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Der weg in den falschen Beruf als ITler

G

Gast

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Hi Leute,
vielleicht hat der ein oder andere schon ein paar Erfahrungen damit gemacht. Daher bitte ich um euren Rat.

Programmieren / IT war selbstverständlich ein großes Hobby von mir, welches ich heute auch im privaten Umfeld noch sehr teile.
Ich habe eine Lehre als Industriekaufmann abgeschlossen und durfte auch in meiner Ausbildungsstätte in die EDV / IT hineinschnuppern, was mir auch sehr gefallen hatte. Mein damaliger Ausbildungsbetrieb hat mir versichert, dass, sofern ich eine Fortbildung / Weiterbildung in die IT mache, ich dort auch weiter eingesetzt werden würde. Dies erfordert allerdings 3 Jahre Schulbank drücken.

Gesagt getan. Habe diese Fortbildung beendet und wollte zurück in den Betrieb - Fehlanzeige. Keine Stelle mehr frei - alles mies verlaufen! Seitdem bin ich Programmierer bei einem Dienstleistungsunternehmen beschäftigt. (seit 2013)
Und was soll ich sagen? Die Tätigkeiten gefallen mir ganz und gar nicht. Es liegt denke ich nicht daran, dass ich keine Lust aufs programmieren hätte, dennoch würde ich sehr gerne weiter Verwaltungstätigkeiten nachgehen und die IT nebenbei erledigen. Auch eine größere Reisebereitschaft findet bei mir keinen gefallen.

Ich habe jetzt vor kurzen auch wieder in eine andere Firma gewechselt, weil ich dachte dort würde es besser werden. Leider auch hier fehlanzeige. Ich vermisse einfach das Kaufmännische.

Wie würdet ihr weiter vorgehen? ich bin jetzt 27 Jahre alt. Mich zieht es gar nicht mehr in den Beruf des Softwareentwicklers. Vielleicht wäre sogar die Systemintegration das richtige (also mehr Hardware). Gerne würde ich zurück und mehr kaufmännisches machen oder gar mehr Verwaltungstätigkeiten verrichten.

Vielleicht habt ihr Tipps. Ich hoffe mit 27 ist noch nichts zu spät und ich wäre im Job gefangen ;).

Gruß
 

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U

Unlimited

Gast
Du schreibst dass du das kaufmännische vermisst.
Es gibt aber meistens entweder IT/Programmieren oder eine kaufmännische Abteilung.
Das sind auch zwei verschiedene Berufe.
Kein Personalleiter wird dir zwei Stellen gleichzeitig geben, denn da verzettelst du dich nur noch.
 
G

Gast

Gast
Was ich im prinzip damit sagen wollte war.

Mir war versprochen ich dürfte meinen kaufmännischen Tätigkeiten weiter gehen, aber zusätzlich eben noch etwas die Infrastruktur betreuen.

Nun "stecke" ich somit im IT-Beruf als Programmierer "fest", wo ich mich aktuell aber nicht wohl fühle.

Daher meine bedenken :/.
 
U

Unlimited

Gast
Was ich im prinzip damit sagen wollte war.

Mir war versprochen ich dürfte meinen kaufmännischen Tätigkeiten weiter gehen, aber zusätzlich eben noch etwas die Infrastruktur betreuen.

Nun "stecke" ich somit im IT-Beruf als Programmierer "fest", wo ich mich aktuell aber nicht wohl fühle.

Daher meine bedenken :/.
Das passiert oft. Egal was man verspricht. IT-Spezialisten gibt's nicht genug und sobald man einen eingestellt hat, versucht man ihn für diese Aufgaben zu benutzen. Für das andere (kaufmännische) gibt's genug Leute die das erledigen können/wollen.
 
C

chrismas

Gast
Das passiert oft. Egal was man verspricht. IT-Spezialisten gibt's nicht genug und sobald man einen eingestellt hat, versucht man ihn für diese Aufgaben zu benutzen. Für das andere (kaufmännische) gibt's genug Leute die das erledigen können/wollen.
Das ist falsch, dass es nicht genug IT Spezialisten geben würde.

Arbeitsmarkt: Das Märchen vom Fachkräftemangel - Arbeitsmarkt - FOCUS Online - Nachrichten

Video: Der Arbeitsmarktreport... - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste
 
U

Unlimited

Gast
Ja und Nein.
Ausgebildet wurden viele, aber wenn es darauf ankommt konkrete Probleme zu lösen finden sich nicht genug ITler, so auch bei meinem Arbeitgeber. Es hängen Stellenausschreibungen für gutbezahlte IT-Jobs an der Wand, doch kaum jemand meldet sich.
Ich weiß allerdings nicht, ob diese Stellen auch extern ausgeschrieben sind oder nur intern.
Dafür habe ich viele IT-Spezialisten aus Deutschland im Ausland gesehen, sie wandern aus oder haben projektbezogene Auslandseinsätze.
 
G

Gast

Gast
Nun, das ist auch so ein Thema. Bei uns in der Region gibt es nicht besonders viele IT-Stellen. Also ist das Angebot nicht besonders riesig.

Aufgrund meiner geringen Reisebereitschaft (Freundin + Familie) möchte ich auch nicht wirklich weg, sondern in der Region bleiben.

Nur wie gesagt.. mir gefällt der Job aktuell ganz und gar nicht und weiß nicht was ich tun soll :/.
 

Biddi

Sehr aktives Mitglied
Aufgrund meiner geringen Reisebereitschaft (Freundin + Familie) möchte ich auch nicht wirklich weg, sondern in der Region bleiben.
Das ist doch das uralte Problem.

1)Man ist örtlich gebunden (oder fühlt sich so), dann muss man die jobs nehmen, die im reigonalen Angebot sind.

2)Man sucht einen bestimmten job, dann muss man dahin gehen, wo es die jobs gibt.

Den "Traumjob" zu dem man morgendes aus dem trauten Heim mit dem Fahrrad fahren kann..........
 

Landkaffee

Urgestein
Oder schauen, ob es möglich ist, Neues auf zu bauen.

IT- Kenntnisse und kaufmännisches Wissen schließen einander ja nicht aus.



Kontakte suchen, wo das Wissen und die Erfahrung aktuell sind..... .



Liebe Grüsse!
Landkaffee

(Nö, ich bin da draussen....)
 

Landkaffee

Urgestein
Das ist doch das uralte Problem.

1)Man ist örtlich gebunden (oder fühlt sich so), dann muss man die jobs nehmen, die im reigonalen Angebot sind.

2)Man sucht einen bestimmten job, dann muss man dahin gehen, wo es die jobs gibt.

Den "Traumjob" zu dem man morgendes aus dem trauten Heim mit dem Fahrrad fahren kann..........

Gibt ja auch Arbeit, wo man nicht immer in einem Betrieb (vor Ort) sein muss.... .

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 

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