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Depressive Verstimmungen nach Alkohol - Was tun?

Sanskrit

Mitglied
Hallo allerseits,

ich bräuchte Hilfe... Es geht darum, dass ich wieder depressive Symptome entwickelt habe und so schnell es geht da wieder rauskommen will.
Das Ganze fing wohl unmerklich an, als ich wieder einen Alkoholrausch hatte vor einem halben Monat oder drei Wochen. Ich trinke sehr selten Alkohol. Da Alkohol Depressionen verstärken kann oder wieder einen depressiven Schub auslösen kann, habe ich eine ziemliche Dummheit damit gemacht... Nun, der Anfang für die erneute Depression war gemacht. Ich fing an wieder einen gestörten Schlafrhytmus zu entwickeln, wieder komplett antriebslos und von allem überfordert zu sein und dazu noch extremst gereizt zu sein, was zu einem Abbruch einer Freundschaft führte, was das Ganze noch einmal verschlimmert hat. Plus massive Konzentrationsstörungen, mit Vergesslichkeit und fühle mich extremst belastet von zwischenmenschlichen Kontakt. Es fühlt sich so an, als ob ein wahnsinniges Gewicht auf mir liegt und ich betäubt bin, aber gleichzeitig alles in mir kocht.

Da ich weiß, wie sich Depressionen anfühlen, kann ich direkt sagen, dass es momentan nicht einfach Trauer ist. Es ist depressive Verstimmung. Und ich möchte da so schnell es geht raus, weil ich sonst mein Studium vergessen kann. Und das ist mir wichtiger, als alles andere.

Was ich schon gemacht habe, damit es mir besser geht: Baldriantropfen einnehmen für besseren Schlaf; Instagram gelöscht (aktueller Konflikt mit der ganzen Agression etc. belastet ich zu sehr); Facebook gelöscht; bei mir aufräumen; Kontakte die mir nicht gut tun ignorieren und damit alle Typen abgesägt; gar kein Alkohol momentan angefasst; in Natur spazierengegangen (danach ging es mir tatsächlich wirksam besser für paar Tage); meditieren angefangen.

Aber das reicht nicht aus. Das Gefühl der Betäubtheit und sich einigeln wollen ist immer noch da. Was kann ich noch machen?

Mit Antidepressiva habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, da es meine Kreativität komplett blockiert hat.

Habt ihr weitere Tipps, wie man so schnell und wirksam aus einer Depression rauskommen kann? Das ist ernst gemeint.

Vielen Dank, Sanskrit.
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Es ist kein Wunder, dass du niedergeschlagen bist. Ich erinnere mich an deine anderen Fäden, die demütigende Situation mit deinem ex etc.
Da das Studium dir sehr wichtig ist, würde ich mich jetzt komplett darauf konzentrieren.
Wenn es dir gut tut, alle Kontakte zu blocken - ok. Vielleicht lernst du im Rahmen des weiteren Studiums eine nette Kommilitonin kennen und fühlst dich nicht mehr so allein.
Ob du es jetzt Traurigkeit oder deperession nennst, finde ich irrelevant. Wichtig ist, dass du dich jetzt auf DAS konzentrierst, was läuft und was dir Sicherheit schenkt.
 

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