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Diskriminiert wegen Maskenpflicht ?

Kareena

Namhaftes Mitglied
Ich finde es anstrengend und ich bin froh wenn die Maskenpflicht irgendwann wieder aufgehoben wird. Man kriegt auf Dauer echt keine Luft und ich benutze deswegen immer ein Tuch. Das ist irgendwann auch suboptimal, weil es häufig verrutscht.

Gerade wenn ich aus beruflichen Gründen mit öffentlichen Verkehrsmittel fahre ist es eine richtige Hölle. Ich musste gestern über eine halbe Stunde fahren und ich war froh wenn dieser Tag vorbei ist. Dann war ich kurz draußen und habe sie dann abgesetzt. Dann musste ich sie wieder aufsetzen weil ich irgedwelche Lebensmittel kaufen muss.


Ich halte mich an Abständen und gehe respektvoll mit anderen Leuten um. Dennoch kann ich die Maskenpflicht nicht nachvollziehen.
 

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primechecker

Aktives Mitglied
Das Problem ist für mich, als Anhänger von eher libertären Ideologien, der Zwang. Das hat gewisse Gründe, warum das ein Problem ist.

Beispielsweise kann nicht absolut sicher und zweifelsfrei etwas bewiesen werden. Sprich eine Zwangsmaßnahme ist nicht absolut sicher beweisbar. Daraus folgt, dass Zwangsmaßnahmen auch ihren behaupteten Zweck nicht erfüllen könnten (z.B. statt positiver Effekte treten negative auf). Das Anziehen von Masken könnte also auch möglicherweise nicht gegen Krankheiten schützen oder sogar Krankheit fördern. Trotzdem werden dann im Kollektiv die Menschen gezwungen dieser Masken-Pflicht nachzukommen.

