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Depression Panikattacken

Wlad.e

Mitglied
Hallo
Ich bin Wlad und leide seid 2 Jahren an Depressionen gefolgt von Panik , Unruhe , Schlafstörung , überlkeit , Schwindel und Gefühlsschwankungen.
Früher kannte ich sowas nicht habe schon mit 24 Jahren Aufbau von Industrie Maschinen geleitet und konnte mit Stress super um.
Hab in den letzten 2 Jahren so einiges an Medikamenten ausprobiert und hatte 2 Klinik Aufenthalte.
In der Klinik wurden mittelgradige Depressionen und Psychosomatik festgestellt
Langfristig war kaum ein Mittel hilfreich.
Bei den Trizyklischen antidepressiva hatte ich immer sehr hochen Blutdruck so das eine Einnahme bei sehr geringen Dosen auch nicht half dazu kommt noch das die Angst mehr wurde . Hab sie aber am besten vertragen . Das Anafranil war damals ein Retter für mich wobei nur 10 mg möglich waren ab 20 mg Blutdruck bei 190 .
Citalopram hat mir damals sehr gut geholfen hat mich aber extrem antriebslos gemacht teilweise hat es mich nach der Einnahme ausgenockt und ich schlief erst mal ein paar Stunden.
Zurzeit hab ich das venlaflaxin 37.5 und das quetiapin 25.
Mir geht es minimal besser wobei ich jeden Morgen nach dem aufwachen eine Panikattacke habe war vorher nicht so. Gestern abend hab ich mal 50 mg quetiapin ausprobiert und es wurde heute morgen viel schlimmer. Da ist mein Verdacht auf das quetiapin gefallen. Morgens aus dem nicht kommt ein heftiger adrenalin Schub mit darauf folgenden Panikattacke was mach natürlich sofort müde mach und der tag ist dan eigentlich gelaufen.
Ich hab als Notfall Medikament tavor wobei mein Neurologe mir die sehr ungern verschreibt. Leider kommt der Notfall inzwischen oft vor. Aber ich versuche nur 1 oder 2 tavor in der Woche zu nehmen. Venlaflaxin kann ich nicht mehr steigern da ich jetzt schon extrem unruhig bin bei nur 37.5 mg. Die Unruhe ist auch das schlimmste was es gibt selbst 2 Stunden Sport haben kaum Einfluss darauf und ich schaffe dan nicht besser.
Hab auch eine Psychotherapire gemacht was aber null gebracht hat.
Würde mich interessieren welche Erfahrungen ihr so gemacht habt mit den Medikamenten und ob es wirklich irgend wann besser wird
 

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Privat87

Mitglied
Puh so wirklich mit Medis experimentieren. Schon mal an eine Tagesklinik gedacht um dich neu einstellen zu lassen ? Tavor soll abhängig machen ist keine Empfehlung. Wie sieht denn deine zusätzliche Ernährung aus . Bist du berufstätig deine wohnliche Situation?
 

Wlad.e

Mitglied
Beruflich bin ich zurzeit arbeitslos habe aber ab den 6.4 meine neue Arbeitsstelle wo ich Flugzeuge bis 5.7 Tonnen reparieren werde
Ich fahre 3-4 mal die Woche Fahrrad 15-20 km am Tag oder eben 10 km Wanderung durch den Wald.
Ernährung kenn ich mich sehr gut aus hab seid dem ich 14 war sport gemacht
Erst MMA danach Kraftsport bis ich 25 geworden bin und mich an der Schulter verletzt hatte.
Ernährung ist täglich mit viel Gemüse , Suppen , Fisch und Fleich im wechsel ganz wenig Süßigkeiten
Hab auch die einen oder anderen versuchen mit CBD Öl / Blüten
Zurzeit hab ich mir ein paar homöopathische Mittel aus der Apotheke geholt wurde von einer Heilpraktikerin dort beraten
Ich finde tavor such ist etwas überschätzt den mir persönlich viel es sehr leicht von tavor nach 2.5 Monate weg zu kommen hat 3 Tage gedauert und als Ersatz hab ich Atosil bekommen. Hingegen das runterdosieren von mitrazapin die Hölle war 3 wochen hatte ich extreme Entzugserscheinungen obwohl ich nur auf anafranil umgestellt worden bin.
Hab auch eine Familie eine sehr gute Frau und eine kleine Tochter die jetzt 4 wird.
Mich wundert einfach das bei mir noch nie etwas körperlich getestet worden ist immer nur sofort psyche und Tabletten
 

Wlad.e

Mitglied
Wir sind in eine Größere Wohnung gezogen wo es deutlich ruhiger ist mit super Nachbarn und allgemeinen auf dem Land lebt es sich besser den ich bin in Russland geboren und dort waren wir sehr oft im altai Gebirge und Taiga .
Finde so ein Spaziergang im Wald hat die gleiche beruhigende Wirkung wie eine tavor
 

Privat87

Mitglied
Ja das hört sich doch schön an das du voll im Leben bist und demnächst eine Anstellung anliegt. Wie meinst du das mit körperlich testen? Wann hast du das letzte mal deine blutwerte testen lassen od. Mit dem Hausarzt gesprochen?
 

