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Depressionen,Svv,Autistische Züge und die "perfekte" Fassade Was tun?

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Gast

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Hallo liebe Community,
Ich bin 16 Jahre jung und seit kurzem besuche ich wegen meiner Depressionen eine Therapeutin.Dort habe ich auch immer ehrlich auf jede ihrer Fragen geantwortet nur auf eine Frage kann und konnte ich nie richtig antworten und das wäre die Frage nach meinem Empfinden also wie es mir geht.Jedesmal wenn sie mir dieses Frage stellte war meine Antwort die gleiche, "ganz gut".Durch diese Gespräche teilte man mir mit das ich einige Autistische Züge besitze doch dies keine Diagnose sein soll.Nun ist folgendes der Fall,die Therapeutin sagte bei dem letzten Gespräch das eine längere Therapie in meinem Fall nicht notwendig wäre,ich noch ein paar Sitzungen haben werde und man dan weitersieht.Es ist so das ich nie meine Gefühle offen zeige und sie selbst nicht wirklich zuordnen kann,wenn ich mich wie so oft innerlich wirklich erschöpft fühle.Nach Außen scheint es mir oft sehr gut zu gehen und keiner merkt mir an das ich auch in solchen Momenten ständig an Selbstverletzung oder Suizid denken muss.Essattacken und Hungertage spielen auch eine große Rolle in meinem Alltag doch was mir am meisten auf den Magen schlägt das ist diese Fassade, es geht die Menschen auch nichts an was ich in welchen Momenten empfinde und man darf/soll mir nicht zu nah kommen, doch warum ist so verdammt einfach anderen etwas vorzuspielen?Ich meine weshalb bekomme ich es bestens hin meine Therapeutin davon zu überzeugen, das ich keine längere Behandlung benötige und gleichzeitig, ehrlich auf ihre Fragen zu Antworten!?Ich stelle mir eigentlich sehr viele Fragen gerade, da ich eher selten mit anderen Menschen in Kontakt trette finde ich es auch irgendwie seltsam das mir einige Personen, die mich und meine Art garnicht kennen extrem schnell persönliche Dinge aus ihrem Leben anvertrauen und meine Meinung dazu hören möchten.Ich traue mir selber kaum über den Weg!Doch um wieder zu meinen eigentlichen Fragen zurück zukommen,wie könnte ich es schaffen in der nächstens Sitzung nicht wieder auf meinen üblichen Fassademodus(alles bestens) zu schalten?Und was gibt es für Möglichkeiten wieder abzuschalten auch während einem Kontrollverlust?Duschen,Baden,Gummiband,Filme,Internet,Schreiben,Lesen,Malen, Musik hören,Kochen und Sport nützt bei mir in solchen Momenten nichts.Eine letzte Frage hätte ich noch und dan höre ich auf euch weiter zu belästigen.Wie gehe ich am besten mit der gesamten Situation um und was empfehlt ihr mir ?

Antworten wären wirklich sehr nett
LG Gast!
 

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PsychoSeele

Urgestein
Huhu,

vieles, gerade mit den Problemen deine Gefühle anzusprechen und zu zeigen, können Symptome der autistischen Züge sein. Allerdings treffen manche Symptome auch auf Depressionen zu. Gefühlsarmut zb.
Trotzdem brauchst du erst einmal das Wissen was Autismus ist. Das was dort beschrieben wird ist meist auf eine volle Ausprägung der Erkrankung bezogen.
Ich habe dir dazu zwei Links rausgesucht.
Bundesverband Autismus Deutschland e.V.: Bundesverband Autismus Deutschland e.V.: Was ist Autismus?
https://quergedachtes.wordpress.com/2013/03/10/autismus-emotionen-haben-ist-nicht-schwer/


Es ist schwer Kontrollverluste zu unterbinden. Es gibt Therapie Möglichkeiten in Form einer Verhaltenstherapie.

Wenn dich die Situation enorm belastet würde ich das so wie du das hier beschrieben hast deiner Therapeutin schildern. Zudem kannst du dich auch an einen Neurologen wenden. Diese können dich beraten und Empfehlungen aussprechen. Falls schreiben für dich einfacher ist, dann schreibe alles auf und gebe das der Therapeutin.
Das ist das einzige was ich dir jetzt erst mal raten konnte.