Durch Zwang können Ziele durchgesetzt werden, die nicht im Interesse anderer Individuen sind. Beispielsweise könnten Individuen, die eine Maske tragen, Panik bekommen oder Luftnot. Da es aber Zwang ist, können sie diesem Schicksal nicht entkommen.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Ach komm, Vio, echt nicht...was hat denn das mit stigmatisierend und asozial zu tun?
naja, also wenn man Leute bepöbelt finde ich das schon asozial. ich denke, niemand hätte größere Probleme damit, wenn es bei höflichen Nachfragen bliebe, aber wie gesagt: Es gibt ja leider auch ne Menge solcher selbsternannter Ordnungshüter, die Leute echt harsch angehen und sie eben bepöbeln. Und das finde ich einfach ziemlich asso....
Also mir persönlich würde das nicht im Traum einfallen, jemand wildfremden auf sowas überhaupt anzusprechen: Es sei denn, ich wäre der Ladenbesitzer, oder sonst wie in diesme Kontext für die Einhaltung der Maskenpflicht verantwortlich: Dann muss man (höflich) nachfragen. Aber das muss echt nicht Hinz und Kunz machen und am Ende auch noch pampig. also wenn sich Leute eben genötigt fühlen müssen, sich eine Alibimaske aufzusetzen finde ich das schlimm.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Beispielsweise kann nicht absolut sicher und zweifelsfrei etwas bewiesen werden. Sprich eine Zwangsmaßnahme ist nicht absolut sicher beweisbar. Daraus folgt, dass Zwangsmaßnahmen auch ihren behaupteten Zweck nicht erfüllen könnten (z.B. statt positiver Effekte treten negative auf). Das Anziehen von Masken könnte also auch möglicherweise nicht gegen Krankheiten schützen oder sogar Krankheit fördern. Trotzdem werden dann im Kollektiv die Menschen gezwungen dieser Masken-Pflicht nachzukommen.
Diesen Punkt verstehe ich bis zu einem gewissen Grad: Ich meine- ich bin da ja auch ein liberal denkender Mensch und als solcher hat man eben ein waches Auge auf jede Zwangsmaßnahme: Jedoch ist es hier eben auch einfach eine Sache die man logisch begreifen kann: Es ist vielleicht nicht zweifelsfrei bewiesen, DASS es was bringt, aber es ist absolut nachvollziehbar, dass man diese Vermutung hat und es ist ebenso nachvollziehbar, dass man in so einer lage in der wir jetzt sind, keine 100% sicheren Infos hat und deswegen auf die halbwegs sicheren Infos zurückgreifen muss. Und von dem her ist es eben plausibel, es mit den masken zu versuchen. Ich sehe es als versuch an ("Versuch macht kluch" wie es so schön heißt)
Durch Zwang können Ziele durchgesetzt werden, die nicht im Interesse anderer Individuen sind. Beispielsweise könnten Individuen, die eine Maske tragen, Panik bekommen oder Luftnot. Da es aber Zwang ist, können sie diesem Schicksal nicht entkommen.
Diesen teil verstehe ich jetzt zb eher weniger: Welche Ziele sollten das sein? Wer hat etwas davon, wenn ein anderer panik bekommt? Also das ist für mich persönlich nicht plausibel, dass irgendwer das Ziel haben sollte, Luftnot und Panik bei maskenträgern zu erzeugen. Da erscheint es mir logischer, dass dahinter einfach der Versuch steht, die Ansteckungsgefahr zu verringern. Ich denke, das muss man wirklich einfach total nüchtern betrachten. Momentan sind so viele haarsträubende Theorien unterwegs. Die können einen leicht anstecken. Da sollte man vorsichtig sein und mal ganz nüchtern überlegen: Wem nützt es was, wenn die Leute alle mit Masken rumlaufen und ein paar Leute panik haben? KANN es überhaupt einen anderen Nützen geben außer den Infektionsschütz? Mir fällt jedenfalls keiner ein.
Ob das mit den Masken nun DER masterplan schlechthin ist und was bringt können wir ja erst hinterher sagen, aber ich denke, einen Versuch ist es wert.
jedoch darf man eben auch der anderne Seite nicht vermuten, dass es die Rettung sein wird und man darf vor allem nicht anfangen, Leute, die sich nicht dran halten zu bepöbeln: Es kann immer sein, dass man den falschen trifft: Also jemanden, der keine Maske tragen kann. und selbst wenn er könnte: Es gehört sich eifnach nicht, jemanden zu bepöbeln....
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Das Problem ist für mich, als Anhänger von eher libertären Ideologien, der Zwang. Das hat gewisse Gründe, warum das ein Problem ist.

Beispielsweise kann nicht absolut sicher und zweifelsfrei etwas bewiesen werden. Sprich eine Zwangsmaßnahme ist nicht absolut sicher beweisbar. Daraus folgt, dass Zwangsmaßnahmen auch ihren behaupteten Zweck nicht erfüllen könnten (z.B. statt positiver Effekte treten negative auf). Das Anziehen von Masken könnte also auch möglicherweise nicht gegen Krankheiten schützen oder sogar Krankheit fördern. Trotzdem werden dann im Kollektiv die Menschen gezwungen dieser Masken-Pflicht nachzukommen.

Durch Zwang können Ziele durchgesetzt werden, die nicht im Interesse anderer Individuen sind. Beispielsweise könnten Individuen, die eine Maske tragen, Panik bekommen oder Luftnot. Da es aber Zwang ist, können sie diesem Schicksal nicht entkommen.
Was hältst du denn von dem Zwang, dass alle bei roter Ampel stehen bleiben sollen?

Dient der auch der Durchsetzung irgendwelcher Ziele, oder soll der evtl Leben schützen?
 

