten--bei Wohnung mußt Du Dich an Miteigentümersatzungen halten .
Bei Umbauten/Reparaturen finde ich auch EFH wesentlich besser..Du hast einfach mehr Freiheit.
Läßt sich auch eher für die ganze Familie nutzen zukunftsmäßig.

Gut ist Wohnung vor allem für Leute,die möglichst selbst wenig machen wollen bzw.keine Heimwerker oder Individualisten sind.Oder es gut finden,Hausmeisterdienste zu haben etc.
Ist alles Frage des vorhandenen Geldes+ des Bedarfs.

Und,gibts nicht bei Wohnungen AUCH (Zwangs)Umlagen?
Da kann doch die Eigentümerversammlung neuerdings auch mehrheitlich was bestimmen?! Z.B. diverse Sanierungen und solch Zeugs?

Und...von Eigentumswohnungen als "Steuersparmodell" (also nicht selbstgenutzt) kann ich nur dringendst abraten.
Wer da diesen Immo-skandal der Hypobank verfolgte,weiß ,was ich meine.

Sag doch mal,was Du konkret willst und was Dein Bedarf/ Einsatz ist etwa--und vor allem : entscheidend ist die Lage!

Tja..klar,wozu ich raten würde :)

Gruß!
Micky
Micky ich bin schon von einer selbstgenutzen Wohnung ausgegangen, bei uns. Alles andere bringt in der Tat nichts.

Natürlich bestimmen wir auch mehrheitlich, wenn irgend was am Haus ansteht. Wir sind eine kleine Wohneinheit. Wir brauchen keinen Verwalter.

Und unser Entschluß zur Eigentumswohnung war auch aus den von Dir genannten Gründen, wir haben einen Hausmeister aus unserer Hausgemeinschaft, wir brauchen nicht Schnee schippen, Laub wegfegen usw.
Also die Bequemlichkeit hat schon mit den Ausschlag gegeben, daß wir uns für eine Wohnung entschieden haben.
 

tulpe

Sehr aktives Mitglied
Und was kommen noch für Kosten auf einen zu??

Lohnt sich eine Eigentumswohnung als 'Altersvorsorge? Wenn die abbezahlt ist, zahlt man doch nur noch die Nebenkosten, oder?

LG
JaneD.

Kommt darauf an, wie groß die Eigentümergemeinschaft ist. Sollte ein Verwalter bestellt sein, weil es eine große Eigentümergemeinschaft ist, wird neben den Nebenkosten auch noch ein monatliches "Wohngeld" anfallen, welches die Kosten der Sanierung, Instandhaltung usw. des Gemeinschaftseigentums absichert (sind auch ca. 200-offen EUR pro Monat, die da anfallen können)
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Hallo JaneDoe,

was man bei einer Eigentumswohnung bedenken muss, sind nicht nur die Nebenkosten, sondern auch das sogenannte Wohngeld. Davon werden z.B. der Hausmeister, aber auch die Hausverwaltung bezahlt. Außerdem wird auch eine Instandhaltungsrücklage davon gebildet, für eventuell anfallende Reparaturen.

Sollten aber Bauinstandhaltungskosten in einer Höhe entstehen, die die Instandhaltungsrücklage übersteigen, was z.B. schnell einmal passieren kann, wenn z.B. das Dach undicht wird, oder die Baufirma beim Erstellen des Hauses an entscheidender Stelle geschlampt hat und nicht mehr in Regress genommen werden kann, dann kann auch passieren, dass man mal eben außer der Reihe mit ein paar Tausend Euro zur Kasse gebeten wird.

Will man die Wohnung vermieten, sollte man bedenken, dass die Miete keine wirklich sichere Einnahmequelle darstellt. Leider gibt es Mieter, die die Miete schuldig bleiben und bei einem Mieterwechsel kann die Wohnung durchaus auch mal einige Monate leer stehen.

