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Depressiv, keine Lebensfreude und langzeitarbeitslos...

S

Soyo

Gast
Hallo an alle, die sich angesprochen fühlen!

Ich lade jeden zu einem anregenden Gespräch ein, der sich angesprochen fühlt und ebenso die Schnauze voll hat, sich in diesem ausweglos scheinenden Rad zu drehen. Gegenseitige Ratschläge, Aufmunterungen und Austausch könnten ein Anfang sein.

Da es mir schwer fällt, in der Öffentlichkeit über meine Probleme zu reden, will ich mich langsam ran tasten. Zunächst würde ich gerne Menschen kennen lernen, die mit diesen Themen sehr vertraut sind: starke Depressionen, keine Lebensfreude und dazu noch langzeitarbeitslos... ein Teufelskreislauf, aus dem man scheinbar nicht raus kommt. Dennoch bin ich ein Mensch, der immer wieder versucht konstruktiv zu denken... bisher blieb das auf Dauer gesehen leider erfolglos :rolleyes: ...


LG, Soyo
 
Zuletzt bearbeitet:

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GastRaja

Mitglied
Morgen Soyo

Auch ich habe diese Erkrankung und keine Lebensfreude. Man geht in Therapie, aber dennoch hilft nichts. Ich bin allein, habe niemanden.Für was noch weiterleben wenn man sich täglich quält?

Hast Du jemanden mit dem Du reden kannst?
lg
 

aolieah

Mitglied
Hallo Soyo,

mir ging es vor Jahren auch so, deshalb kann ich dir diesen Rat geben, hat mir damals geholfen.
Mache eine Therapie bei der du das Gefühl hast das sie für dich passt und dir hilft, mit einem Therapeuten mit dem du gut "kannst"; nimm Medikamente die dir verschrieben werden; versuche neues in den Leben zu bringen (ich begann zu klettern); hol dir Hilfe bei Freunden, verbringe so viel Zeit wie möglich in der Natur, mache Sport...

lg Aolieah
 
S

Soyo

Gast
Morgen Soyo

Auch ich habe diese Erkrankung und keine Lebensfreude. Man geht in Therapie, aber dennoch hilft nichts. Ich bin allein, habe niemanden.Für was noch weiterleben wenn man sich täglich quält?

Hast Du jemanden mit dem Du reden kannst?
lg
Guten Morgen Raja,

Ganz genau so ergeht es mir auch. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich hoffe, dass ich hier Gleichgesinnte finde. Führe wenige Kontakte und meist sind es solche, um nicht total zu vereinsamen, die mir aber nicht gut tun. Wie sieht es bei dir aus?
 

GastRaja

Mitglied
Hallo Soyo,

daher bin ich auch hier. Ich habe zu niemanden Kontakt. Da viele, wette ich, nicht damit klar kommen das ich "anders" bin. Man versucht alles damit man aus diesen schwarzen Loch rauskommt, doch dann kommt der nächste Tiefschlag und man hat keine Kraft mehr und will nur aufgeben.
lg
 

GastRaja

Mitglied
Hallo Soyo,

mir ging es vor Jahren auch so, deshalb kann ich dir diesen Rat geben, hat mir damals geholfen.
Mache eine Therapie bei der du das Gefühl hast das sie für dich passt und dir hilft, mit einem Therapeuten mit dem du gut "kannst"; nimm Medikamente die dir verschrieben werden; versuche neues in den Leben zu bringen (ich begann zu klettern); hol dir Hilfe bei Freunden, verbringe so viel Zeit wie möglich in der Natur, mache Sport...

lg Aolieah
Hallo Aolieah,
das bringt auch nichts. Nach dem Sporttreiben,kommen die Depressionen wieder und man versucht krampfhaft sich dagegen zu wehren. Auch Medikamente helfen da nicht, da es immer ein Kampf gegen dieser Erkrankung bleiben wird.

lg
 
S

Soyo

Gast
Hallo Soyo,

mir ging es vor Jahren auch so, deshalb kann ich dir diesen Rat geben, hat mir damals geholfen.
Mache eine Therapie bei der du das Gefühl hast das sie für dich passt und dir hilft, mit einem Therapeuten mit dem du gut "kannst"; nimm Medikamente die dir verschrieben werden; versuche neues in den Leben zu bringen (ich begann zu klettern); hol dir Hilfe bei Freunden, verbringe so viel Zeit wie möglich in der Natur, mache Sport...

