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Diskriminiert wegen Maskenpflicht ?

primechecker

Aktives Mitglied
Was hältst du denn von dem Zwang, dass alle bei roter Ampel stehen bleiben sollen?

Dient der auch der Durchsetzung irgendwelcher Ziele, oder soll der evtl Leben schützen?
Dazu brauchst du aber nicht zwingend Zwang. :D

In einer libertären Gesellschaft können die Individuen selbst darüber entscheiden, welche "lebensunterstützenden" Maßnahmen (bspw. Ampeln) sie einführen oder nicht. Hier besteht dann meines Wissens nach schon eine gewisse Verpflichtung, allerdings nur wenn man sich auch willentlich dazu bereiterklärt, dieser Verpflichtung nachzukommen (zB. über Verträge). Es ist also die freie Entscheidung eines Jeden. In einer diktierenden Gesellschaft zwingt man das Individuum auch ohne seine Zustimmung zu etwas. Egal, ob das sinnvoll ist oder nicht. Das ist schon etwas problematisch, oder nicht?

Allerdings nehme ich mir manchmal auch die Freiheit heraus, so muss ich gestehen, bei rot geschalteter Ampel über eine Straße zu laufen. Aber bitte nicht weiter sagen...
Was das konkrete Ziel angeht, so kann man darüber sich natürlich streiten. Aber da ich kein Verantwortlicher bin für rote Ampeln, maße ich mir mal nicht an über deren Ziele zu mutmaßen.
 
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Tiefgefroren

Mitglied
Ich finde es gibt noch etwas viel gefährlicheres als den corona Virus und das sind die Menschen selbst. Wie seht ihr das?
Dieser These kann ich leider nur zustimmen. Der Mensch und sein Kollektivismus, sein Herdentrieb, sein blinder Gehorsam, seine Staatshörigkeit sind und waren der Menschheit größter Feind, gefährlicher als es Covid-19 je sein wird.

Diese durch die Medien zur apokalyptischen Katastrophe hochstilisierte Krise und die Art der meisten Regierungen diese zu lösen lässt sie wieder stolz auf die Bildfläche treten, all die Denunzianten und der Regime nützliche Idioten, wie jedes Mal.
Dabei werden neue durch die Autoritäten erlassene Anordnungen und Gesetze nicht im eigenständigen Denkprozess auf ihre Sinnhaftigkeit und Effektivität geprüft und hinterfragt, nein, es wird blind Folge geleistet und jedes Individuum welches es ihnen nicht gleichtut, ganz gleich aus welchem Grunde, (denn das Individuum zählt nicht mehr und des Einzelnen Freiheit und unterschiedliche gesundheitliche Bedürfnisse sind nichts mehr wert) wird als Staatsfeind verpönt und man erhöht sich selbst über diese Person.
Schließlich ist man derjenige, der der Autorität penibel und am allerbesten folgt und man möchte dafür natürlich auch Anerkennung von Vati Staat. Schließlich ist man ein gutes Schaf, der Vorzeigebürger der brav folgt und gehorsam ist, anders als diese Störenfriede und Querköpfe.

Dabei ist es ganz gleich ob die Abstandsregeln von 1,50m im Supermarkt gegen ein Virus welches sich in geschlossenen Räumen bis zu 8m weit bewegt und sich ganz sicherlich nicht an die vorgeschriebene Flugbahn hält komplett obsolet sind und nur dazu dienen den Schäfchen ein Gefühl der Scheinsicherheit und Kontrolle zu vermitteln. Wen interessiert das schon!
„Der Typ da, der hält zu der anderen Person die dies nicht einmal zu stören scheint nur 1,20m Abstand, da denunzieren wir ihn doch gleich mal bei der Polizei und die andere Person gleich mit weil die sich daran einfach nicht stört und den Typen nicht meldet.“
„ Die Verkäuferin hinter der Plastikscheibe hat ihre Maske nach Stunden Dauerarbeit mit Maske für einige Sekunden vom Gesicht entfernt um sich zu kratzen und mal Luft zu holen, habe ich genau gesehen, das wird dem Ordnungsamt gemeldet damit die den ganzen Supermarkt mal richtig schön auseinander nehmen. Hoffentlich wird die widerliche Corona-Leugnerin dann gefeuert.“
Und während diese Vorzeigebürger ihre Mitmenschen anschwärzen ergötzen sie sich an dem Gefühl scheinbarer Macht und der moralischen Selbsterhöhung über die anderen weil sie schließlich auf der richtigen Seite stehen und diese unterstützen und überhaupt und allgemein richtig gute Menschen sind die alles richtig machen während die anderen das Böse darstellen.