Gruß
Sisandra
 

Micky

Sehr aktives Mitglied
@JaneDoe : hast Du schon konkrete Vorstellungen?
Wichtig ist auch ein Blick ins Grundbuch--manchmal sind da noch "schlafende Hunde" ...irgendwelche Altschulden oder durch Sanierungsgebiet mögliche Rückforderungen der Stadt.(wenn der Vorbesitzer Sanierungssteuer erhielt z.B.)

Dann muß man auch an evl.Erschließungen denken--hier gibts überraschende
Abwasserzwangsanschlüsse oder Straßenausbau...
Das kann auch beim EFH passieren. Gut,wenn da alles fertig ist.

@Giesy :mit dem Hausmeister,das ist ein schlagendes Argument :)
Daran arbeite ich noch ;):cool::eek: ...bzw.irgendwann wird alles gut oder so.

Bin auch eher genügsam,wohnungstechnisch gesehen... :cool:
 

mikenull

Urgestein
Eigentlich versetzt einem aber erst ein eigenes Haus in die Lage alles zu tun was man will. Bei einer Eigentumswohnung hat man ja auch Pack äh, andere Menschen um sich rum die einem möglicherweise nicht behagen. Also ich würde mich immer für das eigene Mauerwerk entscheiden. Lieber dann auch auf einigen Komfort verzichten. Mein Häuschen ist seit einigen Monaten ganz bezahlt, jeder Stein gehört jetzt mir und das kostet mich im Jahr ganz genau 120 Euro für die Haussteuer. ( und ein paar Euro als Spende für die Feuerwehr, falls ich mal wieder den Kamin anzünde, und ein paar Euro für die Kirche..... )
 

JaneDoe

Aktives Mitglied
Boh, erstmal danke für die vielen Antworten.:)

Bin alleinstehend und werde es wohl auch bleiben, und es ist zur Eigennutzung.

Eigentlich ist das kleine ältere Häuschen mein Traum. Mit einem kleinen Garten wäre ideal. Eine Terrasse oder Hof täten es auch, wo ich malen und meine Skulpturen fertigen kann.
Man kann schalten und walten, wie man will.
Wenn allerdings größere Reparaturen/Erneuerungen (z.B. Dach o.ä.) anstehen, muß man die alleine tragen. (Also auch Rücklagen bilden). Kleinere Sachen kann ich selber machen, bin handwerklich recht geschickt.
Großartigen Komfort brauche ich nicht. Warm, trocken, hell.

Bei einer Eigentumswohnung sehe ich halt auch das Problem, daß man sich immer mit mehreren Miteigentümern arrangieren muß. Wenn auch nur ein unangenehmer Zeitgenosse mit dabei ist – hat man die A…karte gezogen.
Und man macht sich recht schnell unbeliebt, wenn man gegen div. Änderungen/Neuerungen stimmt.
Nebenkosten fallen auch an und je nach Objekt sind Wohngeld, Instandhaltungsrücklagen nicht ohne.
Der Vorteil ist allerdings – man braucht sich um nicht viel zu kümmern.

Das man in den Neuen Bundesländern (warum sagt man nach fast 20 Jahren immer noch neue Bundesländer?) recht günstig Häuschen erstehen kann ist schön. Aber ich möchte schon hier in der Nähe bleiben (südliches NRW).

Wichtig dabei ist mir halt der Aspekt der Altersvorsorge.

Zwar ist das alles noch Zukunftsmusik (wenn ich es überhaupt ermöglichen kann) – aber ich möchte doch schon Informationen sammeln.

Das Für und Wider Haus vs. Eigentumswohung.

Für eine autarke Stromversorgung wende ich mich dann, wenn es soweit ist, an Mikenull.;):D
 
G

Gast

Gast
Hatte auch keine Erfahrugnen in diesem Bereich, konnte aber eine aufschlussreiche Beratung bei Herrn ...... genießen.
.........hat seinen Ruf als Top und Promimakler zu Recht!

Bitte keine Namen, Adressen, Telefonnummer usw. veröffentlichen.
Tränenarm
 
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