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Dieses Jahr erfahren dass jemand aus Familie vergast wurde

bird on the wire

Aktives Mitglied
Kannst Du mir bitte seriöse Aufsteller empfehlen? Eine Freundin hat zu mir gesagt, dass sie mal Rückführungstherapie gemacht hat. Ich habe ihr meine Geschichte erzählt und sie meinte, dass ich ihre Seele haben würde!
??

Reinkarnation?
Ich habe auch eine traumatische bedingte Schwerbehinderung.(Unfall) Man sieht es nicht gleich. Ich ahne was meine berufliche Aufgabe ist..
Ich frage mich warum man seinen Schwerbehindertenausweis auch zurückgeben darf..
Ja, es gibt gute und sehr verantwortungsvolle (schamanische) Aufsteller.

Das ist übrigens ganz etwas anderes als Rückführungstherapie. Es geht auch nicht um Seelenwanderungen oder sowas, sondern darum, Verbindungslinien im Familiensystem sichtbar zu machen und zu heilen.

Aber aufgrund Deiner letzten Beiträge bin ich mir nicht mehr sicher, ob das das Richtige für Dich wäre.
Es scheinen bei Dir mehr Ängste und Mißtrauen vorhanden zu sein, als daß sie nur aus dem Schicksal Deiner Verwandten resultieren. Ich glaube nicht, daß Du aktuell stabil genug dafür bist.

Hat man Dir denn eine Gesprächstherapie nach der Stabilisierung durch die Medikamente in Aussicht gestellt? Du sagtest, du hattest bereits eine Therapie? War das keine Gesprächstherapie?
 
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Gast

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Ja, es gibt gute und sehr verantwortungsvolle (schamanische) Aufsteller.

Das ist übrigens ganz etwas anderes als Rückführungstherapie. Es geht auch nicht um Seelenwanderungen oder sowas, sondern darum, Verbindungslinien im Familiensystem sichtbar zu machen und zu heilen.

Aber aufgrund Deiner letzten Beiträge bin ich mir nicht mehr sicher, ob das das Richtige für Dich wäre.
Es scheinen bei Dir mehr Ängste und Mißtrauen vorhanden zu sein, als daß sie nur aus dem Schicksal Deiner Verwandten resultieren. Ich glaube nicht, daß Du aktuell stabil genug dafür bist.

Hat man Dir denn eine Gesprächstherapie nach der Stabilisierung durch die Medikamente in Aussicht gestellt? Du sagtest, du hattest bereits eine Therapie? War das keine Gesprächstherapie?
Guten Morgen lieber Bird on the wire,

Ich habe Deine Worte gestern zur Gedenkstätte mitgenommen. Gestern gegen spät Nachmittag kam ich nach einer langen Fahrt an. In der Orteinfahrt hatte ich die Kurve zu schnell genommen es war nass und da hat sich mein Auto umdreht und ich bin gegen die Leitplanke gestossen. Habe viel Glück gehabt. Das Auto stand dann ca. 5min mit der Schnauze zur Einbahnstraße..
Ausser ein paar Kratzer ist nix.. Naja und ein etwas eingedrückter Scheinwerfer.

Danach bin ich sehr vorsichtig gefahren auch wenn ich teilweise regelrecht im Verkehr genötigt wurde. Aber ich habe und brauche mein eigenes Tempo.
Sonst wollte ich immer mithalten und hab mich stressen lassen, aber die Rückfahrt war sehr Achtsam und angenehm!
Nun geht es mir sehr gut. Ich möchte diesen Besuch als Mahnmal nehmen. Ich möchte mein gesamtes Leben ändern. Der Ort wo das mit dem vergasen passiert ist ist eine Heilanstalt gewesen, die so las ich "zutiefst humanistische Ansätze hatte und eine Vorzeigeklinik war."
Es war gestern passend zu meiner bedächtigen Stimmung nebliges Sprühregenwetter.. An der Gedenkstätte war ich überwiegend allein.

