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Depressionen, Psychotherapie

Fina

Aktives Mitglied
Guten Tag liebe Mitglieder,

wie ich hier geschrieben habe, leide ich unter Depressionen.

Ich war auch in der Klinik, bin jetzt entlassen und arbeite wieder seid einem Monat.

Ich mache auch eine Psychotherapie.. nur der Rhytmus der Termine ist nach meinem Empfinden zu wenig.

Ich habe alle 2,3 Wochen eine Stunde einen Termin.

Zwischenzeitlich ging es mir sehr schlecht und ich habe zu Alkohol und zu schlechten Verhaltensweisen gegriffen. (Fingernägel kauen).

Ich bin dann angespannt und kann mich schlecht entspannen.

Findet ihr das nicht zu wenig. In meiner Vorstellung bräuchte ich einmal die Woche einen Termin, da ich schlecht entspannen kann. Ich bräuchte eine engere Betreuung...

Andererseits kann ich wieder verstehen, das ich nur alle zwei Wochen habe, weil man Zeit braucht um neue Verhaltensweisen einzuüben, oder über das Gesagte nachzudenken.

Oder ist die Frage, wie kann ich lernen, mich zu entspannen?

Ich rede auch viel mit Freunden über meine Probleme..

Oder soll ich andere Hilfsangebote in Anspruch nehmen?
 
G

Gelöscht 118103

Gast
Hallo Fina,
Oder ist die Frage, wie kann ich lernen, mich zu entspannen?
Du könntest es mal mit körperlicher Entspannung, z.b. progressive Entspannung nach Jacobsen, versuchen, da sich das im Endeffekt auch auf den seelischen und geistigen Zustand positiv anfängt. Hab Dir mal ein Video rausgesucht:


Es ist einfach... die Konzentration wird auf den Körper fokussiert und die Muskeln bewusst entspannt. Mir hat es am Anfang immer geholfen, die Muskeln vorher anzuspannen um mir die anschließende Entspannung bewusster zu machen.

Neben der klassischen Psychotherapie gibt es auch viele andere alternative Heilformen. Schau Dich da ruhig auch einmal um.

Gruß LE
 

Fina

Aktives Mitglied
Hallo,

Welche Art Therapie machst du denn? Ich vermute jetzt einfach mal Verhaltenstherapie aufgrund der Depression. Wurde der Rhythmus denn freiwillig von dir/Therapeut so gelegt oder gehts da eher um Zeitmangel? Hast du das schon angesprochen? Ist ja u.U. auch eine Bewilligungssache
Ja Verhaltenstherapie.

Ich bin etwas unzufrieden mit dem Gesundheitssystem.. ich habe gerade beim Psychiater angerufen und würde erst Anfang Juni einen Termin bekommen.

Ist es wirklich so, das man viel auf die Eigenverantwortlichkeit des Patienten legt?
Sprich er muss selber schauen, wie es ihm besser geht?
Sprich, das man sich selber um sich kümmert, Entspannungsverfahren wie PMR nutzt, Gespräche mit Freunden, Sport..


Oder bin ich zu "fit"?

Aber wenn es mir akut schlecht geht, was soll ich denn machen? Ich war vor zwei Monaten erst in der Klinik.

Wenn ich mir eingestehe, das ich Alkoholprobleme habe, Depressionen, .. was wäre der nächste logische Schritt?
Ich möchte mir auch ein Hilfsnetzwerk aufbauen.. Psychiater, Psychotherapie, Freunde,... aber irgendwie dauert es alles so lange.. ein Termin nur alle paar Wochen..
 
D

Die Queen

Gast
Ja Verhaltenstherapie.

Ich bin etwas unzufrieden mit dem Gesundheitssystem.. ich habe gerade beim Psychiater angerufen und würde erst Anfang Juni einen Termin bekommen.

Ist es wirklich so, das man viel auf die Eigenverantwortlichkeit des Patienten legt?
Sprich er muss selber schauen, wie es ihm besser geht?
Sprich, das man sich selber um sich kümmert, Entspannungsverfahren wie PMR nutzt, Gespräche mit Freunden, Sport..


