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deprimiert, weil ich nicht lernen sondern leben will

G

Gast

Gast
hi!
Mein Leben spielt sich in einem festgefahrenen Rhythmus ab. Ich gehe zur Uni, mache notdürftig Hausaufgaben und versuche mich anschließend und vermehrt auch währenddessen mit Filmen und Büchern aufzuheitern. Mein Wunsch wäre es, mein Leben geregelt zu bekommen, genug im Kühlschrank zu haben und arbeiten zu gehen. Natürlich hätte ich auch gern Anerkennung, doch die bekam ich sehr selten. In der Vergangenheit stachen Leute richtig hervor, wenn sie mich lobten, ich war richtig irritiert. Jetzt wird es etwas besser und irgendwie wollen sie mir alle sagen, wie gut und klug ich sei. Das ist sehr nett und ich zweifle auch nicht an meiner Intelligenz, doch ich hätte trotzdem gern mal genügend Geld, damit ich normal leben kann. Vielleicht loben diese Menschen, weil sie sehen, dass ich mich nach Anerkennung sehne. Ich möchte mein eigenes Leben mit eigenem Auskommen. Weil ich das nicht habe und Anerkennung eben auch nicht im Übermaß, bin ich deprimiert. Um es mal auf den Punkt zu bringen. Kann das jemand verstehen? Weiß hier jemand, wie das ist, wenn der Magen einem knurrt, die Jeans nicht mehr passt, Kino-und Discobesuche passe sind und jeder Einkauf gleichzeitig mit Geld erfolgen muss, das eigentlich voll für Rechnungen drauf gehen muss? Ist es so ungewöhnlich, sich dann mies zu fühlen?
 

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Polux

Aktives Mitglied
Ich befürchte ich habe eine schlechte Nachricht für dich.

Leben ist lernen.

Was das Geld anbetrifft... was hält dich davon ab einen Job zu suchen? Vielleicht sogar an der Uni?
 

lionhead

Mitglied
Wie viel Euros mehr p Monat würdest du brauchen..? 70 oder 100?

Frage:
Angenommen Du hast das Geld.. was würdest Du dann hier fragen? Wie würde Deine Frage aussehen?

Setz' Dich damit doch mal auseinander..
lg, lionhead
 
G

Gast

Gast
Hallo noch einmal!

Zum Thema Job kann ich sagen, dass ich bereits einen habe und das Geld trotzdem nicht reicht. :-( Ich würde auch an der Uni was machen, doch ich möchte meinen Dozenten nicht häufiger als dringend nötig begegnen, weil sie alles persönlich nehmen.

Ich habe gerade größere Ausgaben. Das sind Schulden, die ich nicht selbst verursacht habe, für die ich aber leider gerade stehen muss. Hätte ich 600 Euro im Monat, wäre das eine enorme Erleichterung. Ich habe aber nur 200 und arbeite nebenher für 6 Euro die Stunde, wenn es meine Zeit zulässt. ich bin gerade dabei, meinen Abschluss zu machen und habe schon BaföG-Schulden, so dass ich auch Kredite nicht mehr nehmen sollte.

Wenn ich das Geld hätte, könnte ich wenigstens normal essen. Das wäre toll!!! Wenn ich dann nicht mehr über das Geld nachdenken müsste, würde ich mir einen Menschen wünschen, der mich lieb hat, was sich denkbar schwierig gestaltet bei mir, weil Männer von mir eingeschüchtert sind. Ich mag gern Menschen, die über enste Themen reden können und ihr Leben in die Hand nehmen wollen, Pläne haben. Viele Männer, denen ich begegne, sind aber so schüchtern, dass es enormen Aufwand bedeutet, etwas über sie zu erfahren. Freunde habe ich, doch die haben ja auch nicht immer Kraft, wenn mir ne Laus über die Leber gelaufen ist.
 

lionhead

Mitglied
..denke ich, dass Du das ganz gut im Griff hast. Du scheinst damitbeiden Beinen im Leben zu stehen, was die rationale Seite angeht.
Ev findest Du noch einen Job, der mehr als 6 Euro die Stunde bringt.. wäre es ok für Dich den Job zu wechseln, oder fühlst Du dich der jetzigen Arbeitsstelle irgendwie.. verpflichtet?
(ja ich weiß Jobs wachsen nicht am Baum.. ich wollte nur hinterfragen ob dich etwas daran hintert, zu wechseln)



Ich habe gerade größere Ausgaben..
..wäre es möglich, mit den Menschen an die das Geld geht zu reden? Ev die Frist für die Rückzahlung zu verlängern, indem Du weiterhin zurückzahlst, aber eben etwas weniger p Monat, so dass dir mehr bleibt p Monat?