Und so kommt es dann halt, dass der ein oder andere Corofascho über das Ziel hinausschießt und ihm das Denunzieren einfach nicht effizient genug ist und nicht mehr langt.
Schließlich hat die Polizei die ganzen Meldungen der von ihm beobachteten „Schwerverbrecher“ nicht ernst genommen und ist einfach nicht ausgerückt um die Maßnahmen mit aller Gewalt durchzudrücken, worüber er sich sehr echauffierte und auf die Polizei schimpfte und beschloss, dass man dann eben die Zügel selbst in die Hand nehmen und für die Führung die tadellose Durchsetzung der Anordnungen und Maßnahmen garantieren muss.
So schreien diese Personen dann ihre Mitmenschen an, weil diese zwar die Abstandsregeln einhalten aber ihre maskierten Schädel nicht in die „richtige“ Richtung gedreht sind und nächstes Mal kriegt die Kassiererin mit Atemnot halt eins auf die Fresse wenn sie es wagt die Maske kurz abzunehmen und das Schwerverbrechen zu begehen sich auch noch an der Wange zu kratzen. Und der Typ der dreist nur 1,20m von der anderen Person entfernt stand und dieser A**** der den einfach nicht angeschwärzt hat und eben nicht so ein toller engagierter Bürger ist, die kriegen beide so derb auf die Maske, dass die es schon noch lernen werden.

TL;DR: Die Denunzianten, die heute ihre Mitmenschen melden, sind der gleiche Typus Mensch, die gleichen Charaktere und Persönlichkeiten die im letzten Jahrhundert andere bei Stasi und Gestapo verpfiffen haben.
Es ist diesem "besonderen" Schlag Mensch auch vollkommen gleich worum es geht und um was für Anordnungen es sich handelt, welche Auswirkungen die Gesetze haben oder eben nicht, es geht darum sich vor der Autorität und in der Gesellschaft als braver Bürger, als besserer Mensch aufzuspielen und sich über andere stellen zu können und das Gefühl zu haben Teil von etwas ganz Großem zu sein und mit dem Kollektiv gemeinsam eine gewisse Macht zu besitzen und jeder der aus der Reihe tanzt und nicht mitmacht …. tja….

Und bevor mich nun ein Corofascho nun auf Verdacht anschwärzt, da er sich vorstellen kann, dass ich, der ich diesen Text schreibe bestimmt auch keine Maske trage und mich generell nicht an die Maßnahmen halte:
Ich trage stets meine Maske. Warum? Weil ich eine Maske in Bus und Bahn und in Geschäften von mir selbst ausgehend als sinnvoll betrachte und finde, dass diese Maßnahme eine der Wenigen ist die tatsächlich helfen könnten und nicht widersinnig ist.
Dazu benötige ich keine Pflicht und niemanden der es mir vorschreibt.
Ich halte auch den Abstand ein aber nicht weil Frau Merkel es möchte oder weil es etwas bringen würde, sondern schlicht, weil ich schon immer einen gewissen Abstand zu fremden Menschen gehalten habe und es meinerseits schon immer hasste wenn andere mir auf die Pelle rückten.

Der Lockdown, das erzwungene Herunterfahren der Wirtschaft und das Aussetzen der Grundrechte und individuellen Freiheit als Präzedenzfall ist es woran ich mich tatsächlich richtig stoße und wo ich gegen war und wo ich nach wie vor gegen die Restriktionen bin.
Zumal man mit dem Tragen von Masken von denen es erst hieß, dass es ja nichts bringen würden, mit breitaufgestellten Tests wie in Südkorea und besserer Hygiene und Händedesinfizierung (welche ich schon ewig verwende) der Lage Herr hätte werden können ohne, dass die Regierung in Kombination mit anderen Regierungen den Weg in eine ausgewachsene Weltwirtschaftskrise ebnet die in der Konsequenz schlimmere und fatalere Auswirkungen haben wird als das Virus und ohne Aushebelung der Grundrechte.
 
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Tiefgefroren

Mitglied
Soll ich sterben weil die keine Maske vertragen?

Sisandra ich fasse das echt nicht. Ich halte mich an alles, und jemand mit Asthma ist ebenso ansteckend wie jeder andere.

