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Drogenkranker Bruder mit 40 wieder zurück bei den Eltern!

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Gast

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Hallo liebe Forumgemeinde,
ich habe ein Problem im Umgang mit meinem Bruder und mittlerweile auch meinen Eltern. Ich schwanke (seit er Anfang des Jahres bei meinen Eltern wieder eingezogen ist) zwischen Ablehnung, Hass und Mitleid.
Seit er Teenager war, nimmt er alle möglichen Drogen. Er hat noch nie was auf die Reihe bekommen, hat weder Schul-bzw. Berufsabschluss. Meine Eltern haben ihn schon immer verpimpelt, gleichzeitig aber auch beleidigt und beschimpft. An seinem Drogenproblem ist, für sie, die Gesellschaft schuld. Alle anderen haben alles falsch gemacht im Umgang mit ihrem Lieblingssohn (sogar die Oma!!) nur sie als Eltern, haben alles richtig gemacht! Was er sich so alles im Laufe der Jahre erlaubt hat, kann man hier gar nicht auflisten. Nur soviel; wenn ich mir nur ein Ding dieser Art geleistet hätte, wäre ich schon lange gestorben für mein wertes Elternhaus! Tja, so unterschiedlich kann der elterliche Umgang mit Geschwistern sein! Hat mich auch Jahre nicht mehr angehoben, aber seit er wieder im Lande ist, kann ich diesen Irrenhauszustand nicht mehr ertragen.
Er beschwert sich z.B. bei meinen Eltern, dass ihn beim seltenen Verwandtschaftsbesuch, keiner richtig beachtet. Darauf wird auch noch eingegangen und er wird bedauert! Der Grund ist aber, dass diesen Honk niemand akustisch verstehen kann. Er gibt nur noch unverständliches sinnfreies Gebrabbel (durch seine Drogen) von sich und darauf KANN gar keiner mehr eingehen. Er schnorrt sich bis zum Lebensende jetzt bei denen durch und fährt (natürlich unter Drogen) die Luxuskarre meines Vaters! Ein Wunder, dass noch nichts passiert ist. Für mich sind alle 3, meine Mutter, mein Vater und Bruder behandlungsbedürftig und gestört.
Man kann mit keinem der drei reden, jeder hat das Recht gepachtet. Meiner Mutter ist mittlerweile alles egal und mein Vater ist ein rechthaberischer, engstirniger Ignorant. Mit meinem Bruder ist ein Gespräch vollkommen aussichtslos und sinnfrei, aus akustischen und Logikgründen. Er gesteht sich nach mehr als 20Jahren noch nicht mal sein Drogenproblem ein. Ich vermute mal, dass ihm die Drogen schon das Hirn zerfressen haben. Er ist mein biologischer Bruder, aber mehr nicht. Wir hatten noch nie ein inniges Geschwisterverhältnis und das wird auch so nicht mehr anders. Würdet ihr noch zu seinem Geburtstag gehen? Meine Eltern statten ihm die volle Feier aus, bei der er sich selbst 5min sehen läßt. Den Rest der Zeit, sitze ich mit meinen Eltern und meiner Family allein am Tisch. Ist doch voll bescheuert?! Zu meinem Geburtstag und den sonstigen Feiern läßt er sich auch nicht sehen. Mit der Begründung, es würde ihn keiner beachten.
Wie würdet ihr auch die verfahrene Situation reagieren? Wie gesagt, Reden hab ich schon probiert, ist zwecklos!
 

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Gast

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Mein Gott, der Neid zerfrisst dich ja!

Nein, geh nicht hin. Du magst ja weder Bruder, Mutter, oder Vater.

So ganz blutjung wirst du nicht sein - wäre es nicht an der Zeit, sich innerlich abzunabeln?
 
L

LiebesLieschen

Gast
Wie würdet ihr auch die verfahrene Situation reagieren? Wie gesagt, Reden hab ich schon probiert, ist zwecklos!
Hallo Gast,

es ist nicht leicht sich von der eigenen Familie abzuwenden, aber ich befürchte dass das der einzige Weg ist, wenn jegliche Versuche im Sande verlaufen sind.