Wenn ich dann nicht mehr über das Geld nachdenken müsste, würde ich mir einen Menschen wünschen, der mich lieb hat
Hand auf's Herz: hast du dich selber lieb?
Du wirkst so hart.. vielleicht läßt dich das Leben derzeit so wirken.. denn das was du durchlebst ist kein zuckerschlecken.
Aber vielleicht war diese Härte schon vorher da.. kommt aus einem anderen Grund.. und verhindert jetzt, dass es Dir besser geht.. zumindest von Kopf und Seele her..

, was sich denkbar schwierig gestaltet bei mir, weil Männer von mir eingeschüchtert sind. Ich mag gern Menschen, die über enste Themen reden können und ihr Leben in die Hand nehmen wollen, Pläne haben. Viele Männer, denen ich begegne, sind aber so schüchtern, dass es enormen Aufwand bedeutet, etwas über sie zu erfahren.
Also beim ersten Post, dachte ich Du bist ein Mann. Und das passiert mir ziemlich selten, dass ich mich da verschätze.
Auch hast du diese Härte dir selbst gegenüber, diese Rationalität, dieses "das Leben in die Hand nehmen".. kein Wunder dass dir die Männer schüchtenr begegnen.
Doch bitte: ändere das nicht - das bist Du. Versuche nicht dagegen anzukmpfen.. sondern suche stattdessen die feminine Seite in Dir zu ergründen. Nicht sie jetzt von heute auf morgen voll auszuleben und alles andere zu verleugnen.. das wäre nix.. sondern einfach nur sie zu erkunden.. um sich damit auseinanderzusetzen.

Auch schneinst du ser direkt zu sein.. klingt hier so heraus, und der Ausspruch über die Lektoren an der Uni trägt dazu bei..
Ich sag es mal so:
Ich finde Erhlichkeit und Offenheit toll.
Aber manchmal kann man sich das nicht leisten.
Weil die menschen um einen herum, eben mit dieser Ehrlichkeit und Offenheit nicht umgehen können.


Freunde habe ich, doch die haben ja auch nicht immer Kraft, wenn mir ne Laus über die Leber gelaufen ist.
..passiert das häufiger?

schönen Abend,
lionhead
 
G

Gast

Gast
..denke ich, dass Du das ganz gut im Griff hast. Du scheinst damitbeiden Beinen im Leben zu stehen, was die rationale Seite angeht.
Ev findest Du noch einen Job, der mehr als 6 Euro die Stunde bringt.. wäre es ok für Dich den Job zu wechseln, oder fühlst Du dich der jetzigen Arbeitsstelle irgendwie.. verpflichtet?

Ich würde gern einen anderen Job haben, doch ich sehe, wie oft andere Leute fehlen, wenn sie arbeiten müssen. Da habe ich lieber meinen freieren Job. Für Studenten habe ich selten von einem besser bezahlten Job gehört. Meine Freunde erzählen mir meist auch von Jobs, die 5 bis 6 Euro bringen. Alles andere ist sehr bindend und total zeitaufwendig. An erster Stelle steht das Studium, weil ich große Angst habe, nicht alles zu schaffen.




..wäre es möglich, mit den Menschen an die das Geld geht zu reden? Ev die Frist für die Rückzahlung zu verlängern, indem Du weiterhin zurückzahlst, aber eben etwas weniger p Monat, so dass dir mehr bleibt p Monat?
Ich habe schon Fristen verlängert und es ist immer noch zuviel. Ich lebe gerade locker unter der Armutsgrenze und habe Besitz, den ich bisher nicht nutzen kann. Muss aber für ihn schon zahlen. Das soll sich ändern, doch irgendwie muss ich Prioritäten setzen. Kann mir leider gerade kein Urlaubssemester nehmen, weil ich dann total mit prüfunngen hinterher bin.