lg Aolieah
Das ist mein Dilemma.... ich hatte zwei Jahre Therapie, wobei ich auf Panikattacken behandelt wurde (Bekam auch für die Zeit Tabletten, die ich vor mehreren Monaten absetzte). Aber danach konnte die gute Frau nicht weiter mit mir arbeiten. Ich brach die Therapie ab und nahm sie vor kurzem wieder auf. Wir haben nur noch 7 oder 8 Stunden.
Ich fühle mich aber schlechter und merke, dass meine Angst sich wieder steigert, denn ich habe jedes Mal schlechtes Gewissen, weil meine Therapeutin so hilflos und verzweifelt wirkt. Ich verstehe sie, wir stehen zeitlich unter Druck und sie will mich unbedingt "zurück ins Leben holen" bzw. "gut unterbringen", in dem sie mir eine Selbsthilfegruppe und berufl. Reha nahe legt, aber all das empfinde ich nur als Pflichten. Damit bewirkt sie leider eine stärkere Abwehr, denn mein Grundproblem ist, dass ich ein sehr negatives Weltbild habe und sie mich gerade in dieses, von mir verabscheutes Leben, "zurück holen" will, statt in mir nach und nach die Lebenslust zu wecken... Ich brauche eine Therapieform, die bewirkt, dass ich etwas Lebenswertes auf dieser Welt entdecke. Die restlichen Schritte würde ich dann schaffen.

Wem ergeht es noch so???
 

GastRaja

Mitglied
Hallo Soyo,

Ja das gleich ist bei mir auch. Auch in der Tagenklinik wurde ich gegen Angst-Panikattacken behandelt, doch es hat sich eher verschlimmer. Danach eine Therapie bei meine Therapeuten, was ich dann auch abbrach. Und nach dem Tod meines Bruder, fing ich wieder an. Mir wurde auch Reha *Teilhabe am Arbeitsleben* vorgeschlagen, was die Reha-Vermittlerin abbrach, da es nicht möglich ist. Nun soll ich eine Medizinische Maßnahme machen. Und das bedeutet bei mir Druck, enormer Druck. Ich kann niemanden vertrauen und dann soll ich in so einer Maßnahme gehen? Mit jemanden fremdes über meine Probleme reden?

lg
 
S

Soyo

Gast
Hallo Soyo,

daher bin ich auch hier. Ich habe zu niemanden Kontakt. Da viele, wette ich, nicht damit klar kommen das ich "anders" bin. Man versucht alles damit man aus diesen schwarzen Loch rauskommt, doch dann kommt der nächste Tiefschlag und man hat keine Kraft mehr und will nur aufgeben.
lg
Im Grunde sind es die fehlenden Erfolgserlebnisse, sei es in einer Freundschaft, einer Beziehung, in beruflichen Dingen, etc. - und wenn man dann noch mit den Behörden zu kämpfen hat... wumms! Da reicht es einem wieder.

Man hat von gesetzlicher und gesellschaftlicher Seite die größten Probleme. Jobmäßig, z.B.: vielleicht hat man eine gute Idee, womit man sich selbstständig machen möchte... aber dann werden einem gleich Steine in den Weg gelegt, weil für dies und das irgendwelche "Scheine" gebraucht werden oder die Leute lieber eine "professionelle Dienstleistungsstelle" bevorzugen und deine Therapeutin eh nicht an dich glaubt.

Was bereitet dir/euch am meisten Schwierigkeiten, eure Depris zu überwinden?
 
S

Soyo

Gast
Hallo Soyo,

Ja das gleich ist bei mir auch. Auch in der Tagenklinik wurde ich gegen Angst-Panikattacken behandelt, doch es hat sich eher verschlimmer. Danach eine Therapie bei meine Therapeuten, was ich dann auch abbrach. Und nach dem Tod meines Bruder, fing ich wieder an. Mir wurde auch Reha *Teilhabe am Arbeitsleben* vorgeschlagen, was die Reha-Vermittlerin abbrach, da es nicht möglich ist. Nun soll ich eine Medizinische Maßnahme machen. Und das bedeutet bei mir Druck, enormer Druck. Ich kann niemanden vertrauen und dann soll ich in so einer Maßnahme gehen? Mit jemanden fremdes über meine Probleme reden?

lg

oh, ich muss sagen meine Panikattacken konnte meine Therapeutin gut behandeln. Ich habe auch sehr gut mit gemacht. Aber mit den Depressionen haben viele Schwierigkeiten.

Was bedeutet denn medizinische Maßnahme und vielleicht kannst du mir erzählen, was mich in der beruflichen Reha erwartet.... würde mich sehr interessieren.

lg
 

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