Wlad.e

Mitglied
Blutwerte wurden vor einhalb Jahren getestet.
Jedes Mal als ich fragte sagte mein Neurologe ich soll damit zum Hausarzt.
Beim Hausarzt wurde das nicht gemacht nur eine 24 Stunden Blutdruck Messung voraus ich ramilich 2.5 mg bekommen habe.
Es macht langsam einfach kein Spaß weil die Panik Attacken morgens heftiger werden . Zudem meine erste Panikattacke im Auto war so wie meine zweite. Da schaff ich gerade mal 20 -30 km zu fahren dan muss ne Pause folgen.
Mit citalopram hab ich 400 km geschafft ohne Pause nur das blöde halt mit antriebslos da ging eigentlich garnicht. Hab auch unter citalopram angefangen zu trinken was ich sonst nicht tuhe dan aber auch richtig ne Flasche whiskey 0.7 ohne probleme leer bekommen
 

Privat87

Mitglied
Ja Antriebslosigkeit hmm man muss sich auf das wesentliche konzentrieren , wenn man mal freizeit hat , sollte man nicht übermäßig viel alkoholtrinken . Panikattake unter welchen Voraussetzungen? das wäre ein Fall für den Hausarzt. Villeicht könnte er mal einen Belastungs ekg machen. Oder CT meiner Meinung nach würde ich nochmals den Hausarzt aufsuchen . Sonst villeicht auch mal die Meinung eines anderen Arztes einholen? Naja ich kann dir nur viel Glück wünschen und gute Besserung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wlad.e

Mitglied
An sich bin ich von mir selber aus ein sehr aktiver Mensch .
Das ist auch bisher mein Problem den alle AD wirken bei mir antriebsteigernt aus das citalopram. Ich meine die Wirkung von 10 mg citalopram war bei mir ich bin einfach auf dem Sofa eingeschlafen nach 4 Monaten Einnahme. Das direkt nach der Einnahme für 4-5 Stunden Koma ähnlich kann ich es vergleichen.
Bei Belastung fühle ich mich wieder sehr gut ohne wird es schlimmer. Panikattacken kommen eigentlich sofort morgens ich werde so um 7 oder 8 Uhr meist panisch wach sprich der Körper macht sofort von Null auf 100 und es kommt sofort stressschweis und darauf die Panikattacke. Das erkläre ich meinem Neurologen seid Jahren er meint dan nur das kann ja nicht sein.
Die nächsten Attacken kommen dan beim rausgehen vor die Tür mir wird schwindelig wenn ich mich anziehe bis ich halt aus der Tür raus bin . Im Auto eingestiegen und mein unterrücken verkrampft dan extrem so das ich erst mal 4-5 Minuten warten muss bevor der Krampf weg ist.
Hab bisher kaum ein Arzt gefunden der was dazu sagen kann den alle sagen ich bin überempfindlich was natürlich jedes mal echt erniedrigend ist. Bei venlaflaxin ist es auch komisch den ich muss die Tablette auf drei teilen um die überhaupt einnehmen zu können sonst liege ich wieder komaähnlich auf dem Sofa und so gegen 14 Uhr kommt dan ne extremer Schwung der sich ziemlich ekelig anfühlt wo ich selber aufpringe und aus der Wohnung rauslassen muss. Klar liegen die Nerfen inzwischen blank und ich habe echt heftige Zweifel wie es überhaupt weiter geht. Neue Arbeit ist schön aber wenn ich jeden Tag von vorne mit Panikattacken erlebe schlägt es mir irgendwann sehr auf Gemüt und die Depressionen wird richtig heftig
 

Wlad.e

Mitglied
Nach dem letzten Erlebnis in der Notfall Klinik wo ich wirklich ein Trauma Erlebnis hatte
Mir wurde vorgeworfen ich sei doch selber an allem schuld und nur ich kann es steuern. Aber auf die Frage wie kann ich dagegen ankämpfen oder gegen steuern wurde immer nur gesagt das musst du selber heraus finden. Sehr hilfreich so eine Psychologin.
Das hat mich dan Wörtlich zerstört
 

Privat87

Mitglied
Ja deine Problematik ist verständlich, dass du dir sorge machst . Bist du den schonmal tiefgründiger eingegangen mit den medis gegenüber deinem Hausarzt, ob es nicht eine Nebenwirkung sein könnte . Ich meine du sagst sie helfen dir aber wiederum . Zweifelst du dadran ob sie über haupt etwas bringen? Wie hast du dich in Jahren davor ohne medis gefühlt ?
 

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