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Depression und zuviel Alkohol

M

Mori225

Gast
Hallo,

ich bin neu hier und würde mich freuen, Tipps und Ratschläge zu bekommen.

Ich trinke seid Wochen einfach zuviel. Nicht täglich, aber 2,3 mal die Woche bis zum bitteren Ende.

Ich habe schon immer gerne gefeiert und dabei getrunken. Aber nun ist es so,dass ich trinke um für den Augenblick vergessen zu können.

Ich habe innerhalb von 10 Wochen 3 Menschen und auch meinen Job verloren. Bin depressiv geworden und finde keinen Therapeuten.

Meine Partnerschaft ist am Ende, da mein Partner die Ernsthaftigkeit der Depression nicht erkennt, sondern vielmehr meint, es wäre eine Ausrede um trinken zu können und im Mittelpunkt zu stehen. So seine Aussage vor ein paar Tagen. Ich war betrunken und habe ihn gebeten mich abzuholen. Er kam, bestellte sich selbst Bier und später dann der Spruch.

Ich habe ihm eine geklatscht. Bin fassungslos über das Verhalten von uns beiden.

Ich bin am Ende. Möchte nicht mehr aus Frust trinken. Halte aber an manchen Tagen all die negativen Gefühle nicht aus.

Was kann ich tun? Wie komme ich aus diesem Teufelskreis ohne professionelle Hilfe raus? Habt ihr für Euch irgendwelche Lösungsstrategien?
 

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G

Gelöscht 119712

Gast
Also ich bin kein Experte, aber ich denke Alkohol ist so ziemlich das Schlechteste um eine Depression zu behandeln …
 

LW84

Aktives Mitglied
Das klingt nach einer durchaus ernsten Situation und aufgrund dieser Erlebnisse ist eine Depression durchaus wahrscheinlich. Ich habe in solchen Phasen, momentan ist es ebenfalls kritisch, immer komplett die Finger vom Alkohol gelassen. Wie du schon selbst feststellst, kann man ruckzuck in ein Verhalten rutschen, in welchem der Alkohol der Betäubung dient. Außerdem ist es nach dem Rausch immer noch schlimmer. Finde ich zumindest. Ich würde zur Not evt. auch mal eine Ambulanz oder den Hausarzt zwecks Überweisung aufsuchen.
 
M

Mori225

Gast
Diagnose steht bereits fest...
War beim Hausarzt und bei verschiedenen Therapeuten zum Erstgespräch. Ebenso habe ich reichlich telefoniert, auch Ambulanzen angerufen. Immer dieselbe Aussage, es tut uns leid, es sind keine Plätze frei, auch nicht als Krisenintervention.
Und jede Absage zieht mich mehr runter.
Bin bei der Suchtberatungstelle, bringt mir aber nicht ganz soviel. Ich weiß ja, wie und was richtig ist. Aber wenn mich diese Traurigkeit mit solch einer Wucht überrollt, bin ich out of order. Ich versuche dann zwar Freunde oder meinen Partner zu erreichen, klappt es nicht, ist vorbei. Ich hole mir ein Bier und dann.....
 

LW84

Aktives Mitglied
Das ist nachvollziehbar, wobei ich depressive Phasen mit und vor allem nach Alkohol immer als viel stärker ausgeprägt erlebt habe. Dass da nirgendwo Plätze frei sind, ist allerdings eine Katastrophe. Was macht man eigentlich, wenn man in einer wirklichen Krise ist? Dann bleibt nur noch die Notaufnahme oder wie läuft das dann? Gibt es nicht auch den sozialpsychiatrischen Dienst? Der macht angeblich auch Hausbesuche.

Reden wir hier eigentlich von Hamburg, wie dem anderen Thread zu entnehmen? Also meine Sicht auf HH ist leider eine völlig andere, ich empfinde die Stadt weder als schön, noch kann ich mit der Mentalität viel anfangen. Die Geschichte mit der WG klingt aber interessant.
 
M

Miezie

Gast
Alkoholkonsum verstärkt eine Depression eher noch. Und führt auch zu einer Verstärkung der Problematik.
Wenn du nicht jeden Tag trinkst, wäre es ratsam Alkohol aus deiner Nähe zu verbannen. Und auch solche Orte, an welchen du für gewöhnlich trinkst zu meiden.
Und dir stattdessen andere Strategien zu überlegen was du statt des Trinken tun könntest.

Ansonsten dran bleiben was therapeutische Unterstützung angeht. Leider ist das Feld überschwemmt, aber hierbei ist wenn es dir mit Hilfe ernst ist, wichtig Ausdauer mitzubringen.

Was die Aussage deines Partners angeht, es kann von außen manchmal durchaus so wirken als würde man eine Depression als Grund für Dysfunktionales Verhalten nennen.
Auch in einer Therapie wirst du lernen müssen alte Muster zu durchbrechen um eben nicht immer wieder zu trinken. Hierbei kann dir der Therapeut auch nur eine Unterstützung sein. Die Hauptarbeit muss von dir kommen.
 

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