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Diskriminiert wegen Maskenpflicht ?

Insta

Namhaftes Mitglied
Die sind nicht weniger ansteckend, wenn sie mit Asthma und ohne Maske durch die Läden gehen.
Aber geht mir auch nur ums Prinzip.
Ich habe noch keinen ohne Maske beim Einkaufen gesehen.
Wenn das Schule macht kannst Du auch davon ausgehen dass bald 80 Millionen Menschen Asthma haben ;) Es soll ja Ärzte geben die krank schreiben auch wenn man nicht sooo krank ist. Und genauso wird es dann auch laufen. Ab zum Arzt und erzählen dass man ja keine Luft bekommt und dann gibt es die Bescheinigung.

Ich trag auch nicht gern die Maske, man kann sich aber auch echt anstellen. Schutz der Mitbürger ist egal, Hauptsache ich.
 

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Rose

Urgestein
Wenn das Schule macht kannst Du auch davon ausgehen dass bald 80 Millionen Menschen Asthma haben ;) Es soll ja Ärzte geben die krank schreiben auch wenn man nicht sooo krank ist. Und genauso wird es dann auch laufen. Ab zum Arzt und erzählen dass man ja keine Luft bekommt und dann gibt es die Bescheinigung.

Ich trag auch nicht gern die Maske, man kann sich aber auch echt anstellen. Schutz der Mitbürger ist egal, Hauptsache ich.
So einfach ist das auch nicht.
 

Catley77

Namhaftes Mitglied
Insta, ich bin mir grad nicht sicher, wie du das meinst - ironisch oder real?
Vor allem gehts mit um diesen Satz:
>Ich trag auch nicht gern die Maske, man kann sich aber auch echt anstellen. Schutz der Mitbürger ist egal, Hauptsache ich< (Zitat Insta)
 

Insta

Namhaftes Mitglied
Insta, ich bin mir grad nicht sicher, wie du das meinst - ironisch oder real?
Vor allem gehts mit um diesen Satz:
>Ich trag auch nicht gern die Maske, man kann sich aber auch echt anstellen. Schutz der Mitbürger ist egal, Hauptsache ich< (Zitat Insta)
Ich trage nicht gern eine Maske und es ist unangenehm. Mehr als das. Aber ich kann wohl wenn wir das alle tun das Risiko einer Ansteckung zumindest minimieren. Und dann ist mir wohl der Schutz aller wichtiger als meine eigenen Befindlichkeiten.

Wobei ich noch unterscheiden muss, wenn jemand wie Rose stundenlang damit im Supermarkt ist muss man andere Wege finden. Aber nicht für den Kunden, der sich da 20 Minuten rumtreibt….
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Also so einfach ist das auch nicht mit dem Attest. Das bekommt definitiv nicht jeder. Aber die, die es bekommen, für die ist es auch wichtig. Und bei solchen Menschen kann man eh davon ausgehen, dass die peinlichst genau darauf achten, sich nicht anzustecken (weil das für sie persönlich der Supergau wäre). Also diese Menschen werden eh übervorsichtig sein, so dass die maske eh nur noch das I-Tüpfelchen wäre und man annehmen kann, dass nicht genau DIESE Menschen der total Virenhort wären.
Meine Mutter zB hat Asthma (und das garnicht so wenig, sondern schon ordentlich. Also wenn Erkältungszeit ist, wird bei der aus einem Schnupfen eigentlich immer eine Bronchitis und aus so einer Bornchitis ist auch schon ab und an mal ne Lungenentzündung geworden.) Also jedenfalls hat ihr der Hausarzt auch kein Attest "nachgeschmissen", sondern gemeint, sie soll es auf jeden Fall probieren: Ihr Lungenvolumen müsste das schon hergeben, dass sie eine Maske trägt und wenn es halt garnicht geht, dann soll sie nochmal kommen. Aber sie packt das ganz gut- also braucht sie auch kein Attest, sondern trägt brav die Maske: Auch, weil sie es ja SLEBER WILL: Nur wenn es echt nicht gehen würde, würde sie sich ein Attest holen und ich denke, so geht es den meisten Leuten: Gerade wenn man eine eingeschränkte Lunge hat, WILL man sich ja schützen und dazu dann eben auch eine Maske tragen: Wenn es halt geht. Aber wenn es nicht geht: Was will man machen? Regelmäßig im Supermarkt umkippen, weil die Sauerstoffsättigung im Blut nicht passt? Außerdem hat wohl keiner Bock die ganze Zeit blöd angeschaut zu werden, weil er keine maske auf hat: Gibt ja definitiv angenehmeres.

Und genau vor dem Hintergrund finde ich es ganz schlimm, wenn Leute angegangen werden, weil sie keine Maske haben. In was für einer Welt leben wir denn, dass man Leute anpampt?
ich sehe auch hin und iweder Leute ohne Maske, aber mir würde nie im Traum einfallen, diese Leute zu "maßregeln"- wer bin ich denn? Klar: Der Supermarktleiter oder ein Verkäufer kann und sollte das schon ansprechen, aber dann bitte höflich und respektvoll: Und wenn es sich wirklich um jemanden handelt, der eine maske tragen müsste und es nicht tut, dann muss man das halt einfordern.

mal ehrlich: Ich glaube, keiner holt sich gerne ein solches Attest, weil es das Leben einfacher machen würde: Ich würde lieber eine Maske tragen, als mich ständig fragen lassen müssen ,oder gar blöd anreden lassen müssen, weil ich keine habe.