Liebe(r) bird on the wire,
Deine Worte sind sehr Kostbar für mich gewesen!
Ich habe Fotos gemacht und an der Tankstelle wo ich mein Auto überprüfte wegen evtl Schäden, ein Sandknetkuscheltierchen entdeckt mit kleinen aufgeklebten Narben. Du kennst meine Vorgeschichte nicht, Ich habe das kleine "Kuscheltierchen" gekauft weil ich als ich es sah sofort an meine deportierte Verwandte denken musste...wenn ich dieses anschaue dann denke ich, dass sie ein Stück weiterlebt in mir, durch mich, die ich selbst viele Narben habe, die man aber nicht gleich sieht.
Gestern hatte ich die Idee anderen die "behinderter" sind als ich zu helfen. Und weisst Du was? Mich hat gestern regelrecht erlöst und befreit, das neben der Gedenkstätte dort nun auch gemeinnützige Einrichtungen sind. Wie findest Du das? Ich dachte sogleich an Heilung und hoffe so sehr dass alles nur besser wird und der Mensch so grausame Zeiten zu verhindern Weiss.
Ich war so aufgeregt all die Wochen vorher, ja Monate als ich alles erfahren habe und nun überlege ich sehr viel. Auch ob ich dahin ziehen soll.

Zu Deiner Frage :Ich habe nie! Psychopharmaka genommen weil ich immer wusste dass ich die Gefühle ernst nehmen kann. Ich weiss dass es so etwas wie genetische Behhinderungen gibt wie Psychosen. Bei mir ist es traumatische bedingt dass ich so misstrauisch bin.
Du hälst mich für instabil?
Nun ich denke die Familienaufstellung könnte sehr hilfreich sein. Gerade im Rahmen des aufgetauchten Stammbaumes..
Ich bin sehr glücklich gerade dass ich die Gedenkstätte aufgesucht habe.. von dort habe ich mir einen kleinen Stein mitgenommen und zwei Nüsschen die auf dem Weg lagen. Ich habe auch gestern nein heute Morgen als ich nach Hause kam ein kleines Teelicht entzündet und es ausbrennen lassen in Gedanken an den Verwandten.. :)
Nun überlege ich Kontakt mit Leuten die in der Gedenkstätte arbeiten aufzunehmen. Ich möchte eine Führung mitmachen. Das wäre mir gestern zuvorkommend gewesen.. Ich kam ja an als alles geschlossen war..
Etappenweise tut mir gut.
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Du scheinst Deinen Weg schon zu finden. Geh ihn in Ruhe, Achtsamkeit und Vertrauen.

Bedenke nur, Du bist nicht Deine Verwandte. Du bist nicht ihre Seele. Wenn Du Dich zu sehr in diesen Gedanken begibst, dann tust Du Deiner eigenen Seele unrecht, die gesehen und gelebt werden will.

Wenn es Dir gut tut, die Stätte zu besuchen, dann tu das ruhig. Dazu mußt Du da nicht hinziehen. Eine Führung ist an sich eine gute Idee.

Aber wichtig ist, Dich nicht zu verlieren in dem anderen Schicksal. Es ist wichtig, das Schicksal Deiner Verwandten zu sehen und zu achten und nicht zu vergessen. Aber Du tust ihr und Dir Unrecht, wenn Du Euch beide verwechselst und vermischst. Dann raubst Du ihr wieder ihre Identität und ihre Würde.
Du bist ein Nachfahre mit einem eigenen Schicksal.

Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall weiter versuchen, gute psychotherapeutische Unterstützung zu bekommen. Vielleicht wirst Du da noch weiter suchen müssen bis Du einen Therapeuten findest, der zu Dir paßt. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung wie viel es hilft, wenn man endlich den passenden gefunden hat.

Vielleicht suchst Du ergänzend auch einmal Heilpraktiker auf, wenn Du dazu mehr Vertrauen hast.

Ich wünsche Dir gute Unterstützer und Begleiter auf Deinem Weg.
 
A

Aves

Gast
Ich kann nur abraten von Aufstellungen. Lieber TE, der Krieg hat in jeder Familie Opfer - so oder anders - gebracht. Meine Familie wurde von den Nazis nach Deutschland verschleppt, wo sie für die Firma Mondi bzw. die hießen früher natürlich anders, Zwangsarbeit verrichten mußte. Der Bruder des Großvaters starb in Theresienstadt. Alle Männer haben kämpfen müssen, alle, in beiden Kriegen, von den Entbehrungen der Frauen reden wir mal lieber nicht. Warum war meine polnische Großmutter immer so bösartig und zwang mich, Brot mit zentimeterweise Butter zu essen - ich will da nicht drüber nach denken. In jeder Familie gibt es versteckte Traumen und Traumen, die an die nachfolgende Generation weiter gegeben wurde.

Wenn wir mit unseren Großväter, - müttern reden würden, würden wir sicher noch viel mehr erfahren.

Deswegen, steiger Dich in Deine Sache nicht hinein. Deine Familie war Opfer auf diese Weise, meine Familie auf andere Weise.