Hand auf's Herz: hast du dich selber lieb?
Du wirkst so hart.. vielleicht läßt dich das Leben derzeit so wirken.. denn das was du durchlebst ist kein zuckerschlecken.
Aber vielleicht war diese Härte schon vorher da.. kommt aus einem anderen Grund.. und verhindert jetzt, dass es Dir besser geht.. zumindest von Kopf und Seele her..
Ich hab mich schon selbst lieb, doch ich habe immer das Gefühl hart sein zu müssen. Ich hatte seit über 10 Jahren keine Pause. Immer war da ein schlimmes Ding nach dem anderen. Ich hätte gern mal Feiertage und in den Arm nehmen. Meine Freunde versuchen schon, mir viele Dinge zu ersetzen. Neulich dürfte ich Kekse backen. Das ist total ungewohnt: Weihnachtsbäume, Deko, Kekse, Weihnachtskranz. Jetzt bin ich zu Weihnachten eingeladen worden, weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, so schmerzt und freut mich die Einladung. Ich wurde immer viel beschimpft, es meinen erst jetzt viele Menschen gut mit mir. Bis vor zwei Jahren war da ein großes Nichts, nur ich im Sturm. Ich mag mich, doch ich glaube manchmal, dass mich zwar ein gewisser Freundeskreis mag, aber bei Männern hört es auf, zumindest bei normalen Männern. Ich liebe Weiblichkeit und vielen Kerlen falle ich auch ab und an als niedlich auf, es ist sogar die Niedlichkeit die letztendlich überwiegt. Man muss mich eben kennen lernen, das ist das Problem. Ich treffe immer auf so merkwürdige Typen, dass ich mich selbst frag, wie ich wohl wirke. Gerade hat sich wieder einer von denen nach mir erkundigt. Jeder, den ich kenn, sagt, was für ein egoistischer Mensch er ist, dass er mir wirklich damals übel mitspielte und er versteht gar nicht, warum er nicht sich einmal im Jahr melden kann und ich nicht umgehend antworte.


Also beim ersten Post, dachte ich Du bist ein Mann. Und das passiert mir ziemlich selten, dass ich mich da verschätze.
Auch hast du diese Härte dir selbst gegenüber, diese Rationalität, dieses "das Leben in die Hand nehmen".. kein Wunder dass dir die Männer schüchtenr begegnen.
Doch bitte: ändere das nicht - das bist Du. Versuche nicht dagegen anzukmpfen.. sondern suche stattdessen die feminine Seite in Dir zu ergründen. Nicht sie jetzt von heute auf morgen voll auszuleben und alles andere zu verleugnen.. das wäre nix.. sondern einfach nur sie zu erkunden.. um sich damit auseinanderzusetzen.

Auch schneinst du ser direkt zu sein.. klingt hier so heraus, und der Ausspruch über die Lektoren an der Uni trägt dazu bei..
Ich sag es mal so:
Ich finde Erhlichkeit und Offenheit toll.
Aber manchmal kann man sich das nicht leisten.
Weil die menschen um einen herum, eben mit dieser Ehrlichkeit und Offenheit nicht umgehen können.

Ich weiß, dass ich offen bin, doch meist schaffe ich es noch, alles diplomatisch genug zu formulieren. Ich werde geschätzt für mein Urteil. Männer erfordern nur sehr viel Kraft. Die brauchen so sehr das gefühl von angenommen und verstanden werden, dass ich Angst bei jedem Kommentar habe.



mir geht es ständig schlecht bzw. ich rede enorm viel, selbst über schöne themen, so dass ich denke, dass andere wirklich schon sterben müssen vor lauter Monolog. Ich bin nur ruhig, wenn man mich in den arm nimmt. Da will ich nicht mehr reden...
 

lionhead

Mitglied
wie gesagt habe ich das Gefühl, dass Du was die Rationale Seite angeht (Job, Geld, ..) sehr gut und umsichtig im Leben stehst. Meine Befürchtung dass Du aus Pflichtbewußtsein bei einem unterbezahlten Job verbleibst hast Du auch zerstreut. Gut so!