Oder bin ich zu "fit"?

Aber wenn es mir akut schlecht geht, was soll ich denn machen? Ich war vor zwei Monaten erst in der Klinik.

Wenn ich mir eingestehe, das ich Alkoholprobleme habe, Depressionen, .. was wäre der nächste logische Schritt?
Ich möchte mir auch ein Hilfsnetzwerk aufbauen.. Psychiater, Psychotherapie, Freunde,... aber irgendwie dauert es alles so lange.. ein Termin nur alle paar Wochen..
Ich glaube deine Therapeutin scheint nicht wirklich interessiert zu sein dich zu unterstützen.

Bei meiner Verhaltenstherapie läuft es so ab: Jede Woche Gespräche, Hausaufgaben, Imaginationsübungen sowie Brainstorming zur Abarbeitung verschiedener Bereiche. Erst wenn der Patient stabiler wird, wird überlegt ob die Abstände zwischen den Terminen größer werden.
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

Versuche parallel zu fahren.

Der Sozialpsychiatrische Dienst, in jeder größeren Stadt,
bietet auch Gesprächsstunden an.
Ferner könntest du dir eine Selbsthilfegruppe suchen und dort hingehen. Ich denke da bist du sehr gut aufgehoben.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

SHG Kopfsalat

Mitglied
Guten Tag liebe Mitglieder,

wie ich hier geschrieben habe, leide ich unter Depressionen.

Ich war auch in der Klinik, bin jetzt entlassen und arbeite wieder seid einem Monat.

Ich mache auch eine Psychotherapie.. nur der Rhytmus der Termine ist nach meinem Empfinden zu wenig.

Ich habe alle 2,3 Wochen eine Stunde einen Termin.

Zwischenzeitlich ging es mir sehr schlecht und ich habe zu Alkohol und zu schlechten Verhaltensweisen gegriffen. (Fingernägel kauen).

Ich bin dann angespannt und kann mich schlecht entspannen.

Findet ihr das nicht zu wenig. In meiner Vorstellung bräuchte ich einmal die Woche einen Termin, da ich schlecht entspannen kann. Ich bräuchte eine engere Betreuung...

Andererseits kann ich wieder verstehen, das ich nur alle zwei Wochen habe, weil man Zeit braucht um neue Verhaltensweisen einzuüben, oder über das Gesagte nachzudenken.

Oder ist die Frage, wie kann ich lernen, mich zu entspannen?

Ich rede auch viel mit Freunden über meine Probleme..

Oder soll ich andere Hilfsangebote in Anspruch nehmen?
 

SHG Kopfsalat

Mitglied
Hallo,
neben ein Neurologen und einer regelmäßigen professionellen Therapie können wir dir nur eine passende Selbsthilfegruppe in deiner Nähe empfehlen. Um deinen Rhythmus zu erhöhen, einmal die Woche wäre schon wichtig hier sollten dir selbst Betroffene eine Hilfe sein.
LG SHG Kopfsalat
 

Lunablue

Neues Mitglied
HalloFina,
Ich bin jetzt 39 und seit meinem sechzehnten Lebensjahr in Therapie. Was du beschreibst finde ich eher ungewöhnlich. Der Rhythmus, in dem du deine Therapiestunden bekommst ist wirklich sehr lang. Zu Beginn hatte ich sogar 2×pro Woche eine Stunde Therapie. Als es mir besser ging 1× die Woche und erst als ich mich stabilisiert hatte alle 2 Wochen. Ich würde dir wie einige Mitglieder vorher auch raten den Therapeuten zu wechseln. Die ersten 5 Probestunden sind ja frei. Ich habe eine ganze Weile Qi Gong und autogenes Training gemacht. Das hilft gut zum entspannen. Binaurale Beats zu hören ist ebenfalls sehr entspannend. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Liebe Grüße
 

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