Wichtig ist, dass man in seinem Leben versucht, gut zu sein. Ein guter Mensch zu sein. Vorbild zu sein für junge Menschen, sich politisch Gedanken zu machen, wählen zu gehen, gegen Unrecht, in egal welcher Weise aufzustehen, die Schwachen zu schützen, wo es nur geht und sei es im Tierschutz, egal....verstehst Du?
 
G

Gast

Gast
Ich kann nur abraten von Aufstellungen. Lieber TE, der Krieg hat in jeder Familie Opfer - so oder anders - gebracht. Meine Familie wurde von den Nazis nach Deutschland verschleppt, wo sie für die Firma Mondi bzw. die hießen früher natürlich anders, Zwangsarbeit verrichten mußte. Der Bruder des Großvaters starb in Theresienstadt. Alle Männer haben kämpfen müssen, alle, in beiden Kriegen, von den Entbehrungen der Frauen reden wir mal lieber nicht. Warum war meine polnische Großmutter immer so bösartig und zwang mich, Brot mit zentimeterweise Butter zu essen - ich will da nicht drüber nach denken. In jeder Familie gibt es versteckte Traumen und Traumen, die an die nachfolgende Generation weiter gegeben wurde.

Wenn wir mit unseren Großväter, - müttern reden würden, würden wir sicher noch viel mehr erfahren.

Deswegen, steiger Dich in Deine Sache nicht hinein. Deine Familie war Opfer auf diese Weise, meine Familie auf andere Weise.

Wichtig ist, dass man in seinem Leben versucht, gut zu sein. Ein guter Mensch zu sein. Vorbild zu sein für junge Menschen, sich politisch Gedanken zu machen, wählen zu gehen, gegen Unrecht, in egal welcher Weise aufzustehen, die Schwachen zu schützen, wo es nur geht und sei es im Tierschutz, egal....verstehst Du?
Danke für die Rückmeldungen!
Was meinst Du Aves mit "reinsteigern"?!
Ich habe eine Seite im Internet gefunden die berichtet dass diese behindertenstätte an der Gedenkstätte die behinderten abzockt mit einem Hungerlohn. Das finde ich entsetzlich. Angeblich ist die Gedenkstätte unabhängig von der Einrichtung für Behinderte. Es ist sogar so, dass Anfang der 90er eine Behindertenstätte dort gebaut wurde und es immer Hungerlohn für diese Brhinderten gab. Also das ist das doch ein Skandal? Der gesetzliche Mindestlohn muss doch auch für Behinderte gelten?!
 
G

Gast

Gast
Nun, da ich , die TE ebenfalls eine Behinderung habe
bitte ich mir zu helfen wie ich denn das Ganze zu beurteilen und zu sehen habe.

Bisher irre ich allein durchs Leben. Mein erster langjähriger Freund sagte zu mir "Ich bin nicht dein Betreuer und Papi" ja das war in seiner Wut(berechtigt).Er hat bis zum Tod seine gehirntumorkranke Mutter mitgepflegt.

Ich war (bin? )traumatisiert, manchmal zweifele Ich an meinem Urteilsvermögen. Ich sehne mich nach einer geschützten Arbeitsstelle mit wohlwollenden liebevollen Menschen.

Dabei bin ich seit dem Unfall ArbeitsundAusbildungsunfähig.

Ich kann für mich sorgen aber das fällt mir unendlich schwer aber ich bekomme es hin.

Vertrauen fällt mir schwer. Ich lebe sehr zurückgezogen und die Eingliederungsveteonbarungen die ich immer unterschreiben soll sind für mich blanker Hohn.

Selbstverleugnung. Von der Arbeitsagentur bin ich jahrelang falsch beraten worden.

Mein gesamtes Geld habe ich aus dem Fenster geworfen durch Aktionismus um mich selbst wieder in Arbeit zu bringen.
 
G

Gast

Gast
Nun, da ich , die TE ebenfalls eine Behinderung habe
bitte ich mir zu helfen wie ich denn das Ganze zu beurteilen und zu sehen habe.
Mit dieser Info verstehe ich besser, warum Du das so sehr auf Dich selbst beziehst.

Das musst Du aber nicht. Der zweite Weltkrieg ist lange her, und auch, wenn es heute noch dumme Menschen gibt, die nichts aus der Geschichte gelernt haben, die meisten haben das sehr wohl. Von daher ist es wirklich sehr unwahrscheinlich, dass Dir das selbe passieren würde.

Ich denke, dass Du Hilfe gebrauchen könntest, in dem Dschungel von Paragraphen und Vorschriften. Daher finde ich den Rat mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst sehr gut. Melde Dich dort mal und schildere Deine Lage.
 

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