Hast Du eigentlich Zeit für Dich?


Ich hab mich schon selbst lieb, doch ich habe immer das Gefühl hart sein zu müssen.
Warum?


Ich hatte seit über 10 Jahren keine Pause. Immer war da ein schlimmes Ding nach dem anderen. Ich hätte gern mal Feiertage und in den Arm nehmen. Meine Freunde versuchen schon, mir viele Dinge zu ersetzen. Neulich dürfte ich Kekse backen. Das ist total ungewohnt: Weihnachtsbäume, Deko, Kekse, Weihnachtskranz. Jetzt bin ich zu Weihnachten eingeladen worden, weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, so schmerzt und freut mich die Einladung.
scheinen sehr nette Freunde zu sein :)
Gib acht auf sie ;)


Ich mag mich, doch ich glaube manchmal, dass mich zwar ein gewisser Freundeskreis mag, aber bei Männern hört es auf, zumindest bei normalen Männern. Ich liebe Weiblichkeit und vielen Kerlen falle ich auch ab und an als niedlich auf, es ist sogar die Niedlichkeit die letztendlich überwiegt. Man muss mich eben kennen lernen, das ist das Problem.
Trägst Du eine Maske vor Dir her?


Ich treffe immer auf so merkwürdige Typen, dass ich mich selbst frag, wie ich wohl wirke. Gerade hat sich wieder einer von denen nach mir erkundigt. Jeder, den ich kenn, sagt, was für ein egoistischer Mensch er ist, dass er mir wirklich damals übel mitspielte und er versteht gar nicht, warum er nicht sich einmal im Jahr melden kann und ich nicht umgehend antworte.
klingt nach abhaken ;)


Ich weiß, dass ich offen bin, doch meist schaffe ich es noch, alles diplomatisch genug zu formulieren. Ich werde geschätzt für mein Urteil. Männer erfordern nur sehr viel Kraft. Die brauchen so sehr das gefühl von angenommen und verstanden werden, dass ich Angst bei jedem Kommentar habe.
hmm...
kommentierst Du nur negatives?
Was ist schön in Deinem Leben?

mir geht es ständig schlecht bzw. ich rede enorm viel, selbst über schöne themen, so dass ich denke, dass andere wirklich schon sterben müssen vor lauter Monolog. Ich bin nur ruhig, wenn man mich in den arm nimmt. Da will ich nicht mehr reden...
Warum redest Du so viel?

;), lionhead
 
G

Gast

Gast
Ich habe das Gefühl, hart sein zu müssen, weil ich in einem normalen Zustand mein Schicksal bzw. meine Biographie nicht ertragen könnte. Nur mit einem Vieles aus dem Weg räumenden und manchmal auch nur meinen Weg sehenden harten Schutzmantel überstehe ich so manchen Tag. Nach außen dringt der anscheinend nicht so starkm womit wir beim Thema Maske wären. Eine richtige Maske trage ich nicht, doch ich verschrecke auch mal mit Ehrlichkeit. Ich muss sagen, dass meine direkte Art bisher auch nur männlichen Wesen Angst gemacht hat. Ich denke, dass das darin liegt, dass Männer hierzulande kein starkes Identifikationsbild mehr haben, was für sie männlich ist. Sie könnten nie mit knallharten Machosprüchen kommen oder ihre Männlichkeit in der Öffentlichkeit etwas mehr betonen, wenn sie meinen, in einer Diskussion schlecht auszusehen oder eine sie einschüchternde Frau vor sich zu haben. Sie dürfen weniger den galanten Gentleman oder Beschützer spielen. Einige sind auch einfach schüchtern.
Zeit für mich selbst habe ich schon, doch ich mag gern Menschenum mich. Da ich allein oft eine große Einsamkeit spüre, ist Vieles in meiner Zeit für mich allein darauf ausgerichtet, meinen Wunsch nach Geborgenheit, Liebe, Familie etwas zu neutralisieren, denn sonst würde ich nur traurig rumlaufen.
Ich rede sehr viel, weil mir die Geborgenheit und Sicherheit fehtlt und mich reden beruhigt, egal bei was
 