Angua

Aktives Mitglied
naja, also wenn man Leute bepöbelt finde ich das schon asozial. ich denke, niemand hätte größere Probleme damit, wenn es bei höflichen Nachfragen bliebe, aber wie gesagt: Es gibt ja leider auch ne Menge solcher selbsternannter Ordnungshüter, die Leute echt harsch angehen und sie eben bepöbeln. Und das finde ich einfach ziemlich asso....
Also mir persönlich würde das nicht im Traum einfallen, jemand wildfremden auf sowas überhaupt anzusprechen: Es sei denn, ich wäre der Ladenbesitzer, oder sonst wie in diesme Kontext für die Einhaltung der Maskenpflicht verantwortlich: Dann muss man (höflich) nachfragen. Aber das muss echt nicht Hinz und Kunz machen und am Ende auch noch pampig. also wenn sich Leute eben genötigt fühlen müssen, sich eine Alibimaske aufzusetzen finde ich das schlimm.
Es kommt halt auch darauf an, was die Leute tun, die "bepöbelt" werden.
Das hat auch nichts mit Ordnungshütern zu tun. Man muß halt damit rechnen, daß man angesprochen wird. Schau, wir sind auch für die Einhaltung der Maskenpflicht verantwortlich, aber unsere un-maskenpflichtigen Kunden haben das Gespräch aktiv mit uns gesucht und nicht gewartet, bis sie angesprochen wurden.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Es kommt halt auch darauf an, was die Leute tun, die "bepöbelt" werden.
Das hat auch nichts mit Ordnungshütern zu tun. Man muß halt damit rechnen, daß man angesprochen wird. Schau, wir sind auch für die Einhaltung der Maskenpflicht verantwortlich, aber unsere un-maskenpflichtigen Kunden haben das Gespräch aktiv mit uns gesucht und nicht gewartet, bis sie angesprochen wurden.
naja, also nach Momos Schliderung zu urteilen, ist ihre Bekannte sicher keine Person, die sich irgendwie unkooperativ oder provokativ verhält. ich glaube, das ist auch garnicht nötig: Selbst wenn man sich ganz unauffällig verhält hat man es wohl dieser Tage ohne Maske nicht leicht.
 
A

Alböguhl

Gast
Keiner muß tun was er nicht will, in Deutschland.
Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
Kann auch jeder Zeit Auswandern, wenn's Ihm hier zu streng ist, oder er freier Leben will!
Vor allem, wenn es darum geht, den eigenen Lebensweg zu gehen und seinen eigenen Sinn des Lebens zu verwirklichen.
 

primechecker

Aktives Mitglied
Diesen Punkt verstehe ich bis zu einem gewissen Grad: Ich meine- ich bin da ja auch ein liberal denkender Mensch und als solcher hat man eben ein waches Auge auf jede Zwangsmaßnahme: Jedoch ist es hier eben auch einfach eine Sache die man logisch begreifen kann: Es ist vielleicht nicht zweifelsfrei bewiesen, DASS es was bringt, aber es ist absolut nachvollziehbar, dass man diese Vermutung hat und es ist ebenso nachvollziehbar, dass man in so einer lage in der wir jetzt sind, keine 100% sicheren Infos hat und deswegen auf die halbwegs sicheren Infos zurückgreifen muss. Und von dem her ist es eben plausibel, es mit den masken zu versuchen. Ich sehe es als versuch an ("Versuch macht kluch" wie es so schön heißt)