Liebe grüße
SchwarzeSeele
 
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Hallo,danke für deine Antwort Schwarze Seele!
Verzeihung das ich jetzt erst zurück schreibe doch hatte in letzter Zeit nicht so die notwenige Lust darauf und mich haben andere Dinge beschäftigt.Naja belasten ich weiß nicht ob man das wirklich so nennen kann doch in den letzen Wochen haben sich meine Gedanken noch mal weiter ausgeprägt und auch der Selbstverletzungsdrang hat wieder zugenommen und auch einige andere Sachen die jetzt nicht weiter erläutere.Habe mir mir die Links angesehen und ja, danke nochmal dafür.Bald steht ja das Bilanzgespräch an und dan zeigt sich ja ob ich es diesmal dort schaffe, das Wichtigste anzusprechen.
Lg Gast
 
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Oh, das kenne ich auch, wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, dann antworte ich ganz automatisch mit "danke, gut". Selbst ein "oh, ich bin heute ein bißchen müde" ist mir schon zu viel.

Kannst Du das vielleicht aufschreiben? Möchtest Du überhaupt, dass Deine Therapeutin Deine wahren Gefühle kennt? Manchen fällt schreiben ja leichter als reden, von daher wäre das vielleicht ein Weg?
 
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Naja sagen wir es mal so ich bin so ein bisschen geteilter Meinung, auf der einen Seite hasse ich es wenn andere meine Gefühle kennen und finde ganz einfach das es niemanden zu interessieren hat. Ja und dan auf der anderen Seite denke ich mir, dieser Mensch ist Ausgebildet und geht nur seiner Arbeit nach, da kann es doch nicht so verkehrt sein mal meine Fassade für einen kurzen Moment abzulegen.Ich schreibe in meiner Freizeit Gedichte und überlege mir noch bis zu meinem nächsten Termin ob ich ein/zwei dort vorlege.Es ist schwierig, mir ist es ja egal, was sie von mir und meinen Texten hält dennoch bekomme ich mich nicht wirklich dazugebracht einen kleinen Text vorzulegen.(Typisch Fassademodus halt)Wobei so ganz egal nicht, für mich ist es irgendwie ein riesengroßer unterschied ob jemand der sich auskennt das ganze lies oder eine Person die garkeine Ahnung hat, bei der einen Art von Mensch mache ich mir schon so die Gedanken was diese denkt und will nicht durchschaut werden und ja bei der anderen ist es einfach ein Fakt, das sie nichts darüber zu wissen hat.Kompliziert das ganze ich weiß, genauso wie du geschrieben hast ist es auch, selbst wenn ich zittern würde und mein Gesicht rot am anlaufen wäre käme von mir die Antwort das es mir gut geht.
 
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Gast

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Ich möchte nicht stören doch muss einfach mal ein wenig Frust hier ablassen.Denn jetzt wo der Termin immer näher auf mich zu kommt habe ich irgendwie die Befürchtung das die Therapie nun wirklich zu Ende geht bevor sie überhaupt angefangen hat und das obwohl ich anfangs eigentlich gar keine Hilfe in Anspruch nehmen wollte.Das ganze hat eigentlich schon im Kindergartenalter angefangen, meine Eltern mussten mich 1 Jahr lang aus dem Kindergarten heraus nehmen da ich ständig Heulanfälle hatte und mir die Luft ausgeblieben ist, das immer wenn ich dort bleiben sollte doch wenn ich dan erstmal da war ist alles inordnung gewessen und ich wollte nicht mehr Heim.Ich hatte Freunde und bin mit fast allen gut zurecht gekommen doch außerhalb dieser Gruppe habe ich mich immer von anderen Kindern ferngehalten und war in meinen Gedanken vertieft und lieber für mich, so das man mir immer sagte ich solle doch mal auf andere zugehen und nicht immer nur in meiner ganz eigenen Welt leben.

