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Drei seltsame Aspekte

L

LVchen

Gast
Hi,

wie ihr ja wisst, gehe ich seit Dezember zu meiner Therapeutin (um meine Probleme an sich geht es jetzt in dem Thread nicht) und was mir bei ihr auffällt:

- sie beginnt sehr auf Punkt und endet auf Punkt --- also selbst 1-2 Minuten darüber hinaus wären bei ihr wohl schon zu viel.
- sie verlangt, dass man Minimum 3 Tage vorher den Termin cancelt, andernfalls stellt sie die 80 Euro für die Therapiesitzung in Rechnung. Was ist aber, wenn man wirklich mal Gastro, Rückenblockaden oder was auch immer hat, wo man kaum noch mit aus dem Haus kommt?

Ein weiterer Punkt ist der, dass sie mitten in der Therapie Administratives klären will... und man eigentlich im Gespräch war. Das ist auch schon 2x passiert.

Wie seht Ihr das?

LG
LVchen
 

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P

pike

Gast
Ein weiterer Punkt ist der, dass sie mitten in der Therapie Administratives klären will... und man eigentlich im Gespräch war. Das ist auch schon 2x passiert.

Wie seht Ihr das?
Eher unprofessionell sehe ich sie. ;)

Was aber die Termine betrifft, bin ich davon überzeugt das es die richtige Lösung für eine Praxis ist. Sonst braucht man auch keine Termine, da kann jeder kommen und gehen wann er will. Ich mein wenn du aus Krankheitsgründen verhindert bist, musst du das nachweisen, ansonsten die Vorgaben zahlen.
 

Landkaffee

Urgestein
Bitte sie doch darum, das Administrative an den Anfang oder an das Ende der zur Verfügung stehenden Zeit zu legen.

Pünktlich mit der Sitzung zu beginnen und meistens auch ganz pünktlich eben diese zu beenden, das halte ich schon auch für wichtig. Das ist eben ein Bestandteil eines Dir und ihr Halt gebenden Rahmens, der sich das Setting nennt.
Verlässlichkeit.
Innerhalb dieses Rahmens sollte die Thera dann aber auch wirklich ganz für Dich da sein und vor Störungen (Telefon etc.) schützen.
Pünktlich... . Naja, auch Theras sind Menschen. Oft haben sie zwischen den Sitzungen nur 10 Minuten Zeit. Zeit, um das Fenster zu öffnen und zu schliessen. Frische Luft ist wichtig!
Zeit, um sich kurz ´mal die Beine zu vertreten, einen Schluck Tee zu trinken, ein Telefonat zu erledigen - und auch Therapeuten, die müssen ´mal auf die Toilette. Sollen die das bei Dir nicht dürfen?


Viel Erfolg bei Deiner Thera wünscht Dir
Landkaffee
 
Zuletzt bearbeitet:

Rene85

Aktives Mitglied
Grundsätzlich stimmt das schon, aber 3 Tage vorher finde ich schon heftig. 24 Stunden reichen da auch, denke ich. Wenn man wirklichmal blitzartig schlimm erkrankt, kann man auch mal paar stunden vorher absagen. natürlich sollte das nicht die regel sein. aber bei jedem kann das mal vorkommen und da kann man auch mal tolerant sein.
 
Deine Therapeutin arbeitet korrekt.

Begrenzte Termine sind sehr gut, deine Psyche gewöhnt sich im Lauf der Zeit an fest vorgegebene Zeiträume, in denen du Probleme besprechen und bearbeiten kannst. Dieses antrainierte Zeitfenster kannst du auch später nach der Therapie noch einsetzen, wenn du dich selbst mit Problemen oder Schwierigkeiten des Alltags auseinandersetzt, auf diese Weise kannst du verhindern, gedanklich über Stunden oder Tage immer wieder um deine Befindlichkeiten herumzukreisen.

Terminabsagen: natürlich ist das manchmal schwierig. Aber auch das ein gutes Training. Einerseits zeigt die Therapeutin Kompetenz und lebt vor, wie man sich um eigene Belange (und ein geregeltes Einkommen ohne unvorhergesehene Verdienstausfälle sind ein solcher Belang) kümmern kann. Andererseits wirst du im gesamten weiteren Leben feststellen, daß man die meisten unvorhersehbaren Situationen dennoch organisieren kann und muß.

Administratives während der Therapiestunde: es liegt in deinem Aufgabenbereich, dich um deine Belange zu kümmern. Wenn du sie als störend während der Stunde empfindest, hast du beispielsweise die Möglichkeit, zu Beginn jeder Stunde abzufragen, ob solche Dinge zu klären sind.
 

Landkaffee

Urgestein
Grundsätzlich stimmt das schon, aber 3 Tage vorher finde ich schon heftig. 24 Stunden reichen da auch, denke ich. Wenn man wirklichmal blitzartig schlimm erkrankt, kann man auch mal paar stunden vorher absagen. natürlich sollte das nicht die regel sein. aber bei jedem kann das mal vorkommen und da kann man auch mal tolerant sein.
Wer sagt denn, dass nicht hier und da auch ein Auge zugedrückt wird?
 
L

LVchen

Gast
Ich habe Minimum 1-2 Gastro-Dinger pro Jahr und ich habe auch ab und zu einen Hexenschuss und ich hatte auch schon Erkältungsinfekte, mit denen ich kaum aus dem Bett gekommen bin... also so unwahrscheinlich ist es jetzt nicht, dass man mal was hat...

Und nein, ich drücke mich nicht vor der Therapie. ;) Darum geht es nicht. Sondern es geht darum, dass wenn man wirklich was hat, man sich entweder hinschleppen muss oder eben der Geldbeutel leer wird.
 

_cloudy_

Urgestein
Mich würde mal interessieren, ob Therapeut überhaupt ein geschützter Beruf ist oder sich im Zweifel jeder Therapeut nennen darf (wenn er ohne kassenärztliche Zulassung arbeitet)

So einen selbsternannten Psychotherapeuten gibts hier ja auch..
 

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