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Depression, Schwindel wie weiter Arbeiten ?

Sookdown

Mitglied
Hallo mir geht es sehr mies.

Ich bin Männlich 31 Jahre
Habe seit 10 Jahren Schwankschwindel Probleme , es kam von heute auf morgen ,ich war bei diversen Fachärtzten, damals wurde alles untersucht und nix gefunden, über 1 Jahr war ich dann zuhause weil ich es mir nicht zugetraut habe arbeiten zu gehn , es musste aber irgendwie weiter gehn da vorallem die Agentur für Arbeit Druck gemacht hat ,also hab ich mich zusammen gerafft und bin arbeiten gegangen , das hat auch die letzten 8 jahre mehr oder weniger gut geklappt auch wenn es sehr belastend war, nun ist es aber so das der Schwindel sich seit 4 Monaten verschlimmert hat , so arg das ich nervlich sehr am Ende bin.

Habe auch schon seit jahren Depressionen weil ich mich einsam fühle und weil ich auf der Arbeit immer die selbe Routine habe und im Alltag immer das selbe mache ohne große Abweckslung.Immer wieder habe ich Gedanken das es besser für mich wäre wenn ich nicht mehr auf dieser Welt leben würde.
Ich bin seit letzter Woche Krankgeschrieben und zusäztlich noch für diese Woche , ich weis nicht wie es danach weiter gehn soll , habe die kommenden Wochen wieder Termine bei 3 Fachärtzten , ich glaube aber eher das es von der Psyche kommt,
Die Arbeit hat mich sehr belastet in den letzten 8 Jahren , ich kann einfach nicht mehr =(
Mich jetzt Woche für Woche Krankschreiben zulassen und jede Woche bei meinem Arbeitgeber anzurufen und zusagen ich kann nicht kommen stresst mich zusätzlich , ich hab das Gefühl mein Kopfplatz vor lauter Problemen. Ich fühle mich so verloren und so ehlendig , vor lauter angespanntheit habe ich seit Monaten Verspannungen im Gesicht und im Nackenberreich.

Ich habe niemanden , hab schon immer alleine gelebt und zu meiner Famillie habe ich auch keinen guten Bezug. Meine Eltern leben getrennt usw.
Jetzt durch die Erkrankung komme ich mir so nutzlos vor. Bin wegen den schlimmen Beschwerden sogar am überlegen ob ich Kündigen soll , ich hab das Gefühl mir würde dann eine riesen last von den Schultern fallen. Das einzige was mich daran hindert ist dass ich relativ gut bezahlt werde für jemanden der keine Ausbildung hat und das ich dort seit 8 Jahren Festeingestellt bin.
Ich habe davor als Leiharbeiter in vielen anderen Unternehmen gearbeitet und habe viel schlimmeres erlebt damals.
Meine Angst ist wie es danach mit mir weiter gehn würde.

Es füht sich alles so unreal an , und ich stell mir täglich 1000 Fragen und mache mir Sorgen.
Erst mal hätte ich 3 Monate Sperre für ALG 1 und dann hätte ich diese Nervenaufreibenden Termine beim Amt.
Und wie geht das dann alles weiter ? Werd ich dann zum Hartz4 Fall ? Was wenn das Amt nich akzeptiert das ich Krank bin ? Was wenn der Amtsartzt sagt "Es ist alles oke ! Sie gehn Arbeiten !!" (Denn das hatte er schon vor 10 Jahren gesagt als ich bei ihm war) , werd ich dann sanktioniert ? Bekomm ich irgenwann Mietschulden ? Muss ich meine Wohnung in Zukunft Räumen ? Werd ich Obdachlos oder muss ins Obdachlosenheim ? Diese Fragen durchlöchern seit Wochen schon mein Gehirn ,es tut zurzeit so sehr weh zu Leben ich weis nicht was ich machen soll : (
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Was wird medizinisch gegen die Depressionen unternommen?
Du bist zu jung und nicht krank genug für den Support aus dem Sozialsystem, denke ich.
Aber letztlich kann das nur ein Amtsarzt entscheiden.
"Schwankschwindel" wird nicht reichen für eine Erwerbsunfähigkeit.
 

