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Ehefrau strikt gegen Corona-Impfung - soll ich darauf Rücksicht nehmen?

Arcticus

Mitglied
Hallo Leute,
Zunächst einmal bin ich nicht geimpft und habe ein bisschen Angst vor Spätfolgen durch die Impfung, weil alle Impfstoffe meiner Meinung nach nicht ausreichend erforscht sind und weil man immer wieder liest, dass angeblich Menschen infolge der Impfung sterben.
Ich habe weder die Zeit noch die Energie jede einzelne Quelle zu prüfen, aber die Sache ist die: Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die sich trotz Bedenken impfen lassen würden, einfach weil ich meine Grundrechte wiederhaben möchte - Urlaub, Restaurant, Kino, Schwimmbad, Konzerte usw. Ich würde das Risiko dafür in Kauf nehmen.
Bei meiner Frau ist es leider anders: Anders als ich hat sie nicht nur "ein bisschen Angst" vor der Impfung, sie lehnt die Impfung strikt und radikal ab.
Es heißt zwar, dass jeder selbst für seinen Körper verantwortlich ist, aber trotzdem kann man in einer Ehe meiner Meinung nach den Partner nicht einfach so übergehen und machen was man will. Ich habe auch schon überlegt, ob ich mich heimlich impfen lassen soll, weil dann meine Frau vor vollendeten Tatsachen stünde und wir keinen Streit darüber hätten, ob ich mich impfen lassen sollte oder nicht - aber das wäre ein ziemlich hinterfotziger Move und ein Vertrauensbruch, deshalb möchte ich das nicht ohne ihre Zustimmung machen.
Meine Frage an euch ist nicht, ob ich mich impfen lassen sollte oder nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Meine Frage an euch ist, ob die Ablehnung meiner Frau ein relevantes Kriterium für meine Entscheidung sein sollte. Ich will auch nicht als Pantoffelheld darstellen, aber meine Frau hat mir de facto verboten, dass ich mich impfen lasse, weil sie tatsächlich Angst davor hat, dass ich an den Spätfolgen der Impfung sterben könnte.
 

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weltenwanderin

Aktives Mitglied
Du kannst das für dich entscheiden, wie du willst. Aber das gilt auch für deine Frau. Ihr solltet eure Entscheidung respektieren. Deine Frau kann dir ja nichts verbieten, aber ich kann ihre Angst um deine Gesundheit sehr gut verstehen. An deiner Stelle würde ich mich fragen, ob ein solcher Eingriff in die eigene Gesundheit, bei der man schon ohnehin kein gutes Gefühl hat, nur wegen der Grundrechte notwendig ist. Dann gibst du genau dem Druck nach, der ausgeübt wird.
 

Addi

Mitglied
... dass ich an den Spätfolgen der Impfung sterben könnte.
Zuerst die schlechte Nachricht: Wir werden alle sterben ... mit oder ohne Impfung! Unser Leben endet doch tatsächlich mit dem Tod.

Zu den Spätfolgen kann ich nur sagen, wenn man schon so argumentiert, dass man sich schon etwas darüber informieren sollte, was bzw. wie lange Spätfolgen nach Impfungen auftreten und als solche auch gewertet werden. Es heißt nämlich NICHT, dass man Jahre später irgendeine Erkrankung bekommt und das auf die Impfung schieben kann. Spätfolgen nach einer Impfung sind maximal ein paar Wochen nach der Impfung zu werten, alles andere hat dann nix mehr mit der Impfung zu tun.

Und wenn man bedenkt, wie viele Millionen von Impfdosen inzwischen in den Oberarmen der Menschen auf der ganzen Welt verimpft wurden, kann man das Risiko wohl schon als sehr sehr minimal ansehen. Oder hast du irgendwo gelesen, dass Millionen Menschen nach der Coronaimpfung verstorben sind?

Sich von seinem Partner verbieten zu lassen, dass man sich impfen möchte, geht für mich gar nicht.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Es heißt zwar, dass jeder selbst für seinen Körper verantwortlich ist, aber trotzdem kann man in einer Ehe meiner Meinung nach den Partner nicht einfach so übergehen und machen was man will. Ich habe auch schon überlegt, ob ich mich heimlich impfen lassen soll, weil dann meine Frau vor vollendeten Tatsachen stünde und wir keinen Streit darüber hätten, ob ich mich impfen lassen sollte oder nicht - aber das wäre ein ziemlich hinterfotziger Move und ein Vertrauensbruch, deshalb möchte ich das nicht ohne ihre Zustimmung machen.
Darf ich fragen, wie du zu der Ansicht kommst, dass du deine Frau "übergehst" und sie nicht dich?

Gemäß dem was du schreibst bist du der vernünftigere und für Argumente zugänglichere Part in dieser Angelegenheit. Immerhin setzt du dich mit der Thematik auseinander und bist zumindest auch für andere Argumente ein wenig offen.

Deine Frau wiegelt aufgrund schlechter Information radikal ab und setzt dich zusätzlich unter Druck. Sie macht aus einem objektiven einen emotionalen Diskurs, indem sie die reine Sachebene verlässt und es zumindest subtil zu einem "Verrat" stilisiert, wenn du dich impfen lassen würdest.