Dan bin ich irgendwann in die Grundschule gekommen und dort hatte ich das gesamte erste Schuljahr über auch ständig Heulanfälle und ich bin meinen Schulweg nie alleine gegangen da mich das irgendwie beunruhig hat.Sonst war ich eigentlich eher ziemlich ruhig, meine Leistungen in der Schule waren Unterdurchschnittlich und Freundschaften hielten höchstens 1 Jahr an.Im Unterricht habe ich mich nie gemeldet und auch sonst sehr wenig gesprochen nur im Kunst Unterricht habe ich dan immer die Fassung verloren.(steht auch auf einem Zeugniss drauf)Laut meiner Eltern war ich wohl "Pflegeleicht", sie sagten ich war auch als ganz kleines Kind eher sehr zurückhalten habe immer das gemacht was man von mir verlangt hat und was "richtig" war, ich kann mich noch errinern das ich wenn mich keiner beobachtet hat und ich alleine war immer meinen Stift oder ein Lineal im Mund hatte(Diese Angewohnheit habe ich immer noch :/ )

Als die Grundschulzeit dan zu Ende war, sagte meine Klassenlehrerin dieser Schule zu meinen Eltern das sie einen Psychologin für mich sinnvoll findet.Meine Eltern fanden das ganze jedoch lächerlich, fragten mich was ich davon halte und selbstverständlich habe ich gesagt das es nicht notwendig wäre.In den Sommerferien habe ich mich dan voll und ganz auf meine Ernährung konzentriert und nahm 16kg ab.Als ich dan auf die Hauptschule gekommen bin, haben sich meine Noten etwas verbessert und ich habe 2 Klassenkameraden kennengelernt mit denen ich eigentlich auch ganz gut zurecht kam, nach 1 Jahr habe ich die Freundschaften dan beendet weil mir die nähe zu will war und ich meine Ruhe wollte.Meine Noten haben sich wieder verschlechtert, ich habe eine Diät nach der anderen gestartet doch mein starkes Übergewicht bekam ich nicht weg.Im 7 Schuljahr musste ich dan plötzlich Nachsitzen weil ich "beleidigend" gegenüber einer Mitschülerin war(Ich war nur ehrlich und man hat gesagt ich soll nicht so still sein.)Und ich habe mich immer unbeliebter bei meinem Mathelehrer gemacht, er fragte mich was ich von ihm halte und warum ich nie meine Hausaufgaben mache. ich sagte das ich keine Lust auf die Hausaufgaben habe und froh bin wenn er in Rente geht.Jedenfalls war dieses Jahr anderst als alle anderen denn normalerweise war ich immer freundlich und das Wort Respekt war für mich Selbstverständlich.

Dan zogen wir um und ich ging auf eine neue Schule, dort war ich bei den Lehrern sehr beliebt, meine Noten waren Durchschnittlich und meine Klassenkameraden und auch andere Kinder die ich garnicht kannte, Beleidigten mich in den Pausen, weil ich alleine auf der Bank saß, meine Ruhe haben wollte und ich in ihren Augen "Seltsam" war.Das ging dan 1 Jahr lang so bis ich die Kontrolle über mich verloren habe und einer meiner Mitschüler mit seinem Kopf gegen die Tafel schlug.Die Lehrer standen auf meiner Seite und nach dieser Aktion hörten die Sprüche und alles auf.Ein Mädchen aus meiner Klasse war auch davon betroffen und von diesem Zeitpunkt an unterhielten wir uns öfters, Dan fing ich an meine Ernährung komplett auf "gesund" umzustellen und nahm 22kg ab, so das ich kein starkes Übergewicht mehr sondern Normalgewicht hatte,mein Abschluss war dan plötzlich gefährdet und alles ging irgendwie den Bach hinunter, ich habe mitbekommen das mein Halbbruder zum wiederholten male aus dem Fenster gesprungen ist und die Psychiatrie wieder sein Zuhause nennen konnte.(Er ist Drogenabhängig und wohnt schon lange nicht mehr bei uns)Lehrer sagten mir das ich wenn sich nicht was verändert meinen Abschluss nicht bekomme und plötzlich kamen die Heulanfälle wieder zurück von denen ich mit viel Bemühnung von alleine losgekommen bin.(durch Gedichte schreiben,Dekomentationen schauen,entspannungs Musik hören,Spazieren gehen, Sportlich aktiv sein, Bilder malen etc.)Diese bekam ich diesmal zum Glück nur wenn sich keiner in meiner Nähe befand und meistens Abends in meinem Bett oder ich bin in den Keller gegangen so das es keiner mitbekommt.