Das wäre ja die Lizenz zum Anstecken.
Die sind nicht weniger ansteckend, wenn sie mit Asthma und ohne Maske durch die Läden gehen.
Aber geht mir auch nur ums Prinzip.
Ich habe noch keinen ohne Maske beim Einkaufen gesehen.
Unvorstellbar und hoffentlich verboten.
Deine Hysterie und irrationale, überzogene Angst ist ausschließlich Dein eigenes Problem und nicht das Problem der erkrankten Menschen.
Diese Menschen haben nicht für Deine Gefühlslage gesundheitlichen Schaden zu erdulden oder gar zu sterben und sie müssen sich wegen Deiner persönlichen aus der Luft gegriffenen Panik auch nicht einsperren lassen.
Wenn Dir das winzige Risiko einer Lungenkranken Person mit Attest ohne Maske zu begegnen und das noch viel, viel mikroskopischere, unwahrscheinlichere Risiko durch diese Person mit Covid-19 infiziert zu werden und der rechnerisch unwahrscheinliche Fall an dieser Infektion dann auch zu sterben zu hoch ist, dann steht es Dir frei da Heim zu bleiben und Dich selbst aus Angst einzusperren. Das kannst Du frei entscheiden und machen um Dich so vor der gefühlten Bedrohung zu schützen. Du hast aber nicht das Recht anderen Menschen, weil sie Lungenkrank sind, ihre Freiheitsrechte zu entziehen oder sie unter der Maske zum Sterben zu verurteilen damit Du Dich besser fühlst und ruhig ohne deine übertriebenen Ängste einkaufen gehen kannst.

Natürlich hat man nicht das Recht einen anderen Menschen bewusst und absichtlich oder bewusst fahrlässig mit einer Krankheit zu infizieren aber ein Lungenkranker der im Supermarkt ohne Maske einkaufen geht erfüllt diesen Tatbestand mit Nichten.
Wenn dem so wäre, so wäre jeder der früher schon einmal mit einem Schnupfen und ohne Maske zur Arbeit erschienen ist oder der ohne zu wissen, dass er ein Wirt von Grippeviren oder eines bakteriellen Infekts war, eine andere Person damit angesteckte weil er in der Vergangenheit keine Maske getragen hat, ein Verbrecher und das träfe höchstwahrscheinlich auf alle zu und somit auch auf Dich Kollege. Und ja, theoretisch kann man auch an einer Grippe, einer Mandelentzündung o.Ä. sterben der Unterschied liegt lediglich in der Todesrate und die ist bei Covid-19 nicht mal abschließend geklärt, die Zahlen sind da sehr, sehr ungenau.

Das offene Zelebrieren des Sozial-Darwinismus ist im Übrigen absolut köstlich, wirklich hochgradig amüsant und vielsagend. Als freiheitlicher Mensch weiß man momentan wirklich nicht ob man über diese Realsatire dauerhaft lachen oder an ihr verzweifeln soll.

Wenn man etwas derart selbstentlarvendes liest was in der Implementierung Folgendes bedeuten würde:
„Friss oder Stirb! Maskenpflicht ist das Diktum der Zeit! Wem es nicht gelingt sich an das neue Diktat der Gesellschaft anzupassen, weil er erkrankt ist, wird zwangsläufig ausselektiert werden. Ausnahmen für bestimmte Individuen? Unterschiedliche gesundheitliche Bedürfnisse verschiedener Menschen? Never! Hier herrscht das Gleichheitsdiktat! Nur der, der die Maske tragen kann hat ein Recht in der Gesellschaft zu partizipieren. Die Lungenkranken, pah, die können den Erstickungstot sterben, Hauptsache Vater Staat befreit mich von meiner irrationalen Angst und unbegründeten Panik vor wenigen schwer Vorerkrankten ohne Maske und zwingt diese nicht ausschlaggebende Minorität diese zu tragen AUS PRINZIP oder sperrt sie ein, damit ich ein Gefühl von Scheinsicherheit haben kann.
Denn in meinem narzisstischen Weltbild ist mein Gefühlszustand wichtiger als die Leben und die Rechte irgendwelcher erkrankter Menschen! Was sind die auch einfach krank, schön blöd und rücksichtslos von denen!“
, denkt man echt man ist im falschen Film!

"Das Grundrecht auf persönliche Freiheit endet da, wo andere Personen geschädigt werden können".
Die persönliche Freiheit endet tatsächlich dort wo die eines anderen beginnt und wo man einem anderen Menschen aktiv schadet.
Die Menschen mit schweren Atemwegerkrankungen die keine Maske tragen schränken Dich allerdings weder in Deiner Freiheit ein noch fügen sie Dir Schaden zu. Du hingegen plädierst dafür diesen Menschen entweder per Gesetz die Bewegungsfreiheit zu rauben und sie in ihren Wohnungen einzukerkern und aus dem öffentlichen Raum zu entfernen oder ihnen durch das Aufzwingen der Maske aktiv, konkreten gesundheitlichen Schaden zuzufügen und ihren Tod in Kauf zu nehmen.
 