Sookdown

Mitglied
Was wird medizinisch gegen die Depressionen unternommen?
Du bist zu jung und nicht krank genug für den Support aus dem Sozialsystem, denke ich.
Aber letztlich kann das nur ein Amtsarzt entscheiden.
"Schwankschwindel" wird nicht reichen für eine Erwerbsunfähigkeit.
Medizinisch wird nix dagegen unternommen , mein Hausartzt hat mich gefragt ob ich Stress habe und ich habe gesagt Ja mir geht es nicht gut vorallem Arbeitsbedingt hab ich viel Stress usw , der Artzt hat sich aber mehr auf den Schwindel konzentriert , hab am Ende 3 Überweisungen bekommen für HNO Artzt ,Orthopäde , und Neurologe.
Ich glaube auch das ich zu Jung bin und nicht Krank genug. Schwindel Erkrankungen sind aber so fies und so belastend , es macht mich fertig und manchmal wünsche ich mir eine schlimme Krebserkrankung denn dann hab ich wenigstens eine anerkannte Diagnose, dann geht es mir 1 - 2 jahre nicht gut und dann ist Schluss und Feierabend !
Mit dem Schwindel muss ich mich mein lebenlang rumquälen , niemand versteht einen und man muss sich auch noch rechtfertigen usw. das ist alles so anstregend ich habe keine Kraft mehr =(
 

Blaumeise

Aktives Mitglied
Ich würde dir empfehlen, dich mal in einer Psychosomatischen Klinik vorzustellen. Ich denke, das wäre bei deiner Problematik das Richtige. Es ist wichtig, dass du physisch und psychisch auf die Beine kommst. Während eines Klinikaufenthaltes könntest du dir auch besser Gedanken über deine berufliche Zukunft machen. Kündigen solltest du aber nur, wenn du etwas neues hast - ein neuen Job oder eine Ausbildung.
Was hälst du von der Idee?
 

Sookdown

Mitglied
Ich würde dir empfehlen, dich mal in einer Psychosomatischen Klinik vorzustellen. Ich denke, das wäre bei deiner Problematik das Richtige. Es ist wichtig, dass du physisch und psychisch auf die Beine kommst. Während eines Klinikaufenthaltes könntest du dir auch besser Gedanken über deine berufliche Zukunft machen. Kündigen solltest du aber nur, wenn du etwas neues hast - ein neuen Job oder eine Ausbildung.
Was hälst du von der Idee?
Eigentlich ein guter Ansatz , ich war aber damals schon wo der Schwindel angefangen hat vor 10 Jahren in einer Psychosomatischen Klinik , 5 Wochenlang , es war zwar nicht schlecht aber wircklich geholfen hat es mir damals nicht.
Wegen Corona finde ich das alles sowieso sehr blöd , durch die Masken ist man total unzugänglich zu Ärtzten oder Psychologen , ich finde bei so ernsten Sachen ist es wichtig das man sich gegenseitig anschauen kann ohne MASKE ! Aber geht ja nicht zurzeit.
Aber trotzdem Danke Blaumeise <3
 
S

SeppelPeter

Gast
Hab das darüber gemacht:
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sollen die Schwierigkeiten beseitigen oder mildern, die auf Grund von gesundheitlichen Einschränkungen die Berufsausübung erschweren oder unmöglich erscheinen lassen.
Die erforderlichen Hilfen sollen dazu beitragen die Erwerbsfähigkeit der Menschen mit Erkrankung / Behinderung entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu bessern oder wiederherzustellen.
Die Bundesagentur für Arbeit ist einer von mehreren Rehabilitationsträgern.
Andere Rehabilitationsträger können z.B. die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften) oder die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sein.
Welcher Rehabilitationsträger zuständig ist, bestimmt sich nach den jeweiligen Sozialgesetzen und richtet sich u.a. nach der Ursache.
Integrationsämter - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (integrationsaemter.de)
 

Blaumeise

Aktives Mitglied
Eigentlich ein guter Ansatz , ich war aber damals schon wo der Schwindel angefangen hat vor 10 Jahren in einer Psychosomatischen Klinik , 5 Wochenlang , es war zwar nicht schlecht aber wircklich geholfen hat es mir damals nicht.
Hattest du damals mit den behandelnden Therapeuten darüber gesprochen, dass die Therapie nicht richtig bei dir anschlägt und habt ihr ergründet, woran es liegt? Wichtig ist ja auch, dass man auch das ein oder andere aus der Therapie mit nach Hause nimmt und dort weiter führt, wie z.B. Entspannungstechniken. Hast du das gemacht?

Nimmst du Medikamente ein, z.B. gegen deine Depressionen?
 

