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Eigene Wohnung aber "Nicht besuchbar" - Wie kann ich das vor Freunden begründen

M

Marc M.

Gast
Hallo zusammen,

wie oben schon beschrieben habe ich eine kleine Wohnung für mich alleine.

Bis jetzt hat ich immer Freunde wo weiter weg gewohnt haben, so das man sich immer auf halber Strecke getroffen hat, und sich in der Stadt aufgehalten hat und danach jeder wieder seine Wege ging.

Jetzt ist es aber so dass eine Freundin sich seit neuestem jedesmal in meiner Wohngegend treffen will, weil da ein schöner See ist, um sich dort nen schönen Tag zu machen.

Allerdings ist es so, das man trotz guter Wettervorhersage, ja nicht wissen kann, ob doch unerwartet mal ein Regen, Gewitter etc. kommt. Und in der Nähe vom dem See und meiner Wohngegend ist leider kein einziges Cafe, kein einziges Geschäft, daher gibt es kein öffentliches Lokal wo man sich zurückziehen könnte. Man müsste da halt mit Auto oder Bahn dann in die Innenstadt fahren, dort wären Cafes.
Als normaler Mensch und guter Freund würde man in dem Falle von unerwarteten Regen etc. natürlich vorschlagen, dass wir beide ja in meine Wohnung gehen könnten, bis der Regen wieder vorbei ist.

Nur bei mir ist es leider so, das ich nen ziemlichen Waschzwang habe, und daher nie Leute in meiner Wohnung rein lasse, weil das zur Folge hätte, das ich mich dann wahrscheinlich nach 100 mal alles desinfizieren mich immer noch ekeln würde von meiner Wohnung.

Den Waschzwang habe ich nur zuhause so extrem, in der Öffentlich kann ich das gut verbergen, daher weiß meine Freundin auch nichts von dem Zwang.

Ich will ihr auch von dem Waschzwang nichts erzählen. Aber was könnte man als Vorwand nehmen, was sich nicht ganz so schlimm für Aussenstehende anhört, bzw. auch für mich weniger unangenehm und weniger peinlich wäre, als mein total kranker Waschzwang?

Man kann natürlich evtl. einmal sagen, das Handwerker in der Wohnung oder im Wohnhaus sind, die alles verwüstet haben, so dass man sich nicht dort aufhalten kann, aber auf Dauer ist das natürlich unglaubwürdig.

Weil sie will sich nur noch dort treffen, die paar male wo wir uns dort getroffen hatten, war mit Wetter immer gut, aber trotzdem lösen seitdem die Treffen mit ihr in mir nur noch Angst und Panik aus.

Für Vorschläge wäre ich dankbar.






Leider
 

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CAT

Aktives Mitglied
Aktuell würde Corona ganz gut passen als Notlüge. Geschlossene Räume und so.

Ansonsten einfach sagen: My home is my castle und ich möchte keine "Fremden" bei mir in der Wohnung haben. Ist halt ein Tick von Dir. Punkt.
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Ich würde irgendwann schon erwägen den Waschzwang zu erörtern. Das ist doch ein akzeptabler Grund, wenn man das sonst ja auch gut unter Kontrolle hat, außer eben zu Hause.

Solange man das noch nicht kann, wäre auch eine Allergie eine passende Ausrede. Ich kenne Leute, die mir ihren Allergien einigermaßen gut zurecht kommen untertags, aber bei ihrem Schlafplatz extrem empfindlich sind und deswegen niemanden ins Schlafzimmer lassen, weil sie dann wieder alles saugen müssen und von Pollen und Co befreien. Das ist ein geläufiges Problem, dass Allergiker besonders beim Schlaf sehr empfindlich sind und da noch heftiger reagieren, weil das natürliche Cortison sinkt.
Wenn deine Wohnung sehr klein ist, könntest du es damit begründen, dass du deinen Schlafplatz frei von Allergenen halten musst, da du sonst nachts Medikamente gegen Allergie einwerfen musst oder Probleme mit der Atmung bekommst, wenn du nicht alles putzt und die Bettwäsche und Textilien wäschst. Das ist was, was dem Waschzwang ja sogar ein wenig ähnelt, nur dass es kein Stigma hat.
 

cafard

Aktives Mitglied
Ausreden kann man sich ausdenken, wie man will: Anstreicher im Haus, etc, es wird gerade renoviert oder was auch immer.

Ich denke aber, das ist auf Dauer keine Lösung, es muss am eigentlichen Problem gearbeitet werden, wie hier schon jemand sagte, der Waschzwang sollte therapeutisch angegangen werden.

Wenn mich jemand aus meinem Freundeskreis permanent unter Vorwänden nicht in seine Wohnung mitnimmt, würde ich vermuten, dass etwas mit der Person nicht stimmt und wahrscheinlich früher oder später auf Distanz gehen.

Auf Dauer wird mit einem so ernsten Problem kein normales Leben möglich sein. Hier muss angesetzt werden.
 

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