Sadie02

Aktives Mitglied
Und nur in Bawü.

Ist für mich total schwachsinnig. Weil diese Menschen keine Luft bekommen, müssen sie auch mich nicht schützen???

In Bayern gibt es solchen absoluten Unsinn zumn Glück nicht.

In Bawü sind aber auch die Coronagegner sehr viele.

Bei Verkäuferinnen habe ich jedes Verständnis, dass die an der Kassemit Scheibe die Maske auch mal absetzen.

Ich muss dich jetzt auch mal enttäuschen.

Wer aus medizinischen Gründen eine Befreiung von der völlig unsinnigen Mundschutzpflicht (Maskenpflicht gibt es nicht) bekommt, entscheidet auch in Bayern immer noch der Arzt, und nicht der bayrische Law-and-order-Ministerpräsident :) .

Zweitens hilft dir bei Asthma (Zitat von dir über deine bedauernswerte Kollegin) kein Psychtherapeut. Du solltest erst mal begreifen, was Asthma ist. Und im Übrigen, ganz unvorstellbar für dich, gibt es auch schwer traumatisierte Menschen, die rein aus psychischen Gründen keinen Mundschutz tragen können. Und die haben alles verdient, gewiss aber keinen Spott.

Dir allerdings könnte ein Psychotherapeut eventuell helfen, deine völlig überzogenen Ängste vor Corona und einer Ansteckung etwas zu mildern. Das käme dann auch deinen Mitmenschen zugute.
Leben und leben lassen heißt nicht, dass du hier ganze Menschen-Gruppen nach Belieben ank****n kannst!
 

nichtabgeholt

Namhaftes Mitglied
In einer libertären Gesellschaft können die Individuen selbst darüber entscheiden, welche "lebensunterstützenden" Maßnahmen (bspw. Ampeln) sie einführen oder nicht. Hier besteht dann meines Wissens nach schon eine gewisse Verpflichtung, allerdings nur wenn man sich auch willentlich dazu bereiterklärt, dieser Verpflichtung nachzukommen (zB. über Verträge). Es ist also die freie Entscheidung eines Jeden. In einer diktierenden Gesellschaft zwingt man das Individuum auch ohne seine Zustimmung zu etwas. Egal, ob das sinnvoll ist oder nicht. Das ist schon etwas problematisch, oder nicht?
Ich könnte also in einer libertären Gesellschaft mit der Gemeinschaft (vertreten durch den Staat) aushandeln, wie schnell ich in einer Tempo-30-Zone fahren darf. Wenn ich z.B. einen Betrag X bezahle, darf ich dort mit 120 durchbrettern.
 

Angua

Aktives Mitglied
naja, also nach Momos Schliderung zu urteilen, ist ihre Bekannte sicher keine Person, die sich irgendwie unkooperativ oder provokativ verhält. ich glaube, das ist auch garnicht nötig: Selbst wenn man sich ganz unauffällig verhält hat man es wohl dieser Tage ohne Maske nicht leicht.
Ich habe keine Ahnung, welche Person Momos Bekannte ist, aber wenn sie glaubt, daß sie zu dieser Zeit maskenlos in einem Geschäft herumlaufen kann, ohne daß sie mal angesprochen wird, würde ich sagen, sie ist ein wenig weltfremd. Es steht niemandem auf die Stirn geschrieben, ob er ohne Maske unterwegs ist, weil ihm das entweder peripher am A**** vorbei geht oder ob man einfach keine tragen kann.
 

Fadeaway

Namhaftes Mitglied
Eine Arbeitskollegin von mir leidet unter Asthma und darf absolut keine Maske tragen. Einkaufen muss sie trotzdem und erntet dafür böse Blicke und wurde auch schon von anderen Kunden die meinen Ordnungshüter spielen zu müssen darauf angesprochen und denunziert. Ich halte diese Maskenpflicht sowieso für übertrieben und finde es nicht gut wie manche damit umgehen. Vor kurzem habe ich auch gelesen, dass ein Mann eine Frau geschlagen hat nur, weil sie gehustet hat. Ich finde es gibt noch etwas viel gefährlicheres als den corona Virus und das sind die Menschen selbst. Wie seht ihr das?
Ohne sämtliche Antworten gelesen zu haben, muss ich da zustimmen! 👍🏻

Menschen, die andere gefährden, nur weil sie meinen, Corona wäre eine Erfindung von mutmasslichen Weltbeherrschern/innen, sind eine Gefahr für die Welt.
 