Ich würde den Kontakt abbrechen. Warum sollst du dich weiter bemühen, wenn keiner außer dir etwas ändern will? Das macht dich irgendwann krank.

Gruß

LiebesLieschen
 
G

Gast

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Dein Bruder kann mir nur leid tun, dich als Bruder zu haben. Er ist mit Sicherheit nicht so geboren. Vielleicht solltest du dich erstmal über DrogenKRANKE (ja es ist eine Krankheit) erkundigen, bevor du deinen Bruder so boshaft runter machst. Menschen, die Drogen nehmen sind extrem sensible Wesen, die irgendwann mal etwas sehr sehr schlimmes erlebt haben und mir diesem Schmerz nicht mehr klar kommen können. Und solche Leute wie du machen es nur noch schlimmer. Die brauchen jmd, der für Sie da ist und ihnen beisteht und keiner, der so Boshaftigkeit und herablassend ist.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Naja, Du bist stark frustrierst und das merkt man Dir an. Ich finde das aber auch nachvollziehbar.

Du musst nicht zu seiner Geburtstagsfeier gehen, wenn Du nicht willst, keinen Draht zu ihm hast und er zu Deiner ja auch nicht kommt. Wenn er selbst aber nur für fünf Minuten aufschlägt, will er die vielleicht selbst gar nicht? Kann es sein, dass das irgendwie ein Ding Deiner Eltern ist?

Wenn zwei Kinder so unterschiedlich behandelt werden, hat das Gründe. Du klingst aber, als könne man so etwas nicht reflektierend mit den Eltern besprechen?

Es bleibt Dir wohl tatsächlich nur, Abstand zu halten und Dich abzugrenzen.
 
G

Gast

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...danke für die beiden verständnissvolleren Antworten! Die 2antwortenden Gäste sind vermutlich selbst drogenkrank!...Das ich nicht lache, von wegen; "Drogenkranke sind alle sensible Wesen, denen nur geholfen und zugehört werden muss! Sie haben so viel durchgemacht!"...ach du meine Güte! Sicher bei anderen Drogenkranken, aber nicht bei diesem Fall!
Ich wüßte nicht, was mein Bruder durchgemacht haben sollte, dass diesen Zustand rechtfertigt!!!!!!!!!.....höchstens, dass er von allem zu viel hatte!....von ihm wurde nie irgendwas gefordert, er mußte noch nie was leisten, er konnte schon immer sein Ding machen! Das sind die typischen Antworten von Leuten, die in ihrem Leben versagt haben und mit 80 immer noch alles auf andere schieben. Ja keine Eigenverantwortung übernehmen! Das wäre ja auch unbequem! So ist es ja auch viel praktischer, da kann ich ja ruhigen Gewissens bis ans Lebensende auf Kosten anderer prassen und so weitermachen.
Nur zur Info: aus drogenmedizinischer und wissenschaftlicher Sicht kann man irgendwann, wenn man alles getan hat (und das ist nach 20 Jahren der Fall) die Leute nur noch sich selbst überlassen, das heißt: RAUSSCHMEISSEN! entweder sie packen es dann oder nicht! - was schwer ist beim eigenen Kind, aber es gibt keinen anderen Weg! es gibt KEINEN! man wird sonst mit in diesen Abgrund gezogen und wem wäre damit geholfen?!
Ich habe übrigens auch 2Kinder und mir würde nicht im Traum einfallen, sie derart ungleich zu behandeln. Das ist einfach nur krank!
 
G

Gast

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@weidebirke: wie meinst du das: "ein Ding deiner Eltern"?
...und ja, ich bin frustriert - total! Alles andere wäre in dem Fall auch unpassend.
Fällt mir grad ein :)
Eigentlich müßte ich hier der Drogenkranke sein, denn die Schei...kindheit hatte ich. Er ist immer derjenige gewesen, der sich alles erlauben konnte, der verwöhnte Kleine halt! Soviel dazu "schlimmes durchgemacht" und deswegen drogenkrank! Aus mir ist trotz der bescheuerten Kindheit noch was geworden!...kam allerdings nicht von dir, weidebirke! :)
 

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