Aufeinmal kam dan der Tag der alles nur noch schlimmer gemacht hat, ich bin wieder zusammengebrochen doch diesmal lag die Schere da so auf meinem Schreibtisch herum und ich konnte nicht mehr aufhören mich zu schneiden.Meinen Abschluss habe ich dan doch noch bekommen doch mein Essverhalten hat sich verändert, habe versucht wieder vom Ritzen wegzukommen indem ich mich mit dem Thema Ernährung, "tiefer" auseinander gesetzt habe so das ich eine Zeitlang Abführmittel missbraucht habe, mich 3 mal über der Toilette wiederfand und sich Hungern mit (FR)essen abgewechselt hat.Neues Problem war somit da und altes immer noch nich Weg.Irgendwann erzählte ich meinem Bruder dan das ich mich Ritze und ging zu meiner Hausärztin aso habe vergessen aufzuschreiben das ich anfang des Jahres schon bei einem anderen Arzt war, dieser mich dan zum Augenarzt schickte, alles ohne Befund war und bei den Untersuchungen dort auch, habe von klein an ständig Probleme wie einen Druck im Kopf und eine unwirkliche Sicht gehabt.Als ich dan bei meiner "neuen" Hausärztin ankam, erzählte ich dieser das ich mich Selbstverletze und erzählte auch über meine Selbstmordgedanken(Selbsmordphantasien habe ich für mich behalten),sie gab mir einen Überweisungsschein mit und so rief ich einige Tage später bei meiner Psychiaterin an.

In der Zwischenzeit hatte ich noch zweimal Gespräche bei meiner Hausärztin die sich dafür Zeit nahm allerdings ging ich nur einmal hin und meldete mich nicht mehr.Das erste Gespräch stand an und nachdem ich einen Fragebogen ausfüllte, begrüßte mich eine Psychotherapeutin und führte dan das Gespräch mit mir, sie bezog nach einer Weile die Psychiaterin mit in das Gespräch ein und man einigte sich noch in diesem Moment darauf, meine Eltern zu informieren und sie von einer Zwangseinweisung zu überzeugen.Für den rest des Tages war ich nicht mehr ansprechbar doch meine Eltern waren zu meinem Vorteil nicht damit einverstanden und so ging es für mich wieder nachhause.Jetzt sitze ich hier, gehe auf die Berufsschule, hatte mehrere Gespräche dort aber nicht mit der Psychotherapeutin sondern mit der Psychiaterin und das Bilanzgespräch steht bald an.Mein Essverhalten naja es hat sich wieder etwas gebessert, ich ritze mich wieder mehr und auch tiefer, meine Psychiaterin weiß nichts davon und ich will endlich wissen, weshalb ich anderst bin und nicht einfach "normal" sein kann doch das ohne Soziale Kontakte.

Verzeiht mir mein herumgejamer doch dieser Text sollte für mich eher dazu dienen mir einfach mal alles von der Seele zu schreiben doch dabei immer noch Anonym zu bleiben.Wenn es euch so ähnlich erging/geht dan könnt ihr gerne etwas dazu schreiben und da ich ja selber weiß, das es schlimmeres gibt, gebe ich nicht auf und werde weiterhin versuchen einen Weg für mich zu finden mit "mir" klar zu kommen.Ich meine es bringt schließlich nichts in Selbstmittleid zu verfallen nur weil man so das ein oder andere kleine Problem mit sich herum trägt.Selbst wenn ich es nicht hinbekomme, offen über das zu reden und die Therapie endet heißt das ja nicht das es für mich nicht mehr weiter geht, ich trette mir einfach selber gewaltig in den Hintern und dan muss es irgendwann mal Bergauf gehn :D
 

Zebrafellchen

Aktives Mitglied
Hallo Gast,

und genau das was Du hier aufgeschrieben hast, solltest Du ausdrucken und Deiner Therapeutin mitnehmen.