lionhead

Mitglied
Ich habe das Gefühl, hart sein zu müssen, weil ich in einem normalen Zustand mein Schicksal bzw. meine Biographie nicht ertragen könnte. Nur mit einem Vieles aus dem Weg räumenden und manchmal auch nur meinen Weg sehenden harten Schutzmantel überstehe ich so manchen Tag. Nach außen dringt der anscheinend nicht so stark..
Ich hab nur diese wenigen Zeilen hier von Dir, und sehe das. Ob das die Menschen um dich herum wohl auch sehen können?

Meine persönliche Meinung ist, das Härte weder eindeutig gut noch eindeutig schlecht ist. Ich frage mich eher wann und wofür Du sie einsetzt - und eben, ob sie dich am Leben hindert (du dir zu viel Leistung abverlangst dir zu wenig "Zeit/Liebe/Freudefür Dich bleibt).
Man kann sich mit Härte prima durch das Leben schlagen, wenn es erfoderlich ist. Aber man kann sich mit überzogener Härte auch prima um das Schöne im Leben bringen.

Ich hoffe, das was ich schrieb wirkt in Anbetracht deiner Situation nicht "verarschend".. ich kenn die genaue Situation nicht und das ging mir eben so durch den Kopf. Sieh es als Denkanstoß.. und wenn es nicht paßt mach einen Haken drunter ;)


.. womit wir beim Thema Maske wären. Eine richtige Maske trage ich nicht, doch ich verschrecke auch mal mit Ehrlichkeit. Ich muss sagen, dass meine direkte Art bisher auch nur männlichen Wesen Angst gemacht hat. Ich denke, dass das darin liegt, dass Männer hierzulande kein starkes Identifikationsbild mehr haben, was für sie männlich ist.
ja klar.. Direktheit ist aber auch eher ein männliches Attribut -> wenn eine Frau über den Durchschnitt hinaus direkt ist wirkt es einfach maskulin.
Ebenso ist Direktheit und Ehrlichkeit eben etwas, das man sich leisten können muß. Ist also wohl etwas, das Stärke nahelegt (der Starke kann es sich _eher_ leisten, schonungslos direkt&ehrlich zu sein - gilt sowohl für physische als auch psychische Stärke).
Du statest damit indirekt "ich bin stark" und der Mann der das nicht sein kann nimmt wahr "sie ist stärker als ich". Jeden weiteren Kommentar verkneif ich mir jetzt, sonst platzt Dein Thread dank lauter Kommentare zum Thema Mann/Frau Verhalten :D


Zeit für mich selbst habe ich schon, doch ich mag gern Menschen um mich. Da ich allein oft eine große Einsamkeit spüre, ist Vieles in meiner Zeit für mich allein darauf ausgerichtet, meinen Wunsch nach Geborgenheit, Liebe, Familie etwas zu neutralisieren, denn sonst würde ich nur traurig rumlaufen.
..ist es das, was dir wirklich fehlt?


Ich rede sehr viel, weil mir die Geborgenheit und Sicherheit fehtlt und mich reden beruhigt, egal bei was
warum tut es das?

lieben Gruß, lionhead
 
G

Gast

Gast
Hi!