Sookdown

Mitglied
Hab das darüber gemacht:
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sollen die Schwierigkeiten beseitigen oder mildern, die auf Grund von gesundheitlichen Einschränkungen die Berufsausübung erschweren oder unmöglich erscheinen lassen.
Die erforderlichen Hilfen sollen dazu beitragen die Erwerbsfähigkeit der Menschen mit Erkrankung / Behinderung entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu bessern oder wiederherzustellen.
Die Bundesagentur für Arbeit ist einer von mehreren Rehabilitationsträgern.
Andere Rehabilitationsträger können z.B. die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften) oder die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sein.
Welcher Rehabilitationsträger zuständig ist, bestimmt sich nach den jeweiligen Sozialgesetzen und richtet sich u.a. nach der Ursache.
Integrationsämter - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (integrationsaemter.de)
Ich glaube das beste wäre für mich wenn ich meinen jetzigen Arbeitgeber verlasse , dieser Arbeitsplatz zieht mich richtig runter.


Hattest du damals mit den behandelnden Therapeuten darüber gesprochen, dass die Therapie nicht richtig bei dir anschlägt und habt ihr ergründet, woran es liegt? Wichtig ist ja auch, dass man auch das ein oder andere aus der Therapie mit nach Hause nimmt und dort weiter führt, wie z.B. Entspannungstechniken. Hast du das gemacht?

Nimmst du Medikamente ein, z.B. gegen deine Depressionen?
Ich habe keinen Therapeuten , habe nur vor 10 Jahren wo ich in Reha war öfter mit einer Psychologin gesprochen , Medikamente nehme ich garnicht , bin nicht so der Freund von Pharma Chemie Keule.
Wäre aber vielleicht bitter nötig in meinem Fall , ich fühl mich so auswegslos
 

Blaumeise

Aktives Mitglied
Ich glaube das beste wäre für mich wenn ich meinen jetzigen Arbeitgeber verlasse , dieser Arbeitsplatz zieht mich richtig runter.
Was genau stört dich an deiner jetzigen Arbeit? Glaubst du, dass es mit einer anderen Arbeit besser wird? Hast du dich bereits woanders beworben?

Ich habe keinen Therapeuten ,
Dann wird es Zeit, dass du dir jemanden suchst. Und falls du meinst, doch Medikamente zu benöten, dann suche auch nach einem Psychiater.
Ich verstehe nicht, wieso du das noch nicht längst in Angriff genommen hast. Du hast immerhin seit 10 Jahren(!) Beschwerden. Der Schwindel ist ja höchstwahrscheinlich auch psychisch. Ein Klinikaufentahlt reicht da leider auch nicht aus. Gegebenenfalls sind mehrere nötig und auch eine ambulante Therapie (möglichst Verhaltenstherapie).
Deine Probleme werden sich höchstwahrscheinlich nicht lösen, wenn du den Job wechselst oder du gar den Job kündigst und nichts neues in der Tasche hast.
 

Sookdown

Mitglied
Was genau stört dich an deiner jetzigen Arbeit? Glaubst du, dass es mit einer anderen Arbeit besser wird? Hast du dich bereits woanders beworben?


Dann wird es Zeit, dass du dir jemanden suchst. Und falls du meinst, doch Medikamente zu benöten, dann suche auch nach einem Psychiater.
Ich verstehe nicht, wieso du das noch nicht längst in Angriff genommen hast. Du hast immerhin seit 10 Jahren(!) Beschwerden. Der Schwindel ist ja höchstwahrscheinlich auch psychisch. Ein Klinikaufentahlt reicht da leider auch nicht aus. Gegebenenfalls sind mehrere nötig und auch eine ambulante Therapie (möglichst Verhaltenstherapie).
Deine Probleme werden sich höchstwahrscheinlich nicht lösen, wenn du den Job wechselst oder du gar den Job kündigst und nichts neues in der Tasche hast.
Ich arbeite in der Industrie an Maschinen , da ist alles getaktet , die Maschinen dürfen nicht stehn ,der Vorgesetzte weis die Arbeit nicht zu schätzen , man wird behandelt wie ein kleiner dummer Junge und irgendwie macht mich generell die 40 std Woche Kapputt , ich fühl micht seit jahren schon überfordert.
Ich fühle mich durch die Arbeit seit jahren schon wie in einem Käfig eingesperrt aus dem ich nicht ausbrechen kann.

Brauch man für nen Psychiater eine Überweisung vom Hausartzt ? Und dauert das nicht ewig bis man nen Termin bekommt ?
Vor jahren war ich wegen extremer Müdigkeit schon mal bei meinem Hausartzt , da hat mir mein Hausartzt gesagt Zitat: "Ich glaube nicht dass sie ein Spinner sind"
Bedeutet alle die eine Depression haben sind in seinen Augen Spinner , na super.
 

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