Ich denke, Du brauchst tatsächlich Hilfe, besonders wenn an dem Thema autistische Züge etwas dran sein sollte. Dann wirst Du nämlich weiterhin Probleme bekommen, denn Du kannst Dich nicht vor der Welt verstecken. Irgendwie musst Du mit anderen Menschen zusammen arbeiten und kommunizieren und dabei brauchst Du Hilfe. Auch so scheint Dein Leben, gerade mit Deinem Bruder, ja auch nicht unbelastet zu sein.

Lass Dir die Chance auf eine vernünftige Therapie nicht entgehen. Es wäre schade.

Auch ich habe Probleme anderen Menschen meine Gefühle und Gedanken zu zeigen, ich denke dann bin ich verletzbar. Aber bei einer Therapie muss das sein. Da schaffe ich das auch. Die Therapeutin kann Dir wirklich nicht helfen, wenn Du so reagierst. Mein einer Sohn hat auch immer nur gesagt, er weiss nicht wie es ihm geht. Mehr nicht. Natürlich kam da nichts rum. Zum Glück hat er dann noch die Kurve gekriegt, auch ohne Therapie. Er hatte dann andere Hilfe. Es war aber auch ein ganz anderes Problem.

Gib Dir einen Ruck und lass Dir helfen. So wie ich das hier herauslese, scheinst Du ja selbst auch Angst zu haben, dass die Therapie beendet wird und Du möchtest das gar nicht. Bei der Therapeutin bleibt auch alles ganz anonym. Sie ist der einzige Mensch, der dann von Deinen Gefühlen und Gedanken weiß. Sie wird das nicht weitertragen, denn sie darf das nicht. Außerdem hat sie neben Dir auch noch jede Menge anderer Patienten, wenn sie das dann alles persönlich noch weitertragen würde... Ich möchte jetzt nicht sagen, dass interessiert sie alles gar nicht persönlich, ist nur ihr Job, aber fast so ist das.

Ich wünsche Dir viel Mut, damit Du die verpasste Chance nicht bereuen musst!
 
G

Gast

Gast
Hallo Zebrafellchen, danke für deine Antwort.

In zwei Tagen steht mein Termin an und ich bin heute Krank geworden, auf der einen Seite natürlich schlecht da ich nicht unbedingst mit der Grippe den Termin wahrnehmen möchte doch auf der anderen Seite, kann ich dan wenigstens nicht mehr abstreiten das es mir irgendwie doch nicht so gut geht.(<Schätze ich)Und wenn sie mich dan fragt und ich wieder mit gut antworte, merkt sie wenigstens das ich mich nur nicht wirklich öffnen kann.Ich war auch schon beim Arzt(meine Mutter hat einfach einen Termin vereinbart obwohl ich keinen wollte :/)Und dieser hat gemeint das es nach 1/2 Tagen besser sein müsste, das heißt somit auch das ich den Termin nicht absagen muss.

Da ich Heute und auch Morgen wahrscheinlich keinen Schlaf oder wenn nur schlechten Schlaf bekommen werde, bin ich dan auch Müde wenn mein Gespräch ansteht.Was ein Vorteil sein könnte, denn immer wenn ich unausgeschlafen bin sage ich genau das was ich denke auch wenn es nicht immer das Beste ist.So war das zumindest bei meinem ersten Gespräch dort, ich habe in der Nacht kein Auge zugemacht und alles was sich gerade in meinem Kopf befand zum Vorschein gebracht.Ich weiß ja das du irgendwie Recht hast nur das Soziale ist nicht wirklich ein Problem für mich, das was ich eher als Problem ansehe ist, ich komme mir immer wieder Fremd vor und manchmal selbst wenn ich einen Text schreibe kommt es mir später so vor als ob mich jemand steuert,es mag sich sicher blöd anhören und das ist es ja auch doch es gibt immer wieder Momente in denen mich niemand davon überzeugen könnte, das ich weiterleben möchte und auch sollte, wenn Suizid ohne Schmerzen wäre, dan gebe ich hier offen zu /bin ja Anonym, ich wäre sicher schon nicht mehr unter den Lebenden.Es gibt eigentlich nur zwei Seiten, die eine möchte was im Leben erreichen und hat kein Problem, wenn es um die Arbeit geht, unter Menschen zu sein (habe ich im Praktikum festgestellt) und die andere Seite in mir, möchte Sterben und stand schon das ein oder andere mal davor, sich die Pulsader aufzuschneiden.

