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Depressionen seit langer Zeit

KleinesMonster

Neues Mitglied
Hallo alle zusammen.

Ich habe ein großes Problem, ich weiß jetzt nicht genau, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist, es in einem online Forum bekannt zu machen, aber es ist besser als nichts zu tun.

Auf jeden Fall geht es mir schon seit ich 11 Jahre alt bin ziemlich schlecht. Ich Moment bin ich 14 Jahre alt. Aber dies hat leider nichts mit der Pubertät zutun, wie die meisten jetzt sagen würden. Es sind immer mal wieder schlimme Sachen in meinem Leben passiert, das Blatt wendete sich trotzdem immer zum Guten.
Eines meiner schlimmsten Ereignisse war, als ich die ersten zwei Jahre in der Schule gemobbt wurde, das hat mich ziemlich unsicher gemacht, obwohl ich damals mehrere Mitstreiterinnen hatte. Und heute bin ich eine der neutralsten aus der Klasse, habe viele Freundinne und verstehe mich mit jedem einwandfrei.
Trotzdem bin ich jeden Tag, wenn ich von der Schule komme, gefühlsmäßig neutral oder sehr deprimiert, aus irgendeinem Grund auch immer.
In der Schule bin ich meist gut gelaunt, weil meine einzige gute Laune dort dank meiner Ironie zu Stande kommt, die aber zuhause wieder erlischt.

Leider habe ich auch vor einem Jahr mich begonnen zu Ritzen, so sehr ich es auch Hasse das anzuschreiben. Ich tue es, weil es einfach schön ist, die Narben an meinem Körper zu sehen, und das Blut, aber ich schäme mich sehr dafür und bis jetzt wissen es nur zwei meiner Freundinnen (habe keinen Kontakt zu Jungs, weil ich auf einer Mädchenschule gehe und lesbisch bin).
Außerdem habe ich sehr oft, schon seit ich auf die weiterführende Schule gekommen bin oder sogar als Kind, den Drang dazu, mir weh zu tun. Heißt, mich einfach vor einem Auto zu stellen und den Schmerz zu spüren, ich stelle mir tagtäglich vor, mir ein Messer in den Bauch zu rammen und ich erfreue mich herzlich bei diesem Gedanken (obwohl ich sehr große Angst vor bleibenden Schäden habe und diese auch nicht möchte).
Ein Mal im Monat kommen auch die Selbstmordgedanken, ich war den ganzen Tag über gut gelaunt, und schon bin ich zu Hause, mache es mir gemütlich, überkommt mich die schlechte Stimmung und ich stelle mir vor, welche Art die beste wäre, qualvoll oder ohne Schmerzen zu sterben. Irgendwann fasse ich mich ein Glück und sage mir selbst, dass ich nicht sterben möchte.
Ein kleiner Grund wegen den nicht so schönen Gedanken könnte sein, dass ich unglücklich verliebt in ein anderes Mädchen bin, aber das könnte niemals der Grund sein, weil ich schon immer eine Kämpferin war und niemals aufgeben würde.

Aber mittlerweile habe ich Angst vor mir selbst, weil ich ganz genau weiß, dass, wenn ich keine Kontrolle mehr über meine Gedanken habe, zu weit gehen kann, wie mancher meiner vollgeritzen Körperstellen zeigen, ich ritzte nun so tief, dass die Narben rot-weiß werden und nicht einmal verschwinden (Blutvergiftung ist fast auszuschließen, habe eine gültige Tetanus Impfung, koche die Klingen immer ab, und desinfiziere sie nochmal zusätzlich. Ich kümmere mich meist um jede Kleinigkeit, weil ich nicht wirklich durch Ritzen Sterben Möchte). Aber trotzdem habe ich Angst, weil meine, ich nenne es mal depressiven Tage, noch häufiger und noch schlimmer werden.

