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Die lieben, pupertierenden Kleinen

S

Struwelpetra

Gast
Noch etwas in Sachen Familie...
Ich habe zwei Söhne, 12 und 13.
Mein größter Schatz und das Beste, was ich in meinem Leben fabriziert habe.
Nun sind meine Jungs seit ca. 1 1/2 Jahren in der Pubertät.
Das heißt, sie wechseln sich beide gekonnt ab, spinnt der eine nicht, fängt der andere an zu spinnen:)
Momentan ist es sehr schwierig, beide für etwas zu begeistern und auch gemeinsame Unternehmungen sind nicht gerade ein Vergnügen.
Ich habe versucht meine Jungs zu toleranten und geradlinigen Menschen zu erziehen und mir ist bewußt, dass sich irgendwann die Kinder abgrenzen und ihre eigenen Erfahrungen machen müssen.
Doch in der letzten Zeit ist unsere familiäre Situation ziemlich angespannt.
Ständig streiten die beiden miteinander und ich habe das Gefühl, dass sogar das "Guten Morgen" eine Beleidigung höchsten Grades darstellt.
Es ist schwierig ein vernünftiges Gespräch mit beiden zu führen und ich reagiere auf die kleinen und großen Tücken des Alltags immer gereizter und genervter.
Ich möchte so nicht sein, habe aber momentan das Gefühl, dass mir das ständige Genöle und Gestänker die Luft abschnürt.
Ich hätte gerne mal wieder einen ganzen Tag nur Spass mit meinen beiden Söhnen.
Ich würde mir wünschen, nicht alles, was ich vorschlage oder sage, oder "maßregle", stößt auf taube Ohren.
Momentan habe ich das Gefühl, die Böse zu sein, bei allem was ich tue oder sage, geht der Blick noch oben, da werden die Augen gerollt und es gibt schon mal des öfteren einen frechen Kommentar von Kindesseite.
Dann greife ich zu meiner Schachtel Vitamin B, schlucke diese ganz schnell und denke hilflos:
"Irgendwann werden sie erwachsen... und irgendwann sitzen wir alle an einem Tisch und lachen über diese Geschichtchen und Ereignisse..."

Und dann hoffe ich, es ist ganz, ganz schnell.... IRGENDWANN...

Struwel
 

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Zitronengelb

Aktives Mitglied
Liebe Struwel,
ich habe noch keine eigenen Kinder, bin aber Referendarin an einem Gymnasium und habe dort auch stets mit pubertierenden 'Monstern' zu tun. Sie wollen sich erproben, wissen selbst noch nicht genau, was sie wollen, müssen sich noch orientieren und daher ist es wichtig, ihnen Oriebtierung bzw. eine klare Linie zu geben. Du musst also eine strenge (was nicht mit Gemeinheit oder oder Gewalt oder dergleichen gleichzusetzen ist) Linie fahren, um ihnen die Möglichkeit zu geben, an ihr für sich festzumachen, was sie für sich annehmen und was nicht.
Habe Geduld mit dir und deinen Jungs und gib euch Zeit. Es geht auch wieder vorbei!
Liebe Grüße,
Zitrönchen
 
S

Struwelpetra

Gast
Liebe Struwel,
ich habe noch keine eigenen Kinder, bin aber Referendarin an einem Gymnasium und habe dort auch stets mit pubertierenden 'Monstern' zu tun. Sie wollen sich erproben, wissen selbst noch nicht genau, was sie wollen, müssen sich noch orientieren und daher ist es wichtig, ihnen Oriebtierung bzw. eine klare Linie zu geben. Du musst also eine strenge (was nicht mit Gemeinheit oder oder Gewalt oder dergleichen gleichzusetzen ist) Linie fahren, um ihnen die Möglichkeit zu geben, an ihr für sich festzumachen, was sie für sich annehmen und was nicht.
Habe Geduld mit dir und deinen Jungs und gib euch Zeit. Es geht auch wieder vorbei!
Liebe Grüße,
Zitrönchen
Das ist schon richtig, was du schreibst.
Nur manchmal fehlt mir die Energie, mich durchzusetzen und sie auf alles aufmerksam zu machen.
Gewalt oder Gemeinheiten gehören nicht zu meinen "Waffen"...
Eher Konsequenz, obwohl ich mich dann auch häufiger frage, ob ich nun meine Kinder oder MICH mit meiner Konsequenz bestrafe:)
 

Giesy

Sehr aktives Mitglied
Klar kannst Du das auch. Du merkst es als letzte, wenn es vorbei ist. Das geht so schleichend.

Du bist gedanklich noch mittendrin, die Kids sind schon eine Hausnummer weiter:D
 
C

Catherine

Gast
Ach je, wir Mütter müssen schon was aushalten........:eek:;):D:p
Gäbe es diese "Mutterliebe" nicht, ich glaube die meisten Mütter würden einfach schreiend davon laufen, gelle....;)

Meine Tochter ist 15 und "höchst-empfindlich", mein Sohn wird diesen Monat 12.
Manchmal ist es ganz schlimm - und manchmal ist es einfach nur toll und wunderschön. Wie ne Berg- und Talfahrt. Langweilig wird es jedenfalls nie.

Ward ihr alleine oder mit Mann/Partner?

Ich bin nun über 11 Jahre alleine und das wirkt sich anscheinend auch auf die Kinder aus. Ich finde beide sehr selbständig. Einzige Ausnahme: Zimmer aufräumen oder sonstige Hausarbeiten.

Meine Tochter ist jetzt 10 Klasse Gymnasium und hat das wirklich ganz alleine geschafft. Sie macht auch weiter, das hab ich ihr freigestellt.
Klar ist sie oft ne Nervensäge oder ich bin ihr peinlich, aber wir können uns auch supertoll unterhalten.

Mein Sohnemann ist ein Herzchen. Sehr offen, spontan und unglaublich hilfsbereit - wenn es Jemandem schlecht geht. Er käme nie auf die Idee auf Schwächeren rumzuhacken, im Gegenteil - er hilft lieber. Schulisch ist er ein Halodri und recht chaotisch, aber das legt sich noch. Er geht erstmal auf die Realschule - weitergehn kann er immernoch. Intelligent genug ist er.

Eigentlich wollte ich was hilfreiches schreiben - und nun kamen Lobeshymnen raus. Sorry.
 

Giesy

Sehr aktives Mitglied
Catherine ich bin verheiratet. Aber mein Mann war den ganzen Tag arbeiten. Von daher meist alleinerziehend.

Aber am Wochenende hatte Papa das Vergnügen:D
 

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