Ja und selbst dieser Text zeigt mir wieder, du hast ja Recht nur ich weiß nicht wie es für mich weitergeht, wenn ich der Psychiaterin erzählen würde, das ich öfters einfach so die Kontrolle über mich verliere und für nichts garantieren kann.Ich bin noch nicht Volljährig und das ist es eben, ich möchte nicht in eine Klinik sondern meinen Realschulabschluss in den Händen halten und so eine Klinik/Psychiatrie wie man das ganze auch nennen mag, das hilft ja auch nicht auf Dauer, diesen Kontrollverlust trage ich trotzdem irgendwie in mir und das einzigste was ich wir wirklich wünsche ist, das ich mich selber irgendwann lenken kann und mich auch nicht fremd wahrnehme, ich wünsche mir nicht das alle meine "Problem" verschwinden, nein ich möchte ja aus Fehlern lernen und so meine ganz eigenen Erfahrungen sammeln können.Wenn ich offen zu der Psychiaterin sein möchte, dan frage ich mich auch wie? Ich meine es kommt doch echt seltsam und wahrnsinnig an wenn ich sage das ich manchmal so empfinde als ob ich wie zwei verschiedene Personen bin.

So ich höre nun mal aufzuschreiben und hoffe das mein Text nicht zu verwirrend war doch mir ist halt immer noch etwas schwindelig und dieser Text bereitet mir grade Mühe.

Lg und nochmals Danke für deine Antwort :)
 

Zebrafellchen

Aktives Mitglied
Hallo Gast,
also wie das mit dem Zwangseinweisen ist, weiß ich wirklich nicht. Ich denke aber da haben Deine Eltern auch noch mitzureden. Hast Du denn mit ihnen schon mal über dieses Problem gesprochen?
Ich verstehe, dass Du das momentan wirklich nicht gebrauchen kannst, denn dann fehlt Dir wirklich viel Zeit für Deinen Abschluss.
Vielleicht kann ein anderer Leser hier mehr zu Zwangseinweisungen sagen.

Warum magst Du denn nicht mit Gleichaltrigen zusammensein? Sind die Dir zu laut, zu kindisch zu dumm oder wo ist das Problem. Beim Praktikum warst Du ja sicher mit Erwachsenen zusammen. Warum war es da besser?
 
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Gast

Gast
Hallo,
Ich spreche mit meinen Eltern nicht über meine "Probleme" vorallem nicht wenn es sich um Psyche handelt, ich habe es noch nie gemocht wenn sie oder auch andere sich in meine Angelegenheiten eingemischt haben.Da meine Gedanken nun mal wirklich persönlich sind und es nur mich etwas angeht,bei der Therapeutin ist das ja was anderes es geht zur ihrer Tätigkeit.Um mich mit Gleichaltrigen zu unterhalten fehlt mir die Lust und ich wüsste auch nicht wie oder weshalb ich mich mit ihnen unterhalten sollte.Ja bei meinem Praktikum waren Erwachsene um mich herum doch darum ging es mir eigentlich nicht, Gespräche habe dort Sinn gemacht da ich anderen helfen konnte und sie mit meinem Worten unterstützt habe.Mir fehlt einfach der Sinn an einer Unterhaltung, ich hasse es einfach nur zu reden ohne das man einen wirklichen Grund dazu hat.Soll ich z.b Presentationen vor meiner Klasse halten, dan macht mir das ganze auch Spaß und ich höre kaum mehr auf zu reden da ich ein Thema habe, welches auch Sinn macht, es sei denn ich soll in einer Gruppe einen Vortrag halten.Dann erbringe ich nur halb zu viel Leistung wie es alleine Möglich wäre.
 

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