Früher war ich mehr als 6 Stunden am Tag im Internet on, ich bewies es mir und meinen Eltern selbst, dass ich nicht Internetsüchtig bin und änderte dies von heute auf morgen. So ist es auch mit dem Ritzen. Ich kann mich gut beherrschen, aber heute griff ich wieder zur Klinge und machte es an meinem Arm.
Das komische daran ist, meine Schulnoten ändern sich dabei nicht. Früher hatte ich knapp 6 vieren im Zeugnis, weil die Zeit schrecklich für mich war. Jetzt riss ich mich zusammen, weil ich wusste, dass das nicht sein konnte und durfte und nun habe ich höchstens eine vier und einen Durchschnitt von 2, wobei ich mich in wirklich jedem Fach verbessert habe.

Mir kommt es nun so vor, als ob ich jede einzelne Ablenkung ausnutze, um nicht in einer Schlucht zu fallen, und das ist auch wirklich so. Ich klammere mich an jedem Glück, aber letztendlich ist es nicht die Vernunft, die gewinnt.

Meine Angst ist nur, dass ich mich so 'down' fühle, dass ich mich noch vor einem Auto stelle. Ich habe letztens meine Freundin gebeten ''bitte, bitte brich mir den Finger, das geht ganz einfach! Meinetwegen auch den linken, kleinen!'', sie hat mich ein Glück vom Gegenteil überzeugt.
Es gibt nur eine Sache, die mich glücklich Macht. Das hören von Lady GaGa Musik und die Person zu sehen, in der ich schon knapp fast ein halbes Jahr verliebt bin. Sonst man es mir nie Recht machen, das war auch als Kind ein heftiges Problem bei mir.

Ich bitte euch um einen guten Rat, das im Griff zu bekommen.
Bitte keinen Psychologen, ich habe eine starke Persönlichkeit, und hatte auch einige Zeit mal vor eventuell Psychologie oder Medizin zu studieren (habe mich aber jetzt umentschieden).
So etwas muss man wohl auch durch alleiniges Training hinbekommen, nur fallen mir nicht wirklich die Methoden dafür ein, ich hoffe auf guten Rat (und Pillen mit 14 Jahren sind nicht wirklich die Lösung, ich mag keine Medikamente).
Falls dies wirklich Depressionen sind, die sich im Laufe meiner eigentlich fröhlichen Kindheit aufgebaut haben... kann man das stoppen? Erst einmal alleine, innerlich?

Viele Liebe Grüße;
Viola.
 

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raven69

Mitglied
Ganz schön hart , was Du da schreibst , Aber in deinem Alter hatte ich auch schon den 1 Versuch hinter mir , das war bei mir sehr knapp , ein paar Pillen mehr und ich wäre jetzt nicht mehr hier . Die Versuchung bekämpfe ich seit der Zeit damals immer noch ! Bei mir war dieses schmerz zufügen ein Schrei nach Aufmerksamkeit - nach Hilfe .... hab aber nur immer für ganz kurze Zeit Aufmerksamkeit bekommen . Niemand bietet Dir Hilfe einfach so an , wenn Du nicht darum bittest oder sie Dir suchst ! Bin jetzt endlich soweit Hilfe anzunehmen , aber nur weil ich sehe was mein letzter Versuch anrichten würde , es geht nicht immer nur um einen alleine ! Es gibt IMMER jemanden der weinend zurückbleibt !!!! Such Dir Hilfe ..... sonst endest Du als das seelische Wrack das ich schon bin .......
 
G

Gast

Gast
Das Gute vorweg - es wird Dird Dir wieder besser gehen. Deine Suizidgedanken deuten auf eine endogene Störung hin. So wie es sich anhört leidest Du am Borderline-Syndrom. Ist fies aber behandelbar.

Also alleine bekommt man das nicht hin oder hast Du schon mal probiert Dich selber zu operieren?

Bitte gehe zum Psychater/Neurologen. Schilder ihm genau so deinen Fall. Wenn Du Dich es nicht traust. Druck aus was Du da geschriben hast und drücke es ihm in die Hand. Ein Psychater ist nix schlimmes. Er wird die notwenigen Folgeschritte einleiten. Aber da musst Du jetzt hin. Ich vermute bei Dir eine hormonelle Störung. Läßt sich aber heutzutage gut behandeln. Der erste Schritt ist schwer, aber dann wirst Du sehen geht es bergauf.

Versprichst Du es zu machen?

LG Harry
 

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