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Der Weg zum Tod

G

Gast

Gast
Hallo.
In ein paar Tagen soll ich zur Reha gehen. Das ist nicht das erstemal das ich in einer psychatrie bin. Letztes Jahr hat alles angefangen ich konnte überhaupt nicht mehr, nach fast 10 Jahren, die für mich wie die Hölle sind und es hat kein Ende. Ich habe bei sovielen Psychatern und Therapeuten hilfe gesucht nur keiner kann oder will mir helfen. Alle sagen ich bewerte alles falsch und ich soll einfach fröhlicher sein. Ich fühle mich verarscht, ständig, und das lässt mich diese Menschen hassen, weil sie meine Probleme nicht lösen müssen, aber trotzdem Geld dafür bekommen. Es ist gemein, wenn ich etwas nicht richtig mache bekomme ich auch kein Geld dafür.
Ich werde ständig auf der Straße von Menschen rumgestumpt und gerade zu überrannt wie wenn ich garnicht da wäre. Ich habe ständig Angst und ich verabscheue diese Welt. Ich bin mir fast sicher das es kein gutes Ende nehmen kann, so leid es mir tut. Ich habe solange gedacht ich kann eine Freundin finden. Vielleicht würde irgendwann ein Wunder geschehen aber darauf kann ich einfach nichtmehr warten, ich halte das alles nicht aus.
[...]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Es ist gemein, wenn ich etwas nicht richtig mache bekomme ich auch kein Geld dafür.
Hallo Gast,
ein Mensch ist nicht wie ein Auto, das man von außen und ohne sein Zutun reparieren kann. Das wäre natürlich leicht. Was die Profis nur können ist, mit dir einen Weg zu erarbeiten, der DIR hilft, deine Probleme zu lösen und wieder auf einen guten Weg zu kommen. Das Tun letztlich kann dir aber niemand abnehmen.

Was hat denn in den 10 Jahren am meisten geholfen? Gab es bessere Zeiten zwischen durch?

Gruß, Werner
 
Q

*quasi*

Gast
Also, Gast, ehrlich: Ich hab mich zunächst bei deiner Überschrift fürchterlich erschrocken - nur um dann zu lesen, dass du eine REHA - maßnahme machen darfst!!!!Mensch - ich hab um sowas so gekämpft, aber keine bekommen.
Und lese nun in deinen Worten nicht den Hauch einer Dankbarkeit und Hoffnung, sondern nur "Weg in den Tod"! :confused:
Du beschreibst deinen Weg in den letzten 10 Jahren - ja, das IST schlimm. Ich kenne das in ähnlicher Form und das seit 45 Jahren.
Aber ich muss Werner total Recht geben: Ohne eigenes Dazutun, ohne ständiges Arbeiten an sich selbst und ohne die Bereitschaft, nach dem Fall, der unweigerlich bei Depressionen erfolgt von Zeit zu Zeit, zumindest wieder aufstehen zu WOLLEN (in deinem Falle: GERN in die Reha zu gehen), wird das nix.
Du bist nunmal kein PC, der nach dem entsprechenden Input wieder funktionstüchtig ist - psychisch Kranke bleiben das meist ein Leben lang; die Frage ist nur: Wie.
Und da ist eine Reha in der richtigen Klinik - ich hatte 2x das große Geschenk, in De´Ignis sie gefunden zu haben - doch immerhin eine Chance auf eine positive Veränderung zumindest für eine Weile.
Sofern man sie zu nutzen bereit ist und sie nicht als "Weg in den Tod" überschreibt!
Wie wärs stattdessen mit "Wegeversuch ins Leben"?
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und ein offenes Herz dafür!;)
 

hilfe-schlumpf

Aktives Mitglied
Hallo Gast,

nun, dass mit den Therapeuten und was sie sagen muss ja so sein: Wie sollen sie sonst behaupten dass du krank ( nicht normal ) bist, also durch so Sprüche du bewertest alles falsch oder du siehst die Dinge nicht richtig ? Das gehört zu diesem Sch...system leider dazu.

Ansonsten kann ich mich nur wiederholen. Jede Depression hat ihre Gründe. Diese teilen sich in vier Gruppen auf. 1. Dinge , die man selber ändern kann. 2. Dinge, die man mit Hilfe von anderen ändern kann. 3. Dinge die nur das Schicksal ändern kann. 4. Dinge die unabänderlich sind.

Und zu Punkt 1 gehört eben auch, sich die richtigen Leute für Punkt 2 auszusuchen. Daher : Im Zweifel nicht rumfackeln. Wenn ein Therapeut dir nicht helfen kann, ist es dein gutes Recht, dir einen anderen zu suchen, und wenn die Reha es nicht bringt und du nicht irgendeinem Zwang ausgesetzt bist, brich sie ab. Diese Zeitverschwendung geht von deiner dir zur Verfügung stehenden Problemlösungszeit ab ! ( Tip von mir : Suche doch auch mal außerhalb des "Systems" von reinen Psychologen und Kliniken. Es gibt in dieser Welt sehr viele Menschen, die helfen wollen und vielleicht auch können, dazu bedarf es keinen jahrelangen Studiums und eines Doktortitels ).

Viel Glück und Daumen drück

Schlumpf
 

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