Ich würde da weder ein Geheimnis noch einen Streit daraus machen.
Sag ihr klipp und klar, dass du ihre Meinung respektierst, aber einen anderen Weg gehen möchtest. Das muss sie akzeptieren und auch in einer langjährigen Beziehung muss man nicht in allen Dingen einer Meinung sein.
 

Narf

Aktives Mitglied
Also zuerst möchte ich kurz sagen, dass ich geimpft bin und auch jedem Rate, sich impfen zu lassen!
Dann ist es aber so, dass deine Frau die Impfung als eine Bedrohung und sogar Lebensgefahr wahrzunehmen scheint. In einer Ehe kann man sowas m.M. nach nicht ignorieren und es ist dann auch nicht die Entscheidung von einem allein.

Ich mache mal ein anderes Beispiel: ich bin Familienvater und der, der das Geld nach Hause bringt. Wenn ich jetzt beschließen würde ein irre schnelles Motorrad zu kaufen und damit an illegalen Straßenrennen teilzunehmen, wäre meine Frau zu recht stinke sauer! Sowas ist in einer Ehe niemals die Sache von einem allein.

Also du musst das jedenfalls mit deiner Frau diskutieren. Und vielleicht ist dann die Lösung am Schluss so, dass man sich nicht einigen kann, dann entscheidest natürlich du, da es dein Körper ist. Und du kannst von deiner Frau auch erwarten, dass sie deine Entscheidung dann akzeptiert. Aber sie hat schon das Recht an der Entscheidung mitzuwirken …
 
M

Miezie

Gast
Hallo Leute,
Zunächst einmal bin ich nicht geimpft und habe ein bisschen Angst vor Spätfolgen durch die Impfung, weil alle Impfstoffe meiner Meinung nach nicht ausreichend erforscht sind und weil man immer wieder liest, dass angeblich Menschen infolge der Impfung sterben.
Ich habe weder die Zeit noch die Energie jede einzelne Quelle zu prüfen, aber die Sache ist die: Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die sich trotz Bedenken impfen lassen würden, einfach weil ich meine Grundrechte wiederhaben möchte - Urlaub, Restaurant, Kino, Schwimmbad, Konzerte usw. Ich würde das Risiko dafür in Kauf nehmen.
Bei meiner Frau ist es leider anders: Anders als ich hat sie nicht nur "ein bisschen Angst" vor der Impfung, sie lehnt die Impfung strikt und radikal ab.
Es heißt zwar, dass jeder selbst für seinen Körper verantwortlich ist, aber trotzdem kann man in einer Ehe meiner Meinung nach den Partner nicht einfach so übergehen und machen was man will. Ich habe auch schon überlegt, ob ich mich heimlich impfen lassen soll, weil dann meine Frau vor vollendeten Tatsachen stünde und wir keinen Streit darüber hätten, ob ich mich impfen lassen sollte oder nicht - aber das wäre ein ziemlich hinterfotziger Move und ein Vertrauensbruch, deshalb möchte ich das nicht ohne ihre Zustimmung machen.
Meine Frage an euch ist nicht, ob ich mich impfen lassen sollte oder nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Meine Frage an euch ist, ob die Ablehnung meiner Frau ein relevantes Kriterium für meine Entscheidung sein sollte. Ich will auch nicht als Pantoffelheld darstellen, aber meine Frau hat mir de facto verboten, dass ich mich impfen lasse, weil sie tatsächlich Angst davor hat, dass ich an den Spätfolgen der Impfung sterben könnte.
Kein Partner hat das Recht zu entscheiden was der andere mit seinem Körper machen darf oder soll.
Wenn Sie sich nicht impfen lassen möchte, muss sie es nicht.
Aber du solltest selbst entscheiden was du für richtig hältst.

Mal anders gefragt: Wenn es keine Einschränkungen der Grundrechte für Ungeimpfte gäbe, würdest du dich dann impfen lassen wollen?
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Ich bekam diese Woche Biontech, 2 Tage taten alle Knochen weh, jetzt ist alles wieder gut. Lasst es machen, fertig. Corona wird zum Teil des Lebens. Entweder macht man bei der Impfung mit oder man ist gesellschaftlich komplett draußen. Reisen werden nicht mehr möglich sein, das Leben als solches wird stark eingeschränkt werden für Ungeimpfte. Besser eine Impfung als an Corona verrecken, wenn es einen erwischt. Als ich vor Weihnachten im Krankenhaus war, war bei mir Verdacht auf Corona. Da starben jeden Tag 2-3 Leute an Corona. Das Ganze ist sehr sehr ernst zu nehmen.
 

Amory

Aktives Mitglied
Ich würde auf keinen Fall heimlich impfen!
Das wäre wirklich ein Vertrauensbruch.

Wenn Du Dich impfen lassen möchtest, dann steh vor Deiner Frau dazu. Auch wenn es Diskussionen gibt. Da musst Du durch. Sie wird sich ja nicht deswegen scheiden lassen, sondern sie hat einfach Angst.
 

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