Diesen teil verstehe ich jetzt zb eher weniger: Welche Ziele sollten das sein? Wer hat etwas davon, wenn ein anderer panik bekommt? Also das ist für mich persönlich nicht plausibel, dass irgendwer das Ziel haben sollte, Luftnot und Panik bei maskenträgern zu erzeugen. Da erscheint es mir logischer, dass dahinter einfach der Versuch steht, die Ansteckungsgefahr zu verringern. Ich denke, das muss man wirklich einfach total nüchtern betrachten. Momentan sind so viele haarsträubende Theorien unterwegs. Die können einen leicht anstecken. Da sollte man vorsichtig sein und mal ganz nüchtern überlegen: Wem nützt es was, wenn die Leute alle mit Masken rumlaufen und ein paar Leute panik haben? KANN es überhaupt einen anderen Nützen geben außer den Infektionsschütz? Mir fällt jedenfalls keiner ein.
Ob das mit den Masken nun DER masterplan schlechthin ist und was bringt können wir ja erst hinterher sagen, aber ich denke, einen Versuch ist es wert.
jedoch darf man eben auch der anderne Seite nicht vermuten, dass es die Rettung sein wird und man darf vor allem nicht anfangen, Leute, die sich nicht dran halten zu bepöbeln: Es kann immer sein, dass man den falschen trifft: Also jemanden, der keine Maske tragen kann. und selbst wenn er könnte: Es gehört sich eifnach nicht, jemanden zu bepöbeln....
Es geht auch um die Theorie. Bitte also theoretisch durchdenken. Natürlich kann das in der Praxis konkret anders aussehen (wobei die Gültigkeit der Theorie weiterhin Bestand haben sollte). Menschen sollten eben gewisse Konzepte überhaupt erst mal verstehen, um dann ein vernünftiges gesellschaftliches Handeln daraus ableiten zu können. Ist allerdings nicht ganz trivial.

Mal ein Argument, was du verwendest:

"Es ist vielleicht nicht zweifelsfrei bewiesen, DASS es was bringt, aber es ist absolut nachvollziehbar, dass man diese Vermutung hat und es ist ebenso nachvollziehbar, dass man in so einer lage in der wir jetzt sind, keine 100% sicheren Infos hat und deswegen auf die halbwegs sicheren Infos zurückgreifen muss. Und von dem her ist es eben plausibel, es mit den masken zu versuchen. Ich sehe es als versuch an ("Versuch macht kluch" wie es so schön heißt)"

Klar kann man es versuchen und es ist nachvollziehbar mit den Masken. Genauso ist es aber auch nachvollziehbar, dass die Masken nichts bringen könnten oder sich negativ auswirken könnten. Und daraus resultiert dann eben, dass man es nicht macht. Es gibt für beide Verhaltensweisen (Tragen/Nichtragen von Masken) nachvollziehbare Gründe und auch Informationen.

Andere Ziele für das Tragen von Masken:

"Diesen teil verstehe ich jetzt zb eher weniger: Welche Ziele sollten das sein? Wer hat etwas davon, wenn ein anderer panik bekommt? Also das ist für mich persönlich nicht plausibel, dass irgendwer das Ziel haben sollte, Luftnot und Panik bei maskenträgern zu erzeugen."

Da gibt es vermutlich auch diverse Theorien (im Internet) darüber, welche nicht offiziellen Ziele mit dem Tragen von Masken verbunden sein könnten. Es muss ja auch nicht explizit jetzt darauf ausgerichtet sein, dass jemand Beschwerden mit der Maske bekommt. Das war ja nur ein Beispiel. Ich meinte es eher so, dass mit dem Ziel "Verpflichtendes Tragen von Masken" Menschen Probleme wie Luftnot/Panik (als Beispiel) bekommten könnten. Das sind dann natürlich konträre Interessen, die da aufeinander prallen.

Außerdem: Bloß weil einem jetzt nicht auf Anhieb etwas einfällt, bedeutet das ja nicht, dass nicht doch (plausible) anderweitige Ziele dahinterstecken könnten, die beispielweise weniger am Wohl der Bevölkerung ausgerichtet sind.
Es ist ja nun auch so, dass man der offiziellen Darstellung immer leicht glauben kann. Das ist sehr einfach und mit keinem Aufwand verbunden. Wenn sie einigermaßen plausiblel erscheint, dann scheinen sich doch viele Menschen damit zufrieden zu geben. Durchaus verständlich. Nur ist es leider so, dass diese offiziellen Darstellungen nicht unbedingt stimmen müssen. Und dieses Bewusstsein des kritischen Denkens für ein Volk wäre wünschenswert (für mich).
 
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