Zum Thema Härte weiß ich eigentlich, dass sie gut und schlecht zugleich sein kann. Ich bewerte den Grad von Härte, den ich zur Problemüberwindung benötige, noch als Mittelmaß. Ich war schon durch übertriebene Härte sehr verbissen, doch das hat sich gelegt. Manchmal empfinde ich mich sogar eher als lasch in letzter Zeit. Ich gehe auch mehr auf meine männliche Umwelt ein. Irgendwie irritiert es mich etwas, doch ich glaube, dass Männer sehr gern an die Hand genommen werden. Ein paar aufmunternde Worte und einfach ein einladendes Lächeln, damit man nicht als zu starker Gegenpart wahrgenommen wird. ich habe übrigens gepunktet neulich. ;-) Ich wusste etwas über Computer und das kam sehr gut an. ;-) Ich glaube, Männer sind bei der Frauenwahl sehr komisch: Sie sollte weiblich und manchmal auch etwas mütterlich sein, so dass Mann das Gefühl hat, er wird verstanden und wahrgenommen. Die Weiblichkeit sollte sich auch in einem ansprechenden Äußerlichen äußern, sprich: Sie sollte keine Tonne und kein Strich sein und nicht wie ein Holzhacker durch die Gegend laufen. Hochackige Schuhe und schöne Klamotten sowie Schminke sind toll, aber wehe, man merkt Frau an, dass das eigentlich eher alles unpraktisch für sie ist, dann tut Mann so, als wären Turnschuhe und lässigere Kleidung das beste von der Welt...ja klar! ;-) Interesse für Themen wie Computer, Auto, Politik oder einfach Kindheitserinnerungen des Mannes sind der Hit, da darf man nämlich auf einmal etwas männliche Betrachtungsweisen haben, denn das bringt so näher und man ist keine Tussi. Je nach Mann muss sie äußerst vorzeigbar sein, damit andere vor Neid erblassen oder eben doch eher Mauerblümchen, da hat man was zum Aufpeppeln und ist selbst derjenige, der die Zügel in der Hand hat. Hauptsache man ist eine Lady auf der Straße und ne Bombe im Bett, weiblich mit burschikosen Anflügen und dabei sooo niedlich für den ultimativen Beschützerinstinkt zwischendurch. Ganz dumm sollte man auch nicht sein, doch intelligenter als der Mann zu sein...nur starke Männer können das ab, aber das sind dann manchmal auch die, die sich durchaus vorstellen könnten, Hausmann zu werden. So stelle ich mir Männergeschmack bei Frauen vor.
Reden muss ich, weil es mir in den Genen liegt. Reden muss ich, weil ich zu Sprache insgesamt ein besonderes Verhältnis habe und reden ist wichtig, weil ich spüre, wie mir beim bloßen Vorgang, ein Stein von Herzen fällt, wenn ich Probleme habe. Jegliche Anspannung löst sich. Es gibt mir das Gefühl, nicht gefühlskalt zu sein und an meine Gefühle heranzukommen. Wenn ich aber jemanden habe, der mich berührt, so baue ich damit viel negative Energie ab und Zufriedenheit kehrt ein, weil ich selten Zärtlichkeit bewusst von jemandem bekommen habe. In meiner Familie gibt es ein Problem damit, Gefühle nach außen zu zeigen. Da ist die Freude groß, wenn ich welche bei mir entdecke und sie weitergeben kann.
Ich war schon immer ein sehr familiärer Mensch. Es gibt so Leute, die irgendwie nicht zu Oma oder Onkel wollen, weil dann wieder so viel über bestimmte Themen geredet wird. ich mochte es, wenn Oma immer wieder dieselben Fragen stellte, weil sie dabei so unbeschreiblich schön durch ihr Lächeln während des Gesprächs aussah. Meine Eltern waren für mich ganz toll. Ich mochte ihre Eigenarten so gern und es war sehr schön, mit ihnen Ausflüge zu machen. Wenn dann die berühmte stereotype Aufforderung zum Blick aus dem Autofenster zwecks Betrachtung von Weideland und Kühen kam, herrlich. Ich fühle mich auch schnell bei anderen älteren Menschen gut. Ist doch schön, wenn sie was zu erzählen haben. Meine Nachbarin fragt mich immer, ob ich mich noch gut fühl und ich bin stolz auf sie, wenn sie ausnahmsweise mal ihr Hörgerät drin hat...muss ich nicht so schreien im Hausflur! ;-)
Und kleine Kinder finde ich ganz besonders genial. Sie machen unheimlich viel Arbeit, aber ich habe ja das Glück nicht ganz so involviert in sowas zu sein und sie von ihrer besten Seite zu sehen. Wenn sie dann deine Hand halten und unbedingt auf Autos, Züge etc. hinweisen wollen. Mich hat auch mal ein Kind vollgesäbert...da wusste ich gar nicht, wohin mich drehen ;-)
 

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