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Die Angst vor Menschen - Soziale Phobie? Wer kann helfen

G

Gast

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Hallo zusammen,

ich finde das alles recht merkwürdig und seltsam, welche Streiche mir mein Körper in den letzten Monaten vielmehr Wochen spielt. Scheinbar ist das alles eine Reaktion auf die Erlebnisse der letzten Monate. Ich habe das Gefühl das etwas bei mir ausgebrochen worauf ich einfach keine Erklärung mehr finde. Alles sehr sehr eigenartig.

Meinen Therapeuten mache ich schon wahnsinnig damit. Ständig was neues. Hab das Gefühl mein seelisches Gleichgewicht völlig zu verloren haben. Kann mir auf all das keinen Reim mehr machen.

Erst vor kurzen sagte mir mein Arzt, dass ich wohl den Borderline Typus habe.

Nun habe ich den Verdacht, dass ich unter den Folgen meiner Langzeitarbeitslosigkeit und allgemein der sozialen Isolation noch mehr leide, wie ich es bisher angenommen hab.

Ich war heute Nachmittag einkaufen in der Stadt und da ist mir bewusst geworden, dass ich wohl Angst habe unter Menschen zu gehen. Ich spürte wie ich mich verkrampfte und wie diese scheusslichen Schwindelattacken wieder da waren. Ich war so froh das ich die endlich los bin. Scheinbar doch nicht.

Ich kann mir keinen Reim daraus machen, wieso ich eine Angst auf einmal vor Menschen hab, obwohl eigentlich gerne unter Menschen bin. Komischer Körperlicher Zustand. Daran will ich mich gar erst gewöhnen wollen. Dennoch hab ich wohl diese Symptome schon ein paar Wochen. Wahrscheinlich eine Reaktion auf meine derzeitige soziale Situation. Alles sehr merkwürdig.

Wer kann helfen? Was kann ich gegen diese soziale Angst tun?

Achso: Ich lebe in einer Großstadt, Citylage und bin noch recht jung gerade mal 30 und männlich.
 

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Zhelos

Mitglied
Ich bin kein Experte. Ich vermute die wenigsten in diesem Forum sind das, auch wenn sich hier und dort vermutlich der eine oder andere versteckt.

Nun weiß ich natürlich nicht über deine genaue Diagnose bescheid- kann aber aus eigener halbwegs langer Behandlungszeit berichten das sich zumindest eine klinisch schwere Depression wandeln kann. Neue Symptome kommen aus dem Nichts, grinsen dir eine Weile lang in's Gesicht, nur damit sie 2 Monate später wieder im Pergatorium verschwinden. Das beinhaltet auch Dinge mit denen man nicht rechnen würde oder auf die man sich keinen Reim machen kann.

Ich sprach' das vor einiger Zeit mal unter anderen Umständen in einem Klinik-Aufenthalt an. Laut dem Personal eine halbwegs typische Sache. Nicht die Regel, aber auch nicht untypisch.

Das beste was du, meiner Vermutung nach, machen kannst ist das ganze weiterhin mit deinen Therapeuten zu besprechen (auch wenn du sie damit bekloppt machst) und außerhalb dieser Gespräche einen kühlen Kopf bezüglich der Thematik behältst. Je weniger man über ein Symptom nachdenkt, desto weniger Chancen hat es sich im Gedankenbild zu manifestieren. So zumindest meine eigene, unprofessionelle, Auffassung und mein Rat.


Nicht das ich mich selbst daran halten könnte. Also mach dich nicht fertig wenn's nicht klappt. Das ganze ist'n Kampf im Bergauf-Format.
 

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