Fadeaway

Namhaftes Mitglied
Deine Hysterie und irrationale, überzogene Angst ist ausschließlich Dein eigenes Problem und nicht das Problem der erkrankten Menschen.
Diese Menschen haben nicht für Deine Gefühlslage gesundheitlichen Schaden zu erdulden oder gar zu sterben und sie müssen sich wegen Deiner persönlichen aus der Luft gegriffenen Panik auch nicht einsperren lassen.
Wenn Dir das winzige Risiko einer Lungenkranken Person mit Attest ohne Maske zu begegnen und das noch viel, viel mikroskopischere, unwahrscheinlichere Risiko durch diese Person mit Covid-19 infiziert zu werden und der rechnerisch unwahrscheinliche Fall an dieser Infektion dann auch zu sterben zu hoch ist, dann steht es Dir frei da Heim zu bleiben und Dich selbst aus Angst einzusperren. Das kannst Du frei entscheiden und machen um Dich so vor der gefühlten Bedrohung zu schützen. Du hast aber nicht das Recht anderen Menschen, weil sie Lungenkrank sind, ihre Freiheitsrechte zu entziehen oder sie unter der Maske zum Sterben zu verurteilen damit Du Dich besser fühlst und ruhig ohne deine übertriebenen Ängste einkaufen gehen kannst.

Natürlich hat man nicht das Recht einen anderen Menschen bewusst und absichtlich oder bewusst fahrlässig mit einer Krankheit zu infizieren aber ein Lungenkranker der im Supermarkt ohne Maske einkaufen geht erfüllt diesen Tatbestand mit Nichten.
Wenn dem so wäre, so wäre jeder der früher schon einmal mit einem Schnupfen und ohne Maske zur Arbeit erschienen ist oder der ohne zu wissen, dass er ein Wirt von Grippeviren oder eines bakteriellen Infekts war, eine andere Person damit angesteckte weil er in der Vergangenheit keine Maske getragen hat, ein Verbrecher und das träfe höchstwahrscheinlich auf alle zu und somit auch auf Dich Kollege. Und ja, theoretisch kann man auch an einer Grippe, einer Mandelentzündung o.Ä. sterben der Unterschied liegt lediglich in der Todesrate und die ist bei Covid-19 nicht mal abschließend geklärt, die Zahlen sind da sehr, sehr ungenau.

Das offene Zelebrieren des Sozial-Darwinismus ist im Übrigen absolut köstlich, wirklich hochgradig amüsant und vielsagend. Als freiheitlicher Mensch weiß man momentan wirklich nicht ob man über diese Realsatire dauerhaft lachen oder an ihr verzweifeln soll.

Wenn man etwas derart selbstentlarvendes liest was in der Implementierung Folgendes bedeuten würde:
„Friss oder Stirb! Maskenpflicht ist das Diktum der Zeit! Wem es nicht gelingt sich an das neue Diktat der Gesellschaft anzupassen, weil er erkrankt ist, wird zwangsläufig ausselektiert werden. Ausnahmen für bestimmte Individuen? Unterschiedliche gesundheitliche Bedürfnisse verschiedener Menschen? Never! Hier herrscht das Gleichheitsdiktat! Nur der, der die Maske tragen kann hat ein Recht in der Gesellschaft zu partizipieren. Die Lungenkranken, pah, die können den Erstickungstot sterben, Hauptsache Vater Staat befreit mich von meiner irrationalen Angst und unbegründeten Panik vor wenigen schwer Vorerkrankten ohne Maske und zwingt diese nicht ausschlaggebende Minorität diese zu tragen AUS PRINZIP oder sperrt sie ein, damit ich ein Gefühl von Scheinsicherheit haben kann.
Denn in meinem narzisstischen Weltbild ist mein Gefühlszustand wichtiger als die Leben und die Rechte irgendwelcher erkrankter Menschen! Was sind die auch einfach krank, schön blöd und rücksichtslos von denen!“
, denkt man echt man ist im falschen Film!



Die persönliche Freiheit endet tatsächlich dort wo die eines anderen beginnt und wo man einem anderen Menschen aktiv schadet.
Die Menschen mit schweren Atemwegerkrankungen die keine Maske tragen schränken Dich allerdings weder in Deiner Freiheit ein noch fügen sie Dir Schaden zu. Du hingegen plädierst dafür diesen Menschen entweder per Gesetz die Bewegungsfreiheit zu rauben und sie in ihren Wohnungen einzukerkern und aus dem öffentlichen Raum zu entfernen oder ihnen durch das Aufzwingen der Maske aktiv, konkreten gesundheitlichen Schaden zuzufügen und ihren Tod in Kauf zu nehmen.
Das muss zitiert werden, damit es nie vergessen wird.
 

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