Also das finde ich ganz schlimm: Dass Leute bepöbelt werden, weil sie sich angeblich oder offenbar nicht an irgendwas gehalten haben. Wir müssen uns jetzt echt nicht vom gesellschaftlichen Miteinander her ins Mittelalter zurückentwickeln und auf Leute einkeilen, die sich in unseren Augen falsch verhalten. Habe neulich gelesen, dass sich zwei Typen in der Tram geprügel haben, weil einer dem anderen vorgeworfen hat, den Abstand nicht eingehalten zu haben....gehts noch?
Ich hoffe, sie haben sich wenigstens auf Abstand geprügelt.:cautious:
manchmal meint man echt, man ist im Affenstall.
Insofern tun mir leute leid, die keine Maske tragen können, denn die treffen sicher dauernd auf solche selbst ernannten Hilfssherriffs die meinen, sie bepöbeln zu müssen. (Abegesehen davon, dass solche Leute zur Zeit ja auch andere Sorgen haben, weil sie ja zur extremen Risikogruppe gehören)
Ehrlich gesagt betrachte ich das auch mit großer Sorge: Plötzlich wird offenbar der Mitmensch als total lebensgefahr angesehen und diese Haltung: Hilfe ein Mensch- eine tödliche Gefahr! verselbständigt sich immer mehr und wird immer realitätsferner.
Das ist schon eine ganz gefährliche Entwicklung, vor allem dann, wenn sich Leute dann auch noch bekriegen.
man muss sich ja immer vor Augen halten: Dei allermeisten Leute sind gesund. Wir tun unser bestes, aber in panik verfallen ist auch nicht richtig. Ein Vernünftiges Miteinander sollten wir einfach auf keinen Fall gefährden.

ich erlebe die meisten Leute da auch freundlich, rücksichtsvoll: Sie tun eben ihr bestes und perfekt können wir es eh nicht machen.
Also ich denke, es ist wichtig, sich klar zu machen: Der andere ist nicht mein Feind!
 
Zuletzt bearbeitet:
A

Alböguhl

Gast
Verglichen mit dem Irrsinn, der sich an den Wochenenden in die Städte ergießt, ist das mit den Masken nur Nebenschauplatz.
Unter Diskriminierung versteht die Umfrage eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen aufgrund persönlicher Merkmale wie Behinderung oder chronischer Erkrankung, Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung oder Religion.
Die Verantwortung dafür, Diskriminierung zu verringern, liege bei jeder*m Einzelnen.
Man muss sich die Freiheit nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
Marie von Ebner-Eschenbach
 

_cloudy_

Urgestein
Kein Mensch will den armen Kranken das Leben noch schwerer machen.
Wer so ein Attest bekommt, darf deswegen aber trotzdem nicht in ein Geschäft, denke ich.
Das ist auch gut so, denn ohne Maske kann man doch leichter jemanden anstecken als mit.
Ich würde mich sofort bereit erklären, so jemandem den Einkauf mitzumachen.

Aber die ganze Diskussion ist auch rein hypothetisch.
Kein Asthmapatient würde sich wohl den Spiessrutenlauf ohne Maske durch ein Geschäft zu laufen, antun.


Also hypothetisch. Und dazu noch einmal "Das Grundrecht auf persönliche Freiheit endet da, wo andere Personen geschädigt werden können".
 

Daoga

Urgestein
Für die Leute die aus Krankheits- oder psychischen Gründen keine Masken tragen können, gibt es ersatzweise diese Plastikvisiere, die man sich vors Gesicht hängen kann. Die liegen nicht unmittelbar auf dem Gesicht auf und verursachen daher kein Erstickungsgefühl. Die bieten allerdings auch nicht so viel Schutz für andere wie die Masken, weil sie den (potentiell erregerhaltigen) Atem nicht abfangen, sondern nur umleiten.
 

Rose

Urgestein
Für die Leute die aus Krankheits- oder psychischen Gründen keine Masken tragen können, gibt es ersatzweise diese Plastikvisiere, die man sich vors Gesicht hängen kann. Die liegen nicht unmittelbar auf dem Gesicht auf und verursachen daher kein Erstickungsgefühl. Die bieten allerdings auch nicht so viel Schutz für andere wie die Masken, weil sie den (potentiell erregerhaltigen) Atem nicht abfangen, sondern nur umleiten.
Ich habe eins mal testweise getragen, da fängt es auch recht bald an zu drücken und man so laut sprechen.
 

Rose

Urgestein
Kein Mensch will den armen Kranken das Leben noch schwerer machen.
Wer so ein Attest bekommt, darf deswegen aber trotzdem nicht in ein Geschäft, denke ich.
Das ist auch gut so, denn ohne Maske kann man doch leichter jemanden anstecken als mit.
Ich würde mich sofort bereit erklären, so jemandem den Einkauf mitzumachen.

Aber die ganze Diskussion ist auch rein hypothetisch.
Kein Asthmapatient würde sich wohl den Spiessrutenlauf ohne Maske durch ein Geschäft zu laufen, antun.


Also hypothetisch. Und dazu noch einmal "Das Grundrecht auf persönliche Freiheit endet da, wo andere Personen geschädigt werden können".
Ich halte einfach Abstand und gut, den diese Maske hilft nicht so krass, wie man vielleicht denken möchte.
 

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